Auf dem Zugerberg ist eine Frau von einem Hund gebissen und erheblich verletzt worden.
Der fehlbare Hundehalter, der sich unerlaubterweise von der Örtlichkeit entfernte, konnte wenig später angehalten werden.
Am 21. September 2023 wurde der Kantonspolizei Wallis eine Frau als vermisst gemeldet. Bei der eingeleiteten Suchaktion konnte sie leblos gefunden werden.
Kurz nach 18 Uhr ging bei der Kantonspolizei eine Meldung ein, wonach in der Region der Alpe Jungen bei St. Niklaus eine Frau vermisst wird.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagnachmittag in Weinfelden einen Mann festgenommen, der Geld aus einem Auto stehlen wollte.
Kurz nach 15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Felsenstrasse eine unbekannte Person in einem fremden Auto sitze.
Um Medienanfragen zu beantworten, teilt die Staatsanwaltschaft mit, dass sie die Kantonspolizei beauftragt hat, mögliche Straftaten im Wallis zu untersuchen, die nicht verjährt oder bereits behandelt worden sind und die im Bericht zum Pilotprojekt zur Geschichte sexuellen Missbrauchs im Umfeld der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz seit Mitte des 20. Jahrhunderts enthalten sind.
Für die beschuldigte Personen gilt während des Vorverfahrens die Unschuldsvermutung.
Die Kantonspolizei Zürich hat Mitte September 2023 drei mutmassliche Telefonbetrüger verhaftet sowie mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt.
Ermittlungen führten die Fahnder auf die Spur einer Tätergruppierung, die mit der Masche „Hallo Mama, hier ist meine neue Nummer“ wiederholt Personen zu Banküberweisungen gebracht hatte.
Die seit Januar 2023 vorübergehend geschlossene Kundenzone der Polizeiwache Clara ist ab Montag, 25. September 2023 wieder geöffnet.
Aufgrund der letzten Umzugsarbeiten bleibt der Ersatzstandort an der Clarastrasse 17 am Samstag, 23. September 2023 geschlossen.
Ein ortsunkundiger Autofahrer ist beim Hafen in der Stadt Zug in den Zugersee gefahren. Er konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und blieb unverletzt.
Das Fahrzeug wurde bei Tageslicht geborgen.
Freitagnacht (22.09.2023) wurde ein alkoholisierter Autofahrer mit einem Alkoholwert von über 1 mg/l angehalten.
Der Lenker fiel der Stadtpolizei St.Gallen vorgängig durch seine unsichere Fahrweise auf.
Gestern Donnerstag, 21. September 2023, kurz nach 21.00 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri eine Meldung zu einem Stallbrand in Bristen im Bereich Waldiberg.
Die ausgerückten Einsatzkräfte konnten vor Ort ein in Brand geratenes Stallgebäude feststellen.
Am Donnerstagabend, 21. September 2023, kurz vor 23.30 Uhr, verursachte eine Personenwagenlenkerin auf der Autobahn A2 in Birsfelden BL, beim Zubringer zur Autobahn A18 in Richtung Delsberg, einen Selbstunfall.
Die Lenkerin wurde dabei leicht verletzt. Der Personenwagen wurde massiv beschädigt.
Am Mittwochnachmittag, 20. September 2023, kurz nach 14.00 Uhr, kam es bei der Verzweigung Dornacherstrasse/Weidenstrasse in Aesch BL zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei verstarb eine Person noch auf der Unfallstelle.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwochnachmittag, 20. September 2023, kurz vor 13.30 Uhr, geriet ein parkierter Personenwagen an der Landstrasse in Itingen BL in Brand.
Personen wurden keine verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Im Zusammenhang mit der Revision des Luftfahrtgesetzes und der Schaffung einer zentralen, bereichsübergreifenden sowie unabhängigen Militärluftfahrtbehörde per 1. November 2023, muss neu eine Militärluftfahrtverordnung erlassen werden.
Diese Anpassung regelt die Zusammenarbeit der Militärluftfahrtbehörde mit den zivilen Stellen der Bundesverwaltung und dient insbesondere dem Schutz des gemeinsam genutzten Luftraums. Der Bundesrat hat die Verordnung über die Militärluftfahrt an seiner Sitzung vom 22. September 2023 gutgeheissen und per 1. November 2023 in Kraft gesetzt.
Am Donnerstag ist es auf der Hauptstrasse in Bonaduz zu einer Streifkollision von zwei Personenwagen gekommen.
Einem Unfallbeteiligten wurde der Führerausweis abgenommen.
