Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos wurde am Freitagabend in Amriswil ein Autofahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Schweiz liegt in einer stürmischen Nordwestströmung. Diese führt noch bis Samstagmorgen feuchte Luft zu den Alpen.
Die bisher gefallenen sowie die vorhergesagten Niederschläge sind tiefer als erwartet, deshalb wurden die Regenwarnung und Teile der Schneewarnungen heruntergestuft.
Nach 35 Jahren bei der Sanitätspolizei von Schutz und Rettung Bern verabschiedete sich Frank Zbinden heute Morgen in den wohlverdienten Ruhestand.
Umrahmt von einem Blaulichtmeer, durfte er Glückwünsche seiner Kolleginnen und Kollegen entgegennehmen.
Ein Lastwagenfahrer wurde am Freitag bei einem Selbstunfall in Leimbach leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Der 20-jährige Fahrer eines Betonmischers war gegen 9.20 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Mattwil unterwegs.
Am Sonntag, 17. Dezember 2023, ereignete sich im Oasis-Kreisel an der Route de Sous-Géronde in Siders ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer.
Letzterer wurde dabei verletzt.
Um Bevölkerung, Unternehmen und Infrastruktur im Reusstal künftig vor einem Hochwasserereignis wie jenem vom August 2005 zu schützen, hat der Regierungsrat im Mai 2022 das Projekt „Hochwasserschutz und Renaturierung Reuss“ bewilligt.
Gegen diesen Entscheid sind sechs Beschwerden beim Kantonsgericht eingereicht worden. Nun liegen zwei Urteile des Kantonsgerichts vor. Die Beschwerden der Umweltverbände wurden vollumfänglich abgewiesen. Noch hängig sind unter anderem Beschwerden von betroffenen Grundeigentümern.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am Donnerstagabend, 21. Dezember 2023, einen mutmasslichen Drogenhändler verhaftet.
Der Mann wird verdächtigt, über einen Briefkasten mit Amphetaminen gehandelt zu haben.
Am Freitagvormittag, 22. Dezember 2023, um 08.45 Uhr, kam es auf einer Baustelle an der Dornacherstrasse in Reinach BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Auf der schneebedeckten Fahrbahn der Oberalpstrasse ist es am Freitagmorgen zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Fussgänger gekommen.
Der Mann wurde leicht verletzt.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Dezember 2023 Dr. Markus Mäder (siehe Titelbild) zum Staatssekretär für Sicherheitspolitik im VBS ernannt.
Der heutige Chef Internationale Beziehungen Verteidigung übernimmt per 1. Januar 2024 die Leitung des neuen Staatssekretariats SEPOS. Zudem wurde der Bundesrat darüber informiert, dass die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, Pälvi Pulli per 1. Januar 2024 zur Stellvertreterin des Staatssekretärs ernannt hat. Für diese Funktion verleiht ihr der Bundesrat den Botschaftertitel.
Auf dem Hirschengraben in der Stadt Luzern ist es heute Vormittag zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eines der beteiligten Fahrzeuge fuhr anschliessend weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Einsatzorganisationen müssen im Alltag und in Krisenlagen mobil kommunizieren und grosse Datenmengen austauschen können.
Der Bundesrat will daher ein neues zukunftsgerichtetes, mobiles, breitbandiges Sicherheitskommunikationssystem (MSK) einführen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Dezember 2023 verbesserte Sicherheitsstandards für Fahrzeuge beschlossen.
Im Einklang mit den europäischen Zulassungsbestimmungen müssen neue Fahrzeuge mit einem Unfalldatenschreiber und neuen Fahrassistenzsystemen ausgerüstet werden.
An seiner Sitzung vom 22. Dezember 2023 hat der Bundesrat die Bundeskanzlei beauftragt, zusammen mit dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) sowie den Kantonen eine Integrierte Übung 2025 (IU 25) zu organisieren.
Mit der IU 25 will der Bundesrat die Strategische Führungsübung (SFU) und die Sicherheitsverbundsübung (SVU) kombinieren.
Am 1. April 2024 treten die Änderungen des kantonalen Einführungsgesetzes zum Opferhilfegesetz des Bundes in Kraft.
Das hat der Regierungsrat beschlossen. Das Gesetz bringt verschiedene Verbesserungen.
Wir von der Kantonspolizei wünschen im Namen aller Rettungs- und Blaulichtorganisationen aus Appenzell I.Rh. der ganzen Bevölkerung ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr.
Wir danken für das entgegengebrachte Vertrauen.
Am Freitagmorgen ist in Gals ein Bauernhaus komplett niedergebrannt. Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer löschen.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am frühen Freitagmorgen wurden in Altnau zwei Einschleichdiebe von Bewohnern überrascht. Ein Tunesier wurde festgenommen und inhaftiert.
Die Bewohner eines Einfamilienhauses am Chappeliweg bemerkten kurz vor 5 Uhr zwei fremde Personen im Haus.
In der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember 2023 verstarb ein Gefangener in der Strafanstalt der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lenzburg.
Die genaue Todesursache ist noch Gegenstand der Untersuchungen und wird durch die Rechtsmedizin abgeklärt. Aufgrund der Umstände ist zurzeit von einem möglichen Suizid auszugehen.
