Am Montag (04.09.2023), um 17:35 Uhr, ist es auf der Pestalozzistrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 32-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (04.09.2023), um 22:20 Uhr, ist es auf der Industriestrasse, Höhe Verzweigung Bahnhofstrasse, zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 38-jährige Fussgänger wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Eine Atemalkoholprobe bei dem Fussgänger fiel positiv aus.
Deshalb üben unsere Seeretterinnen und Seeretter mögliche Szenarien auf dem Greifensee, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.
Dabei müssen sie unter anderem ihre Fitness unter Beweis stellen.
Wie der Strassenunterhaltsdienst Zentras meldet, werden im Zeitraum von 05.09. bis 18.09.2023 Felsreinigungsarbeiten durchgeführt.
Die Arbeiten finden unter der Woche, tagsüber, zwischen Lungern und dem Brünigpass statt.
Der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, hat den Abschuss eines Wolfs in der Region Ferpècle - Arolla angeordnet.
Das Grossraubtier hat elf Nutztiere, darunter ein Rind, auf einer geschützten landwirtschaftlichen Nutzfläche (LN) und auf zwei nicht zumutbar schützbaren Alpen getötet.
Am Montagmittag (4.9.2023) ist es auf der Rheinfelsstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen einer E-Bike-Fahrerin und einem Personenwagen gekommen.
Die E-Bike-Fahrerin verletzte sich dabei.
Bei einem Arbeitsunfall hat sich in Winterthur am frühen Sonntagabend (03.09.2023) ein Mann schwere Kopfverletzungen zugezogen.
Der 64-Jährige war kurz nach 17 Uhr mit Arbeiten auf dem Dach einer Garagenbox in einer Einstellhalle beschäftigt.
Es ist schon wieder so weit. Am 1. September startete die Hochjagd und dauert bis zum 23. September.
Die Jagd wird durch die Jäger im Auftrag des Kantons durchgeführt. Sie sorgt für einen ausgewogenen, gesunden Wildbestand und unterstützt einen naturnahen Waldbau.
Am Sonntag, kurz vor 14 Uhr fuhr eine Rennradfahrerin mit einem Rennradfahrer zusammen auf der Nordstrasse in Sarnen Richtung Stalden (siehe Titelbild).
Unmittelbar vor der Unterführung der Industriestrasse verlor der vorausfahrende Lenker auf dem Fahrradweg die Beherrschung über sein Fahrrad und stürzte.
In Bremgarten b. Bern hat eine unbekannte Täterschaft am frühen Montagmorgen einen Geldautomaten aufgesprengt und ist anschliessend mit Beute geflüchtet. Umgehend wurden Fahndungsmassnahmen eingeleitet.
Die Kantonspolizei Bern sucht im Rahmen der Ermittlungen Zeugen.
Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Altbüron ein Verkehrsunfall, bei welchem ein Motorradfahrer und seine Beifahrerin verletzt wurden.
Im Einsatz standen ein Rettungshelikopter und der Rettungsdienst 144.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagabend einem alkoholisierten Autofahrer in Kreuzlingen den Führerausweis aberkannt.
Der Mann fiel zuvor durch seine Fahrweise in Siegershausen auf.
Die Kantonspolizei Freiburg konnte in Genf einen mutmasslichen „Wash-Wash-Betrüger“ verhaften.
Ihm wird vorgeworfen, einen Freiburger manipuliert zu haben, indem er ihm vorgaukelte er könne mit einer chemischen Flüssigkeit Geld vermehren. Eine Untersuchung wurde durch die Staatsanwaltschaft eröffnet.
Der Flughafen Zürich hat sein 75-Jahre-Jubiläum vom 1. bis 3. September mit einem grossen Flughafenfest gefeiert.
Bei sommerlichem Wetter strömten rund 140’000 Besucher/innen an den Flughafen für ein vielseitiges Programm rund um Aviatik, Kultur und Genuss.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Sonntagnachmittag in Wigoltingen ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega stand am Freitag, 1. September 2023, bei Lavey-Morcles (VD) im Einsatz. Ein 73-jähriger Mann stürzte im steilen Gelände und zog sich schwere Verletzungen zu.
