Die Prävention der Kantonspolizei Obwalden stellt den Verkehrsunterricht für alle Obwaldner Schulkinder sicher.
Zudem berät sie Eltern und Lehrpersonen zu Fragen rund um den Schulweg und die Verkehrssicherheit. Dem Team der Prävention gehören fünf Verkehrsinstruktorinnen und Verkehrsinstruktoren an.
Weisst du was beachtet werden muss wenn man mit Kindern im Auto, mit dem Fahrrad oder mit dem Kickboard unterwegs ist?
Am Mittwoch, 20. September 2023 habt ihr die Chance, euch bei der Standaktion „Tag des Kindes“ rund um das Thema Sicherheit von Kindern im Strassenverkehr zu informieren.
Bis jetzt meistern unsere 24 Absolventinnen und Absolventen die vielseitigen und anspruchsvollen Aufgaben hervorragend.
Und das Wetter spielt bis auf ein paar Nebelschwaden am Morgen zum Glück auch mit.
Ein Senior verlor am Donnerstagabend in Baden die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser prallte heftig gegen einen Betonblock und schob diesen gegen Gartentische eines angrenzenden Restaurants.
Zwei Personen wurden verletzt.
Am Mittwochnachmittag ist es in der Stadt Luzern, Ortsteil Reussbühl, zu einem Raubüberfall gekommen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Der mutmassliche Täter konnte am Bahnhof Luzern festgenommen werden.
Am vergangenen Wochenende wurde der Kantonspolizei das Auffinden zweier verstorbener Personen in einem Mehrfamilienhaus in Wettingen gemeldet.
Die ersten Ermittlungsergebnisse zeigen, dass es sich um ein Tötungsdelikt mit anschliessendem Suizid handeln dürfte.
Bei einer nächtlichen Grosskontrolle zog die Kantonspolizei auf der A1 gleich neun Lenker aus dem Verkehr, die alkoholisiert waren oder unter Drogeneinfluss standen.
Die Fahndungs- und Verkehrskontrolle fand in der Nacht auf Freitag, 15. September 2023, an zwei Standorten auf der A1 bei Rothrist statt.
Die Bundesanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BAZL) geben bekannt, dass ein 30-jähriger albanischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Albanien festgenommen wurde.
Der Mann war mit einem Auto mit italienischen Kontrollschildern bei der Einreise in die Schweiz unterwegs und wurde am 11.09.2023 am Zollübergang Ponte Faloppia in Novazzano von Mitarbeitern der UDSC angehalten.
Am Sonntag, den 17. September 2023, ist in Delsberg mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Anlässlich der 2. Runde des Schweizer Fussballcups treten die SRD gegen den Super-League-Verein St. Gallen an. Parallel dazu finden in der Altstadt von Delsberg das 76. Volksfest und das Internationale Festival der Strassenkünstler statt.
Der Strassen- und Fussgängerverkehr kann beeinträchtigt werden, insbesondere in der Umgebung des Stadions La Blancherie in Delsberg. Die Kantonspolizei Jura und die Stadtpolizei von Delsberg fordern die Verkehrsteilnehmer auf, ihre Fahrten vorausschauend zu planen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 08:30 Uhr ein Verkehrsunfall in Biasca.
Eine 74-jährige Schweizer Autofahrerin, die an der Riviera wohnt, fuhr auf der Via Bellinzona in südlicher Richtung.
Am Donnerstag, 14. September 2023, gegen 0650 Uhr, wurde die Kantonspolizei darüber informiert, dass es in der Nähe eines abgelegenen Bauernhofs in der Gemeinde Saulcy zu einer Explosion in einem Pferdetransporter gekommen war, der als Wohnraum eingerichtet worden war.
Zwei Personen erlitten Verbrennungen, die auf den Hitzestau infolge der Explosion zurückzuführen waren.
Am Mittwoch, den 13. September 2023, entdeckte das Personal der Strafanstalt Bochuz in Orbe am frühen Morgen einen leblosen Häftling in seiner Zelle.
Er wurde sofort von den Vollzugsbeamten betreut. Trotz der geleisteten Pflege wurde sein Tod festgestellt.
Am Donnerstagnachmittag, 14. September 2023, wurde im Kreis 3 ein Mann tödlich verletzt.
In diesem Zusammenhang nahm die Stadtpolizei Zürich den mutmasslichen Täter fest.
