Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Passantin in Richterswil ist am Dienstagabend (07.11.2023) die Seniorin schwer verletzt worden.
Kurz vor 18 Uhr fuhr ein 62-jähriger Automobilist auf der Zugerstrasse Richtung Autobahnzubringer.
Die europäischen Mobilitätsclubs ADAC, ANWB und TCS investieren in die gemeinsame Camping-Plattform PiNCAMP und bündeln damit ihre Kräfte zum Ausbau ihrer digitalen Campingaktivitäten.
Durch die gemeinsame Buchungsplattform werden künftig 27 Millionen Mitglieder erreicht.
Plötzlich sitzt ein pelziges Helferlein in unserem Einsatzrucksack und bringt nicht nur Schnurren, sondern auch Freude.
Mehr als ein beherztes „Miau“ kann dem Vierbeiner jedoch nicht entlockt werden.
Am Freitagabend (03.11.2023) kam es in einer WC-Anlage am Hallenbadweg in Uster zu einem Brand. Dabei entstand beträchtlicher Sachschaden.
Verletzt wurde niemand.
Am Gemeindeforum haben gestern rund 200 Menschen mit und ohne Behinderung über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Zürcher Gemeinden diskutiert.
Klar wurde dabei: Es gibt noch viel zu tun. Doch ein gemeinsames Anpacken lohnt sich.
Der Regierungsrat wählt eine ausserordentliche Staatsanwältin, befristet für ein Jahr.
Der Regierungsrat wählt Olivia Stüssi, Gattikon, per 1. Januar 2024 befristet für ein Jahr als ausserordentliche Staatsanwältin.
Am Dienstagabend, 07. November 2023, kurz nach 21.00 Uhr, geriet bereitgestellter Altkarton an der Hauptstrasse, Höhe Coop-Filiale, in Brand. Personen wurden keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Wahrscheinlich am Steuer eingenickt verlor ein Automobilist am Böhler die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser fuhr gegen die Böschung und kippte.
Der Lenker blieb unverletzt.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, Florian Menzi als Staats- und Jugendanwalt zu wählen.
Der Regierungsrat schlägt dem Landrat Florian Menzi aus Illnau ZH per August 2024 als neuen ordentlichen Staats- und Jugendanwalt vor. Die Wahl soll für den Rest der Amtsdauer 2022–2026 gelten.
Am Dienstag, 7. November 2023, circa 21.00 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in der Eulerstrasse ausrücken müssen. Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle.
Verletzt wurde niemand. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt geht von Brandstiftung aus.
Die Flughafen Zürich AG und verschiedene Flughafenpartner und Notfallorganisationen haben heute ihre Zusammenarbeit im Falle eines Grossereignisses geübt.
Über 600 Personen waren an der Übung beteiligt.
Marianne Dürst Benedetti tritt auf die Landsgemeinde 2024 von ihrem Amt als Oberrichterin zurück.
Der Regierungsrat nimmt Kenntnis vom Rücktritt von Marianne Dürst Benedetti, Schwanden, als Oberrichterin.
Der November ist wohl der unbeliebteste Monat des Jahres und dies nicht ganz grundlos.
Der Hochnebel, welcher oft tagelang träg über dem Flachland wabert, dämpft Kontraste, Farben und bei vielen auch die Lebensfreude. In diesem Herbst wird dem Hochnebel jedoch das Leben schwergemacht.
Eine Schülerin fuhr mit dem Velo über das Trottoir auf die Strasse und kollidierte seitlich frontal mit einem herannahenden Personenwagen.
Dabei erlitt die Schülerin schwere Kopfverletzungen.
Am Montag, 06. November 2023, kurz vor 07.00 Uhr, ereigneten sich auf der Hauptstrasse zwischen Niederurnen und Bilten hintereinander zwei Verkehrsunfälle.
Auf Höhe KVA Linth überholte ein blauer Personenwagen zwei vor ihm fahrende Personenwagen auf der Fahrt in Richtung Bilten.
Am Dienstag, 07. November 2023, kurz nach 16:00 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri, die Meldung über einen brennenden Lastwagen auf einem Autozug ein.
Der Lastwagen geriet während der Fahrt von Oberwald (VS) in Richtung Realp (UR) aus noch ungeklärten Gründen in Brand.
Die seit dem 3. November 2023 in Oberwil bei Zug vermisste Frau ist tot. Ihre Leiche wurde am 7. November 2023 im Kanton Schwyz aufgefunden.
