Am Nachmittag des 24. Dezember stürzten ein Vater (38) und sein Sohn (4) aus dem sechsten Stock eines Hauses in Palermo (IT) auf das Dach eines Restaurants. Wie der "Corriere della Sera" schreibt, wurden beide mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Der Sturz des Kindes wurde vermutlich durch die Dachplatten abgefedert, heisst es weiter.
Am 25.12.2023, um 23.30 Uhr wurde an der Centralbahnstrasse beim Bahnhofvorplatz ein 23-jähriger Afghane Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei leicht verletzt. Die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.
Die Stadtpolizei St.Gallen rückte seit gestern Mittag (25.12.2023) zwölf Mal aus, da sie um Hilfe gebeten wurde. Hilfe wurde wegen Konflikten zu Hause, vermissten Personen, betrunkenen Personen sowie wegen einer renitenten Person benötigt.
Weitere Massnahmen seitens der Polizei waren jeweils nicht nötig.
Am Montagnachmittag, 25. Dezember 2023, kurz nach 12.30 Uhr, wurde in Hölstein BL in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge den mutmasslichen Einbrecher festnehmen.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat ein entsprechendes Verfahren eröffnet.
Die Kantonspolizei St.Gallen blickt auf einen vergleichsweise ruhigen ersten Weihnachtstag (25.12.2023) zurück. Neben Einbrüchen und Vorfällen im Strassenverkehr beschäftigten die Mitarbeitenden der Kantonspolizei St.Gallen ausserdem zahlreiche Hilfe- und Kontrollersuchen sowie Probleme im zwischenmenschlichen Bereich.
Zudem ereignete sich in Schwarzenbach ein Fassadenbrand, über welchen bereits berichtet wurde.
Schaden in noch bestimmter Höhe ist am Montag, 25. Dezember 2023, bei zwei Einbruchdiebstählen in Einfamilienhäuser in Gais und Wald entstanden.
In Gais verschaffte sich die unbekannte Täterschaft in der Zeit zwischen 15.30 – 20.00 Uhr über ein Fenster gewaltsam Zutritt zur Liegenschaft, durchsuchte sämtliche Räumlichkeiten und entwendete Wertgegenstände.
Heute Dienstag, 26. Dezember 2023, kurz nach 05.00 Uhr, detektierten die Sicherheitssysteme des Gotthard-Strassentunnels sowie die Mitarbeitenden der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri den Brand eines Personenwagens im Gotthard-Strassentunnel.
Der Lenker eines Personenwagens mit deutschen Kontrollschildern war im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Süden unterwegs, als aus derzeit ungeklärten Gründen das Fahrzeug in Brand geriet.
Am Montagnachmittag ist es auf der Nationalstrasse N29 bei der Örtlichkeit Burvagn zu einer Kollision zwischen zwei Automobilisten gekommen.
Sie wurden leicht bis mittelschwer verletzt.
Am Montag, 25. Dezember 2023, 13.30 Uhr, ging in der Einsatzzentrale der Kantonspolizei die Meldung ein, dass in einem Wohnhaus auf dem Eggenbergli, in Bürglen, aus einer Wand Feuer sichtbar sei.
Das Feuer sei entdeckt worden, da nach dem Anfeuern des Holzkochherds zuerst eine ungewöhnliche Rauchentwicklung im Haus entstand.
Am 24.12.2023, um 21.40 Uhr, wurde in der Elisabethenanlage ein 17-jähriger aus Afghanistan stammender Jugendlicher bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit einer Schlagwaffe verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich übernimmt die Verantwortung für die Sicherheit im Kanton Zürich. Sie bietet eine Vielzahl an beruflichen Möglichkeiten und handelt verlässlich, angemessen und vernetzt.
Die Kantonspolizei Zürich ist keine Polizei wie jede andere – und sie bietet keine Arbeit wie jede andere.
Mit Unterstützung von Passanten konnten wir am Weihnachtsmorgen in Celerina zwei Ausreisser einfangen und dem Besitzer übergeben.