Der seit Ende Juni in Grindelwald vermisste 29-jährige Mann ist am Dienstagmorgen leblos aufgefunden worden.
Den aktuellen Erkenntnissen zufolge steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Mitte August hat sich in Grindelwald ein Eisabbruch mit Lawinenniedergang ereignet. Seither wurden zwei Personen vermisst.
Am Dienstagmittag wurde nun ein Bergsteiger in einer Gletscherspalte tot aufgefunden.
Ein Basejumper ist am Mittwochmittag nach einem Sprung in Lauterbrunnen abgestürzt und verstorben.
Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Der seit dem Samstag, den 26. August 2023 in Wolfenschiessen vermisste Mann konnte heute Mittwoch, den 14. September 2023 in der Gemeinde Buochs im Vierwaldstättersee nur noch tot aufgefunden werden (Polizei.news berichtete).
Trotz einer intensiven Suche konnte die vermisste Person bis heute nicht aufgefunden werden.
Auf der Autobahn A1 bei Wangen an der Aare ist am Donnerstagnachmittag ein Motorradlenker zuerst mit einem Personenwagen und dann mit einem Lastwagen kollidiert.
Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Nach der medizinischen Erstbetreuung vor Ort wurde er mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Bern, 14.09.2023 - Aufgrund eines Schadens an einer Zwischendeckenplatte ist der Gotthard-Strassentunnel seit Sonntagnachmittag für den Verkehr gesperrt. Seit Sonntagabend arbeiten Fachleute an der Wiedereröffnung.
Im Verlauf des morgigen Tages kann das ASTRA den Termin der Wiedereröffnung kommunizieren.
Bei der heutigen Übung, bei welcher die Zuweisung von Schutzräumen geübt wird, wurden sogenannte „Blockzettel“ verteilt. Der darauf abgedruckte QR-Code ist fehlerhaft.
Das Justiz- und Sicherheitsdepartement entschuldigt sich und ist daran, die Zettel wieder zu entfernen. Die Bevölkerung ist angehalten, die QR-Codes nicht zu scannen.
Die Frau, die am Mittwochmorgen bei einem Velounfall in Spiegel bei Bern schwer verletzt worden war und in kritischem Zustand in ein Spital gebracht wurde, erlag am Mittwochnachmittag ihren Verletzungen.
Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.
Ein Neulenker verlor in der Nacht auf der A1 die Kontrolle über seinen leistungsstarken Wagen und prallte gegen die Leitplanke.
Während er unverletzt blieb, entstand am Auto Totalschaden.
Der Kanton Glarus begrüsst die Revision der eidgenössischen Jagdverordnung.
In seiner Stellungnahme fordert er aber, dass Wölfe auch in Jagdbanngebieten reguliert werden dürfen.
Am Donnerstag (14.09.2023), ist es auf der Autobahn A15 vor dem Tunnel Buechberg zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 21-jährige Frau kollidierte mit ihrem Auto aus unbekannten Gründen mit dem Auto eines vor ihr fahrenden 42-jähriger Mannes.
Am Donnerstag (14.09.2023), ist es auf der Oberdorfstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde der 16-jährige Fahrer unbestimmt verletzt und mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (14.09.2023), ist es auf der Uznacherstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 52-jährige Fahrer wurde leicht verletzt, am Auto entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (14.09.2023), sind auf der Kriessernstrasse, Höhe Lindenmad, ein E-Bike und ein Auto zusammengestossen. Ein 51-jähriger E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (13.09.2023), kurz nach 13 Uhr, sind auf der Hauptstrasse, Höhe Abzweigung Ergeten, ein Roller und ein Auto zusammengestossen. Eine 23-jährige Rollerfahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (13.09.2023), 14:30 Uhr, haben Drittpersonen an der Werkstrasse eine männliche Person festgestellt, welche sich in ein Auto setzte und daraus Gegenstände stehlen wollte.
Die herbeigerufene Polizeipatrouille konnte den mutmasslichen Täter vor Ort festnehmen.
Ein Auto stiess am Donnerstagmorgen in Reinach mit einer Schülerin zusammen, welche die Strasse überquerte.
Ein Rettungshelikopter flog die 14-Jährige verletzt ins Spital.
Zu einem sicheren Ordnungsdienst gehören auch die passenden Einsatzmittel und eine gute Ausrüstung.
