Am Samstag (28.10.2023), kurz vor 15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Arbeitsunfall bei Holzarbeiten in einem Waldstück bei Schuepis erhalten.
Ein 76-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste unter der Mithilfe der Feuerwehr geborgen und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (28.10.2023), kurz nach 12 Uhr, ist ein 17-jähriger Motorradfahrer mit seinem Motorrad auf der St.Gallerstrasse, Höhe Kreuzung Feldlistrasse, gegen eine querende Fussgängerin geprallt.
Diese wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstagnachmittag (28.10.2023) kurz vor 16 Uhr ist es auf der Grabenstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde verletzt.
Von Samstag auf Sonntag (29.10.2023) hat die Stadtpolizei St.Gallen über 20 Einsatzmeldungen zu Auseinandersetzungen, Ruhestörungen oder Hilfeleistungen erhalten.
Personen wurden hierbei nicht verletzt. Ein Mann wurde wegen Hinderung einer Amtshandlung angezeigt.
Auf der Autostrasse A13 bei Hinterrhein hat sich am Samstagmorgen ein Selbstunfall eines Personenwagens ereignet.
Ein 19-jähriger Personenwagenlenker fuhr in Begleitung von drei Kollegen kurz vor 11.00 Uhr von Splügen herkommend Richtung San Bernardino.
Am Samstag (28.10.2023), in der Zeit zwischen 15:45 Uhr und 20:15 Uhr, ist in zwei Einfamilienhäuser an der Möttelistrasse und der Hohrainstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannten Täterschaften verschafften sich durch Fenster gewaltsam Zutritt in die Liegenschaften, durchsuchten diese und stahlen Schmuck und Bargeld im Wert von insgesamt über 10'000 Franken.
Bei einem Verkehrsunfall sind am Samstagnachmittag (28.10.2023) in Volketswil ein Kind sowie ein Mann verletzt worden.
Drei weitere Personen mussten zur Überprüfung in Spitäler gebracht werden.
Nicht vergessen - in der kommenden Nacht ist wieder Zeitumstellung. Um 03:00 Uhr morgens wird die Uhr um eine Stunde zurück auf 02:00 Uhr gestellt.
Also eine Stunde mehr Ruhe – jedenfalls für die Meisten.
Ich bin heute mehrheitlich mit einem Diensthundeführer und Faith auf Patrouille.
Die beiden sind seit drei Jahren zusammen als Einsatzteam unterwegs und haben schon diverse Einsätze gemeistert.
Am Samstagnachmittag, 28. Oktober 2023, kam es in der Zürcher Innenstadt zu einer bewilligten Demonstration zur aktuellen Lage im Nahen Osten.
Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle.
Auch im Herbst herrscht in der Stadt Basel in den Abendstunden und am Wochenende ein hohes Fahrzeugaufkommen. Aufgrund wiederkehrender Beschwerden aus der Bevölkerung wegen übermässigem Lärm hat die Kantonspolizei Basel-Stadt am Abend und in der Nacht vom Freitag, 27.10.2023, in einer grossangelegten Verkehrskontrolle 20 Fahrzeuge auf unerlaubte technische Änderungen überprüft.
Während der Kontrolle im Scherkessel (Gellertstrasse 228) wurden sämtliche Fahrzeuge, die von der Autobahn A2 Ausfahrt Basel St. Jakob und von der Gellertstrasse in Richtung St. Jakob fuhren, einer Triage unterzogen. Fahrzeuge, bei welchen der Verdacht bestand, dass technische Manipulationen bzw. technische Mängel bestehen könnten, wurden in die Kontrollstelle eingewiesen und einer genaueren Kontrolle unterzogen. Dabei wurde auch die Fahrfähigkeit der Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker überprüft.
Am Samstagmorgen ist in Habkern ein Mann bei einem Brand verletzt worden. Er erlitt Verbrennungen und musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden.
Die genaue Brandursache wird untersucht.
Eine Autofahrerin musste am Freitagabend nach einem Selbstunfall in Frauenfeld ins Spital gebracht werden.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor eine Autofahrerin gegen 19.30 Uhr an der Zürcherstrasse bei einem Parkiermanöver die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Dieses fuhr vorwärts und kam in der Gartenwirtschaft eines Restaurants zum Stillstand.
In der Nacht zum Samstag wurden im Kanton Thurgau sechs alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Patrouillen der Kantonspolizei Thurgau und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit kontrollierten im Verlauf der Nacht unabhängig voneinander in Arbon, Kreuzlingen, Affeltrangen und Erlen Autofahrer. Einige von ihnen waren zuvor durch ihre Fahrweise aufgefallen. Dabei ergaben die Atem-Alkoholproben bei sechs Männern Werte zwischen 0,47 und 1,01 mg/l.
