Am Montagabend (18.9.2023) hat die Kantonspolizei Zürich in Winterthur einen Mann verhaftet.
Er steht unter dringendem Tatverdacht im September mehrere Verkaufsgeschäfte in der Region Winterthur überfallen zu haben.
Ein Autofahrer musste am Mittwochabend in Tobel wegen Fahren unter Alkoholkonsum seinen Führerausweis abgeben.
Der 43-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Schwere Verletzungen hat sich am Mittwoch, 20. September 2023, eine Motorradlenkerin bei einer Kollision mit einem landwirtschaftlichen Traktor auf der Jakobsbadstrasse in Hundwil zugezogen.
Ein 54-jähriger Landwirt fuhr kurz vor 19.00 Uhr mit seinem landwirtschaftlichen Traktor von der Örtlichkeit Zung kommend nach rechts in die Jakobsbadstrasse ein und wollte diese nach wenigen Metern Fahrt wiederum nach links über einen unbewachten Bahnübergang verlassen.
Am Montagabend (18.09.2023), kurz vor 24 Uhr, ist in ein Fitnesscenter an der Erlackerstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang über ein Fenster.
Am Mittwoch (20.09.2023) kurz vor 12 Uhr, ist die Kantonspolizei St.Gallen wegen eines tätlichen Übergriffs von einem Mann auf eine Frau zum Bahnhof Wil gerufen worden.
Beim Eintreffen der Polizeipatrouille wurde der 54-jährige Schweizer auch gegenüber den Polizisten tätlich. Er wurde festgenommen und einem Arzt zugeführt. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch (20.09.2023), kurz vor 14:30 Uhr, ist es an der Nöllenstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 53-jähriger Mann fiel von einer Hebebühne und wurde von herunterfallenden Glasscheiben unbestimmt verletzt. Die Rega flog den 53-Jährigen ins Spital.
Gestern Morgen um 6:30 Uhr lautete die Einsatzmeldung „Ölspur“ im Kreis 5.
Als die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich mit dem OBF (Oelspurbeseitigungsfahrzeug) ausrückte, stellte sich heraus, dass die Spur des auslaufenden Personenwagens vom Escher-Wyss-Platz bis zum Kreis 1 am Landesmuseum vorbeiführt.
Gestern wurden die zwei Vögel, die vermutlich im Westen der Stadt St.Gallen ausgebüxt sind, dem Tierschutz der Stadtpolizei St.Gallen übergeben.
Der Regenbogenlori und der Weisskopfnymphensittich werden nach Rorschach ins Tierheim gebracht.
Ob Street Parade, politische Kundgebung oder Sportveranstaltung – in Zürich vergeht kaum ein Tag, an dem nichts los ist.
Mittendrin: Peter Muhika, Chef Büro für Veranstaltungen.
Die Sektionen des Touring Club Schweiz haben eine Zählung durchgeführt, um die Anzahl der Zweiradfahrerinnen und -fahrer zu ermitteln, die im Strassenverkehr einen Helm tragen.
Von den 3'123 überprüften Personen auf Zweirädern trugen 51 Prozent einen Helm. Auf Elektrotrottinetts waren nur 14 Prozent mit einem Helm unterwegs. Der TCS empfiehlt, immer einen Helm zu tragen, unabhängig der Kategorie von Zweirad.
Für die Projektierung des Kantonsgefängnis-Neubaus in der Biäsche beantragt der Regierungsrat dem Landrat, einem Kredit von 1,77 Millionen Franken zuhanden der Landsgemeinde zuzustimmen.
Das Kantonsgefängnis mitten in der Stadt Glarus hat eine schlechte Infrastruktur: Der Spazierhof ist exponiert, die Materialanlieferung ist erschwert und die Möglichkeiten zur Beschäftigung der lnsassen sind beschränkt.
Am Mittwochnachmittag, 20. September 2023, ist kurz nach 14 Uhr eine 60-jährige Wanderin im Bereich Huser-Stock in Stoos abgestürzt.
Die Touristin war in einer Gruppe unterwegs in Richtung Fronalpstock und stürzte vom Wanderweg rund 20 m in die Tiefe.
Ausgelöst durch den Zusammenstoss fingen zwei Motorräder Feuer. Die beiden Lenker wurden beim Unfall verletzt.
Kurz vor 19.00 Uhr, am Mittwoch 20. September 2023 fuhr ein 18-jähriger Motorradlenker auf der Zofingerstrasse in Glashütten Richtung St. Urban.
