Schweiz

Lutzenberg AR: Mehr Sicherheit für Fussgänger

In Lutzenberg wird die Trottoirlücke zwischen der Bushaltestelle Brenden und der Kreuzung mit der Strasse nach Walzenhausen geschlossen. Gleichzeitig werden zwei Fussgängerübergänge über die beiden Kantonsstrassen saniert. Die Sicherheit für die Fussgängerinnen und Fussgänger wird damit deutlich erhöht. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt und den Kredit genehmigt.

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Eich LU / A2: Lastwagen mit offener Kippmulde kollidiert mit Überkopfsignalen

Heute Morgen ist ein Lastwagen mit geöffneter Kippmulde in Eich auf der Autobahn A2 in Richtung Norden gefahren und kollidierte mit mehreren Überkopfsignalen. Durch herumliegende Teile wurden zwei Lieferwagen und zwei Autos beschädigt. Eine Person wurde im Nachgang zur Kontrolle ins Spital gefahren. Die Autobahn musste gesperrt werden. Der Unfall führte zu massiven Verkehrsbehinderungen.

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Seewen SZ / Autobahn A4: Alkoholisierter Autofahrer (26) verursacht Selbstunfall

Am Montagabend, 20. November 2023, kam es auf der Autobahn in Seewen zu einem Selbstunfall. Ein 26-jähriger Mann fuhr um 22 Uhr mit einem Auto auf der A4 von Küssnacht in Richtung Brunnen. Dabei verlor der Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug, kollidierte mit der rechtsseitigen und anschliessend mit der linksseitigen Leitplanke. Der Automobilist blieb unverletzt.

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Stadt Schaffhausen SH: Polizei sucht Zeugen von Verkehrsunfall

Am Freitagnachmittag (17.11.2023) kam es in der Stadt Schaffhausen beinahe zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Linienbus. Um die Kollision zu vermeiden, musste der Buschauffeur eine Vollbremsung vollziehen. Aufgrund dieses Bremsmanövers stürzten zwei Buspassierinnen und zogen sich beim Aufprall Verletzungen zu.

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Lugano TI: Prävention im Strassenverkehr - Autofahrer strafrechtlich verfolgt

Die Kantonspolizei und die Stadtpolizei Lugano geben bekannt, dass Beamte der Stadtpolizei Lugano in den vergangenen Tagen bei einer Geschwindigkeitskontrolle mit einer Laserpistole einen 57-jährigen Schweizer Autofahrer aus dem Raum Lugano angehalten haben, der mit einer Geschwindigkeit von 113 Stundenkilometern auf der Via Cadepiano fuhr, wo die Höchstgeschwindigkeit 50 beträgt. Der Mann wurde bei der Staatsanwaltschaft als Fahrerflucht wegen eines schweren Verstosses gegen das Bundesgesetz über den Strassenverkehr angezeigt.

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Iragna TI: Halbstationäres Radar beschädigt - Täter identifiziert und festgenommen

Im Zusammenhang mit der Beschädigung eines halbstationären Radars, die sich am 03.11.2023 in der Via della Pietra in Iragna ereignet hat, teilt die Kantonspolizei mit, dass die sofort eingeleiteten Ermittlungen die Identifizierung und Festnahme des Verursachers ermöglicht haben. Es handelt sich um einen 69-jährigen Schweizer Staatsbürger, der in der Leventina lebt.

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Courfaivre JU: Kontrolle über Fahrzeug verloren - gegen Mauer geprallt

Am Montag, den 20. November 2023, gegen 16:15 Uhr, fuhr eine Autofahrerin auf der Hauptstrasse in Courfaivre. Kurz vor der Tankstelle verlor sie aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen eine Mauer, die sich links von ihrer Fahrtrichtung befand. Das Auto geriet ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin konnte sich selbst aus ihrem Auto befreien.

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Kanton Tessin: Präventionskampagne "Niemals abgelenkt"

Die Präventionskampagne der Kantonspolizei im Rahmen des Projekts "Sichere Strassen" des Departements der Institutionen ist in den letzten Wochen zu Ende gegangen. Seit Juli haben die Beamten eine Präventionskampagne über die Gefahren der Handynutzung am Steuer durchgeführt, sensibilisiert und gezielte Kontrollen durchgeführt, die zu zahlreichen Sanktionen gegen Autofahrer geführt haben, die bei der Benutzung ihres Mobiltelefons erwischt wurden.

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Bassecourt JU: Illegales Reifenlager auf einem Kiesweg - Zeugenaufruf

Am Samstag, den 18.11.2023, wurde die Kantonspolizei über eine illegale Ablagerung von etwa zwanzig alten Reifen auf einem kleinen Kiesweg in der Nähe der alten Verbindungsstrasse zwischen den Ortschaften Bassecourt und Boécourt informiert. Die Gendarmerie führte die üblichen Ermittlungen und Feststellungen durch.

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Scuol GR: Suchaktion nach Snowboarder (23)

Am Sonntag ist der Kantonspolizei Graubünden ein in Scuol vermisster Snowboarder gemeldet worden. Die Einsatzkräfte konnten ihn wohlbehalten antreffen. Die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden erhielt am Sonntag kurz nach Mitternacht die Meldung einer Frau, dass sie ihren 23-jährigen Lebenspartner nach einer Snowboardtour im Engadin nicht erreichen kann.

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Kanton Basel-Landschaft: Gestohlene Kunstwerke sichergestellt

Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (26.9.2023) im Kanton Basel-Land zwei Personen verhaftet und gestohlene Kunstwerke im Gesamtwert von mehreren hunderttausend Franken sichergestellt. Die Kantonspolizei Zürich hatte Ende August Hinweise erhalten, wonach in einem Auktionshaus mutmasslich gestohlene Bilder zum Verkauf abgegeben worden sind.

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Kantonspolizei Bern will mehr Frauen einstellen - 30 Prozent bis 2035 (Video)

Anlässlich eines Medienanlasses hat die Kantonspolizei zusammen mit Regierungspräsident und Sicherheitsdirektor Philippe Müller am Montag die Wichtigkeit von Frauen bei der Polizei unterstrichen und das Ziel, den Frauenanteil im Korps zu erhöhen sowie die diesbezüglichen Handlungsfelder und Massnahmen vorgestellt. Am Montagvormittag, 20. November 2023, legte die Kantonspolizei Bern anlässlich eines Medienanlasses den Fokus auf Frauen in der Polizei. „Frauen bringen ihre Perspektiven und Erfahrungen in ihre Arbeit ein.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.