Im Kanton Neuchâtel engagieren sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an verschiedenen Kontrollstellen, um zur Sicherheit unserer Grenzen beizutragen.
Sie und sie teilen hier einige Bilder aus ihrem Alltag auf dem Feld, im La Sagne-Tal und am La Tourne-Pass.
Am Montagabend (5.01.2026) fuhr ein 20-jähriger Mann mit einem Kleinwagen auf der Rutlenstrasse von Oberegg in Richtung Heiden.
In einer Linkskurve kam das Fahrzeug ins Schleudern, rutschte über das Trottoir und kollidierte mit dem Eisenzaun.
Am Montagabend (05.01.2026) ist ein 38-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A13 Höhe Buchs in Fahrtrichtung Chur verunfallt.
Er setzte seine Fahrt fort und verliess die Autobahn in Trübbach. Später traf ihn die aufgebotene Polizeipatrouille alkoholisiert und schlafend in seinem Auto an.
Am Montagabend (05.01.2026) ist ein 44-jähriger Autofahrer nach einem Selbstunfall mutmasslich aufgrund eines medizinischen Problems verstorben.
Zuvor war er mit seinem Auto von der Strasse abgekommen und prallte in mehrere Hindernisse.
Am Montagabend (05.01.2026) ist eine 57-jährige Fussgängerin auf der Hauptstrasse zwischen Heerbrugg und Au von einem Auto angefahren worden.
Sie wurde dabei eher schwer verletzt.
Am Montagabend (05.01.2026) ist es in einer Garage eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Nach jetzigem Kenntnisstand ist der Akku eines E-Scooters in Brand geraten.
Am Montagabend (05. Januar 2026, gegen 22:00 Uhr) brach in einer Wohnung an der Mattstrasse in der Stadt Luzern ein Brand aus.
Die Feuerwehr Stadt Luzern evakuierte vorsorglich insgesamt 17 Personen aus dem betroffenen Gebäude.
Eine 67-jährige Fahrzeuglenkerin geriet gestern Abend in Suhr auf dem Wältimattweg auf die Gegenfahrbahn.
In der Folge kollidierte sie mit einem 21-jährigen entgegenkommenden Automobilisten.
Am 20. Dezember 2025 ist am Julierpass in Silvaplana ein mutmasslicher Drogenkurier durch eine Patrouille des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) gestoppt worden.
Der Mann führte zwei Koffer mit Marihuana mit.
Nach der Silvesterschicht darf sich Khima eine Auszeit im Schnee gönnen und sich dabei gerade heute richtig königlich fühlen.
Wir hoffen, dass heute alle ein Stück vom Kuchen abbekommen und sich niemand am König verschluckt.
Ein Ausläufer des Hochs über dem Nordatlantik reicht bis zum Alpenraum und bestimmt unser Wetter mit Polarluft. Am Dienstag erreicht aus Westen ein erster schwacher Feuchteschub die Alpennordseite.
Ab Mittwochabend stellt die Wetterlage nachhaltig um: Mit einer auffrischenden Westströmung fliesst feuchte und langsam mildere Luft zur Schweiz.
Das Universitäts-Kinderspital Zürich hat nach der dramatischen Brandkatastrophe im Wallis seit den Morgenstunden des 1. Januars mehrere schwerstverletzte Patientinnen und Patienten aufgenommen und die Betroffenen in den letzten Tagen intensiv behandelt.
Dafür hat das Akutspital seine Ressourcen entsprechend hochgefahren und alle erforderlichen Massnahmen getroffen, um die notwendige Kapazität für die nächsten Tage sicherzustellen.
Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagmorgen, 5. Januar 2026, kurz nach 07:45 Uhr auf der Zugerstrasse in der Gemeinde Baar.
Beim Linksabbiegen übersah ein 55-jähriger Autofahrer einen E-Trottinettfahrer.
Um 07:15 Uhr ereignete sich in der Gemeinde Menzingen ein Verkehrsunfall.
Auf der Edlibachkreuzung kam es nach einem Abbiegemanöver zu einer seitlich/frontalen Kollision zwischen zwei Autos.