Am Mittwoch, den 20. September 2023, gegen 16:30, wurde ein Fussgänger, der die Fahrbahn ausserhalb eines Zebrastreifens auf der Avenue Léopold-Robert in La Chaux-de-Fonds überquerte, von einem Fahrzeug, das normal auf dieser Avenue fuhr, angefahren.
Der verletzte Fussgänger wurde von einem Krankenwagen versorgt und ins Spital von La Chaux-de-Fonds gebracht.
Am Sonntag, 17. September 2023 um 17:28 Uhr wurde bei einer Radarkontrolle mit einem Lasergerät ein Motorradfahrer auf dem auf 80 km/h beschränkten Abschnitt der H18 zwischen Soyhières und Liesberg mit 145 km/h gemessen.
Der im Kanton Bern wohnhafte Fahrer wurde am Dienstagmorgen von den Berner Behörden angehalten und den jurassischen Behörden zur Anhörung übergeben, nach der er freigesprochen wurde.
Heute Nacht gegen 01.00 Uhr brach in einer Fabrik in Boudry ein Feuer aus.
Das Feuer wurde von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und es gab keine Verletzten. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Zwischen Donnerstagmittag und Freitagabend werden auf der Alpensüdseite intensive Niederschläge erwartet.
Diese greifen von Donnerstagabend bis Freitagabend auch auf die zentralen und östlichen Alpen über. Entsprechend wurden in den betroffenen Regionen Warnungen der Stufe 3 und 4 (von 5) ausgegeben.
Am Mittwochmittag ist in Langenthal eine Fussgängerin von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Sie wurde von einem Ambulanzteam ins Spital gebracht.
Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwochnachmittag (20.09.2023) ist die Stadtpolizei Chur über einen in Not geratenen Hund informiert worden, welcher auf einem steilen Hausdach festsitze.
Die Feuerwehr Chur rettete den Hund mit dem Hubretter aus seiner unangenehmen Lage und übergab ihn seiner Besitzerin.
Nach einer Häufung von Einschleich- und Einbruchdiebstählen im August im Raum Zweisimmen und Saanen konnte Anfang September ein mutmasslicher Täter angehalten und in Haft versetzt werden.
Die Kantonspolizei Bern verzeichnet aktuell vermehrt Meldungen in diesem Zusammenhang im ganzen Kantonsgebiet, rät zur Vorsicht und gibt Verhaltenstipps.
Überraschungen, grosse Kunst und viel Emotionalität: So beurteilte die Fachjury des achten Datenschutz-Video-Wettbewerbs die Einsendungen.
Am Dienstagabend verlieh die Datenschutzbeauftragte Dominika Blonski im Kino RiffRaff in Zürich drei Haupt- und einen Spezialpreis. Tanzen wir nach Algorithmen? Das war das Thema des Wettbewerbs. Die Gewinnerbeiträge handeln vom Einsatz Künstlicher Intelligenz zum Schutz der Gesellschaft, von der besonderen Qualität der menschlichen Intelligenz und davon, dass Schutz sich lohnt.
Zwischen April und Mai 2023 wurden bei der Kantonspolizei über 70 Einbrüche in Kellerabteile in der Stadt Freiburg gemeldet.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei erlaubten zwei unterschiedliche Täterduos und ein Hehler zu identifizieren. Sie werden bei den zuständigen Behörden angezeigt.
Die Sicherheitsdirektion hat Patrick Walker aus Attinghausen zum Leiter Ausbildung Feuerwehr gewählt.
Der 43-Jährige wird seine neue Stelle am 1. Januar 2024 im Amt für Bevölkerungsschutz und Militär (Abteilung Feuerwehrinspektorat) antreten.
In Dornach verschaffte sich ein unbekannter Mann in der Nacht auf Dienstag Zutritt in eine Wohnung an der Solothurnerstrasse und bedrohte die Bewohnerin.
Die Polizei sucht Zeugen.
Anlässlich eines Überholmanövers kam es in Unterentfelden zu einer Streifkollision zwischen zwei Fahrzeugen. Ein Fahrzeug fuhr ohne Anzuhalten weiter.
Es entstand Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag (19.09.2023), kurz vor 23:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall von einem Mofa gekommen.
Der 19-jährige Fahrer und der unerlaubt mitgeführte 17-Jährige wurden leicht verletzt.
In der Nacht vom 19. auf 20. September fanden auf der Seestrecke zwischen Murg und Walenstadt dringliche Unterhaltsarbeiten statt.
Am Morgen war die Verkehrsführung für die Sicherheitsholzerei bereits ab 06.00 Uhr eingerichtet. Dies erfolgte nicht in Absprache mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA).
Am Dienstag ist in San Bernardino ein Transformator bei einem Flugtransport beschädigt worden.
