Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch (9.8.2023) am Flughafen Zürich Kontrollen von nicht ortskonzessionierten Taxis, insbesondere private Fahrdienstleister, sowie deren Lenker durchgeführt.
Von 9 bis 14 Uhr kontrollierten Mitarbeitende der Flughafenpolizei der Kantonspolizei Zürich insgesamt 34 Fahrdienstleister und deren Lenker.
Am Mittwochabend, 9. August 2023, kam es im Kreis 11 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Ein Mann wurde dabei verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Dank den Niederschlägen in den vergangenen Tagen führen die Gewässer wieder mehr Wasser.
Die Abflussmengen und Wassertemperaturen liegen im saisonal üblichen Bereich. Das Amt für Wasser und Energie hebt deshalb das Wasserentnahmeverbot aus kleineren Oberflächengewässern ab heute Donnerstag, 10. August 2023, auf.
Am Montag, 14. August 2023, beginnt in Chur das neue Schuljahr. Die Stadtpolizei ruft Verkehrsteilnehmende zu erhöhter Vorsicht auf.
Sie wird vermehrt zu Schulbeginn auf den Schulwegen präsent sein und auch Kontrollen durchführen.
Ab Montag (14.08.2023) beginnt für viele Kinder der Ernst des Lebens. Dies nicht nur im Kindergarten oder in der Schule, sondern auch im täglichen Strassenverkehr.
Die Kantonspolizei St.Gallen wünscht den Kindern einen guten Start und dass alle Verkehrsteilnehmenden auf sie Rücksicht nehmen.
Am kommenden Montag beginnt für viele Kinder im Kanton Bern ein neues Schuljahr. Zu diesem Anlass ist die Kantonspolizei Bern im ganzen Kanton präventiv und im Rahmen von Kontrollen auf den Strassen präsent.
Um einen Beitrag für sichere Schulwege zu leisten, sensibilisiert sie Verkehrsteilnehmende und Eltern für ihre Verantwortung gegenüber den Kindern.
Am 21. August 2023 beginnt im Kanton Zürich ein neues Schuljahr. An diesem Tag gehen beinahe 32’000 Kinder zum ersten Mal in den Kindergarten oder in die Schule.
Die Zürcher Polizeikorps führen die Unterstützung der nationalen Verkehrssicherheitskampagne von Fussverkehr Schweiz und dem VCS Verkehrs-Club der Schweiz fort.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochmorgen (9.8.2023) im Hauptbahnhof Zürich zwei Männer festgenommen, die sich illegal in der Schweiz aufhalten.
Sie werden zudem verdächtigt, Vermögensdelikte begangen zu haben.
Gestern Nachmittag hat die Polizei in Kriens eine Schlange eingefangen. Die Python war ausgebüxt und konnte dem Halter wieder übergeben werden.
Für Personen bestand keine Gefahr.
Am Mittwoch, 09.08.2023, 20.55 Uhr, ereignete sich in der Wiese in Mitlödi ein Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es in der Waschküche des Wohnhauses zu einem Brand. Ein Bewohner hatte Rauch im Treppenhaus bemerkt.
Arbeiten auf der Fahrbahn und am Fahrbahnrand im Rahmen der Gesamterneuerung der A8 Interlaken-Ost–Brienz bedingen teilweise eine lokale einspurige Verkehrsführung.
Während der fünf Wochen Sommerferien wurden diese Abschnitte aufgehoben.
Wolltest du schon immer wissen, wie ein Notruf auf die Nummer 118 abläuft?
Am Freitag, 11. August berichten wir live aus der Feuerwehrnotrufzentrale 118.
Auf der Autobahn A2 in Richtung Norden ist es gestern Mittag zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Am Mittwochnachmittag (09.08.2023) fuhr ein 82-jähriger Fahrzeuglenker von Reute herkommend auf der Sondereggstrasse in Richtung Berneck.
Auf Höhe der Bushaltestelle „Sonderegg“ beabsichtige der Rentner nach rechts abzubiegen. Aufgrund der situationsbedingten Verzweigung holte er über die linke Fahrbahn aus um anschliessend nach rechts abzubiegen.
Am Mittwoch (09.08.2023), kurz vor 21:10 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen Uzwil und Wil, kurz vor der Autobahnraststätte Thurau Nord, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Sattelschlepper mit Anhänger ereignet.
Ein 21-jähriger Autofahrer wurde dabei lebensbedrohlich verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Die Autobahn A1 war ab Uzwil für mehrere Stunden gesperrt.