Der erste Verkehrsunfall ereignete sich am Montagmorgen, 5. Januar 2026, kurz vor 07:00 Uhr auf der Sihlbruggstrasse in der Gemeinde Neuheim.
Eine 54-jährige Fahrzeuglenkerin war von Sihlbrugg kommend in Richtung Neuheim unterwegs.
Nach dem tragischen Unglück in Crans-Montana (Wallis) hat die Staatskanzlei heute am Palazzo delle Ursoline, dem Sitz von Regierung und Parlament, die Flaggen auf Halbmast gesetzt.
Auch die Gemeinden im Tessin sind aufgerufen, diesem Zeichen der Trauer und Solidarität zu folgen.
Ein Angriff eines grossen Hundeartigen führte in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar in der Gemeinde Ederswiler zum Tod zweier Schafe.
Die Möglichkeit, dass ein einzelner Wolf dafür verantwortlich war, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Am 5. Januar 2026 ereignete sich gegen 17:00 Uhr in Delémont auf der Baselstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Ein Fahrzeuglenker war auf der Baselstrasse unterwegs, als es aus noch zu klärenden Gründen zur Kollision mit einem Auto kam, das von rechts in die Hauptstrasse einbog.
Am Sonntag, 04. Januar 2026, circa 18.20 Uhr, haben zwei Unbekannte einen 40-Jährigen in der Neuhausstrasse tätlich angegangen und verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Geschädigten ins Spital.
Am Sonntag, 4. Januar 2026, circa 19.15 Uhr, ist die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in einer Liegenschaft an der Holbeinstrasse ausgerückt.
Sie konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Untersuchungen gegen zwei Männer abgeschlossen, die im Dezember 2024 in der Stadt Luzern insgesamt 29 parkierte SUV manipulierten, sodass Luft aus deren Reifen entwich.
Durch dieses Vorgehen wurde die Gebrauchs- und Funktionsfähigkeit der Fahrzeuge erheblich beeinträchtigt; zudem war deren Betriebssicherheit nicht mehr gewährleistet.
Am Montagmittag ist es in Lütschental zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Lenker des Lieferwagens wurde beim Unfall verletzt und mit einem Helikopter der Rega ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitag, 2. Januar 2026, kurz nach 00.15 Uhr, kam es in einer Wohnung an der Spitzberglistrasse in Horw zu einem Brand.
Ein 73-jähriger Mann verstarb noch vor Ort (>>Polizei.news berichtete<<).
Nach einem Einbruch in einen Garagenbetrieb konnte einer der mutmasslichen Täter auf der Flucht festgenommen werden.
In der gleichen Nacht wurde aus einer weiteren Autogarage ein Fahrzeug entwendet und versucht, in einen dritten Garagenbetrieb einzubrechen. Die Ermittlungen sind im Gang.
Am Montagmorgen (5. Januar 2026) ist es auf Zuger Strassen zu drei Verkehrsunfällen gekommen.
Drei Personen wurden verletzt und mussten ins Spital eingeliefert werden.
Am Sonntagabend ist es in Sigriswil zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein Mann wurde schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Die betroffene Strasse war für mehrere Stunden gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Am Montagmorgen ist es in Niederwangen zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Lenker und sein Beifahrer blieben unverletzt. Der Strassenabschnitt war rund eineinhalb Stunden gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Bei heftiger Auffahrkollision entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am Montagmorgen (5.01.2026) fuhr eine 50-jährige Frau mit ihrem Personenwagen auf der Entlastungsstrasse vom Spitalkreisel her in Richtung Mettlen.
Ein Autofahrer geriet auf der Sempacherstrasse von Hildisrieden in Richtung Sempach am Samstag (3. Januar 2026, ca. 05:10 Uhr) auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen.
Dabei kollidierte er mit einem vorausfahrenden Auto.
Im Quartier "Bleuen" in Willisau ist am Samstag (3. Januar 2026, kurz nach 09:00 Uhr) ein Mitarbeiter der Müllabfuhr vom Entsorgungslastwagen erfasst worden.
Als der Entsorgungswagen rückwärtsfuhr, rutschte der Mann aus noch ungeklärten Gründen auf dem schneebedeckten Boden hinter dem Lastwagen aus und wurde von diesem erfasst.