Achtung, Achtung! Wir stehen bereit unsere Leidenschaft für unseren Job mit euch zu teilen!
Lasst euch inspirieren, erfahrt mehr über aufregende Möglichkeiten in der Polizeikarriere und lernt uns persönlich kennen!
Am Donnerstag (21.09.2023), kurz nach 02:30 Uhr, ist in ein Lebensmittelgeschäft an der Winkelstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zur Liegenschaft.
Am Donnerstag (21.09.2023), ist es zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 34-jähriger Mann fuhr mit seinem Motorrad auf der Feldlistrasse von der St. Gallerstrasse Richtung Stampfstrasse.
Am Donnerstag (21.09.2023), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos und einem Motorrad gekommen.
Der 31-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (21.09.2023), kurz nach 23:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand an der Rorschacherstrasse erhalten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses schnell löschen.
Diese halbjährliche Aufgabe der Mechaniker ist für die Sicherheit der Polizistinnen und Polizisten im Gelände von grosser Bedeutung. Im Frühjahr und Herbst werden rund 200 Fahrzeuge in der Garage der Kantonspolizei in Sitten einer Reifenkontrolle unterzogen.
Dies um festzustellen, ob sie bis zum nächsten geplanten Reifenwechsel einsatzfähig sind. Es liegt zudem auch an jeder Agentin und jedem Agenten, welche diese Fahrzeuge während dem ganzen Jahr benutzen, regelmässig den Zustand der Reifen zu kontrollieren.
Seit dem 1. September 2023 verfügt die Kantonspolizei Wallis über eine neue Sektion innerhalb der Gendarmerie: die Abteilung Schnelleinsatz (SE).
Diese neue Gruppe wurde nach einem einstimmigen Beschluss des Grossen Rates vom 12. Februar 2021 geschaffen. Die in Uniform oder zivil gekleideten Agenten dieser Abteilung werden hauptsächlich zur Bekämpfung der Strassenkriminalität oder der grenzüberschreitenden Kriminalität, bei seriellen Phänomenen oder auch bei anderen spezifischen Aktionen eingesetzt.
Zwischen Spitzensportlern und den Agenten einer Interventionsgruppe der Polizei bestehen grosse Ähnlichkeiten, insbesondere in Bezug auf die mentale Vorbereitung und den maximalen Einsatz, den jeder in seinem Kompetenzbereich leistet.
Im Juni 2023 fand im Wallis ein gemeinsamer Lehrgang statt, der die Agenten der Interventionsgruppe der Kantonspolizei Wallis und die Spitzenskifahrer zusammenführte.
Das Spiel der Kantonspolizei Wallis hatte diesen Sommer die Ehre, Gastgeber des 19. Schweizerischen Polizeimusiktreffens zu sein.
Ein Fest, das farbenfroher nicht sein konnte und für immer in bester Erinnerung bleiben wird.
Die 63. Ausgabe der berühmten Foire du Valais findet vom 29. September bis 8. Oktober 2023 in Martinach statt. Das - sehr erfrischende - Thema in diesem Jahr: "Tous à l’eau"! (Ab ins Wasser!)
Die Kantonspolizei, die Stadtpolizei von Martinach, das Messekomitee und die zahlreichen Partner stehen für ein schönes und gelungenes Fest im Einsatz.
Am Montag, 2. Oktober 2023, beginnt das Strassenkreisinspektorat Gossau zusammen mit dem Zweckverband Ki-Ba-Lü, der Regionalwerk Toggenburg AG und der Erdgas Ostschweiz AG mit den Bauarbeiten an der Flawilerstrasse in Lütisburg.
Dabei werden zwischen dem Pförtner Ortseingang und dem Birkenweg Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mai 2024.
Am Samstagabend hat die Kantonspolizei Graubünden in Sils/Segl Maria einen Einbrecher festgenommen, nachdem er von Anwohnenden festgehalten worden war.
Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.
Die Frage nach der Prävention und dem Umgang mit sexuellen Belästigungen stehen im Zentrum eines politischen Vorstosses.
Der Regierungsrat hält in seiner Antwort fest, dass der Kanton auf verschiedenen Ebenen für das Thema sensibilisiert und als Arbeitgeber keine Angriffe auf die persönliche Integrität duldet.
Ab dem 29. September bis Ende Oktober 2023 finden Belagseinbauten auf der A1 zwischen St. Gallen West und St. Gallen Ost statt. Betroffen sind die Anschlussbereiche Kreuzbleiche, St. Fiden und Neudorf in Richtung Zürich.
