Am Freitag ist es auf der schneebedeckten Prättigauerstrasse in Klosters zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Zwischen zwei Personenwagen kam es zu einer Frontalkollision.
Am Freitag (17.11.2023) parkierte ein Fahrzeuglenker seinen Lieferwagen auf einem Vorplatz. Da das Fahrzeug nicht gesichert wurde, rollte es die abschüssige Strasse rückwärts. Dabei kollidierte es mit einem nahenden Personenwagen.
Der Lenker wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Ein Erdrutsch hat den Bahnverkehr zwischen Wädenswil und Einsiedeln unterbrochen. Ein Lokführer hat den Erdrutsch am Dienstagabend (14.11.2023) entdeckt.
Er konnte die betroffene Stelle noch planmässig passieren.
75 glückliche Kinder haben ein Ticket für den allerersten RegaCLUB-Erlebnistag gewonnen und eine unvergessliche Zeit im Verkehrshaus erlebt.
Auf einem abwechslungsreichen Postenlauf haben sie spielerisch alles über die faszinierende Arbeit der Rega erfahren und sogar eine Rega-Crew persönlich getroffen.
Mit einem freundlichen Gruss aus Däniken wünschen wir euch allen ein schönes und erholsames Wochenende.
Wir sind immer für euch da - Tag und Nacht! 112 / 117
Am Freitagmorgen (17.11.2023), kurz vor 7:15 Uhr, ist es auf dem Trottoir der Herrenhofstrasse, Höhe Einmündung Obere Rosenbergstrasse, zu einem Zusammenstoss zwischen einem E-Bike und einem Auto gekommen.
Der 17-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt und wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (17.11.2023), kurz vor 15 Uhr, sind auf dem Trottoir der Bahnhofstrasse ein Elektro-Kleinmotorrad und ein Kickboard zusammengestossen.
Der 10-jährige Kickboard-Fahrer stürzte und wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Freitag (17.11.2023), um ca. 17:05 Uhr, hat sich auf einem Fussgängerstreifen der Poststrasse ein Zusammenstoss zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Die 74-jährige Fussgängerin wurde dabei verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitagabend (17.11.2023), kurz vor 19:40 Uhr, ist es auf einem Fussgängerstreifen der Ebnaterstrasse, Höhe Einmündung Industriestrasse, zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Eine 24-jährige Autofahrerin fuhr mit ihrem Auto von Lichtensteig in Richtung Ebnat-Kappel.
Am Freitag (17.11.2023), kurz vor 22:05 Uhr, ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Schweissbrunnstrasse ein Tumbler in Brand geraten.
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Das Mehrfamilienhaus wurde evakuiert. Es wurde niemand verletzt. Alle Bewohnenden, bis auf jene der betroffenen Wohnung, konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Am Freitagabend, um zirka 22:40 Uhr, ging via Polizeinotruf die Meldung ein, dass sich ein Fahrzeug im Gebiet Hardwald neben der Hauptstrasse in einem Graben befinden würde.
Zwecks Kontrolle der Örtlichkeit wurden mehrere Patrouillen der Regionalpolizei oberes Fricktal sowie der Kantonspolizei Aargau aufgeboten.
Am Freitagabend, kurz nach halb sechs Uhr, erhielt die Kantonale Notrufzentrale die Meldung, dass es auf der Kantonsstrasse zwischen Besenbüren und Bünzen zu einem Unfall gekommen sei.
Umgehend wurden mehrere Patrouillen der Regional- und Kantonspolizei sowie ein Rettungswagen vor Ort aufgeboten.
In Würenlos kam es im Kreisel an der Schulstrasse zu einer Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Auto.
Der Velofahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Autolenker ist aktuell noch unbekannt. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Heute Samstag, 18. November 2023, kurz vor 01:30 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri eine Meldung zu einem Küchenbrand in Amsteg.
Durch die unverzüglich ausgerückten Einsatzkräfte konnte der Küchenbrand rasch gelöscht, jedoch ein Übergreifen des Feuers auf übrige Gebäudeteile nicht verhindert werden.
Am Freitag, 17.11.2023, ca. 15.00 Uhr, ereignete sich in Näfels ein tödlicher Verkehrsunfall mit einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Ein 87-jähriger Fahrzeuglenker fuhr rückwärts aus seiner Garage auf die Quartierstrasse.
Auf einer Baustelle im Tunnel Val Varuna in Poschiavo ist es in der Nacht auf Freitag zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein Dumper kollidierte mit einem Bauzug.
Am Donnerstagabend, 16. November 2023, kurz vor 17.30 Uhr, ereignete sich auf einem Fussgängerstreifen auf der Baslerstrasse in Allschwil BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag, 14. November 2023, verhaftete die Stadtpolizei Winterthur zwei Drogenhändler und eine mutmassliche Tatbeteiligte.
Bei einer Hausdurchsuchung wurden verschiedene Betäubungsmittel, Bargeld und mehrere 3D-Drucker zur Herstellung von Waffen sichergestellt.
Am Freitagmorgen, 17. November 2023, wurden der Kantonspolizei Schwyz in Küssnacht mehrere Diebstähle aus teilweise unverschlossenen Fahrzeugen gemeldet. Zwei tatverdächtige Personen konnten durch eine Patrouille festgenommen werden.
Der 25-jährige Mann aus Syrien und die 40-jährige Frau aus Frankreich müssen sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz verantworten.
