Am Mittwoch, 13. September 2023 kurz vor 21.00 Uhr ereignete sich im St. Johanns-Tunnel ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Personenwagen.
Drei Personen wurden verletzt. An zwei Autos entstand Totalschaden, am dritten Auto erheblicher Sachschaden. Die Autobahn A3 war ab Einfahrt Schlachthofstrasse in Richtung Zürich bis Ende Horburgtunnel für mehrere Stunden blockiert. Der Tunnel bleibt bis Donnerstag, 14. September 2023 bis ca. 5 Uhr in beide Richtungen gesperrt.
Am späteren Mittwochnachmittag (13.09.2023) hat sich auf der Mühlenstrasse in Schaffhausen ein Verkehrsunfall zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Personenwagen ereignet.
Verletzt wurde niemand, jedoch entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Die Wetterlage ist zwar mit einigen Niederschlägen verbunden, allerdings sind diese auf der schauer- und gewitterartigen und vor allem auch auf der zufälligen Seite des Spektrums vorzufinden.
Die Problematik, welche eine antriebslose Grosswetterlage mit sich bringt, kann in nachstehender Animation gut illustriert werden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde heute kurz vor 8:30 Uhr bei einer Routinekontrolle durch das Personal der Schwerverkehrskontrollstelle (CCVP) in Giornico ein schwerer Fall von Trunkenheit am Steuer festgestellt.
Der Alkoholtest bei einem 43-jährigen polnischen Staatsangehörigen, der als Berufskraftfahrer mit einem in Polen zugelassenen Lastkraftwagen von San Bernardino nach Chiasso unterwegs war, ergab einen hohen Blutalkoholspiegel (Ergebnis: 0,89 mg/l). Zusätzlich zum Alkoholtest war der Sattelschlepper auf der Sattelzugmaschine und der Antriebsachse überladen, was die Garantie- und Sicherheitsanforderungen des Herstellers überstieg.
Am Mittwoch, 13. September 2023, gegen 1200 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse J18 zwischen St-Brais und Glovelier, auf der Höhe des Steinbruchs Petite-Morée, ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer kam auf der Fahrbahn rechts von seiner Fahrtrichtung ins Schleudern.
In der Nähe des Portals des Champsec-Tunnels in Sitten werden Kameras zur Unfallerkennung und Verkehrszählung installiert.
Der Tunnel muss während der Arbeiten geschlossen werden.
Bern, 13.09.2023 - Seit Montagnachmittag laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren, damit der Tunnel noch diese Woche für den Verkehr geöffnet werden kann. Parallel dazu nimmt das Bundesamt für Strassen (ASTRA) vertiefte Abklärungen zu den Schadensursachen vor. Das ASTRA kann bestätigen, dass Spanungsumlagerungen im lokalen Gebirge zu den Schäden geführt haben.
Gestern haben im Gotthard-Strassentunnel Sicherungsarbeiten an den benachbarten Deckenelementen stattgefunden. Diese Arbeiten dienten der Vorbereitung für den Einbau der Stahlkonstruktion. In der Nacht auf Mittwoch, 13. September 2023, wurden diese hergestellt. Nun erfolgten der Transport sowie der Einbau. Mit der Schliessung der entstandenen Lücke in der Zwischendecke kann die Funktionalität des Abluftkanals bei Inbetriebnahme des Tunnels gewährleistet werden.
In einer Sortierhalle einer Recyclingfirma in Zernez ist es am Mittwoch zu einem Brand gekommen.
Zwei Personen wurden von einem Ambulanzteam betreut und in ein Spital transportiert.
Aufgrund von Unterhaltsarbeiten gibt es Nachtsperrungen auf der A8 vom Lopper bis Sarnen Nord.
Die Sperrungen finden diesen Mittwoch, Donnerstag und Freitag, jeweils von 19.30 bis 05.30 Uhr statt.
Am Dienstagabend ist in Bern ein Mann von fünf Unbekannten tätlich angegangen und beraubt worden. Die Täterschaft flüchtete mit Wertsachen in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Freitag in der Region Bern gezielte Verkehrskontrollen insbesondere mit Blick auf abgeänderte Elektrozweiräder durchgeführt.
Es wurden 59 Fahrzeuge kontrolliert und 11 Fahrzeuge sichergestellt.
Am Mittwoch (13.09.2023), kurz vor 07:30 Uhr, hat eine 17-jährige Frau auf der Buchserstrasse die Kontrolle über ihren Roller verloren und ist gestürzt.
Sie wurde leicht verletzt. Am Roller entstand Sachschaden.
