In der Nacht auf Sonntag (19.11.2023) hat eine unbekannte Täterschaft zwei Einschleichediebstähle in Einfamilienhäuser in Stetten verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Vorfällen.
Am 1. Dezember 2023 tritt die neue eidgenössische Jagdverordnung in Kraft.
Diese ermöglicht in begründeten Fällen den präventiven Abschuss ganzer Wolfsrudel. Von dieser Regelung macht der Kanton St.Gallen nun Gebrauch. Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) hat beim Bund ein Gesuch zur Regulation des Calfeisental-Rudels eingereicht.
Am Sonntag (19.11.2023), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 18-jährige Fahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Die Vignette 2024 ist ab dem 1. Dezember 2023 verfügbar. Die meisten Fahrzeugführenden wählen jetzt zum ersten Mal zwischen Klebevignette oder der neuen E-Vignette, die im August dieses Jahres eingeführt wurde.
Der Verkaufspreis von 40 Franken und die Gültigkeitsdauer vom Dezember des Vorjahres bis zum Januar des Folgejahres bleiben für beide Varianten unverändert.
Am Sonntagmorgen ist es auf der Via Caradèla in Roveredo zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Zwischen zwei Personenwagen kam es zu einer Frontalkollision.
In einigen Gebieten Schwedens wurden die höchsten Temperaturen dieses Jahr erst im September gemessen.
Danach wurde es aber von Norden her deutlich kälter und seit Oktober herrschen winterliche Bedingungen mit Temperaturen deutlich unter der jahreszeitlichen Norm.
Am Samstagabend steckte im Türgriff von Bodan 616 in Müllheim ein Sorgenwürmchen und Glückswürmchen.
Es wird in Zukunft im Polizeiposten wohl das eine oder andere "Sörgeli" zu hören bekommen.
Bei einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle stellten wir dieses prächtige Phänomen fest.
Ob es sich um ein Stargate handelt oder ob Michael J. Fox mit seinem DeLorean gerade einen Zeitsprung machte, ist nicht abschliessend geklärt.
Am Freitagmorgen (17.11.2023) hat sich in Neuhausen am Rheinfall ein Alleinunfall mit einem Motorrad ereignet. Dabei verletzte sich der Motorradfahrer.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Sonntag (19.11.2023), kurz vor 14 Uhr, hat ein 34-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Rütistrasse einen Verkehrsunfall verursacht.
Dies weil er versuchte, sich durch Fliehen einer Festnahme zu entziehen. An der Schmerikonerstrasse konnte der Mann mit seinem Auto schliesslich angehalten und festgenommen werden. Es wurde niemand verletzt.
Das Kreisgericht St.Gallen ist heute an zwei Standorten eingemietet. Mit dem Ja der Stimmbevölkerung von 74,68 Prozent kann der Kanton das Kreisgericht in der Liegenschaft Schützengasse 1 in St.Gallen zusammenlegen.
Für die neue Nutzung ist eine Instandsetzung nötig.
Bei einem Einbruch in einen Garagebetrieb in Hägendorf wurde in der Nacht auf Samstag, 18. November 2023, ein schwarzer Geländewagen entwendet.
Die Polizei bittet die Bevölkerung bei der Suche nach dem Fahrzeug um Mithilfe.
Die Kantonspolizei führte gestern Nachmittag eine Geschwindigkeitskontrolle an der Furttalstrasse im Ausserortsbereich durch.
Dabei wurden acht Fahrzeuglenkende angehalten, welche deutlich zu schnell unterwegs waren. Vier durften nicht mehr weiterfahren.
In der Nacht auf Samstag ist ein Mann in Lyss im Zuge einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden. Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Mehrere mutmasslich an der Auseinandersetzung Beteiligte konnten angehalten werden. Ermittlungen sind im Gang.
Am Samstag (18.11.2023), ungefähr im Zeitraum zwischen dem Mittag und 16 Uhr, haben unbekannte Täterschaften in drei Tiefgaragen in der Stadt St.Gallen insgesamt 17 Autos aufgebrochen.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Täterschaften dürften in einem Fall ein Mobiltelefon und in anderen Fällen Bargeld von noch unbekanntem Wert gestohlen haben.