Es bestehen keine Anhaltspunkte für ein Drittverschulden am Tod der Frau.
Am Dienstagvormittag ist eine Automobilistin auf einem Feldweg in Rothenbrunnen über den Strassenrand hinaus geraten.
Glücklicherweise blieb das Fahrzeug an der Böschungskante stecken.
Aktuell gehen bei der Kantonspolizei Obwalden Meldungen über persönlich adressierte Briefe eines angeblichen Rechtsanwalts aus Kanada ein.
Dieser sei beauftragt worden Angehörige von seinem kinderlosen, verstorbenen Mandanten ausfindig zu machen.
Am Montag, 6. November 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich zwei mutmassliche Diebe im Kreis 1 fest, die zuvor zwei Personen einer tanzenden Gruppe in der Stadthausanlage bestohlen hatten.
Kurz vor 23 Uhr, wurde die Stadtpolizei Zürich alarmiert, weil zwei Unbekannte bei der Stadthausanlage einen Rucksack und eine Jacke entwendet hatten.
Der Kantonspolizei Bern ist es im Rahmen umfangreicher Ermittlungen und in Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden der Ukraine und Georgien sowie Europol und Eurojust gelungen, eine Tätergruppierung von Online-Anlagebetrügen respektive „Boiler Room Scam“ zu identifizieren.
Die Kantonspolizei Bern ruft zur Vorsicht bei Online-Investitionen auf.
Am Montag (06.11.2023) parkierte eine Person ihren Lieferwagen an einer leicht abschüssigen Strasse. Da das Fahrzeug nicht korrekt gesichert war, rollte es rückwärts und kollidierte mit parkierten Autos.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
Ein Vierbeiner hat auf einem Spielplatz ein Mädchen angesprungen, umgeworfen und leicht verletzt. Die Polizei fordert die Hundehalterin auf, sich zu melden.
Der Vorfall ereignete sich am Montagabend (6. November 2023), um ca. 17:25 Uhr, auf dem Spielplatz beim Schulhaus in Hagendorn.
Am Montag, 6. November 2023, kurz vor 16.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Militärstrasse und bog links in die Gotthardstrasse ein.
Dabei übersah er den von links kommenden Lenker eines Personenwagens mit Schwyzer Kontrollschildern.
Beim Einmünden von der Dählenstrasse in die Allerheiligenstrasse in Grenchen hat am Montagabend, 6. November 2023, ein junger Mann die Kontrolle über sein Auto verloren und ist vor einem Einfamilienhaus in eine Gartenmauer geprallt.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat Ermittlungen sowohl zum Unfallhergang wie auch zur Unfallursache aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am 1. Dezember 2023 tritt die teilrevidierte bundesrätliche Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSV) in Kraft.
Basierend darauf hat der Kanton Graubünden am 7. November 2023 das definitive Gesuch zur proaktiven Regulation des Wolfsbestands beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) eingereicht. Die Ressourcen werden auf die aktuellen Problemschwerpunkte fokussiert.
Ein Neulenker verlor auf dem Autobahnzubringer die Kontrolle über einen leistungsstarken Wagen.
Dieser prallte heftig gegen die Leitplanke. Es blieb bei grossem Sachschaden.
Unabhängig von einander wurden eine Seniorin und ein Senior Opfer von falschen Polizisten. Die Kantonspolizei konnte einen mutmasslichen Geldkurier festnehmen.
Beide Fälle zeigen, wie aktiv Telefonbetrüger weiterhin sind.
Wie jedes Jahr wartet St.Gallen Anfang November gespannt auf den riesigen Christbaum, der den Klosterplatz über die Weihnachtszeit schmückt.
Die 15 Meter hohe und 2.5 Tonnen schwere Fichte aus Eggersriet überflog etliche Strassen. Auch ich durfte dabei sein und sah die Tanne bereits weit vor St. Gallen in der Luft baumeln.
Ein Lieferwagenfahrer wurde am Montag bei einem Selbstunfall in Mammern verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Ein 33-jähriger Lieferwagenfahrer war gegen 13.45 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Steckborn unterwegs.
Wir haben Anita von Rotz und Mateo Landolt von Tele1 in unseren „Alltag“ mitgenommen und einen Einblick in verschiedene Bereiche gewährt.
Ab 18:00 Uhr, geht's mit der Ausstrahlung los.
