Am 6. August 2023 stoppte die Kantonspolizei ein Fahrzeug, das auf der Autobahn A9 im Oberwallis in die falsche Richtung gefahren war.
Dem ausländischen Fahrer wurde ein Fahrverbot erteilt und er musste eine Bussengarantie bezahlen.
Am Montag, 14. August 2023 starten an der Hauptstrasse auf Höhe der Kirchstrasse die Bauarbeiten für die Erstellung der neuen Fussgängerquerung mit einer Schutzinsel.
Gleichzeitig werden kleinere Werkleitungsarbeiten durchgeführt und die Beleuchtung angepasst. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2023.
Am Sonntagnachmittag ist es in Domat/Ems bei einem Abbiegemanöver zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Fahrzeugen gekommen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Auf dem Rastplatz Teufengraben auf der Autobahn A2 bei Hägendorf, ist am Samstagnachmittag ein Auto, aus noch zu klärenden Gründen, in ein korrekt parkiertes Fahrzeug geprallt.
Dabei wurden der Unfallverursacher und das mitfahrende Kind leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Sonntagmorgen in Erlen einen Mann festgenommen, dem vorgeworfen wird, Wertsachen aus Fahrzeugen gestohlen zu haben.
Einsatzkräfte der Regionalpolizei bemerkten um 5 Uhr auf Patrouillenfahrt einen Mann, der in einem Auto auf einem Parkplatz an der Hauptstrasse sass und offensichtlich das Fahrzeug nach Wertsachen durchsuchte. Bei der folgenden Personenkontrolle wurde beim 33-jährigen Algerier eine Tankkarte gefunden, die kurz zuvor aus einem anderen, in der Nähe parkierten Fahrzeug entnommen worden war. Der Mann wurde festgenommen und inhaftiert.
Eine stark alkoholisierte Autofahrerin wurde am Sonntagmorgen in Istighofen von Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau in ihrem beschädigten Auto aufgefunden.
Die 32-jährige Frau meldete sich um 4.15 Uhr bei der Kantonalen Notrufzentrale und sagte, sie könne nicht mehr aus ihrem Auto aussteigen. Einsatzkräfte der Regionalpolizei trafen die Frau in ihrem Fahrzeug auf einem Feldweg an der Thur in Istighofen an. Das Fahrzeug wies Spuren eines Verkehrsunfalls auf. Die Frau erklärte, sie könne sich an nichts erinnern, sie sei im Auto schlafend aufgewacht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,75 mg/l.
Zwischen Freitagabend (04.08.2023) und Sonntagmittag (06.08.2023) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in einen Tempel in Neuhausen am Rheinfall verübt.
Dabei hat die Täterschaft Bargeld und Gold gestohlen. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl.
Am Sonntag, 06.08.2023, um 01.00 Uhr, fielen in Glarus einer Patrouille der Kantonspolizei zwei Männer mit Fahrrädern auf, welche sich zu einer Laderampe eines Einkaufszentrums begaben.
Bei der anschliessend durchgeführten Kontrolle der 20-jährigen und des 27-jährigen, stellte sich schnell heraus, dass die beiden Fahrräder kurz zuvor beim Bahnhof Glarus gestohlen wurden.
Am Samstagmittag ereignete sich auf der Nationalstrasse N28 im Tunnel Küblis ein Verkehrsunfall zwischen mehreren Personenwagen.
Verursacht wurde dieser Unfall durch ein verlorenes Rad eines Zweiachsanhängers.
Am frühen Samstagmorgen ist in Bern ein Mann von drei unbekannten Männern mit Pfefferspray angegriffen und beraubt worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag (03.08.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen auf einem Parkplatz ein Verkehrsunfall ereignet, wobei ein parkiertes Auto beschädigt wurde.
Da sich die unfallverursachende Person pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt hat, bittet die Schaffhauser Polizei die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 5. / 6. August 2023, kurz nach 02.30 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus an der Gartenstrasse in Pratteln BL zu einem Brandausbruch.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagnachmittag, 5. August 2023, kurz nach 14.30 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Diegten BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Vier Personen wurden beim Unfall leicht verletzt.
