Am Montag, 18. September 2023, gegen 10:15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A16, Fahrbahn Bern, zwischen Glovelier und Bassecourt, kurz vor der Ausfahrt Bassecourt, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Aus Gründen, die die Ermittlungen klären müssen, prallte ein Autofahrer mit der Front seines Wagens in das Heck eines Lastwagens, der in die gleiche Richtung fuhr.
Am Sonntag, 17. September 2023, um 17:35, fuhr ein Fahrzeug, das von einem 75-jährigen Einwohner von Maiche in Frankreich gelenkt wurde, von Fleurier in Richtung La Brévine.
Im Ortsteil "Les Sugits" verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die Leitplanke auf der rechten Seite der Fahrbahn.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde der gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) gestern kurz nach 17 Uhr ein Rucksack im Gebiet von Avegno, auf dem Weg von Vegnasca nach Pianost di Sotto, gemeldet.
Bei der Suche wurde dann ein 70-jähriger Schweizer Wanderer aus dem Maggiatal leblos aufgefunden.
Am Sonntag, 17. September um 16:30 fuhr eine 18-jährige Einwohnerin von Petit-Lancy GE mit ihrem Trottinett die Gemeindestrasse von La Robellaz in Richtung Buttes hinunter.
Kurz nach der Einfahrt in den Wald stürzte sie. Sie wurde mit einem Helikopter der REGA ins Spital geflogen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, war gestern kurz nach 15 Uhr in Porza ein 65-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Waadt mit einem E-Bike auf der Via Trevano in Richtung Lugano unterwegs.
Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, verlor er die Kontrolle über das Fahrrad und stürzte zu Boden.
Am Samstag, den 16. September 2023, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Villars-le-Terroir ein Verkehrsunfall, an dem ein Motorrad und ein Traktor beteiligt waren.
Der Fahrer des Zweirads verstarb noch auf der Unfallstelle.
Nach einem Arbeitsunfall in Aarberg (BE) stand die Rega heute gleich mit drei Rettungshelikoptern im Einsatz.
Sie flog drei Patienten mit Verbrennungen in die beiden Schweizer Zentren für Brandverletzungen in Lausanne und Zürich.
Bei einem Selbstunfall in Frauenfeld verstarb am Montagmorgen eine 51-jährige Motorradfahrerin noch auf der Unfallstelle.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Auf der Fulenbacherstrasse in Boningen ist am Montag ein Motorradfahrer zu Fall gekommen.
Dabei hat er sich Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung mit einem Rettungshelikopter in ein Spital erforderlich machten.
Am Montag (18.09.2023), kurz vor 13 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Frau erhalten, dass sie an ihrem Wohnort soeben zwei fremde Personen überrascht habe, die nun geflüchtet seien.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnten die Flüchtenden durch ausgerückte Polizeipatrouillen der Kantonspolizei St. Gallen in Oberbüren festgenommen werden.
Am Montag, 28. August 2023, gegen 17.00 Uhr wurde anlässlich einer mobilen Schwerverkehrskontrolle der Kantonspolizei Uri ein Lieferwagen mit Solothurner Kontrollschildern angehalten und kontrolliert.
Bei der Kontrolle kamen neben technischen Mängeln am Fahrzeug auch 49 Fässer mit 565 Kilogramm Cannabis (Blüten, Stängel und Blätter) zum Vorschein.
Am vergangenen Donnerstagmittag ist es im RBS-Zug zwischen Bern und Worblaufen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen.
Im Zuge dieser Auseinandersetzung wurde ein Messer eingesetzt. Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat ein komplexes Vorverfahren im Kontext eines grossangelegten, international organisierten, bandenmässigen Anlagebetrugs abgeschlossen.
Sie erhebt gegen einen 36-jährigen Beschuldigten Anklage unter anderem wegen gewerbs- und bandenmässiger Geldwäscherei, Teilnahme an gewerbs- und bandenmässigem Betrug, Vergewaltigung, Bestechung und Anstiftung zum Amtsmissbrauch.
Am Montagmorgen ist es in Aarberg während Belagsarbeiten zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen.
Dabei wurden vier Bauarbeiter teilweise schwer verletzt. Sie wurden mit drei Helikoptern und einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zur Klärung der genauen Umstände wurden aufgenommen.
Am Sonntagnachmittag ist ein Motorradfahrer am Berninapass gestürzt. Der Verletzte wurde in ein Spital geflogen.
Der 54-Jährige fuhr um 17.50 Uhr vom Bernina Hospiz talwärts in Richtung Pontresina.
