Rund einen Monat nach Inbetriebnahme der Videoüberwachung des Dreirosenareals zieht die Kantonspolizei Basel-Stadt eine erste Zwischenbilanz: Die schweren Gewaltstraftaten gingen zurück, Drogenhandel und Kleinkriminalität finden auf und um das Areal jedoch weiterhin statt.
Die Videoüberwachung bleibt bis mindestens Ende Oktober installiert.
Seit Anfang September 2023 verzeichnet die Kantonspolizei Wallis im gesamten Kanton elf Einbrüche in Wohnhäuser. Acht davon waren unverschlossen!
Seien Sie vorsichtig!
Zum aktuellen Zeitpunkt erhalten viele Selbstständige, Vereine und Unternehmen ein Schreiben einer angeblichen Registrierungsstelle per E-Mail oder per Briefpost.
Aufgrund des Layouts des Schreibens mit einer angehängten Rechnung wird den Empfängern suggeriert, dass eine kostenpflichtige Dienstleistung beansprucht wurde und eine Zahlung fällig sei.
Gegen die am 25. Juli 2023 angeordneten Verkehrsanordnungen auf der Haslerstegstrasse wurden mehrere Rekurse erhoben. Es wurde unter anderem kritisiert, dass die schmale Strasse nicht für Mehrverkehr ausgerichtet sei.
Landesfähnrich Jakob Signer hat die Verkehrsanordnungen deshalb widerrufen.
Seit dem 19.09.2023 bereichern zehn neue Motorräder des Typs BMW 850 F GS die Fahrzeugflotte der Kantonspolizei St.Gallen.
Sie lösen die teilweise über 20-jährigen Vorgängermodelle ab.
Am Montag, 18. September 2023, ist es in Grub zu einer Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger gekommen. Eine Person verletzte sich dabei leicht.
Um 17.45 Uhr fuhr ein 61-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Nebenstrasse von Grub, Riemen in Richtung Rehetobel.
In der vergangenen Woche von Montag bis Sonntag (11.09.2023 bis 17.09.2023) führte die Stadtpolizei St.Gallen eine Schwerpunktwoche zum Thema Sicherheit durch.
Dabei wurden vermehrt Kontrollen insbesondere in den Bereichen Betäubungsmittel und bezüglich illegaler Erwerbstätigkeit gemacht.
Aufgrund der verkehrlichen Situation am Montag, 18. September, auf der Kerenzerbergstrecke hat das Bundesamt für Strassen ASTRA gemeinsam mit den Blaulichtorganisationen, dem Kanton und der Gebietseinheit VI entschieden, den Verkehr ab sofort nicht mehr über den Kerenzerberg zu führen.
Neu wird der Verkehr aus beiden Richtung jeweils einspurig im Gegenverkehr durch den Kerenzerbergtunnel geführt. Dafür werden mehrere Massnahmen notwendig.
Am Dienstag, 19. September um 1730 ereignete sich auf der A5, Ausfahrt Thielle, Fahrbahn Biel, nach einer starken Verkehrsberuhigung eine Kettenkollision mit drei beteiligten Autos.
Sachschaden.
Am Dienstag, 19. September, gegen 11:00 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 76-jährigen Einwohner von Les Geneveys-sur-Coffrane gesteuert wurde, auf dem Place Blaise-Cendrars in Neuenburg in östlicher Richtung.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kam es zu einer Kollision mit einer 37-jährigen Frau aus Neuenburg, die auf die Strasse gelaufen war.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde die Gemeinsame Alarmzentrale (CECAL) gestern kurz nach 18 Uhr über ein Auto informiert, das in einer abgelegenen Gegend im Gebiet von Bironico auf einem Felsen stand.
Die Ermittlungen ergaben, dass eine 56-jähriger Schweizer Autofahrerin mit Wohnsitz in der Region Lugano am Sonntagnachmittag auf einer Bergstrasse unterwegs war. Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, kam das Auto in einer Haarnadelkurve von der Strasse ab, prallte gegen mehrere Pflanzen und landete schliesslich in der Böschung.
Hinter der nach Osten abziehenden Kaltfront dehnte sich heute ein Hochdruckkeil nach Mitteleuropa aus.
Wir werfen einen Blick auf den Luftmassenwechsel, den diese Kaltfront gebracht hat und die Auswirkungen des Hochdruckkeils.
Auf dem Klosterplatz wurden wir heute mehrfach auf die hohe Polizeipräsenz angesprochen. Der Grund dafür: wir hatten gleich drei Einsätze an dieser Örtlichkeit zu bewältigen. So stand eine Gerichtsverhandlung, der Gottesdienst mit der Bischofskonferenz sowie die Herbstsession des Kantonsrats an.
Alle Einsätze verliefen ohne Zwischenfälle.
Mitte August hat sich in Grindelwald ein Eisabbruch mit Lawinenniedergang ereignet. Seither wurden zwei Personen vermisst.