Am Mittwoch (13.09.2023), kurz vor 01:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmengebäude an der Werkstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich mit Hilfe von Werkzeug gewaltsam Zugang zur Liegenschaft, durchsuchte diverse Räume und Behältnisse und stahl dabei rund 50 Franken Bargeld.
Betrüger geben sich in WhatsApp-Gruppen als Mitarbeiter von Binance aus und versprechen grosse Gewinne durch Krypto-Investitionen.
In Wahrheit haben es die Kriminellen jedoch nur auf das Geld ihrer potenziellen Opfer abgesehen und die erhoffte Rendite bleibt aus.
Im Schweizerischen Nationalpark ist der erste Nachweis eines Wolfsrudels gelungen. Bilder von Kamerafallen im Ofenpassgebiet zeigen mindestens vier Jungtiere.
Es ist der erste Nachweis eines Wurfs im Engadin seit über hundert Jahren.
Am 16. September wird in Uster der Greifenseelauf ausgetragen. Es handelt sich um einen der grössten Sportanlässe im Kanton Zürich: Rund 15 000 Sportlerinnen und Sportler werden an den Start gehen.
Wegen dieser Grossveranstaltung sind zahlreiche Strassen und insbesondere das Zentrum in Uster gesperrt.
Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich hat am 8. September 2023 im Zusammenhang mit der sogenannten stadtzürcher "ERZ-Affäre" Anklage gegen den ehemaligen Direktor von Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) wegen mehrfacher ungetreuer Amtsführung und weiterer Delikte erhoben.
Dem Beschuldigten wird unter anderem das Führen einer "schwarzen" Kasse und das eigenmächtige Bewilligen von Dienstfahrzeugen für sich selber und für mehrere Kadermitarbeiter vorgeworfen.
Das eigene Auto ist etwas Persönliches. Nicht selten befinden sich darin mehr oder weniger wertvolle Gegenstände. Von ein paar Münzen für eine Parkuhr oder den Einkaufswagen, über den Rucksack oder die Handtasche, bis hin zum Mobiltelefon, Notebook, Tablet oder dem Navigationsgerät.
Für Diebe stellen daher abgestellte oder parkierte Autos beliebte Objekte dar; ganz besonders, wenn diese unverschlossen und, ohne grosses Aufsehen zu erregen, mit einem Handgriff offen sind.
Beim Leissigentunnel auf der A8 zwischen Spiez und Interlaken wurde in den letzten fünf Jahren ein Sicherheitsstollen gebaut.
Ende September 2023 werden alle Systeme einen umfangreichen Gesamttest unterzogen, wofür der Tunnel für zwei Nächte gesperrt wird.
Am Mittwoch (13.09.2023) kurz vor 07:00 Uhr, ist es im Kreisel Chur Süd zu einem Selbstunfall gekommen.
Beim Unfallfahrzeug handelt es sich um einen Personenwagen mit Anhänger.
Am Mittwoch (13.09.2023) kurz vor 07:00 Uhr, ist es auf der Felsenaustrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Roller gekommen.
Der Rollerfahrer verletzte sich dabei.
Am Dienstag (12.09.2023), kurz vor 16 Uhr, hat ein 27-jähriger Mann auf der Kapplerstrasse die Kontrolle über sein Motorrad verloren und ist gestürzt. Er wurde dabei leicht verletzt.
Es stellte sich heraus, dass er über keinen Führerausweis verfügt. Zudem wurde er als fahrunfähig eingestuft.
Am Dienstag (12.09.2023), hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass am Markplatz einer Frau die Handtasche entrissen wurde.
Anwesende Drittpersonen, welche den Vorfall beobachten konnten, folgten dem Täter und verhalfen den ausgerückten Patrouillen zu dessen Festnahme.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (13.09.2023), in der Zeit zwischen 18 Uhr und 05:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmengebäude an der Werkstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich mit Gewalt Zugang zur Liegenschaft und stahl Bargeld in der Höhe von 500 Franken.
Am Dienstag (12.09.2023), kurz vor 11:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Reitunfall erhalten.
Eine 50-jährige Reiterin war mit ihrem Pferd auf der Bronschhoferstrasse unterwegs, als das Tier aus unbekannten Gründen scheute und die Reiterin abwarf.
Von Montag auf Dienstag (12.09.2023), in der Zeit zwischen 19 Uhr und 10:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Coiffeursalon an der Hauptstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich mutmasslich durch einen Nebenraum Zugang zur Liegenschaft und stahl aus der Geschäftskasse rund 2'500 Franken Bargeld.