Die Rega-Crew der Basis Zweisimmen konnte ihn gemeinsam mit drei Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC retten und ins Spital fliegen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag (3.9.2023) am Flughafen Zürich einen mutmasslichen Ladendieb festgenommen und Diebesgut im Gesamtwert von über zehntausend Franken sichergestellt.
Ein Ladendetektiv beobachtete, wie eine Person in einem Verkaufsgeschäft Parfum einsteckte und das Geschäft ohne zu bezahlen verliess.
Wir teilen Ihnen mit, dass Roland D., der seit dem 16. August 2021 als vermisst gemeldet war, am Sonntag, 13. August 2023 leblos aufgefunden wurde.
Die damalige Suche in der betroffenen Region blieb erfolglos.
Am Sonntag (03.09.2023), um 23 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 57-jähriger Mann verfügte über keinen gültigen Schweizer Führerausweis.
Am Sonntag (03.09.2023), um 17:05 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 43-jähriger Motorradfahrer wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Ein 76-jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Sonntag (03.09.2023), um 13:50 Uhr, ist es auf der Balgacherstrasse, Höhe Feldstrasse, zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Dabei wurde eine 74-jährige E-Bike-Fahrerin unbestimmt verletzt. Sie wurde von der Rega ins Spital geflogen.
In der Zeit zwischen Freitag und Samstag (02.09.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Rapperswil und Gossau Fahrzeugkontrollen durchgeführt.
Zehn Männer wurden wegen technischen Änderungen oder übermässigem Lärm an ihren Autos angezeigt. Drei Autos wurden aus dem Verkehr genommen.
Am Montagmorgen ereignete sich auf der Autobahn A2 bei Schenkon ein Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.
Wegen Bergungs- und Reinigungsarbeiten kam es zu einem Rückstau im Morgenverkehr.
Vom 9. bis 11. September 2023 findet das traditionelle Knabenschiessen statt.
Im Bereich Albisgüetli kommt es zu Verkehrseinschränkungen. Am Samstag, 9. September 2023, findet zudem das Energy Air im Letzigrund statt. Die Stadtpolizei Zürich empfiehlt, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen und die Quartiere Friesenberg und Altstetten zu umfahren.
In Valendas auf Gebiet der Gemeinde Safiental hat sich am Sonntagabend ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Zwei Personen wurden dabei schwer verletzt.
Am Sonntag, den 3. September 2023, hat sich auf dem Pilatus, im Bereich Gsäss ein tödlicher Bergunfall ereignet.
Ein 36-jähriger Berggänger ist im steilen Gelände abgestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.
Leider kommt es auf unseren Strassen immer wieder zu Zusammenstössen zwischen Fahrzeugen und Tieren.
In der Schweiz sterben jährlich mehrere zehntausend grössere Tiere an den Folgen von Verkehrsunfällen. Die Tiere kreuzen die Fahrbahn meist unverhofft, so dass den Fahrzeuglenkenden kaum Zeit für eine Reaktion bleibt.
Am Freitag, den 1. September 2023, konnte anlässlich einer Fahndung ein mutmasslicher Dieb festgenommen werden.
Er wird beschuldigt, vorgängig mit einer aus einem Fahrzeug entwendeten Kreditkarte Einkäufe getätigt zu haben.
Einsatzkräfte der Zuger Polizei haben in der Gemeinde Baar eine Drogenübergabe beobachtet und den Verkäufer festgenommen.
Neben Kokain und Haschisch wurden auch mehrere Tausend Franken Bargeld sichergestellt.
Sie ist seit stolzen 18 Jahren Teil unseres Korps und hat in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Bereichen gesammelt.
Ihre Expertise ist unschätzbar, und sie ist immer bereit, ihr Wissen zu teilen.
Am Sonntag, 10.09.2023, findet am Klausenpass der Veloanlass „Klausen Monument“ statt.