Vergangenen Dienstag wurde ein Bergsteiger in einer Gletscherspalte tot aufgefunden. Am Sonntag konnte nun eine Bergsteigerin ebenfalls tot geborgen werden.
Die Kantonspolizei Solothurn hat heute 14 neue Polizistinnen und Polizisten sowie einen Polizeilichen Sicherheitsassistenten feierlich vereidigt.
Im Beisein von Regierungsrätin Susanne Schaffner, vielen Behördenvertretern und zahlreichen Angehörigen wurden sie im Landhaus brevetiert und in das Korps aufgenommen.
Am Dienstag (19.09.2023), kurz nach 12 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Ein 78-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto von der Frohsinnstrasse Richtung Kreisverkehrsplatz.
Am Dienstag (19.09.2023), kurz nach 12:30 Uhr, ist es auf der Wattwilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Dabei wurde die 22-jährige Fahrerin leicht verletzt.
Am Auto entstand Totalschaden.
Am Montag (18.09.2023), kurz nach 23:30 Uhr, konnten drei Männer beim Durchsuchen von parkierten Autos beobachtet werden.
Die alarmierte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte daraufhin einen 20-jährigen Algerier und ein 16-jährigen Marokkaner festnehmen. Eine Person konnte flüchten. Nach bisherigem Kenntnisstand kommen sie auch für weitere Delikte am Montagabend in Frage.
Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Dienstagmorgen (19.09.2023) einen Mann verhaftet der Deliktsgut mitführte, welches er mutmasslich aus unverschlossenen Fahrzeugen gestohlen hat.
Kurz nach 6 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass auf einem Parkplatz an der Tösstalstrasse ein schlafender Mann liege.
Die meisten Verkehrsunfälle passieren, weil die Lenker/innen unaufmerksam sind oder sich ablenken lassen.
Die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur legten deshalb mit den Aktionstagen „Aufmerksamkeit im Strassenverkehr“ einen Schwerpunkt auf diese Thematik.
Auf der Othmarsingerstrasse in Hendschiken kam es am Abend zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Am 18. September 2023, kurz vor 17.00 Uhr, fuhr ein schwarzer BMW auf der Othmarsingerstrasse in Hendschiken Richtung Mägenwil.
Am Solothurner Hauptbahnhof kam es am Montagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Dabei setzte ein Mann Pfefferspray ein. Zwei Personen mussten zu einer Kontrolle in ein Spital gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montagabend hat sich auf der Autobahn A6 bei Rubigen ein Selbstunfall eines leichten Anhängerzuges ereignet.
Aufgrund der aufwändigen Unfallarbeiten war der betroffene Autobahnabschnitt für rund zwei Stunden komplett blockiert.
Der TCS begrüsst den Entscheid des Nationalrats, die Motion des Luzerner Nationalrats Peter Schilliger anzunehmen.
Die Motion fordert, Tempo 50 auf verkehrsorientierten Strassen grundsätzlich beizubehalten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Hierarchie und Funktionalität des Strassennetzes zu gewährleisten – ein Anliegen, das auch von der Mehrheit der Schweizer Bevölkerung befürwortet wird, wie Umfragen gezeigt haben.
In der Nacht zum Dienstag konnte die Kantonspolizei Thurgau in Wilen bei Wil zwei Männer festnehmen, die Wertsachen aus einem unverschlossenen Auto gestohlen haben.
Kurz vor Mitternacht ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass zwei unbekannte Personen ein Auto an der Neuheimstrasse durchsucht hätten.
Am 23. September 2023 findet von 11 bis 16 Uhr auf dem Barfüsserplatz der traditionelle Blaulichttag statt.
Erneut zeigen die Kantonspolizei Basel-Stadt sowie die Organisationen der Rettung Basel-Stadt mit Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und Einsatzunterstützung ihre Arbeit. Auch Fahrzeuge der einzelnen Organisationen stehen den Besucherinnen und Besuchern offen.
Jede vierte Sportverletzung in der Schweiz passiert beim Spielsport.
Viele Verletzungen liessen sich vermeiden – etwa mit guter Vorbereitung, gezieltem Aufwärmen und passender Ausrüstung. Damit Sportlerinnen und Sportler ihre Ziele verletzungsfrei erreichen, arbeitet die BFU im Rahmen ihrer neuen Sensibilisierungskampagne mit Verbänden zusammen, um die Präventionsbotschaften noch systematischer im institutionell organisierten Sport zu platzieren.
Im Morgenverkehr ist es auf der Autobahn zu zwei Auffahrunfällen gekommen. Zwei Personen wurden verletzt ins Spital eingeliefert.
In die beiden Unfälle waren sechs Autos, ein Lieferwagen und ein Motorrad involviert.
Von Samstag, 23. September 2023, 1 Uhr, bis Montag, 25. September 2023, 5 Uhr, ist der Hirschengraben zwischen den Hausnummern 34 und 42 in beide Richtungen durchgehend gesperrt.
Die Zufahrt ist von beiden Seiten bis zur Baustelle möglich.