Am Mittwoch, den 09. August 2023, ca. 18:15 Uhr, ist in Hergiswil NW ein Raub auf den Kiosk am Hauptbahnhof verübt worden. Der Täter flüchtete zu Fuss.
Es werden Zeugen gesucht.
Aufgrund von Belagsarbeiten wird die Kreuzung Grenzacherstrasse / Peter Rot-Strasse an zwei Wochenenden vollständig für den Verkehr – motorisierter Individualverkehr, Bus und Velo – gesperrt.
Fussgängerinnen und Fussgänger können die Kreuzung passieren. Die Belagsarbeiten finden statt von Freitag, 11. August, 7 Uhr bis Montag, 14. August, 5 Uhr sowie von Samstag, 19. August, 7 Uhr bis Montag, 21. August, 5 Uhr.
Am Montag, 7. August um 15:45 fuhr eine 20-jährige Einwohnerin von New York/USA mit einem E-Bike auf der Rue du Château in Gorgier in Richtung Bevaix.
Aus unbekannten Gründen stürzte sie schwer auf die Fahrbahn.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Würenlos erfasste die Polizei acht Lenker, welche so schnell fuhren, dass ihnen der Führerausweisentzug droht.
Am Vormittag des 09. August 2023 führte die Kantonspolizei Aargau auf der Furttalstrasse in Würenlos eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Strecke gilt 80 km/h als Höchstgeschwindigkeit.
Vom 15. bis 19. August 2023 findet das Mountainbike Event Swiss Epic in Graubünden statt.
In den Destinationen Davos, St. Moritz und Lenzerheide sowie am Albulapass ist in dieser Zeit mit Behinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Eine Autofahrerin ist am Dienstag in Lumino statt in Richtung Gotthard in Richtung San Bernardino gefahren.
Sie wendete ihr Auto, fuhr als Falschfahrerin und kollidierte mit einem anderen Auto.
Seit Dienstagmittag ist es im Kanton Luzern zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen.
Dabei wurden zwei Motorradfahrer verletzt und eine Autofahrerin musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (08.08.2023), kurz nach 22:30 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet, dass beim Hauptbahnhof Rorschach ein Mann Personen bedrohe und auf diese losgehe.
Ausgerückte Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen trafen auf zwei marokkanische Asylbewerber, die aufgrund ihres äusserst aggressiven Verhaltens in Handfesseln gelegt werden mussten. Einem der Männer werden diverse Tatbestände wie Sachbeschädigung, Diebstahl und Tätlichkeiten zur Last gelegt. Die genauen Vorgänge sind Gegenstand laufender Abklärungen.
Am Dienstag (08.08.2023), kurz vor 13:10 Uhr, ist ein 21-jähriger Mann auf einer Baustelle an der Brunnenbergstrasse mit seinem Motorkarren umgekippt.
Der Mann wurde dabei eher leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (08.08.2023), kurz nach 17:05 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Abluftfilteranlage einer Firma an der Langrütistrasse erhalten.
Die aufgebotene Feuerwehr brachte den Brand in der aussen am Gebäude angebrachten Anlage schnell unter Kontrolle.
Am Dienstagabend (08.08.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist im Bereich der Einfahrt Jona der Autobahn A15 Richtung Hinwil die Ladung eines Sattelschleppers gekippt.
Ein 50-jähriger Mann befuhr mit seinem Sattelschlepper die Einfahrt Jona der Autobahn A15 in Richtung Hinwil.
Am Dienstag (08.08.2023), kurz vor 21:45 Uhr, ist ein 20-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Murgstrasse verunfallt.
Das Motorrad prallte gegen eine Leitplanke, wobei der Mann stürzte und leicht verletzt wurde. Am Motorrad entstand Totalschaden.
In einer eindrücklichen nächtlichen Rettungsaktion wurde ein junges Reh, das in einen Pool gefallen war, von einem beherzten Mitarbeiter der Kantonspolizei gerettet.
Am Dienstag, 8. August 2023, kurz vor 22.00 Uhr erreichte die Kantonspolizei Basel-Stadt die Meldung, dass ein Reh in den Pool einer Privatliegenschaft in Riehen gestürzt sei und es ihm nicht gelinge, eigenständig herauszukommen.
Wegen der Street Parade muss am Wochenende 12./13. August 2023 in der Innenstadt mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Die Stadtpolizei Zürich empfiehlt dringend, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
Schon bald sind die Sommerferien vorbei und der Kindergarten- und Schulunterricht beginnt wieder.