An der Stadtratssitzung vom Mittwoch, 1. November 2023 wurden drei Polizisten vor dem gesamten Stadtrat im Rathaus Zofingen vereidigt.
Andreas Schumacher ist von einer kommunalen Polizeiorganisation zur Regionalpolizei Zofingen übergetreten. Sebastian Binder und Sascha Senn haben die zweijährige Grundausbildung mit der bestandenen Hauptprüfung mit Bravour abgeschlossen.
Fünf Zentralschweizer Polizeikorps haben am 2. November 2023 eine koordinierte Kontrolle mit gezielten Einsätzen zur Bekämpfung der Einbruchkriminalität durchgeführt.
Diverse Personen und Fahrzeuge wurden kontrolliert und dabei zwei Personen festgenommen.
Der Selbstunfall eines Automobilisten führte am Montagabend auf der A1 zu einem Folgeunfall. Es blieb bei grossem Sachschaden.
Am Anfang stand der Selbstunfall eines BMW auf der A1 bei Kölliken. In Richtung Zürich fahrend verlor ein 21-Jähriger am Montag, 6. November 2023, kurz nach 21.30 Uhr die Kontrolle über den Wagen.
Der Regierungsrat hat das Justiz- und Sicherheitsdepartement ermächtigt, eine Änderung der Verordnung über die Schifffahrt in die Vernehmlassung zu geben.
Diese soll in fünf Bereichen aktualisiert werden. Vorgesehen ist insbesondere, auf dem Sempacher- und dem Hallwilersee Segelschiffe und Segelbretter mit tragflügelähnlichen Vorrichtungen zuzulassen – sogenannte Foils.
Am späten Montagabend, 06. November 2023, kurz vor 23.30 Uhr, geriet ein Senioren-Elektromobil in der Garage einer Liegenschaft am Sonnenrainweg in Sissach BL in Brand.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Auf einer Nebenstrasse in Willisau ist gestern Abend ein Motorradfahrer mit einem Auto kollidiert.
Der 17-jährige Motorradlenker musste mit erheblichen Verletzungen hospitalisiert werden.
Am Sonntagmittag (05.11.2023) verhafteten Polizisten einen Mann im Kreis 4. Beim Festgenommenen handelt es sich um den mutmasslichen Täter des Tötungsdelikts an der Langstrasse vom 30. August 2023 (Polizei.news berichtete).
Gemeinsame Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich sowie der Staatsanwaltschaft I für Schwere Gewaltkriminalität führten in den letzten Wochen zur Identifizierung des mutmasslichen Täters.
Polarlichter sind in der Schweiz nur selten zu beobachten. In der Nacht auf heute war dies allerdings bereits das zweite Mal innert kurzer Zeit der Fall.
Was ist ein Polarlicht und wie entsteht es?
Am Montagnachmittag (06.11.2023), kurz vor 14 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung über eine verletzte Person auf dem Trottoir der Kirchstrasse erhalten.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem massiven Streit zwischen zwei Brüdern gekommen. Beide Männer wurden verletzt.
Ab morgen Dienstag öffnet das Tiefbauamt Graubünden die Berninastrasse jeweils zwischen 7.00 und 9.00 Uhr sowie zwischen 16.00 und 18.00 Uhr für den Verkehr.
Über das Wochenende konnten die Sicherungs- und Räumungsarbeiten dank der trockenen Witterungsbedingungen gut vorangetrieben werden.
Am Montagmorgen (06.11.2023) hat in einem Industriegebäude in Beringen – gemäss ersten Erkenntnissen - ein technischer Defekt im Filter einer Abluftreinigungsanlage einen Brand verursacht.
Personen wurden bei diesem Brand keine verletzt. Dieser konnte vom Wehrverband Oberklettgau (WVO) gelöscht werden.
Am Samstagmorgen, kurz vor 08:00 Uhr, fuhr ein 28-jähriger Tourist von Giswil herkommend in Richtung Brünig.
Höhe OWi-Land, kurz vor der Baustelleneinfahrt Richtung Bärfallenstrasse, beabsichtigte er trotz Sicherheitslinie links auf den Kiesplatz abzubiegen.
Am Freitagabend, kurz vor 23:00 Uhr, ereignete sich in Engelberg ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 38-jähriger Lenker fuhr durch die Wydenstrasse in Richtung Brunni-Bahnen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.