Am Samstag, 5. August 2023, gegen 00:30 Uhr, meldete ein Fahrzeuglenker der Kantonspolizei Uri, dass auf der Sustenpassstrasse, im Gebiet Steinplangg, Steine und Geröll auf der Fahrbahn liegen würden.
Die Stelle wurde durch das Pikett des Strassenunterhaltsdienstes umgehend beurteilt, geräumt und überwacht, so dass ein eingeschränkter Betrieb der Strasse möglich war.
Am Samstagmorgen, den 5. August 2023, ereignete sich in Mannens ein Verkehrsunfall, an dem ein Auto und ein Bus der Freiburger Verkehrsbetriebe (Transports publics fribourgeois) beteiligt waren.
Drei Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Die Straße war für den Verkehr gesperrt und eine Umleitung wurde eingerichtet.
Am Samstagnachmittag ist es in Zäziwil zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein Beifahrer wurde verletzt und mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen.
Ein Lenker musste leicht verletzt mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Unfall wird untersucht.
Am 06.08.2023, kurz nach 02.00 Uhr, wurde ein 25-jähriger Mann in der Dreirosenanlage Opfer eines Raubes. Er wurde dabei leicht verletzt.
Ein mutmasslicher Täter konnte festgenommen werden.
Am Samstag (05.08.2023), um 22:15 Uhr, ist eine Autofahrerin bei der Autobahnausfahrt Sevelen in ein Verkehrsschild geprallt und anschliessend nach Hause gefahren.
Die Polizei konnte sie später ausfindig machen.
Am Samstag (05.08.2023), in der Zeit zwischen 6:30 Uhr und 22:45 Uhr, ist in ein Einfamilienhaus an der Meienbergstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Haus.
Am Samstag (05.08.2023), kurz vor 23 Uhr, ist es in einer Wohnung an der Iddastrasse zu einem Küchenbrand gekommen.
Eine Frau erhitzte Öl in einer Pfanne, welches sich nach dem Kochen entzündete.
Am Samstag (05.08.2023), um 11:15 Uhr, ist es auf der Neuseeland-Strasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Dabei wurde ein 32-jähriger Velofahrer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (05.08.2023), um 10:55 Uhr, ist es auf der Fischenrietstrasse zu einem Unfall mit einem Dreirad samt Anhänger gekommen.
Dabei wurde der Fahrer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (05.08.2023), kurz nach 10 Uhr, ist es auf der Churerstrasse zu einem Unfall mit einem Motorrad gekommen.
Dieses prallte gegen ein stillstehendes Auto, wobei sich eine 16-jährige Frau verletzte und ins Spital gebracht werden musste.
In der Nacht auf Samstag (05.08.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Schaffhausen ein Dachzelt ab einem Personenwagen gestohlen und dabei das Fahrzeug beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Am Samstagmorgen (5.8.2023) wurde ein totes Kalb auf der Alp Ännetseeben (Glarus Süd) von der Wildhut als Wolfsriss bestätigt.
Die Jagdbehörde steht mit der zuständigen Bundesbehörde in Kontakt, um das weitere Vorgehen zu klären.
Auf der Autobahn A5 bei Pieterlen hat sich am Samstagmittag eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos ereignet. Drei Personen wurden mit zwei Ambulanzen ins Spital gebracht, davon erlitt eine Lenkerin schwere Verletzungen.
Der betroffene Autobahnabschnitt war für mehrere Stunden gesperrt.
Am Samstag, 5. August 2023, musste die Feuerwehr Schübelbach kurz nach zwölf Uhr an die Stockbergstrasse in Siebnen ausrücken.
Ein Hausbewohner wollte mit seinem Gasgrill grillieren, als er plötzlich ein Feuer beim Grill bemerkte.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (04.08.2023), 18 Uhr bis 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gartenbaubetrieb an der Zürcherstrasse eingebrochen.
Über eine Türe verschaffte sie sich gewaltsam Zugang zum Firmengebäude.