Am Dienstag (12.09.2023), kurz vor 16:15 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung St. Margrethen, Höhe Anschlusswerk Neudorf, ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 20'000 Franken. Aufgrund des Unfalls kam es zu Rückstau in beide Fahrtrichtungen. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag (12.09.2023), kurz nach 16 Uhr, hat ein Blitz in ein Haus an der Schwendistrasse eingeschlagen.
Dabei kam es zu einem Brand an einer Aussenlampe, der jedoch selbständig löschte. Die aufgebotene Feuerwehr musste keine Löscharbeiten vornehmen und es wurde niemand verletzt.
Am Dienstag (12.09.2023), kurz vor 11:25 Uhr, ist ein 80-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf der Staatsstrasse gestürzt.
Er wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei der Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Sattelmotorfahrzeug wurden am Dienstag in Bichelsee zwei Personen leicht verletzt.
Der betroffene Strassenabschnitt musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am späten Montagabend (12.09.2023) in Knonau einen mutmasslichen Fahrzeugeinbrecher auf frischer Tat ertappt und festgenommen.
Kurz vor Mitternacht hörte ein Anwohner in der Sammelgarage mehrmals eine Autoalarmanlage.
Am frühen Mittwochmorgen hat sich in Spiegel bei Bern ein schwerer Velounfall ereignet.
Eine Frau wurde in kritischem Zustand mit einer Ambulanz ins Spital gebracht, eine zweite Frau wurde verletzt und ebenfalls mit einer Ambulanz ins Spital gefahren. Der Unfall wird untersucht.
An der Verenastrasse in Rüttenen, auf der Ostseite der Volg-Filiale, kam es am Dienstagnachmittag, 12. September 2023, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Fahrradlenkerin.
Dabei wurde die Schülerin leicht verletzt.
Am Mittwochmorgen (13.09.2023) hat sich eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos auf der A4 vor dem Fäsenstaubtunnel ereignet.
Es wurde niemand verletzt, an den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Dienstag ist auf der Oberburgstrasse in Burgdorf ein Baum auf ein Auto gestürzt.
Der Lenker sowie der Beifahrer wurden verletzt und ins Spital gebracht. Der betroffene Strassenabschnitt musste für die Bergungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt werden. Abklärungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Ende April ist in Jegenstorf ein Mehrfamilienhaus bei einem Brand stark beschädigt worden.
Die Brandermittlungen sind inzwischen abgeschlossen. Die genaue Ursache konnte nicht abschliessend geklärt werden. Ein menschliches Verschulden steht im Vordergrund.
Gestern Nachmittag, um ca. 13:30 Uhr, kam es in Bürglen (Kaiserstuhl) zu einem Selbstunfall.
Eine 64-jährige Autolenkerin fuhr von Lungern in Richtung Giswil.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kontrollierten kürzlich am Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn ein Fahrzeug mit drei Personen an Bord.
Dabei stiessen sie auf mutmassliches Diebesgut.
Die Polizei nahm Mitte August in Mumpf zwei mutmassliche Diebe fest und führt nun Ermittlungen. Dabei stellte sie auch verschiedene Gegenstände unklarer Herkunft sicher.
Gesucht werden nun die Eigentümer des mutmasslichen Diebesguts.
Gestern Vormittag führten wir im Surbtal eine Verkehrskontrolle mit Schwerpunkt auf Mofas und eMobilität durch.
Erfreulicherweise resultierten daraus nur sehr wenige Beanstandungen und es mussten keine Lenker/innen verzeigt werden.
In der Nacht auf Sonntag, 3. September 2023, ist es in Sursee zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 25-Jährigen und mehreren anderen Personen gekommen. Der Mann wurde dabei erheblich verletzt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Im August 2023 sind 2’921’620 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 18% gegenüber derselben Periode des Vorjahres.
Gegenüber August 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 94%.
Bereits zum fünften Mal wurden in diesem Frühling mit Wärmebildkameras ausgerüstete Drohnen zur Rehkitzrettung eingesetzt.
Mit grossem Einsatz der Bündner Jägerschaft sowie der Landwirtinnen und Landwirte konnten so 520 neugeborene Rehe gefunden und vor dem möglichen Mähtod gerettet werden.
Ab Montag, 18. September 2023, bis Mitte November 2023 wird die Bushaltestelle Neumühle in Hüttwilen unter Verkehr saniert.
Die Verkehrsführung erfolgt mit einer Lichtsignalanlage.
Am Dienstag, 12. September 2023, kam es kurz vor 17 Uhr in Arth zu einem Verkehrsunfall. Ein 59-jähriger Autofahrer fuhr auf der Gotthardstrasse in Richtung Goldau und geriet auf die Gegenfahrbahn.
Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.