Auf Antrag der Sicherheitsdirektion hat der Regierungsrat zu diesem Zweck für die Kantonspolizei die Ersatzbeschaffung von zwei Wasserwerfen und der Ordnungsdienstbekleidung bewilligt.
Gemeinde: Altdorf
Gestern Mittwoch, 13. September 2023, gegen 14.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Reussacherstrasse und wendete sein Fahrzeug im Bereich Byfangweg / Eygasse.
Gestern Abend wurden der Wildhüter, das Amt für Umwelt und die Polizei wegen der Verschmutzung eines Wasserlaufs in Vaulruz angefordert.
Das Ökosystem wurde beeinträchtigt und es wurde der Tod mehrerer Fische festgestellt. Eine Ermittlung ist im Gange, um die Ursache der Verschmutzung zu bestimmen.
In Oftringen wurde ein parkiertes Auto Ziel nächtlicher Diebe. Ebenfalls in der Nacht drangen zwei Unbekannte in Frick in ein Wohnhaus ein.
Auf der Fahndung konnte die Polizei drei Tatverdächtige festnehmen.
Ein Autofahrer verlor am Mittwochabend in Ettenhausen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses geriet anschliessend über eine Böschung und überschlug sich.
Der Fahrer blieb unverletzt.
Im ersten Halbjahr 2023 haben 100 Menschen auf Schweizer Strassen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren. 1818 Menschen wurden in diesem Zeitraum schwer verletzt.
Damit sank die Zahl der Schwerverunfallten gegenüber der Vorjahresperiode. Zurückgegangen sind die Zahlen insbesondere bei den Insassen von Personenwagen und bei Fahrradfahrenden. Dies zeigt die Strassenverkehrsunfall-Statistik des Bundesamts für Strassen (ASTRA) für das erste Halbjahr 2023.
Am Samstag findet in Bern eine bewilligte Gewerkschaftsdemonstration statt, an welcher eine hohe Teilnehmerzahl erwartet wird. In diesem Zusammenhang werden mehrere Strassen vorübergehend gesperrt sein.
In der Innenstadt ist insbesondere während dem Umzug mit grösseren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Rund 140 000 Personen leben in Zürich in Gebäuden über dem Lärmgrenzwert.
Ein neuer 4D-Viewer visualisiert die Lärmimmissionen an den rund 4 500 betroffenen Strassenabschnitten in der Stadt Zürich.
Die 1977/78 erbaute Bezirksanlage Pfäffikon umfasst das Bezirksgefängnis mit Sicherheitsabteilung, die Kantonspolizei, das Bezirksgericht, das Statthalteramt, das Notariat und den Sozialdienst.
Nach fast 50 Jahren ist eine Gesamtinstandsetzung unausweichlich. Der Regierungsrat hat dafür 57,4 Mio. Franken bewilligt.
Im Tunnel Turtmann sowie im Tunnel Mittal finden Ende September Wartungsarbeiten statt. Dabei kommt es zu Sperrungen und Einschränkungen.
Die Nationalstrassentunnel sind mit einer Vielzahl an System ausgestattet, um insbesondere im Ereignisfall wie bei einem Brand oder einem Unfall die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Am Mittwoch ist eine Frau in Laax nach dem Aussteigen aus einem Reisebus von einem Auto erfasst worden.
Sie wurde dabei verletzt und in ein Spital transportiert.
Vorgestern Abend wurden der Wildhüter und die Polizei zu einer Gewässerverschmutzung nach Murist gerufen.
Das Ökosystem im Ruisseau des Combes wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ermittlungen wurden eingeleitet um die Ursache der Verschmutzung zu klären.
Am Mittwoch, 13. September 2023 kurz vor 21.00 Uhr ereignete sich im St. Johanns-Tunnel ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Personenwagen.
Drei Personen wurden verletzt. An zwei Autos entstand Totalschaden, am dritten Auto erheblicher Sachschaden. Die Autobahn A3 war ab Einfahrt Schlachthofstrasse in Richtung Zürich bis Ende Horburgtunnel für mehrere Stunden blockiert. Der Tunnel bleibt bis Donnerstag, 14. September 2023 bis ca. 5 Uhr in beide Richtungen gesperrt.
Am späteren Mittwochnachmittag (13.09.2023) hat sich auf der Mühlenstrasse in Schaffhausen ein Verkehrsunfall zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Personenwagen ereignet.
Verletzt wurde niemand, jedoch entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.