Das Duo unternahm unbeaufsichtigt einen Ausflug.
Trotz Weihnachten früh aufstehen kann sich durchaus lohnen, zumindest wenn man ein Fan wunderschönen Naturschauspielen ist!
So konnte die Besatzung von Bodan 628 gestern auf der Tour 1 in Thundorf im Rahmen einer Kontrollfahrt kurz anhalten und den Sonnenaufgang geniessen.
In der Nacht brach in einer Wohnung in Ecuvillens ein Feuer aus, nachdem ein Weihnachtsbaum in Flammen aufgegangen war. Vier Personen wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht.
Eine Untersuchung ist im Gange.
An Heiligabend (24.12.2023) ist in Grüt (Gemeinde Gossau) ein Christbaum in Flammen aufgegangen und verursachte einen Schaden von mehreren zehntausend Franken.
Bei Christbäumen, Adventskränzen und dergleichen ist im Zusammenhang mit offenem Feuer besondere Vorsicht geboten.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagabend (23.12.2023) in Langnau am Albis zwei Einbrecher in flagranti verhaftet.
Einer der beiden ist im Zusammenhang mit diversen Einbrüchen durch die Staatsanwaltschaft zur Verhaftung ausgeschrieben.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr und Kommandant Marius Weyermann haben gestern Mitarbeitende der Verkehrsstützpunkte Neubüel und Urdorf, der Verkehrsleitzentrale, der Grenz- und Sicherheitsabteilung sowie der Sicherheitskontrolle am Flughafen Zürich besucht.
Sie bedankten sich bei ihnen stellvertretend für alle Mitarbeitenden der Kantonspolizei Zürich für ihren Einsatz während dem Jahr sowie über die Festtage und wünschten ihnen alles Gute für den speziellen Dienst.
Am frühen Sonntagmorgen, 25. Dezember 2023, stürzte ein Mann im Kreis 4 in einen Liftschacht und verletzte sich dadurch.
Er musste in ein Spital gebracht werden.
Am gestrigen Sonntag 24. Dezember 2023, ca 15.40 Uhr, kam es im Bereich der Hinterdorfstrasse in Mollis zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die 69-jährige Fahrerin eines Personenwagens war gestern von Netstal herkommend auf der Hinterdorfstrasse in Richtung Norden unterwegs. Aufgrund mangelnder Ortskentnisse befuhr sie den Linthdamm, anstatt über die Linthbrücke in Richtung Näfels zu fahren.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Egnach einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Samstag in Amriswil seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt gegen 23 Uhr auf der Nordstrasse einen Autofahrer zur Kontrolle an.
Am Samstagabend, 24. Dezember 2023, kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen mindestens zwei Personen.
Dabei wurde ein Mann verletzt. Die Stadtpolizei Zürich nahm in diesem Zusammenhang eine Person fest.
Im Zeitraum zwischen Sonntagnachmittag und Sonntagnacht (24.12.2023) ist es an der Marweesstrasse und der Wolfgangstrasse zu je einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich jeweils über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Montag (25.12.2023), um 1:15 Uhr, ist an der Wilerstrasse eine Hausfassade in Brand geraten. Eine Person wurde leicht verletzt.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und schlimmeres verhindern. Die Brandursache wird abgeklärt.
Im Zeitraum zwischen Sonntagnachmittag und Sonntagnacht (24.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Schlattstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte dieses.
Am Sonntag (24.12.2023), kurz nach 17 Uhr, ist ein Auto auf der Autobahn A13 liegengeblieben. Eine ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stellte fest, dass die 76-jährige Autofahrerin alkoholisiert unterwegs war.
Ihr wurde die Fahrerlaubnis für die Schweiz aberkannt.
Am Sonntag (24.12.2023), um 12:30 Uhr, ist ein vorerst unbekannter Autofahrer mit seinem Auto in einen Randleitpfosten geprallt. Der Autofahrer entfernte sich, ohne den Schaden zu melden.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte den 79-jährigen Mann antreffen. Es stellte sich heraus, dass er sein Auto in alkoholisiertem Zustand lenkte.
