Am Sonntagnachmittag, 10. Dezember 2023, sprang ein Jugendlicher an der Stadthausstrasse gegen die Frontscheibe eines Linienbusses und widersetzte sich anschliessend heftig der Festnahme durch die Polizei.
Dabei verletzte er eine Polizistin leicht.
Mit unseren Polizeihunden führen wir regelmässig Trainings durch, um die Einsatzbereitschaft jederzeit sicherzustellen.
Am letzten Mittwoch waren wir bei der Auto AG Schwyz zu Besuch und absolvierten mit unseren Betäubungsmittelspürhunden ein Training.
In der Nacht auf Montag (11.12.2023) hat in der Stadt Schaffhausen eine unbekannte Täterschaft ein parkiertes Auto durchsucht und daraus Waren gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt der Bevölkerung keine Waren in parkierten Fahrzeugen zu lagern und verweist auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Am Freitagabend (08.12.2023) kam es auf der Verzweigung Mövenstrasse/Bildweiherstrasse zu einem Verkehrsunfall aufgrund von Ablenkung durch das Smartphone.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden.
Nach der Ölverschmutzung vom vergangenen Freitag konnte der Broyekanal dank der unternommenen Reinigungs- und Sanierungsarbeiten am Montag wieder für die Schifffahrt geöffnet werden.
Zudem konnte das Risiko einer Verschmutzung des Trinkwassernetzes gebannt werden.
Am Sonntag konnte die Kantonspolizei Freiburg, in Zusammenarbeit mit der REGA, einen 41-jährigen Mann aus misslicher Lage retten.
Dieser stürzte einen felsigen Abhang hinunter und steckte am Ufer der Saane fest.
Fünf Zentralschweizer Polizeikorps planen eine gemeinsame Einsatzzentrale (ELZ) zu betreiben.
Unter dem Projektnamen „VISION 2025“ werden in Kaltbach/Schwyz sowie in Rothenburg/Luzern zwei redundante Einsatzleitzentralen geplant, welche auf der Gotthardachse von Schwyz (mit dem Partnerkanton Zug) und auf der Brünigachse von Luzern (mit den Partnerkantonen Nidwalden und Obwalden) betrieben werden sollen.
Der Verkehrsunfall ereignete sich am Samstag (09. Dezember 2023, nach 18:00 Uhr) auf der Hauptstrasse in Hochdorf.
Eine 78-jährige Frau wurde auf einem Fussgängerstreifen von einer 40-jährigen Autofahrerin übersehen und angefahren.
Am Samstagabend (09. Dezember 2023, nach 23:00 Uhr) verursachte ein 49-jähriger Eriträer auf der Bahnhofstrasse in Wolhusen einen Selbstunfall.
Der alkoholisierte Autofahrer (0.66 mg/l) fuhr gegen einen Baustellenabschrankung. Er blieb unverletzt.
Die Luzerner Polizei hat Ende Juni 2023 einen mutmasslichen Drogendealer festgenommen.
Der 27-jährigen Schweizer wird verdächtigt, seit 2017 bis zum Zeitpunkt seiner Festnahme über 300 Kilogramm Marihuana und mehrere hundert Gramm Kokain verkauft zu haben. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern, Abteilung Spezialdelikte.
Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben.
Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv. Ergänzung zum Zeugenaufruf.
Am 10.12.2023, 04:00 Uhr, ereignete sich an der Brünigstrasse in Lungern ein Verkehrsunfall mit verletzten Jugendlichen.
Der 15-jährige Motorradlenker kollidierte aus bislang noch unbekannten Gründen mit den rechtsseitigen Blumentöpfen.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Frasnacht entstand am Sonntagabend Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Kurz vor 20 Uhr bemerkte die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses an der Egnacherstrasse eine Rauchentwicklung im Badezimmer ihrer Dachgeschosswohnung und schlug Alarm.