Am Freitagnachmittag, 17. November, wurden 18 Polizistinnen und Polizisten der Stadtpolizei Winterthur in der Stadtkirche feierlich vereidigt.
Die frisch vereidigten Polizistinnen und Polizisten verstärken die Einheiten der Stadtpolizei Winterthur.
Im Tunnel Reussport in der Stadt Luzern in Fahrtrichtung Süden ist es am Freitagmorgen zu einer Auffahrkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Wegen des Unfalls kam es zu Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr.
Am Freitag, 10. November 2023, fand im Kanton Uri eine umfassende Stabsrahmenübung statt, bei der die Gemeindeführungsstäbe (GFS) der Gemeinden Schattdorf, Bürglen, Spiringen und Unterschächen sowie die Führungsunterstützung (FU) der Zivilschutzorganisation Uri im Mittelpunkt standen.
Die Übung erstreckte sich über mehrere Stunden und involvierte auch Teile des Kantonalen Führungsstabs (KFS).
Verkehrsdrehscheiben verknüpfen verschiedene Verkehrsnetze und -angebote. Sie helfen mit, den Verkehr zwischen urbanen und ländlichen Gebieten zu verbessern.
Studien des Bundes und mehrerer Kantone zeigen, was nötig ist, damit Verkehrsdrehscheiben funktionieren.
Heute Freitag, 17. November 2023, kurz nach 11.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von Andermatt in Richtung Göschenen.
Zeitgleich fuhr der Lenker eines Personenfahrzeugs mit Baselbieter Kontrollschildern von Göschenen in Richtung Andermatt.
Am Sonntag war in der Gemeinde Escholzmatt-Marbach, Ortsteil Escholzmatt, eine E-Scooter-Fahrerin verunfallt (Polizei.news berichtete).
Heute Freitag ist die 38-Jährige verstorben.
Am Donnerstagabend (16.11.2023) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in eine Wohnliegenschaft in Stetten verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Die Kantonspolizei Zürich und die Zuger Polizei haben in der Nacht auf Freitag (17.11.2023) gemeinsam Verkehrskontrollen im Grenzgebiet der beiden Kantone durchgeführt.
Dabei überprüften sie rund 100 Fahrzeuge und deren Insassen.
In Zuchwil konnte ein Passant am Mittwochabend einen mutmasslichen Dieb bis zum Eintreffen der Polizei zurückhalten.
Diese nahm den Mann für weitere Ermittlungen vorläufig fest.
Am Donnerstagnachmittag ist in Leggia ein Flugschüler während eines Übungsflugs mit seinem Gleitschirm abgestürzt.
Mit einem Rettungshelikopter musste er in ein Spital geflogen werden.
Am Freitag (17.11.2023), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Fussgänger gekommen.
Ein 30-jähriger Mann fuhr mit seinem Velo auf der Bahnhofstrasse Richtung Bahnhof Heerbrugg.
Am Freitag (17.11.2023), kurz nach 7 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 34-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der St.Gallerstrasse von Wittenbach nach St.Gallen.
Am Donnerstag (16.11.2023), kurz vor 19:30 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Hügelstrasse zu einem Küchenbrand gekommen. Es entstand Sachschaden.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (16.11.2023), kurz vor 23 Uhr, ist es in Wil zu einem Brand in der Bahnhofsunterführung gekommen. Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Frau und der Mann, die am vergangenen Freitag nach einer tätlichen Auseinandersetzung in Ittigen ihren schweren Verletzungen im Spital erlegen sind, konnten formell identifiziert werden.
Es handelt sich um eine 23-jährige Kolumbianerin und einen 23-jährigen Spanier. Umfassende Ermittlungen und Fahndungsmassnahmen sind weiterhin im Gang.
Am Donnerstagabend, 16. November 2023, ist es in Waldstatt zu einem Unfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrzeug der Armee gekommen.
Alle Insassen blieben unverletzt.
Am Donnerstagabend ist in einem Waldstück bei Gurzelen ein Baum auf ein Auto gestürzt. Der Lenker verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Strasse musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Donnerstagabend ereignete sich im Bereich der Autobahneinfahrt bei Kriegstetten ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos.
Dabei wurde niemand verletzt.
Am Donnerstagabend wurde in Herdern ein Fussgänger von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In der Nacht vom 16. auf den 17. November wurde ein Wolf in Mollis überfahren. Woher das Tier stammt, ist noch unklar.
Ein junger Wolf wurde in der Nacht vom 16. auf den 17. November 2023 auf der Netstalerstrasse überfahren.
Am Donnerstag ist in Igis eine Fussgängerin von einem abbiegenden Traktor erfasst worden.
Die Frau wurde dabei verletzt und in ein Spital transportiert.
Schulleitungen, Lehrpersonen, aber auch Eltern sehen sich im Schulumfeld ständig mit Datenschutzfragen konfrontiert.
Nicht immer werden diese als solche wahrgenommen. Oft führen die alltäglichen Situationen zu Unsicherheit.
Der Rohrleitungsbruch konnte repariert werden.
Aufgrund der aufwendigen Wiederinstandstellung der Strasse (Einbau von ca. 40 Tonnen Strassenbelag), wird die Strasse voraussichtlich heute ab 18 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.
Eine der Hauptaufgaben des Kriminaltechnischen Dienstes ist die Spurensicherung am Tatort.
Die Experten sind darauf geschult, kleinste Spuren wahrzunehmen und sorgfältig zu sichern, um sie im Anschluss einer genauen Analyse zu unterziehen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.