Aufgrund des Umfangs der Arbeiten müssen Ein- und Ausfahrten sowie Fahrspuren an drei Wochenenden über die üblichen Sperrzeiten hinaus gesperrt werden.
Verkehrsunfälle insbesondere mit E-Bikes haben im letzten Jahr erneut zugenommen.
Zudem stellt die Kantonspolizei Solothurn fest, dass viele E-Trottinett-Lenkende die geltenden Verkehrsvorschriften nicht kennen bzw. diese oftmals missachten. Am HESO-Stand steht die E-Mobilität auf zwei Rädern im Mittelpunkt.
Am Donnerstagnachmittag (21.09.2023) war ein Landwirt und dessen Tochter mit Ballenpressarbeiten auf einer Wiese in Unterschlatt beschäftigt.
Plötzlich bemerkten sie Rauch im Bereich der Ballenpresse und hängten diese sofort vom Traktor ab.
Am Mittwoch, den 20. September 2023, gegen 21:30, fuhr ein Auto, das von einem 21-jährigen Einwohner von Le Brouillet gesteuert wurde, auf der Route de la Brévine in Richtung des gleichnamigen Dorfes.
In einer Rechtskurve kam das Fahrzeug nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Baum.
Am Mittwoch, den 20. September 2023, gegen 21:00, fuhr ein Auto, das von einem 18-jährigen Einwohner von Marin gesteuert wurde, auf der Ausfahrt der A5, Chaussée Lausanne.
Beim Kreisel in Les Biolles prallte das Fahrzeug gegen den Randstein des Kreisels.
In Wabern haben Unbekannte in der Nacht auf Donnerstag einen Geldautomaten aufgesprengt und sind anschliessend geflüchtet.
Trotz sofort eingeleiteter, umfassender Fahndungsmassnahmen, konnte die Täterschaft bis jetzt nicht angehalten werden. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen konnte die Kantonspolizei Bern einem Mann insgesamt 26 Einbruchsdelikte in der Region Bern und im Emmental zwischen Januar und April 2023 nachweisen.
Der 45-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am frühen Donnerstagmorgen ist es auf der Autobahn A1 bei Utzenstorf zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen. Der Autolenker verstarb noch auf der Unfallstelle.
Der Unfall wird untersucht.
Gestern Abend ist in Willisau ein Lieferwagen von der Strasse abgekommen. Das Fahrzeug kippte und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der Fahrer und der Beifahrer verletzten sich und wurden ins Spital gefahren.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts A2 Amsteg–Göschenen wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Norden instandgesetzt.
Der Einbau eines neuen Deckbelages sowie der Ersatz von Schachtabdeckungen führt beim Anschluss Amsteg in Fahrtrichtung Norden zu einer Sperrung der Ausfahrt.
Fahndungskasten aus analoger Zeit in der alten Polizeikaserne der Kantonspolizei Zürich an der Kasernenstrasse.
In diesem Archiv befanden sich zum Beispiel Fahndungsmeldungen und Bilder von gesuchten Personen.
Das Bau- und Verkehrsdepartement stellt zurzeit den Strassenbelag der Schwarzwaldallee fertig.
Von Samstag, 23. September um 7 Uhr bis Montag, 25. September 2023 um 7 Uhr ist deshalb die Zufahrt zum Badischen Bahnhof Basel nicht immer möglich.
Am Mittwoch ist es in Davos Dorf zu einer Kollision zwischen einem überholenden Autolenker und einem Fahrradfahrer gekommen.
Der Fahrradfahrer stürzte und wurde verletzt.
Zwischen dem 22. Mai und dem 21. September 2023 hat die Kantonspolizei Schwyz in Zusammenarbeit mit den Primarschulen und verschiedenen Veloclubs im ganzen Kanton 20 Radfahrerprüfungen durchgeführt.
Gestartet sind dabei 1750 Buben und Mädchen, was ein neuer Teilnehmerrekord darstellt.
Die Klöntalerstrasse ist zwischen Rhodannenberg und Vorauen wieder ohne Einschränkungen befahrbar.
Die Klöntalerstrasse war aufgrund von Bauarbeiten zwischen Rhodannenberg und Vorauen von Montag, 28. August 2023, in der Nacht gesperrt.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle bei Herbetswil hat die Kantonspolizei Solothurn am Mittwoch einen Motorradlenker mit einer Geschwindigkeit von 165 km/h gemessen. Erlaubt sind dort 80 km/h.
Der 34-Jährige wird wegen Widerhandlungen gegen die Raserbestimmungen angezeigt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.