Damit der Anlass für die Velofahrer, aber auch für die übrigen Verkehrsteilnehmenden und Zuschauer/innen gefahrlos durchgeführt werden kann, wird die Klausenstrasse ab Linthal bis Unterschächen am Sonntag, 10.09.2023, von 09.00 bis 16.00 Uhr, für den Individualverkehr in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Am Mittwochmorgen (30.08.2023) wurde eine 86-jährige Frau in der Stadt Schaffhausen Opfer von drei Trickdieben. Diese täuschten eine Notlage vor und stahlen aus dem Schlafzimmer der Frau Goldschmuck im Wert von mehreren tausend Franken.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung Seniorinnen und Senioren diesbezüglich zu sensibilisieren und vor dieser Masche zu warnen.
Die Kantonsstrasse zwischen den Gemeinden Salmsach und Egnach wird zwischen der Seestrasse in Salmsach und dem Kreisel Egnach auf einer Länge von 1'630 Metern saniert.
Die Bauarbeiten werden unter einer Vollsperrung erfolgen. Für diese Bauarbeiten muss die Strasse ab Freitag, 13. Oktober 2023, 5.30 Uhr, bis Montag, 16. Oktober 2023, 5.30 Uhr, für sämtlichen Verkehr gesperrt werden.
Ab Montag, 11. September 2023, saniert das Strassenkreisinspektorat Wattwil den Strassenabschnitt Chrezibach- bis Simmirank auf der Wildhauserstrasse in Gams.
Die Strassenentwässerung wird saniert und die Randabschlüsse teilweise ersetzt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2024.
Am Sonntagabend hat die Luzerner Polizei in der Stadt Luzern drei Taschendiebinnen festgenommen.
Die Frauen waren in der Stadt Luzern als Gruppe unterwegs und haben einem Passanten ein Portemonnaie entwendet. Die Luzerner Polizei warnt vor Taschendieben.
Im Zugersee sind geringe Mengen an Treibstoff festgestellt worden. Für Mensch und Tier bestand keine Gefahr.
Am Sonntagabend (3. September 2023) wurde der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei eine Gewässerverschmutzung im Zugersee gemeldet.
In den nächsten Tagen wird das Wetter in der Schweiz von einem Hochdruckgebiet bestimmt. Dieses sorgt für sommerliche Temperaturen, besonders auch in der Höhe.
Wir erklären, weshalb wir auf die kommenden Aufstiege des Wetterballons in Payerne gespannt sind.
Bei einem Selbstunfall mit einem Motorrad hat sich der Lenker am Samstagnachmittag (02.09.2023) in Obfelden schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 17.30 Uhr fuhr ein 50-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Muristrasse von Affoltern a.A. herkommend in Richtung Obfelden.
In Bern ist in der Nacht auf Sonntag ein Mann von drei Männern angegriffen und dabei verletzt worden. Das Opfer musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Drei mutmassliche Beteiligte konnten angehalten werden. Zur Klärung der Ereignisse werden Zeugen gesucht.
Innerhalb 30 Minuten ist es am Samstag in Tschierv, in Susch, in Sedrun und in Zernez je ein Motorrad gestürzt und dabei Personen verletzt worden.
Alle Verletzten wurden medizinisch betreut.
Am Sonntag (03.09.2023) hat der Tag der offenen Tür der Kantonspolizei St.Gallen und des Nationalstrassenunterhalts GEVI beim Polizeistützpunkt/Werkhof Mels stattgefunden.
Über 6'000 Besuchende haben bei schönstem Sommerwetter einen Einblick in die Vielfältigkeit der Gastgeberorganisationen erhalten.
Am Sonntag (03.09.2023), um 10:15 Uhr, ist es auf der Churerstrasse zur Kollision zwischen einem Fahrrad und einem dreirädrigen Motorrad gekommen.
Dabei verletzte sich die Velofahrerin unbestimmt und musste ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (03.09.2023) ist in einen Gastrobetrieb an der Engelgasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern und durchsuchte dort diverse Behältnisse.
Am Samstagnachmittag ist es auf der Landstrasse in Malans zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die Lenker wurden ins Spital gebracht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.