Schweiz

Präventionstipps der Kapo St. Gallen - was tun bei Schockanrufen?

Vor allem ältere Menschen werden Opfer sogenannter Schockanrufe. In den letzten fünf Jahren gab es nach Angaben der Organisation Pro Senectute, die sich für die Rechte von Seniorinnen und Senioren einsetzt, mehr als 43.000 Fälle, in denen Unbekannte Notsituationen vortäuschten. Zusammen mit anderen Delikten rund um finanziellen Missbrauch belief sich die Schadenssumme bei Betroffenen über 55 Jahren im Jahr 2023 auf 675 Millionen Euro. Gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention SKP gibt die Kapo St. Gallen wichtige Tipps im Umgang mit aggressiven Schockanrufen.

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La Chaux-de-Fonds NE: Kollision zwischen Lieferwagen und Auto - Sachschaden

Am Mittwoch, 11. Oktober, gegen 14:10 Uhr, stand ein Lieferwagen, der von einem 45-jährigen Einwohner von Biel gelenkt wurde, auf der Rue du Grenier in La Chaux-de-Fonds auf der Höhe des Gebäudes Nr. 14 auf einem Lieferplatz mit der Absicht, in den Verkehr einzufahren. Bei diesem Manöver kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 50-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, der von der Rue de la Promenade auf die Rue du Grenier fuhr.

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Kanton Tessin: Sexuelle Straftaten gegen Minderjährige - 2 Algerier festgenommen

Im Zusammenhang mit einer Meldung über mögliche Straftaten im Intimbereich einer Minderjährigen, die sich in den letzten Tagen ereignet haben, geben das Staatsministerium und die Kantonspolizei bekannt, dass zwei Asylbewerber, algerische Staatsangehörige, die im Mendrisiotto leben, in Präventivhaft genommen wurden. In Ermangelung eines gültigen Ausweises wurde bei den sofort angeordneten gerichtsmedizinischen Untersuchungen festgestellt, dass beide über 19 Jahre alt sind.

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Rodi Fiesso TI: Tödlicher Arbeitsunfall - 43-Jähriger unter Muldenkipper eingeklemmt

Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 8 Uhr morgens in Rodi Fiesso in der Strada della Stazione ein schwerer Unfall. Ein 43-jähriger italienischer Arbeiter aus der Provinz Bergamo war mit einem Muldenkipper bei Arbeiten im Rahmen der Verlegung von Leitungen unterwegs. Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, kippte das Fahrzeug um, wodurch er zu Boden stürzte und unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde.

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Kanton St.Gallen: „Domino Servite“ - Anlaufstelle für Opfer

Die Regierung möchte ehemaligen Schülerinnen und Schülern der Privatschule Domino Servite bei der Verarbeitung der eigenen Geschichte helfen. Das Bildungsdepartement stellt ihnen dazu eine Anlaufstelle zur Verfügung. Betroffene Personen können sich so mitteilen und bei Bedarf an unabhängige, professionelle Beratungs- und Unterstützungsstellen verwiesen werden. Zudem wird im Rahmen der Totalrevision des Volksschulgesetzes überprüft, inwieweit die Aufsicht über die Privatschulen noch weiter ausgebaut werden kann.

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Betrugsmasche: Lockvogel-Inserate mit Wohnmobilen und Wohnwagen

Die Betrüger inserieren Wohnmobile und Wohnwagen älteren Baujahres und bieten diese günstig oder sogar gratis an. Das Ziel dabei ist an Personendaten und Ausweiskopien der potenziellen Opfer zu gelangen.

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Stadt Luzern LU: Unfall mit zwei Velofahrern und einem Auto

Ein Fahrradfahrer fuhr am Dienstag (10. Oktober 2023, ca. 17.30 Uhr) auf der Bundesstrasse in Richtung Bundesplatz. Als eine Fahrradfahrerin aus der Himmelrichstrasse nach links ebenfalls auf die Bundesstrasse einbog, geriet der Fahrradfahrer aus noch ungeklärten Gründen gegen den rechten Trottoirrand und verlor die Kontrolle über sein Velo.

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Kreuzlingen TG: Marokkaner (24) nach Diebstahl festgenommen

Am Mittwochmorgen hat die Kantonspolizei Thurgau einen Tatverdächtigen festgenommen, der tags zuvor in Kreuzlingen einem Mann die Halskette weggerissen hatte. Kurz nach 22 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass einem Mann an der Döbelistrasse die Halskette entrissen worden sei. Der 71-Jährige blieb beim Vorfall unverletzt.

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Stadt Zürich ZH (Kreis 1): Mann wird im Auto ausgeraubt - Zeugenaufruf

Am Dienstagnachmittag (10.10.2023) haben unbekannte Täter bei einem Raubüberfall auf einen vor einer Lichtsignalanlage wartenden Autofahrer am Hirschengraben in Zürich eine Luxusuhr erbeutet. Kurz nach 14.30 Uhr überfielen zwei unbekannte Männer einen Autofahrer, der mit seinem silberfarbenen Porsche Carrera vor der Lichtsignalanlage beim Hirschengraben, Stadtauswerts wartete. Bei dem Überfall erbeuteten die Täter eine Luxusuhr im Wert von mehreren zehntausend Franken.

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Stadtpolizei Zürich: Vorsicht – Trickbetrüger nutzen Hilfsbereitschaft aus

In den vergangenen Wochen gingen bei der Stadtpolizei Zürich mehrere Meldungen zu Trickbetrugsfällen ein, bei denen Betrüger/innen gezielt ältere Personen ansprechen, nach Hilfe fragen und deren Hilfsbereitschaft ausnutzen. Die Betrüger/innen sprechen ihre potenziellen Opfer aus einem Fahrzeug heraus an und bitten um eine Wegbeschreibung.

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Strafverfolgung bei Terrorismus - Bundesrat will zwingende Bundeszuständigkeit prüfen

Das heutige System der Strafverfolgung mit der Kompetenzaufteilung zwischen Bund und Kantonen hat sich weitgehend bewährt. Zu diesem Schluss kommt der Bericht des Bundesrates zur Überprüfung der Zuständigkeiten der Bundesanwaltschaft, den er am 11. Oktober gutgeheissen hat. Dank punktueller Verbesserungen soll die Strafverfolgung jedoch noch effizienter werden. Der Bundesrat will etwa prüfen, ob die Strafverfolgung im Bereich des Terrorismus in die zwingende Zuständigkeit der Bundesanwaltschaft übergeben werden sollte.

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Underdog the otherdog: Ihr besonderer Event-Catering-Food Truck aus Liestal BL

Haben Sie sich jemals gefragt, was passieren kann, wenn Inspiration und Passion aufeinandertreffen? Bei Underdog erleben Sie genau das: Ein neu gedachter Hot Dog, der Tradition mit Innovation verbindet. Freuen Sie sich auf ungewöhnliche Hot Dog-Kreationen, saftige Burger und handgemachte Pommes mit hauseigener Würze. Tauchen Sie ein in eine Geschmackswelt, die begeistert und überrascht! Kennen Sie schon den Hot Dog mit Sauerkraut? Nein? Das sollten Sie unbedingt ändern und die innovative Köstlichkeit selbst testen. Der Underdog Food Truck ist auf öffentlichen Plätzen zu finden. Sie können ihn aber auch für Ihr Event mieten! Sorgen Sie für hochwertige Snacks auf Konzerten, Open-Air-Festivals, bei Hochzeiten, Firmenfeiern und auf Partys.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.