Für viele Kinder ist dies ein neuer Lebensabschnitt, der gut vorbereitet sein sollte.
Am Dienstag, 8. August 2023 führte die Kantonspolizei Schwyz im Bezirk March Geschwindigkeitskontrollen durch.
Kurz vor dem Mittag wurde auf der Mühlenenstrasse in Tuggen ein Personenwagen registriert, welcher mit einer Netto-Geschwindigkeit von 93 km/h unterwegs war.
Am Dienstagnachmittag ist in Worblaufen ein führerloser Linienbus ins Rollen geraten und schliesslich mit einem Hang und einer Mauer kollidiert.
Der Chauffeur wurde beim Versuch, den Bus aufzuhalten, verletzt. Auch eine Passagierin wurde beim Unfall verletzt. Abklärungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am 8. August 2023 ereignete sich in Sitten ein Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt.
Am Dienstag, 8. August, kurz vor 17 Uhr, fuhr ein 44-jähriger Motorradfahrer auf der Route des Fontaines in Sitten in Richtung Route d'Hérens. Aus bislang ungeklärten Gründen verlor der Lenker nach einer Linkskurve die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte schwer zu Boden.
Gestern Abend ist es in Udligenswil zu einem Brandfall gekommen. Ein Anbau beim ehemaligen Gasthof Engel geriet in Brand.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Gestern Dienstag, 8. August 2023, kurz nach 11.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit niederländischem Kontrollschild auf der Oberalpstrasse in Richtung Andermatt.
Im Grindtunnel verlor der 25-jährige Zweiradlenker aus bisher unbekannten Gründen die Herrschaft über das Motorrad, welches daraufhin mit der Tunnelwand kollidierte.
Am frühen Samstagabend, den 5. August 2023, wurde ein Autofahrer auf der Route d'Echallens in Assens mit 180 km/h statt der erlaubten 80 km/h geblitzt.
Dem Fahrer, einem 24-jährigen Schweizer, wurde der Führerschein entzogen. Die Kantonspolizei Waadt erinnert die Verkehrsteilnehmer daran, dass nicht angepasste Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit Todesopfern ist.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es gestern gegen 14:30 Uhr in Lavertezzo, unterhalb des Gebiets Ponte dei salti, zu einem Ertrinkungsfall.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, stürzte ein 33-jähriger chinesischer Staatsangehöriger, der in der Provinz Mailand lebt, in den Fluss und geriet dann unter Wasser.
Am Montag, den 7. August 2023, gegen 07:00 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 40-jährigen Einwohner von Gletterens gelenkt wurde, auf der Autobahn A5.
Kurz nach der Einfahrt Thielle, Fahrbahn Lausanne, geriet das Fahrzeug bei einem Überholmanöver in den Mittelstreifen.
Die Staatsanwaltschaft, das Jugendgericht und die Kantonspolizei geben bekannt, dass drei italienische Staatsangehörige verhaftet wurden.
Es handelt sich um einen 22-Jährigen und einen 17-Jährigen mit Wohnsitz in der Provinz Varese und einen 19-Jährigen mit Wohnsitz im Mendrisiotto.
Der Marché-Concours in Saignelégier zieht jedes Jahr mehrere zehntausend Zuschauer an, was ein hohes Verkehrsaufkommen auf den Strassen der Region zur Folge hat.
Die Kantonspolizei hat die notwendigen Massnahmen ergriffen und erinnert das Publikum daran, sich an die Beschilderung und die Anordnungen der Beamten zu halten, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Darüber hinaus empfehlen sowohl die Polizei als auch das Organisationskomitee der Veranstaltung den Besuchern, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
Am Montagnachmittag (07.08.2023) wurde eine Frau im Park beim Eisbahnweg von einem Hund umgestossen und leicht verletzt.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht den Hundehalter sowie Zeugen.
Am Montag, 7. August 2023, wurde die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis über den Fund eines leblosen Körpers und diverser Ausrüstungsgegenstände in der Region Klein Matterhorn in Zermatt informiert.
Drittpersonen informierten die Einsatzzentrale der Kantonspolizei, wonach sie in der Region Klein Matterhorn in Zermatt eine leblose Person sowie diverse Ausrüstungsgegenstände entdeckt haben.
Nach dem Fussballspiel Aarau – Neuchâtel Xamax attackierten vermummte Fans in Aarau einen zivilen Kantonspolizisten. Er wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.