Am Donnerstag, 21. Dezember 2023, ist es in Hundwil zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Die Kantonspolizei hat vergangene Woche in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Region Aaretal gezielte Fahrfähigkeitskontrollen durchgeführt.
Dabei konnten vier Autolenker und ein Velolenker festgestellt werden, die ihr Fahrzeug und Velo unter Alkoholeinfluss lenkten.
Eine unbekannte Täterschaft hat einem Mann eine wertvolle Uhr vom Handgelenk gerissen. Anschliessend stieg der Täter in ein Auto und entfernte sich.
Die Ermittlungen sind im Gang.
Mit einem entwendeten Wagen, betrunken und ohne Führerausweis verursachte ein Automobilist in der Nacht in Strengelbach einen Selbstunfall.
Während er unverletzt blieb, richtete er grossen Sachschaden an.
Gestern Abend ist es auf der Ruswilerstrasse in Luzern zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Am Donnerstag (21.12.2023) fand in Rapperswil in der SGKB Arena das Eishockey-Meisterschaftsspiel zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem EHC Kloten statt.
Dabei kam es zu Tumulten. Zwei Polizisten wurden verletzt. Dank einem grossen Polizeiaufgebot konnten grössere Zusammenstösse zwischen den beiden Fangruppen jedoch verhindert werden.
In der Zeit zwischen Donnerstagmorgen und Freitagmorgen (22.12.2023) ist es im Kanton St.Gallen zu insgesamt acht Einbrüchen gekommen.
Die unbekannten Täterschaften stahlen vor allem Schmuck und Bargeld und richteten Sachschaden an.
Am Donnerstag (21.12.2023) ist es auf dem Bahnweg zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen.
Ein 36-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Donnerstag (21.12.2023), kurz nach 22:30 Uhr, ist es in Uznach zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 50-jähriger Mann aus Polen war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Freitag (22.12.2023), kurz nach 02:45 Uhr, kam es zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem 24-jährigen Fussgänger.
Der 24-Jährige wurde dabei leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Am Donnerstag wurde in Buchs ein fünfjähriger Knabe von einem Auto angefahren und leicht verletzt.
Da der Unfallhergang unklar ist, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
Ein unbekannter Automobilist hat am Donnerstagabend in Bettlach einen Hydranten beschädigt und kümmerte sich im Anschluss nicht um die Schadensregulierung.
Zur Ermittlung des Verursachenden sucht die Polizei Zeugen.
Die Kantonspolizei Graubünden hat in der Nacht auf Montag dank der Mithilfe der Bevölkerung zwei jugendliche Einschleichediebe festgenommen.
Sie werden an die Jugendanwaltschaft Graubünden verzeigt.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) stellte in den vergangenen Wochen und Monaten am EuroAirport Basel mehrfach Marihuana sicher.
Dieses kam jeweils per Kurierverkehr in die Schweiz und war an Empfänger in verschiedenen Kantonen adressiert.
Vom 23.12.23 bis 02.01.24 bleibt unser Schalter sowie die restliche Stadtverwaltung geschlossen.
Unsere Polizeipatrouillen sind aber dennoch täglich für euch im Einsatz und über die Telefonnummer 0449447666 oder via Notrufnummer 117 erreichbar.
Am Donnerstag, 21.12.2023, 14.55 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Glarus zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Schwanden unterwegs.
In der Nacht auf den Donnerstag wurde der Leitrüde des Wolfsrudels Kärpf erlegt.
Der Leitrüde des Kärpfrudels, gekennzeichnet als M172, wurde in der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember von der kantonalen Wildhut erlegt.
Sie sind schamlos, haben keinen Skrupel und nutzen eure Hilfsbereitschaft aus…
Telefonbetrüger sind wieder aktiv und versuchen, euch, eure Eltern, Grosseltern, Verwandte und Bekannte um das Ersparte zu bringen.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) die Bewilligung erhalten, um mit ihren Rettungshelikoptern die Instrumentenflugverfahren des Flugplatzes Les Eplatures in La Chaux-Fonds (NE) auch ausserhalb der Betriebszeiten des Flugplatzes nutzen zu können.
Damit können die Rega-Crews das nahegelegene Spital bei schlechten Sichtverhältnissen künftig rund um die Uhr anfliegen.
Am Donnerstagnachmittag ist es auf der St. Urbanstrasse in Langenthal zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen gekommen.
Beim Unfall wurde ein Autolenker schwer verletzt. Der Verkehr wurde umgeleitet.
Ein Rollstuhlfahrer musste am Donnerstagmorgen in Altnau nach einem Zusammenstoss mit einem Auto ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein Neulenker verlor beim Einbiegen in eine Hauptstrasse die Kontrolle über seinen Wagen.
Dieser prallte gegen eine Stützmauer und wurde stark beschädigt. Immerhin wurde niemand verletzt.
Am Donnerstagvormittag, 21. Dezember 2023, kurz nach 10.30 Uhr, kam es auf einem Bauernhof in Diegten BL zu einem Brandausbruch. Personen wurden keine verletzt. Zahlreiche Schweine sind bei dem Brand verendet.
Insgesamt standen knapp 100 Personen im Einsatz.
Aktuell sind im Kanton Zug erneut Telefonbetrüger aktiv. Eine Rentnerin hat zwei fremden Männern Bargeld im Gesamtwert von rund 30`000 Franken übergeben.
Die Polizei ruft zur Vorsicht auf.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.