Die Umsetzung der neuen Jagd- und Schutzverordnung mündet in eine Wolfsjagd, anstatt in die gezielte Regulierung einer geschützten Tierart zur Verhinderung grosser Schäden.
Bund und Kantone missachten jede Verhältnismässigkeit und ignorieren die wichtige Rolle des Wolfs im Lebensraum Wald. Die Naturschutzorganisationen sehen geltendes Recht verletzt und lassen mehrere Abschussverfügungen gerichtlich prüfen.
Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben.
Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv.
Die Luzerner Polizei hat in den vergangenen Tagen acht Personen angehalten, welche unter Einfluss von Alkohol ein Fahrzeug lenkten.
Zudem wurden vier Autofahrer angehalten, die unter Einfluss von Drogen standen. Die Luzerner Polizei appelliert an die Eigenverantwortung.
In der Nacht auf Montag, 11. Dezember 2023, ist es in Reute zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Mann hat sich verletzt und musste mit der Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden.
Am späteren Samstagnachmittag, 09. Dezember 2023, blieb ein SUV-Fahrer beim Testen der Offroad-Fähigkeiten seines Fahrzeuges im teils verschneiten Kulturland stecken.
An den betroffenen Landparzellen entstand erheblicher Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Bei einem Fahrzeugbrand in Münchwilen entstand am Sonntag Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Gegen 16 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale mehrere Meldungen ein, dass an der Wilerstrasse ein parkiertes Fahrzeug brenne.
Die Zuger Polizei warnt vor einem neuen Phänomen, das insbesondere auf Männer abzielt, die sexuelle oder intime Beziehungen mit Männern haben und sich über Internet-Dating-Plattformen verabreden.
Das Ziel der Täterschaft ist es, die Opfer bei einem Treffen zu betäuben und zu bestehlen. In der Schweiz sowie im benachbarten Ausland sind bereits mehrere Fälle bekannt.
Am Samstagabend (09. Dezember, 17.30 Uhr) hat die Luzerner Polizei in der Stadt Luzern zwei Frauen aus Bulgarien festgenommen.
Sie sind beide 24 Jahre alt und geständig, dass sie zuvor versuchten, einer Touristin das Portemonnaie aus einem Rucksack zu entwenden.
Am frühen Montagmorgen (11. Dezember 2023, ca. 02:30 Uhr) wurde der Luzerner Polizei eine auffällige Person gemeldet, welche um ein Gebäude in Grosswangen herumschlich.
Vor Ort wurde der Diensthund „Rusty“ eingesetzt, welcher die Fährte des mutmasslichen Einbrechers aufnehmen konnte.
Angehörige der Polizeistation Rapperswil-Jona, haben in Zusammenarbeit mit Sehbehinderten Menschen, den Aktionstag "Weisser Stock" durchgeführt.
Insgesamt 43 Fahrzeuge wurden kontrolliert.
Momentan sind viele Menschen in Warenhäusern, Einkaufsstrassen und an Märkten unterwegs, um ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen.
Taschendiebe nutzen diese Zeit ebenfalls besonders gerne.
Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben.
Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv.
Am Sonntag (10.12.2023), kurz vor 19:30 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Churfirstenstrasse zu einem Küchenbrand gekommen.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 10'000 Franken.
Am Sonntag (10.12.2023), kurz vor 8 Uhr, ist es auf der Churerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Roller gekommen.
Eine 18-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Sonntag (10.12.2023), zwischen 22 Uhr und 24 Uhr, hat ein 41-jähriger Mann auf der Hauptstrasse zwei Selbstunfälle verursacht.
Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte den Mann als fahrunfähig ein. Es entstand Sachschaden.
Am Montagmorgen (11.12.2023) hat sich auf der Zollstrasse in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin, die mit ihrem Hund unterwegs war, ereignet.
Dabei wurden die Fussgängerin und der Hund verletzt.
Am späten Nachmittag wurde die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Basel-Stadt darüber informiert, dass im Oberen Rheinweg eine Frau verletzt am Boden liegt.