Am Sonntag (24.12.2023), kurz nach 11 Uhr, ist es beim Ausparken an der Prapafierstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Rennvelo gekommen.
Der 36-jährige Rennvelofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste von der Rettung ins Spital gebracht werde.
Am Sonntag (24.12.2023), kurz nach 11 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung von einem Brand in einem Einfamilienhaus an der Höchster Strasse eingegangen.
Es wurde niemand verletzt. Als mögliche Brandursache steht ein vergessener Adventskranz im Vordergrund.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (24.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Hofladen an der Kirchlistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Hintertür Zugang zum Hofladen und durchsuchte den Raum.
Bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung ist ein Mann in der Nacht auf Heiligabend (24.12.2023) in Hinwil verletzt worden.
Die Kantonspolizei Zürich sucht Zeugen.
Am Sonntag kam es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autolenkers. Die Unfallursache ist noch unbekannt.
Der Lenker sowie dessen Beifahrerin wurde verletzt ins Spital gebracht.
In Subingen konnten Anwohner am frühen Sonntagmorgen in einer Liegenschaft einen mutmasslichen Einbrecher festhalten bis die Polizei eintraf. Ein weiterer verdächtiger Mann konnte mit Unterstützung der Diensthündin Pirah wenig später auf einem Feld bei Etziken angehalten werden.
Die beiden Männer wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Stark alkoholisiert verunfallte ein Automobilist in der Nacht auf Sonntag in Sisseln. Der Lenker wurde leicht verletzt.
Am Fahrzeug entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am Samstagabend (23.12.2023) hat ein fahrunfähiger Mann mit einem Traktor in Fehraltorf grossen Sachschaden an Gewächshäuser, der Umwelt und der Verkehrseinrichtung verursacht.
Personen wurden keine verletzt.
Am Samstag (23.12.2023) kurz nach 21:30 Uhr, ist es in einem Haus an der Kapfstrasse zu einem Brand eines Christbaums gekommen.
Die Bewohner konnten den Brand selbstständig löschen. Dabei verletzten sie sich leicht. Es entstand Russ- und Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagnachmittag (23.12.2023), ist es in einer Schrebergartenanlage im Rheinau zu insgesamt sieben Einbrüchen gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich jeweils über die Eingangstüre gewaltsam Zutritt zu den Gartenhäusern und durchsuchte diese.
In der Zeit zwischen Samstagfrüh und Sonntagmorgen (24.12.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs alkoholisierte oder fahrunfähige Verkehrsteilnehmende kontrolliert. Fünf Personen mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Zwei Personen mussten zusätzlich eine Blut- und Urinprobe abgeben. Eine Person war trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Zudem ereignete sich eine Auffahrkollision, bei welcher ein Autofahrer alkoholisiert war.
Im Zeitraum zwischen Samstagnachmittag und Samstagnacht (23.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Talwis eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über das Küchenfenster gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte dieses.
Am Samstag (23.12.2023), kurz vor 16:50 Uhr, ist auf der Wilerstrasse ein Auto in ein Velo geprallt. Die 39-jährige Velofahrerin zog sich dadurch leichte Verletzungen zu. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der unbekannte Fahrer oder die unbekannte Fahrerin des Autos entfernte sich, ohne sich um die verletzte Velofahrerin zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag, kurz vor 14:20 Uhr, hat sich ein vorerst unbekannter Mann im Montjol einer Kontrolle durch die Kantonspolizei St.Gallen entzogen. Er konnte kurze Zeit später angehalten werden.
Bei der Kontrolle wurde mutmassliches Deliktsgut sichergestellt. Der Mann wurde festgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Freitagmorgen (22.12.2023) am Flughafen Zürich zwei Drogenkuriere verhaftet und über 20 Kilogramm Kokain sichergestellt.
Ein 41-jähriger Tansanier und eine 37-jährige Landsfrau reisten mit dem Flugzeug von Johannesburg nach Zürich.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.