Auf der Westbahnhofstrasse in Solothurn ist am späten Samstagabend, 18. November 2023, ein Jugendlicher tätlich angegangen und bestohlen worden.
Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen eingeleitet und sucht Zeugen.
Am Sonntag (19.11.2023), kurz nach 7:50 Uhr, ist ein 24-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Westumfahrung gegen eine Strassenlaterne geprallt.
Der Mann blieb unverletzt. Eine bei ihm durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe zeigte einen zu hohen Wert an. Am Auto entstand Totalschaden.
In der Nacht zum Sonntag kam es in Steckborn zu einem Brand in der Garage eines Einfamilienhauses.
Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Samstag (18.11.2023), um 17:53 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine automatische Brandmeldung aus einer Liegenschaft an der Blumenfeldstrasse erhalten.
Wie sich herausstellte, war es im Heizungsraum mit einer Pelletheizung aus unbekannten Gründen zu einer Rauchentwicklung und einer Verpuffung gekommen. Die Ursache wird abgeklärt.
Am Samstagabend (18.11.2023), kurz vor 20:30 Uhr, hat sich auf der Bahnhofstrasse, Höhe Markthallenstrasse, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos ereignet.
Eine vorerst unbekannte Person war mit ihrem Auto beim Einbiegen auf die Bahnhofstrasse gegen das Auto eines 22-jährigen Mannes geprallt und hat danach die Unfallstelle verlassen. Als mutmasslicher Verursacher konnte ein 47-jähriger Mann eruiert werden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Beim Unfall wurde niemand verletzt.
Am Sonntag (19.11.2023), um 0:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass zwei vorerst unbekannte Personen soeben versucht hätten, in ein Auto an der Unterrainstrasse einzubrechen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte im Zuge einer Fahndung zwei marokkanische Asylbewerber festnehmen, die auf die Täterbeschreibung passten.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (19.11.2023), haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen drei fahrunfähige Verkehrsteilnehmer angehalten.
Die drei Männer mussten ihre Führerausweise auf der Stelle abgeben. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Sonntag (19.11.20203), um ca. 1:30 Uhr, hat sich am Ochsensandweg ein Unfall ereignet. Beteiligt war ein 30-jähriger Autofahrer mit seinem Auto.
Ebenfalls beteiligt war ein Patrouillenfahrzeug der Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein, das dem 30-jährigen auf einer sogenannten grenzüberschreitenden Nacheile gefolgt war. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden. Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (19.11.2023), kurz nach 2 Uhr hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach sich eine verletzte Person auf dem Gleis 1 beim Bahnhof Wil befinde.
Wie sich herausstellte, war ein 17-jähriger Jugendlicher zwischen dem Perron und dem wartenden Zug heruntergefallen.
Am Samstagabend verlor ein Junglenker die Kontrolle über einen gemieteten Sportwagen und kollidierte mehrfach mit der Autobahneinrichtung. Die Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Der Sportwagen war nicht mehr fahrbar. Der Führerausweis auf Probe wurde dem Junglenker entzogen.
In Sternenberg (Gemeindegebiet Bauma) verunfallte am Samstagabend (18.11.2023) ein Autofahrer.
Ein Rettungshelikopter flog den Schwerverletzten in ein Spital.
Im Zusammenhang mit dem Motorradunfall vom Freitag (Polizei.news berichtete) wird ein schwarzer Kleinwagen gesucht.
Unmittelbar nach der Kollision des Motorrades mit der Trockensteinmauer des Kreisels passierte ein schwarzer Kleinwagen die Unfallstelle von Domat/Ems kommend in Richtung Chur.
Die Autodrehleiter (ADL) ist im Feuerwehreinsatz nicht wegzudenken. Sie hat eine lange Geschichte bei der Berufsfeuerwehr Bern.
Ursprünglich wurden Autodrehleitern bereits im späten 19. Jahrhundert eingesetzt, um Brände in höheren Gebäuden zu bekämpfen.