Am Donnerstagmorgen (14.9.2023) hat die Kantonspolizei Zürich im Auftrag der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich fünf Personen verhaftet und diverse Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Seit 2019 führt die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich ein umfangreiches Verfahren im Bereich des illegalen Glücksspiels und der Geldwäscherei.
Am 16. September 2023 konnte die Bevölkerung die Baustelle für die zweite Röhre des Gotthard-Strassentunnels in Göschenen besichtigen.
Rund 2'000 Besucherinnen und Besucher nutzen diese Gelegenheit und machten sich vor Ort ein Bild über den Stand der Arbeiten.
Im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten auf dem Autobahnabschnitt zwischen Sissach und Eptingen wird beim Anschluss Diegten ein neuer Deckbelag eingebaut.
Betroffen davon sind die Ein- und Ausfahrt in Fahrtrichtung Luzern.
Am Autobahnanschluss Arisdorf wird das Bundesamt für Strassen ASTRA in Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft die Veloroute Augst-Giebenach-Arisdorf-Liestal anpassen.
Die dazu benötigten Arbeiten können nur ausgeführt werden, wenn die Autobahneinfahrt Richtung Basel und die Autobahnausfahrt von Basel herkommend gesperrt sind. Eine Umleitung wird signalisiert.
Die Jugendanwaltschaft Aargau übernimmt das Strafverfahren der Jugendanwaltschaft des Kantons Zürich im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen um die Ende April 2023 am Bahnhof Altstetten angegriffene Frau.
Am Morgen des 30. April 2023 kam es am Bahnhof Zürich- Altstetten zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern und einer 49-jährigen Frau. Die Frau erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und musste in ein Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen, 17./18.09.2023, wurde an der Wiggisstrasse in Näfels in ein Geschäft eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Coiffeurgeschäft und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Samstagabend, 16. September 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich einen Dieb fest, der zuvor in einem Restaurant einer Touristin die Handtasche entwendet hatte.
Kurz vor 20.30 Uhr meldete sich eine Touristin bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich.
Am Montag hat die Kantonspolizei Bern die digitale Erfassung von Ordnungsbussen mit QR-Code im Rahmen eines Pilotprojekts in Bern eingeführt.
Die positiven Erfahrungen aus dem bereits bestehenden Projekt im Berner Oberland haben dazu geführt, den Pilot auf Bern auszuweiten.
Am Samstagabend, 16. September 2023, stellte ein Drittperson fest, dass auf der Bennwilerstrasse in Fahrtrichtung Hölstein eine Signaltafel von einem unbekannten Fahrzeug beschädigt wurde.
Der oder die unbekannte Fahrzeuglenker/in entfernte sich von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag, 18. September 2023 kurz nach 6.30 Uhr geriet ein Fahrzeug auf der Autobahn A2 im Schwarzwaldtunnel in Richtung Deutschland aus noch ungeklärten Gründen in Brand. Verletzt wurde niemand.
Der Abschnitt ab Badischer Bahnhof und der Verzweigung Richtung Deutschland und Richtung A3 nach Frankreich ist während den Lösch- und Aufräumarbeiten gesperrt.
Am Sonntag, 17. September 2023, kurz nach 15.00 Uhr, fuhr eine Motorradlenkerin von Altdorf herkommend auf der Klausenstrasse in Richtung Passhöhe.
Bei einer Rechtskurve kam die 27-Jährige aus derzeit ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich / frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen.
Sonniges Spätsommerwetter lockte am Sonntag nochmals zahlreiche Motorrad- und Velofahrer auf die Strasse.
Die Kantonspolizei verzeichnete mehrere Unfälle, die Verletzte forderten.
Am Sonntag (17.09.2023), kurz nach 12 Uhr, ist es auf der Sarellistrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 51-jähriger Motorradfahrer wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (17.09.2023), 14:30 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Velo gekommen.
Ein 14-jähriger Junge fuhr mit seinem Velo auf der Flawilerstrasse von Schwarzenbach Richtung Wil.
Am Sonntag (17.09.2023), kurz nach 23 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass soeben in ein Restaurant an der Bahnhofstrasse eingebrochen werde.
Ausgerückte Polizeipatrouillen konnten zwei Männer im Alter von 20 und 30 Jahren in flagranti festnehmen.
Am Sonntagvormittag ist es am Piz Linard zu einem Bergunfall gekommen. Eine Alpinistin stürzte rund 200 Meter ab.
Sie konnte nur noch tot geborgen werden.
