Am vergangenen Samstagabend ist es in Bern bei der Zytglogge zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Ein Mann wurde dabei verletzt.
Zur Klärung der Ereignisse werden Zeugen gesucht.
Am Mittwochabend, 04. Oktober 2023, kurz nach 21.00 Uhr, ereignete sich in der Habshagstrasse in Reinach BL eine frontal/seitliche Kollision zwischen einem E-Roller (Lenker und Mitfahrer) und einem Lieferwagen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt und mussten in Spitalpflege gebracht werden.
„Die Durchhaltefähigkeit der Armee ist heute stark eingeschränkt“, so lautet der Befund des Schweizer Armeechefs. Konkret heisst das: Das Militär könnte im Falle eines Krieges nur wenige Tage lang Gegenwehr leisten. Ein unhaltbarer Zustand, findet Thomas Süssli, denn die Lage habe sich stark verschlechtert. Mitte August 2023 hat er ein 60 Seiten starkes Papier mit dem Titel „Die Verteidigungsfähigkeit stärken“ vorgestellt.
„Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bedeutet für Europa eine sicherheitspolitische Zäsur“, heisst es darin. Und weiter: „Interessenkonflikte werden wieder vermehrt unter Anwendung militärischer Gewalt ausgetragen.“
Am Mittwoch (04.10.2023), kurz nach 12 Uhr, ist es in einem Schrebergarten Im Bächelacker zu einem Brand von einem Gewächshaus gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Personen wurden keine verletzt. Während den Löscharbeiten wurde Marihuana gefunden.
Am Mittwoch ist es in Sils im Domleschg zu einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Personenwagen gekommen.
Die Fussgängerin wurde mit leichten Verletzungen in ein Spital transportiert.
Jetzt im Herbst überqueren wieder viele Wildtiere die Strassen, welche durch ihr Revier gebaut wurden.
Bitte seien Sie als Verkehrsteilnehmer/in wachsam und verlangsamen Sie das Tempo in Abschnitten, die durch Wälder oder an Waldrändern entlang führen, vorallem in der Dämmerung.
Ein Autofahrer hat einen Zweiradlenker übersehen, worauf es zur Kollision gekommen ist.
Der Velofahrer musste mit erheblichen Verletzungen ins Spital eingeliefert werden.
Am Mittwochabend, 04. Oktober 2023, kurz nach 18.00 Uhr, ereignete sich in der Unteren Hauensteinstrasse in Läufelfingen BL eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Drei Personen wurden dabei schwer verletzt. An den beteiligten Personenwagen entstand Totalschaden.
Gestern Abend meldeten Personen über den Feuerwehrnotruf 118 einen Rauchgeruch in diversen Wohnungen eines Wohngebäudes.
Vor Ort lokalisierte die Berufsfeuerwehr einen Brand in einem Zimmer, den sie schnell löschte.
In der Kampgange der Kantonspolizei wird aufgezeigt, wie richtiges Verhalten in einem Tunnel Leben retten kann.
In Kurzfilmen erhalten Fahrzeuglenkende wichtige Hinweise für das sichere Handeln bei Stau, Pannen, Rauch oder Bränden.
Am Mittwoch, 04.10.2023, 14.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Nidfurn ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Luchsingen unterwegs.
Am Mittwochvormittag, 4. Oktober 2023, 10.00 Uhr wurde in Wollerau an der Felsenstrasse bei Grabenarbeiten eine Gasleitung durch einen Zahn einer Baggerschaufel beschädigt.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Wollerau, der Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon (Chemiewehr) und dem Elektrizitätswerk Höfe konnten das Leck der Erdgas-Leitung rasch schliessen.
Am Dienstag, den 3. Oktober 2023, fand eine gross angelegte binationale Übung der zivilen Sicherheit auf dem Genfersee statt.
Ziel dieser Übung war es, die Einsatzmittel und die Koordination der französischen und schweizerischen Behörden im Falle eines Grossschadens im Zusammenhang mit dem täglichen Passagierverkehr auf dem Genfersee (zur Erinnerung: 2,5 Millionen Passagiere pro Jahr) zu testen.
Am Mittwoch, 4. Oktober, gegen 07:55 Uhr, fuhr eine 56-jährige Einwohnerin von Le Landeron mit ihrem Fahrrad auf dem Trottoir der Route de La Neuveville in Le Landeron in östlicher Richtung.