Hinweise auf Dritteinwirkung oder einen Unfall liegen nicht vor.
Am Sonntag, 10.12.2023, um 15:15 Uhr, ereignete sich in Basel an der Mittlere Strasse 7 ein Verkehrsunfall. Aus noch nicht geklärten Gründen, fuhr ein Lenker in einen Verkehrsteiler und kam mit dem Auto auf der Seite liegend zum Stillstand.
Aufgrund der unklaren Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt beim Lenker eine Blut.- und Urinuntersuchung an.
In der Nacht zum Sonntag, 10.12.2023, brach in einer Wohnung in einem kleinen Gebäude in St-Légier-La Chiésaz (Gemeinde Blonay-St-Légier) ein Feuer aus. Eine Person reagierte nicht mehr und starb.
Andere Anwohner wurden durch den Rauch gestört. Die Bewohner wurden teilweise mit Hilfe der Gemeinde umgesiedelt.
Am Samstagmorgen geriet eine PW-Lenkerin auf der Bremgarterstrasse in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Der entsprechende Streckenabschnitt musste für gut zwei Stunden für den Verkehr gesperrt werden. Die Feuerwehr richtete eine entsprechende Umleitung ein.
Ein Autofahrer wollte sich in der Nacht zum Sonntag einer Polizeikontrolle entziehen und landete in Eschlikon auf dem Bahntrassee.
Er blieb unverletzt.
Die Kantonspolizei Solothurn hat in der Nacht auf Sonntag in Solothurn zwei mutmassliche Einbrecher angehalten. Diese werden verdächtigt, in einen Verkaufsshop beim Bahnhof Solothurn West eingebrochen zu sein.
Die beiden Marokkaner wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Heute Sonntag, ca. 06.00 Uhr, ereignete sich im Horburgtunnel ein schwerer Selbstunfall. Ein Fahrzeug mit zwei Insassen kollidierte in der Linkskurve mit der rechten Tunnelwand.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden und die Infrastruktur der Autobahn wurde stark beschädigt. Glücklicherweise wurde beim Unfall niemand verletzt.
In der Küche eines Mehrfamilienhauses an der Aarauerstrasse in Olten kam es am Samstagnachmittag, 9. Dezember 2023, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Samstagnachmittag, 9. Dezember 2023, ist es in Trogen zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Personen haben sich keine verletzt, es entstand Sachschaden.
Am frühen Sonntagmorgen, 10. Dezember 2023, kam es im Kreis 5 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurden drei Männer verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in diesem Zusammenhang drei Personen fest.
In der vergangenen Nacht haben sich in Hergiswil mindestens vier Einbruchdiebstähle ereignet. In unmittelbarer Nähe konnte die Polizei ein mutmasslicher Täter festnehmen.
Es handelt sich dabei um einen 26-jährigen Asylbewerber aus Marokko.
Am Samstag (09.12.2023), kurz nach 16:50 Uhr, ist eine 58-jährige Frau beim Überqueren eines Fussgängerstreifens vom Auto eines 39-jährigen Mannes angefahren worden.
Die Fussgängerin wurde dabei schwer verletzt. Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Eine alkoholisierte Autofahrerin musste in der Nacht zum Sonntag in Aadorf ihren Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz vor 23 Uhr an der Tänikonerstrasse eine Autofahrerin an, die zuvor durch ihre Fahrweise aufgefallen war.
Am Sonntag (10.12.2023), kurz nach 1:20 Uhr, ist eine 44-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto auf der Industriestrasse gegen das Heck vom Auto einer 56-jährigen Frau geprallt. Die Unfallverursacherin entfernte sich danach von der Unfallstelle.
Sie konnte durch die Kantonspolizei Thurgau an ihrem Wohnort angetroffen werden. Dabei zeigte ein Atemalkoholtest einen zu hohen Wert an.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.