Über das Wochenende ereigneten sich im Kanton mehrere Verkehrsunfälle. Bei einem Traktorunfall in Luthern Bad wurde eine Frau erheblich verletzt. Sie wurde von einem Rettungshelikopter in das Spital geflogen.
In Schongau verursachte ein alkoholisierter Autofahrer einen Selbstunfall mit hohem Sachschaden.
In der Sommersession 2023 hat der Kantonsrat zwei Nachträge zum Polizeigesetz an die Regierung zurückgewiesen, um verschiedene Zusatzabklärungen zu tätigen und Ergänzungen vorzunehmen.
Um die Vorlage politisch möglichst breit abzustützen, führt das Sicherheits- und Justizdepartement zur Ergänzungsbotschaft nun eine Vernehmlassung durch.
Am Samstag (16.09.2023), um ca. 10 Uhr, hat sich auf der Rickenstrasse in Fahrtrichtung Wattwil ein Unfall zwischen zwei Autos ereignet.
Ein 41-jähriger Autofahrer hatte mehrere Autos überholt und sein Auto prallte beim Wiedereinbiegen auf die rechte Fahrbahnhälfte gegen ein anderes Auto. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Ab Donnerstag, 28. September 2023, saniert das Strassenkreisinspektorat Wattwil die Hembergerstrasse in Wattwil. Die Strassenentwässerung wird saniert und die Randabschlüsse erneuert.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2024.
Am Sonntagnachmittag, 17. September 2023, fand das Cup-Spiel zwischen dem FC Tuggen und dem FC Zürich statt.
Das Spiel wurde live im TV übertragen und verlief friedlich.
Zwischen Montag, 18. September 2023, und Freitag, 6. Oktober 2023, werden zwischen Murg und Weesen entlang der A3 Bäume auf den Felsvorsprüngen am Hang entlang der Fahrbahn gerodet.
Dadurch kommt es zu Einschränkungen für den Verkehr.
Am gestrigen Sonntagabend, 17.09.2023 gegen 19:12 Uhr kam auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankreich auf Höhe der Ausfahrt Kannenfeld im St. Johann-Tunnel zu einem Verkehrsunfall.
Eine französische Personenwagenlenkerin kam aufgrund eines Sekundenschlafs von der Fahrbahn ab und kollidierte heftig mit einem Anpralldämpfer.
Sonntag, 17.09.2023, ca. 14:00 Uhr, ging während dem slowUP ein Fussgänger vom Bachtelenweg her auf der linkes Seite durch den Strassenzug Am Wiesengriener in Richtung Weilstrasse (Höhe Naturbad Riehen).
Dabei kam ein unbekannter Fahrradlenker entgegen und streifte den Fussgänger mit seinem Fahrrad. Durch die Kollision zog sich der Fussgänger Verletzungen zu.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag (17.9.2023) im Aeugstertal eine Motorradkontrolle durchgeführt und dabei die Fahrzeuge, die Lenkenden und die Mitfahrenden überprüft.
Während der mehrstündigen Kontrolle wurden rund 130 Motorradlenkende angehalten. Anschliessend wurden sie, ihre Mitfahrenden sowie die Fahrzeuge durch die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich überprüft. Spezialisten des Dienstes Fahrzeuge/Technik der Kantonspolizei Zürich standen zur Unterstützung ebenfalls im Einsatz.
Am frühen Sonntagmorgen ist in Scuol ein Automobilist mit einem parkierten Auto kollidiert.
Der unverletzte Lenker hatte sich einer Blutprobe zu unterziehen.
Am Sonntagmorgen nickte ein junger Automobilist am Steuer ein und prallte gegen ein Gebäude. Das darin befindliche Restaurant wurde teilweise verwüstet, die Statik des Gebäudes beeinträchtigt.
Der 19-jährige Lenker blieb unverletzt.
Am Freitagabend ist in Bern ein Auto mit 70 km/h anstatt der auf dem Streckenabschnitt erlaubten 30 km/h gemessen worden. Dem Lenker wurde der Führerausweis abgenommen.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Samstagabend ist in Sigriswil eine Scheune komplett niedergebrannt. Personen und Tiere wurden keine verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
In der Nacht auf Sonntag ist es in Bern zu mehreren unbewilligten Umzügen mit zahlreichen Teilnehmenden durch die Innenstadt gekommen.
Gegen Ende der Kundgebung kam es zu Sachbeschädigungen und einem Angriff gegen eine unbeteiligte Person, die dabei verletzt wurde.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.