In der Nacht von Freitag, 27.10.2023 auf Samstag, 28.10.2023 wurde ins Einkaufszentrum Brugghof in Niederurnen eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und entwendeten Zigaretten aus einem Verkaufsgeschäft.
Am frühen Samstagmorgen kam ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug von der Strasse ab. Verletzt wurde niemand. Es entstand lediglich Sachschaden.
Der durchgeführte Atemalkoholtest sowie der Drogenschnelltest verliefen jedoch positiv.
Auf der Grellingerstrasse in Seewen hat sich am Freitagnachmittag, 27. Oktober 2023, ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Dabei hat sich der Töfflenker Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung per Rettungshelikopter in ein Spital erforderlich machten.
Am frühen Samstagmorgen ist in Niederwangen bei Bern ein Auto bei einem Selbstunfall mit einem Baum kollidiert. Die Lenkerin und ihre Beifahrerin wurden mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Beide sind beim Unfall leicht verletzt worden. Der Unfall wird untersucht.
Zwischen Zuckerwatte, Holzschnitzereien und vielem Selbstgemachtem finden Sie auch uns.
Zusammen mit der Polizei der Gemeinde Richterswil freuen wir uns auf Ihren Besuch.
Gestern Abend hat eine Person eine Angestellte einer Tankstelle in Villars-sur-Glâne überfallen. Unter Vorhalt einer Faustfeuerwaffe liess er sich Geld aushändigen und flüchtete. Niemand wurde verletzt.
Eine gross angelegte Fahndung blieb erfolglos. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Auf der Hauptstrasse in Wöschnau hat sich bei einem Abbiegemanöver am Freitagnachmittag, 27. Oktober 2023, eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurde ein Fahrzeuglenker verletzt.
Am Freitagmorgen, 27. Oktober 2023, kurz nach 07.30 Uhr, ereignete sich auf der Reinacherstrasse in Münchenstein BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem E-Bike.
Die E-Bike-Lenkerin wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag (27.10.2023), kurz vor 15:30 Uhr, sind auf der St.Gallerstrasse ein Auto und ein Elektro-Kleinmotorrad zusammengestossen.
Der 44-jährige Fahrer des Elektro-Kleinmotorrads wurde dabei verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (27.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft an der Stationsstrasse in ein Baustellenmagazin eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Türe gewaltsam Zugang zum Innern.
Am Freitag, 27.10.2023, kurz vor 22:30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Italienischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 Richtung Norden. Kurz vor der Ortschaft Erstfeld bemerkte er Flammen im Kofferraum des Fahrzeuges.
Im Bereich Niederhofen / Reussbrücke musst er deshalb das Fahrzeug auf dem Pannenstreifen anhalten und es geriet in Vollbrand. Der 35-jährige Lenker wurde bei dem Ereignis nicht verletzt.
Am Freitag, 27. Oktober 2023, ereignete sich um 18:30 Uhr am Fischmattweg in Arth ein Arbeitsunfall. Ein 52-jähriger Mann wurde bei Arbeiten an einem Garagentor von einem Gegenstand getroffen und verletzte sich dabei erheblich.
Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Verunfallte in Spitalpflege gebracht.
In Fläsch hat sich auf der Luzisteigstrasse in der Nacht auf Samstag ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Der Lenker verletzte sich dabei.
Das Phänomen Westföhn ist in Luzern gut bekannt. Der Westwind sorgt mit etwas Föhneffekt für höhere Temperaturen als in der Umgebung.
So auch heute Freitag, als er zeitweise bis zum Vierwaldstättersee oder zur Region Thun hinuntergriff. Eine Gelegenheit, das Phänomen etwas genauer anzuschauen.
Am späten Donnerstagabend ereignete sich am Berninapass ein Blockschlag.
Rund 1000 Kubikmeter Gesteinsmaterial haben sich gelöst, wovon rund 5 Kubikmeter die Berninastrasse auf der Höhe von Pisciadell erreichten. Aufgrund der erforderlichen Räumungsarbeiten ist die Strasse zwischen Pisciadell und S. Carlo voraussichtlich bis Sonntag aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Bei einer Streifkollision zwischen zwei Autos ist ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken entstanden. Da die Unfallbeteiligten die Schuld von sich weisen, sucht die Polizei Zeugen.
Bei einem weiteren Unfall wurde eine Rollerfahrerin erheblich verletzt.