Gestern Abend, kurz vor halb elf, erreichte die Feuerwehrnotrufzentrale die Meldung über einen Brand im Engeriedquartier.
Dichter Rauch sei im gesamten Quartier sichtbar, und Flammen schlugen aus einem Fenster. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr rückte zügig zum betroffenen Wohnhaus aus.
Am Sonntag, 19. November 2023, kurz vor halb eins Uhr in der Nacht, wurde dem Polizeinotruf ein quer stehendes Fahrzeug auf dem Überholstreifen der Autobahn A1, Fahrbahn Bern, im Bereich der Ein-/Ausfahrt Mägenwil gemeldet.
Das Fahrzeug sei bereits vorgängig Schlangenlinien gefahren und im Bereich des Rastplatzes mit der Mittelleitplanke kollidiert.
Am Samstagabend, 18. November 2023, um kurz nach 20:00 Uhr, fuhr eine 22-jährige PW-Lenkerin auf der Färberstrasse in Richtung Hauptstrasse.
Gleichzeitig fuhr ein 44-Jähriger auf der Breitestrasse in Richtung Pfeffikerstrasse. Im Kreuzungsbereich Breitestrasse-Färberstrasse kollidierten die beiden Fahrzeuge seitlich-frontal miteinander.
In den vergangenen zwei Tagen sind teils grössere Schneemengen gefallen.
Wir ziehen Bilanz und schauen uns an, wie eine korrekte Messung der Neu- und Gesamtschneehöhe erfolgt.
In der Nacht auf Samstag, 18. November 2023, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll- und Grenzsicherheit (BAZG) an verschiedenen Orten im Appenzeller Vorderland Verkehrskontrollen durchgeführt.
Während der mehrstündigen Kontrolltätigkeit in Lutzenberg, Wolfhalden, Grub und Rehetobel wurden rund 165 Fahrzeuge und dessen Insassen kontrolliert.
Am Freitagabend wurde in Basadingen ein Velofahrer von einem Postauto erfasst und schwer verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einer Zugkomposition der Frauenfeld-Wil-Bahn wurde am Freitagabend in Frauenfeld ein Autofahrer schwer verletzt.
Die Feuerwehr musste ihn aus dem Fahrzeug befreien.
Am 18.11.2023, um 04.20 Uhr, kam es am Bahnhof SBB vor dem Haupteingang in der Centralbahnstrasse zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung.
Ein 37-jähiger Italiener und ein 27-jähriger Afghane wurden dabei verletzt.
Am Samstag, 18. November 2023, kurz vor 01:30 Uhr, kam es zu dem gemeldeten Gebäudebrand eines Mehrfamilienhauses in Amsteg.
Die Rettungs- und Löscharbeiten konnten heute Vormittag abgeschlossen werden.
Auf einer Weide wurden zahlreiche Schafe von einem Tier gerissen. Die Schafe waren so schwer verletzt, dass sie von ihrem Leid erlöst werden mussten.
Am Samstagmorgen (18. November 2023), kurz nach 09:00 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass auf einer Weide im Gebiet Blasenberg, zwischen dem Zugerberg und der Stadt Zug, mehrere Schafe tot im Gras liegen.
Auf der Gerlafingenstrasse in Kriegsttten ist es am Freitagabend, 17. November 2023, zu einer Kollision mit drei beteiligten Autos gekommen.
Dabei wurden zwei Personen mittelschwer verletzt.
Am Freitag ist es auf der schneebedeckten Prättigauerstrasse in Klosters zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Zwischen zwei Personenwagen kam es zu einer Frontalkollision.
Am Freitag (17.11.2023) parkierte ein Fahrzeuglenker seinen Lieferwagen auf einem Vorplatz. Da das Fahrzeug nicht gesichert wurde, rollte es die abschüssige Strasse rückwärts. Dabei kollidierte es mit einem nahenden Personenwagen.
Der Lenker wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Ein Erdrutsch hat den Bahnverkehr zwischen Wädenswil und Einsiedeln unterbrochen. Ein Lokführer hat den Erdrutsch am Dienstagabend (14.11.2023) entdeckt.
Er konnte die betroffene Stelle noch planmässig passieren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.