An der Kreuzung mit dem Chemin Mol kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 51-jährigen Mann aus Le Landeron gesteuert wurde, der auf dem Chemin Mol in südlicher Richtung fuhr.
In Bezug auf die Kriminalität war unser Kanton diesen Sommer von zahlreichen Einbruchsdiebstählen betroffen, die hauptsächlich im Bezirk Delsberg und in der Ajoie verübt wurden.
Es wurden zwei ganz unterschiedliche Serien mit unterschiedlichen Zielen festgestellt und untersucht.
Zwischen Sonntag, 1. Oktober, 18:00 Uhr, und Dienstag, 3. Oktober, 08:00 Uhr, fuhr ein unbekanntes Fahrzeug auf der Tendentenstrasse von Dombresson nach Savagnier.
In einer Linkskurve, in der Ortschaft Le Rin, kam es links von der Strasse ab und landete in einem Feld.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, befand sich gestern kurz nach 6:15 Uhr in Ascona eine Frau gemäss einer ersten Rekonstruktion auf der Überführung über die Autobahn A13.
Aus noch zu klärenden Gründen geriet sie auf die darunter liegende Fahrbahn, wo sie in der Folge von einem Lastwagen überrollt wurde.
Am Dienstagabend ist in Thusis ein Patrouillenwagen der Kantonspolizei Graubünden mit einem Verkehrskreisel kollidiert.
Die beiden Polizisten verliessen das Auto unverletzt.
Am Dienstagabend ist es auf der Tiefenaustrasse in Bern zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen. Der Velofahrer wurde schwerverletzt ins Spital gebracht, wo er später verstarb.
Der Unfall wird untersucht.
Ein Kind ist unvermittelt auf die Strasse gelaufen und von einem Lieferwagen erfasst worden.
Die 7-Jährige wurde verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden.
Am Dienstagmorgen (3.10.2023) ist am Flughafen Zürich ein Drogenkurier verhaftet und eine grössere Menge Khat sichergestellt worden.
Die Kantonspolizei Zürich kontrollierte am Morgen einen 37-jährigen Somalier, der von Johannesburg nach Zürich reiste und nach London weiterfliegen wollte.
Ab Mittwoch, 11. Oktober 2023, bis Freitag, 13. Oktober 2023, ist auf der Strasse in Uesslingen-Buch, wegen Bauarbeiten mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Der Strassenabschnitt ist in dieser Zeit für den gesamten Verkehr gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Die Ermittlungen zum Brand eines leerstehenden Restaurants in Ins vom Juni 2022 sind abgeschlossen.
Die genaue Brandursache konnte aufgrund der starken Zerstörung des Gebäudes nicht mehr abschliessend bestimmt werden.
Am Dienstagnachmittag (01.10.2023) durften 30 Aspirantinnen und Aspiranten der Kantonspolizei St. Gallen während feierlichem Zusammensein ihre Dienstwaffe im Pfalzkeller St.Gallen entgegennehmen. Nun erwarten sie zwei Jahre Berufsausbildung an der Polizeischule Ostschweiz.
Dieses theoretische und praktische Rüstzeug soll sie befähigen, 2025 ins Korps der Kantonspolizei St.Gallen aufgenommen zu werden.
In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 2023 registrierte die Stadtpolizei Monthey einen Autofahrer, der in Collombey mit einer Geschwindigkeit von 110 km/h auf einer auf 50 km/h beschränkten Strecke fuhr.
Der Lenker wurde für das weitere Verfahren der Kantonspolizei übergeben.
Am Montagvormittag (02.10.2023) ereignete sich auf der Autostrasse A4 bei Thayngen ein Alleinunfall.
Ein vom Zollamt Thayngen in Richtung Schaffhausen fahrender Autolenker verlor bei der Einfahrt Thayngen die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der Regierungsrat hat das Ausführungsprojekt zum Ausbau der Netstalerstrasse genehmigt.
Nun erfolgt die Ausarbeitung des Ausführungsprojekts sowie die Vergabe der Baumeisterarbeiten. Wenn alles planmässig verläuft, können im Frühjahr 2024 die Arbeiten in Angriff genommen werden.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei Aargau missachtete ein Fahrzeug das Tempolimit um 63 km/h.
Drei weitere Autos waren ebenfalls viel zu schnell unterwegs.
Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hat gegen die Eltern und die Grossmutter eines 3-jährigen Mädchens Anklage wegen Mordes resp. Gehilfenschaft zum Mord erhoben.
Sie wirft ihnen vor, im Mai 2020 im Haushalt der Eltern in Hägglingen ihre damals 3 Jahre alte Tochter getötet zu haben. Die Anklagen wurden an das Bezirksgericht Bremgarten überwiesen.
Der Kantonspolizei wurden mehrere Fälle von gehackten WhatsApp-Konten gemeldet.
Sie ruft zur Vorsicht auf und rät der Bevölkerung dringend, die zweistufige Authentifizierung, welche die Anwendung bietet, zu verwenden.
Am Dienstag (03.10.2023), kurz vor 14 Uhr, ist es an der Romanshornerstrasse zu einem Küchenbrand gekommen.
Ein 18-jähriger Mann erhitzte Öl in einer Pfanne, welches sich entzündete.
Am Dienstag (03.10.2023), kurz nach 21 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Auseinandersetzung zwischen vier Männern am Bahnhof St. Gallen erhalten.
Ein 36-Jähriger wurde mit einem Gegenstand verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Die drei weiteren Beteiligten sind unerkannt geflüchtet.
Am Dienstag (03.10.2023), kurz nach 16:00 Uhr, ist es oberhalb von Heiligkreuz (Mels) zu einem Bergunfall gekommen.
Eine 74-jährige Frau verletzte sich leicht und wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Schockierende Nachrichten, verbunden mit Geldforderungen sind immer Betrug.
Wenn jemand am Telefon Geld verlangt und euch unter Druck setzt, beendet das Gespräch sofort und informiert die Polizei über die Notrufnummer 117.
Am Montag um ca. 11:30 Uhr fuhr ein 80-jähriger Autolenker auf der Brünigstrasse vom Brünig (siehe auch Titelbild) herkommend talwärts.
In der Rechtskurve nach dem Aussichtspunkt 'Chälrütirank' geriet sein Fahrzeug aus bislang unbekannten Gründen ins Schleudern.
Am Dienstagabend, 03. Oktober 2023, kurz nach 18.00 Uhr, kam es in der Dachstockwohnung des Restaurants Zur Waage an der Hauptstrasse in Ettingen BL zu einem Brandausbruch. Personen wurden keine verletzt.
Die Ereignisdienste waren im Einsatz.
Im dichten Feierabendverkehr ist es auf der Autobahn zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos gekommen.
Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital eingeliefert. An zwei Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am vergangenen Wochenende hat die GEWA in Einsiedeln stattgefunden, bei welcher wir viele Fragen von Polizeiinteressierten beantworten konnten.
Vielen Dank, dass ihr bei uns vorbeigekommen seid!
Auf einer Baustelle in Zürich kam es vorgestern zu einer Höhenrettung.
Damit der immobilisierte Patient möglichst schonend in den Rettungswagen gebracht werden konnte, bot der Rettungsdienst die Höhenretter der Berufsfeuerwehr auf, die gemeinsam mit dem Kranführer den Patienten sicher auf den Boden brachten.
Eine mässig wetteraktive Kaltfront räumt am Dienstagabend die aktuell viel zu warme Luftmasse aus dem Alpenraum.
Dahinter kühlt es vor allem in der Höhe markant ab. Mit der Front fällt besonders am Alpennordhang auch Niederschlag. Doch der Wetterwechsel hält nicht lange.
Am Montag (02.10.2023), um 08:45 Uhr, ist ein 43-jähriger Mann mit einem Auto in ein Brückengeländer und einer Steinmauer an der Schossenrietstrasse geprallt.
Der 43-Jährige war in alkoholisiertem Zustand und ohne den erforderlichen Führerausweis unterwegs. Zudem hatte er das Auto vorgängig entwendet.
Bei der Stadtpolizei Uster arbeite ich, weil hier die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein gemeinsames Ziel darstellt.
Teilzeitarbeit
Flexibilität
Zukunftsperspektive
Der Gotthardstrassentunnel wird jedes Jahr im März/April, Juni und September/Oktober während rund 26 Nächten für Unterhaltsarbeiten gesperrt.
Die ersten Sperrnächte im Herbst waren ab dem 11. September 2023 vorgesehen. Aufgrund des Ereignisses vom Sonntag, 10. September konnten die vorgesehenen Arbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden und nahmen zudem mehr Zeit als geplant in Anspruch.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.