Im Rahmen des Erhaltungsprojektes A2 Osttangente und der Erneuerung von Lärmschutzwänden im betroffenen Abschnitt müssen bestehende, über den Fahrbahnen installierte Beleuchtungen demontiert werden.
Die Arbeiten können aus Sicherheitsgründen nicht unter Verkehr ausgeführt werden. Um die Verkehrsbeeinträchtigung so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts ausgeführt.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts A2 Sissach–Eptingen wurde die Fahrbahn zwischen dem Anschluss Eptingen und dem Tunnel Oberburg diesen Sommer erneuert.
Auf dieser Strecke sind für den Winterdienst zwei Glatteisfrühwarnanlagen vorhanden.
Am Freitagmittag, 27. Oktober 2023, kam es unterhalb des Aufhafens in Birsfelden BL, zu einem Zwischenfall, wobei Heizöl in den Rhein floss.
Die Feuerwehr konnte das Heizöl binden und fachgerecht entsorgen.
Am Freitagmorgen, 27. Oktober 2023, um 06.45 Uhr, ereignete sich auf einem Fussgängerstreifen auf der Hauptstrasse in Thürnen BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Der Fussgänger wurde dabei verletzt.
Stockender Verkehr und Stau vor dem Gotthard-Nordportal führt schnell zu Ausweichverkehr auf die parallel verlaufende Kantonsstrasse.
Um den Ausweichverkehr durch die Ortschaft Wassen zu vermindern, welcher in Richtung Andermatt und Gotthardpass fährt, wird die Ausfahrt A2 Göschenen bis zum Anschluss Wassen verlängert.
Am Freitagabend (27.10.2023), um ca. 16:15 Uhr, ist es in Chur auf der Loëstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorradlenker gekommen.
Der Rollerfahrer wurde verletzt.
Sich austauschen, Sicherheitsempfehlungen bekommen oder ein Foto auf dem Polizeimotorrad knipsen - Wir freuen uns auf Sie.
Die Büli Mäss findet von heute bis am Sonntag statt.
Mitte Oktober ist in Thun ein Motorradfahrer mit 76 km/h anstatt der auf dem Streckenabschnitt erlaubten 30 km/h gemessen worden.
Dem Lenker wurde der Führerausweis abgenommen. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Freitagabend, 20. Oktober 2023, flüchtete eine unbekannte Täterschaft mit einem entwendeten Personenwagen in äusserst gefährlicher Fahrweise vor der Polizei.
Das Fahrzeug konnte wenig später gefunden werden, der Täterschaft gelang jedoch die Flucht zu Fuss. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Das Ende der Herbstferien kündigt den nächsten Schulbeginn und die wechselnden Wetterbedingungen an, welche die Sichtbarkeit verringert.
Die Kantonspolizei erinnert alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer an die Empfehlungen. Sie wird insbesondere in der Nähe von Schulen Kontrollen durchführen.
Die Stadtpolizeien von Chur, St.Gallen und Winterthur wollen mehr Frauen im Polizeikorps.
Gemeinsam mit dem Institut für Organisation und Leadership der OST – Ostschweizer Fachhochschule wollen sie ergründen, wie eine zukunftsorientierte Führungskultur bei der Polizei aussehen könnte. Finanziert wird das Projekt vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau. Michael Breu hat die Kommandanten der Stadtpolizei Chur (Andrea Deflorin), St.Gallen (Ralph Hurni) und Winterthur (Anjan Sartory) zum Gespräch getroffen.
Damit Halloween nicht zur Nacht des Grauens wird, bleibt bitte verantwortungsvoll und missbraucht das Fest nicht für Sachbeschädigungen oder Belästigungen.
Eier werfen, Rasierschaum an Fassaden usw. gehören nicht zu Halloween.
Am kommenden Montag findet der diesjährige Nationale Tag des Einbruchschutzes statt.
Im Rahmen dieser Präventionskampagne setzt sich die Kantonspolizei Bern das Ziel, für mehr Sicherheit in der dunklen Jahreszeit zu sorgen. Dafür ist sie im ganzen Kanton Bern präsent und führt verschiedene Aktionen durch.
Am Freitag, 27.10.2023, 09.30 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall.
Der Fahrer eines Lieferwagens beabsichtigte von den Parkplätzen bei der Kirchstrasse nach links in die Landstrasse einzubiegen.
Am Freitagmorgen, 27. Oktober 2023, kurz vor 06:30 Uhr überquerte eine Frau die Thorenbergstrasse in Littau.
Dabei wurde sie von einem Personenwagen, welcher von Malters in Richtung Littau fuhr, erfasst und zu Boden geworfen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.