Eine Autofahrerin fuhr am Samstag (3. Januar 2026, kurz nach 05:30 Uhr) auf der Bertiswilstrasse in Richtung Rothenburg.
Nach der Liegenschaft Hunghus geriet die Autofahrerin aus noch ungeklärten Gründen auf der schneebedeckten Strasse auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Linienbus.
Auf der Alten Gemeindestrasse in Flühli fuhr am Samstag (3. Januar 2026, ca. 09:00 Uhr) ein Auto in Richtung Schüpfheim.
Kurz vor der Liegenschaft Alte Gemeindestrasse 13 geriet das Auto aus noch ungeklärten Gründen linksseitig von der Strasse und überschlug sich drei Mal über eine rund 30 Meter lange Schrägwand, bevor das Fahrzeug auf der Seite liegend zum Stillstand kam.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet am Samstag (3. Januar 2026, kurz vor 12:00 Uhr) bei der Autobahnausfahrt Rothenburg in Richtung Süden ein Auto ins Schleudern.
Daraufhin prallte das Fahrzeug zuerst mit der Front und dann mit dem Heck gegen die rechtsseitige Leitplanke.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagmorgen (4.1.2026) beim Hauptbahnhof Zürich einen Mann verhaftet, der kurz zuvor versucht hatte, Geld aus einem Verpflegungsautomaten zu entwenden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagmorgen (4.1.2026) beim Hauptbahnhof Zürich einen Mann verhaftet, der kurz zuvor versucht hatte, Geld aus einem Verpflegungsautomaten zu entwenden.
Im Anschluss an den in der Silvesternacht in Crans-Montana ausgebrochenen Brand konnten inzwischen alle Verletzten identifiziert werden.
Im Anschluss an den in der Silvesternacht in Crans-Montana ausgebrochenen Brand konnten inzwischen alle Verletzten identifiziert werden.
Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger im Kanton Nidwalden einfache Delikte rund um die Uhr online melden. Die Kantonspolizei Nidwalden setzt dafür den digitalen Polizeiposten Suisse ePolice ein. Die Kantonspolizei Nidwalden erweitert ihr Dienstleistungsangebot und bietet der Bevölkerung neu die Möglichkeit, Anzeigen zu bestimmten Delikten online, einfach und sicher zu erfassen.
Die Kantonspolizei Nidwalden erweitert ihr Dienstleistungsangebot und bietet der Bevölkerung neu die Möglichkeit, Anzeigen zu bestimmten Delikten online, einfach und sicher zu erfassen.
Mit Fokus auf gefährliche Eisschollen auf Fahrzeugdächern führte die Kantonspolizei am Montagmorgen eine Kontrollaktion durch.
Drei Lenker von Nutzfahrzeugen wurden verzeigt.
Vorstieg auf dem hauseigenen Kranausleger im Rahmen einer Höhenübung.
Dabei musste sich die Berufsfeuerwehr in der Konstruktion kreuzen und zusätzlich mittels Seil sichern.
Zur Brandkatastrophe in Crans-Montana zeigt sich die Stadt Zürich tief betroffen.
In einer Stellungnahme richtet sie ihre Gedanken an die Verstorbenen, deren Angehörige, Freunde sowie an alle Menschen, die von diesem schweren Ereignis betroffen sind.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Luzern kommt es derzeit zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen der Verzweigung Altdorf und dem Seelisberg-Tunnel hat sich wegen Überlastung ein Stau gebildet.
Am Sonntag hat sich auf der Autobahn A13 in Maienfeld und auf der Nationalstrasse N28 in Landquart je ein Auffahrunfall im Kolonnenverkehr ereignet.
Bei beiden Unfällen versorgte die Rettung Chur verletzte Personen.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) will einen Beitrag für eine taugliche Ladeinfrastruktur für elektrische Lastwagen leisten.
Mit einem neuen Projektaufruf lädt es private Anbieter ein, Schnellladestationen (SLS) auf ausgewählten Rastplätzen und Schwerverkehrskontrollzentren entlang der Nationalstrassen zu realisieren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.