Am Freitagmorgen (04.08.2023), gegen 11 Uhr, ist in ein Restaurant an der Marktstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude.
Zwischen Donnerstag, 03.08.2023 und Freitag, 04.08.2023, wurden an einer Wasserfassung und einer Pumpstation im Klöntal Sachbeschädigungen durch Sprayereien begangen, wobei der Täter verhaftet werden konnte.
Am Freitag, 04.08.2023, 15.40 Uhr, erhielt die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei Glarus die Meldung, wonach im Klöntal an der Pumpstation der Kraftwerke Löntsch AG gesprayt werde.
Auf der Autobahn A1 bei Oberbuchsiten, in Fahrtrichtung Bern, hat sich am Freitagabend ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker verletzte sich dabei leicht. An der Autobahneinrichtung entstand erheblicher Sachschaden.
Am Freitagnachmittag, 4. August 2023, kurz vor 13.00 Uhr, stürzte eine Frau auf der Ruine Wartenberg in Muttenz BL von einem Felsen mehrere Meter in die Tiefe.
Die Frau zog sich beim Sturz schwere Verletzungen zu.
Auf der oberen Steingrubenstrasse in Solothurn hat sich am frühen Freitagabend ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Dabei wurde der Lenker mittelschwer verletzt.
Am Freitagabend (04.08.2023) kam es auf der Verzweigung Blumenbergplatz zu einem Verkehrsunfall. Eine Person verletzte sich leicht, ein Auto erlitt Totalschaden.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht eine in den Unfall involvierte Person sowie weitere Zeugen.
Der Jetstream greift weit in den Süden aus und sorgt so für den Transport von Polarluft bis zum MIttelmeer.
Mit einer auf Nordwest drehenden Höhenströmung verlagert sich die Niederschlagszone vermehrt zum Alpennordhang und sorgt dort für eine kurzzeitige Staulage.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 32 vom 07.08.2023 bis zum 13.08.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilen, brach heute Morgen kurz nach 04:30 Uhr in einem Haus in der Via A Verlin in Sala Capriasca ein Feuer aus.
Nach einer ersten Rekonstruktion hat eine 19-jähriger Schweizerin aus noch zu klärenden Gründen ein Sofa in Brand gesetzt, worauf die Flammen einen Teil des Zimmers beschädigten.
Am 3. August 2023, kurz vor 20 Uhr, kam es zu einem Raubüberfall auf die Tankstelle Jubin in Delsberg, Rue Auguste-Quiquerez 68.
Der Täter erschien vermummt und mit einem Werkzeug in der Tankstelle und liess sich unter Drohungen einen bestimmten Geldbetrag aushändigen. Die Verkäuferin wurde nicht verletzt, ist aber psychisch schwer geschockt.
Der seit dem 03.08.2023 in Cerniat vermisste 52-jährige Wanderer [Polizei.news berichtete] wurde heute im Rahmen der Suchaktion tot aufgefunden. Die Polizei widerruft die Vermisstmeldung vom 04.08.2023.
Am Freitag, 04.08.2023 gegen 14.30 Uhr wurde die seit gestern vermisste Person im Rahmen, der von der Kantonspolizei und ihrer Partner koordinierten Suchaktion, in der Gemeinde Val-de-Charmey, beim Dent de Brenleire, tot aufgefunden.
Am Donnerstag, 3. August 2023, zwischen 16.00 und 18.00 Uhr, führte die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Basel-Stadt eine Verkehrskontrolle auf der Autobahn durch.
50 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, die in der stockenden Kolonne ihren Platz nicht eingehalten hatten, wurden entsprechend gebüsst.
In der Nacht vom 3. August 2023 ereignete sich in einer Wohnung in Monthey ein Familiendrama.
Aus bislang ungeklärten Gründen starb eine 46-jährige Ehefrau.
Ende Juli führte die Polizei Oberes Fricktal in Oeschgen, in der Tempo 30 Zone, während einer Woche eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Insgesamt fuhren 202 Fahrzeuglenker zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 61 km/h.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.