Der Grossteil des ins Erdreich geflossenen Öls konnte am selben Tag aufgesaugt werden.
Am Mittwochmorgen kollidierte ein Automobilist mit der Mittelleitplanke, nachdem er einem Sattelmotorfahrzeug auswich. Es entstand Sachschaden am Fahrzeug.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht auf Dienstag sind in Langenthal mehrere Dutzend Autos beschädigt worden. Eine Person konnte angehalten werden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
In Deitingen sind in der Nacht auf Mittwoch verdächtige Personen gemeldet worden, die sich an parkierten Autos zu schaffen machten.
Umgehend wurden mehrere Polizeipatrouillen vor Ort geschickt. Mit der Unterstützung eines Diensthundes konnten schliesslich in einem Maisfeld drei Personen angehalten werden. Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Gestern Dienstag, 19. September 2023, kurz nach 13.30 Uhr, fuhr ein Lenker eines Personenwagens mit deutschen Kontrollschildern, gefolgt von einem Sattelmotorfahrzeuglenker mit Luzerner Kontrollschildern, von Wassen herkommend auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Aus derzeit ungeklärten Gründen kam es im Langlauitunnel zu einer Auffahrkollision zwischen den Fahrzeugen.
Nach Einschleichdiebstählen wurden in der Nacht zum Mittwoch in Felben-Wellhausen zwei Männer von Bewohnern überrascht.
Ein Algerier und ein Marokkaner wurden festgenommen und inhaftiert.
In Hägendorf ist am Dienstagabend ein Mann schwer verletzt auf der Allerheiligenstrasse aufgefunden worden.
Nach ersten Erkenntnissen war er mit einem Fahrrad unterwegs und kam dabei zu Fall. Mit einem Rettungshelikopter wurde er in ein Spital geflogen. Die Umstände zum Unfallhergang sind unklar, die Polizei sucht Zeugen.
Auf der Autobahn A5 bei Grenchen ist am Dienstagmittag ein Auto mit dem Wildschutzzaun kollidiert und hat sich in der Folge mehrfach überschlagen.
Der Lenker verletzte sich dabei leicht.
In der Nacht auf Mittwoch ist bei Nuglar ein Auto von der Gempenstrasse abgekommen und hat sich im Wald mehrfach überschlagen.
Der angetroffene Fahrzeuglenker stand unter Alkoholeinfluss und wurde leicht verletzt.
Das kantonale Tiefbauamt verfolgt eine neue „Erhaltungsstrategie Kantonsstrassen“.
Das Kantonsstrassennetz soll langfristig in einem guten Zustand gehalten werden. Dazu müssen jährlich mehr Strassenkilometer saniert werden als heute.
Wie im Winter, so kommt es auch im Sommer zu Ereignissen bei denen ich als Gebirgsspezialist gerufen werde.
Sei dies bei Abstürzen von Wanderern oder auch bei vermissten Personen, welche nach einer Wanderung nicht mehr nach Hause zurückkehren.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag (14.09.2023) und Dienstagmorgen (19.09.2023) ist in ein Coiffeurgeschäft an der Güetlistrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über die Haupteingangstüre gewaltsam Zugang zur Liegenschaft.
Am Dienstag (19.09.2023), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Felseggstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 22-jährige Autofahrerin und ein 72-jähriger Autofahrer wurden leicht verletzt. Beide Personen mussten mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die 22-Jährige wurde als fahrunfähig beurteilt.
Am Dienstag (19.09.2023), 17 Uhr, ist es auf der Caschleira in Vättis zu seinem Selbstunfall mit einem Elektro-Dreirad gekommen.
Der 61-jährige Fahrer verlor aus unbekannten Gründen die Kontrolle über das Dreirad und kam linksseitig von der Strasse ab.
Am Dienstag (19.09.2023), kurz nach 22 Uhr, hat sich auf der Ragazerstrasse ein Unfall zwischen einem Motorrad und einem Traktor ereignet.
Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Zahl der Kartendelikte mit Kredit- oder Debitkarten nimmt jährlich um 10 bis 20 Prozent zu.
Der Grossteil dieser Delikte könnte mit wenigen Präventionsmassnahmen vermieden werden.
Rund einen Monat nach Inbetriebnahme der Videoüberwachung des Dreirosenareals zieht die Kantonspolizei Basel-Stadt eine erste Zwischenbilanz: Die schweren Gewaltstraftaten gingen zurück, Drogenhandel und Kleinkriminalität finden auf und um das Areal jedoch weiterhin statt.
Die Videoüberwachung bleibt bis mindestens Ende Oktober installiert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.