Am Montagnachmittag (18.09.2023) kam es auf der Heiligkreuzstrasse nach einem Überholmanöver zu einer Kollision. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstagmorgen (19.09.2023) ist die Stadtpolizei Chur alarmiert worden, weil sich eine Katze in einem Baum über der Plessur verstiegen hat.
Die Katze drohte in die Plessur zu fallen. Dank der Mithilfe der Feuerwehr Stadt Chur konnte die Katze aus ihrer misslichen Lage gerettet werden.
Letzten Samstag fand im Hot Pot der Leistungstest der Milizfeuerwehr statt.
27 Kandidat/innen, die fast alle noch ohne Feuerwehrerfahrung, absolvierten die vier Posten.
Letztes Wochenende fand bei herrlichem Wetter und warmen Temperaturen das Eidgenössische Jugendmusikfest 2023 in der Stadt St.Gallen statt.
Über 4000 Musikantinnen und Musikanten, kamen mit 50 Cars und mit dem ÖV nach St.Gallen. Ich durfte an diesem Anlass als Einsatzleiter der Stadtpolizei St.Gallen amten.
Am Montag (18.09.2023), kurz nach 22:30 Uhr, ist an der Hinteren Kirchgasse ein 43-jähriger Österreicher durch eine Schussabgabe ums Leben gekommen.
Die mutmassliche Täterin, eine 38-jährige Ungarin, konnte am Tatort festgenommen werden.
Von Montag, 25. September 2023, 5 Uhr, bis Mittwoch, 27. September 2023, 4.30 Uhr, ist die Langstrasse im Abschnitt von der Stauffacherstrasse bis zur Sihlhallenstrasse in beide Richtungen durchgehend gesperrt.
Die Umleitung erfolgt in Richtung Limmatplatz via Ankerstrasse, Kanonengasse und Lagerstrasse oder via Feldstrasse und Militärstrasse.
Der Löschzug der Berufsfeuerwehr und ein Ambulanzteam der Sanitätspolizei von Schutz und Rettung Bern rückten gestern kurz nach 13.15 Uhr gemeinsam mit der Kantonspolizei an den Seidenweg in Bern aus.
Vor Ort war in einer Waschküche ein Tumbler in Brand geraten.
Vorgestern kurz vor 18 Uhr kam es auf der Glaubenbergstrasse in Stalden zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Eine 22-jährige Motorradlenkerin fuhr vom Langis in Richtung Stalden. Im Bereich des Rischiranks überholte sie ein vor ihr fahrendes Auto.
Touchiert durch ein unbekanntes Fahrzeug, blieb eine Fahrradlenkerin verletzt auf der Strasse liegen. Sie wurde ins Spital transportiert.
Das Verursacherfahrzeug entfernte sich von der Unfallstelle.
Die Regionalpolizei setzt sich nicht nur im Alltag, sondern auch an ihrem Team-Anlass für die Bevölkerung ein.
Sie räumte im Luthertal Freiflächen im Wald, säuberte Bäche und Wanderwege und half in einem Jurtendorf.
Der 17-jährige Mann, der am Montag, dem 18. September 2023 in Kerzers als vermisst gemeldet war, wurde bei guter Gesundheit aufgefunden.
Am Dienstag, 19.09.2023, gegen 0115 Uhr, informierte die Kantonspolizei Bern unsere Dienste, dass sie den 17-jährigen Mann, der seit dem 18. September 2023 als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit gefunden haben.
In der Südwestströmung erreichte heute eine Kaltfront die Schweiz. Die Niederschläge waren teils gewittrig durchsetzt.
In den östlichen Gebieten hielt der Föhn nur noch kurz dem Regen entgegen und fiel dann rasch zusammen.
Am Montag, 18.09.2023, gegen 15:00 Uhr, fuhr eine Autofahrerin auf der A16 durch den Mont-Russelin-Tunnel von Glovelier in Richtung St-Ursanne.
Auf einer Geraden kam sie aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und nach links ab, wobei sie ein erstes Fahrzeug auf Höhe des Rückspiegels und anschliessend mit ihrem linken Winkel die vordere linke Ecke eines zweiten Fahrzeugs, das dem zuerst getroffenen folgte, touchierte.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 13.09.2023 ein 34-jähriger tschechischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Tschechischen Republik unter dem Verdacht festgenommen wurde, an einem falschen Neffen-Betrug im Vallemaggia beteiligt gewesen zu sein.
Der Modus Operandi ähnelt demjenigen, der in der Vergangenheit bereits mehrfach in verschiedenen Varianten aufgefallen ist.
Am Montag, 18. September 2023, gegen 10:15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A16, Fahrbahn Bern, zwischen Glovelier und Bassecourt, kurz vor der Ausfahrt Bassecourt, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Aus Gründen, die die Ermittlungen klären müssen, prallte ein Autofahrer mit der Front seines Wagens in das Heck eines Lastwagens, der in die gleiche Richtung fuhr.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.