Am Freitag, 4. August 2023, kurz vor 10.00 Uhr, fuhr an der Burgfelderstrasse ein Sattelmotorfahrzeug aus der Entladezone eines Grossverteilers.
Als sich das Fahrzeug quer auf der Fahrbahn befand, kam es zu einer Panne, was zur Folge hatte, dass der Tramverkehr der Linie 3 unterbrochen war. Glücklicherweise gab es weder Verletzte noch Sachschaden zu verzeichnen.
Am Montag, 13. Februar 2023, gegen 12 Uhr, wurde eine Fussgängerin auf einem Zebrastreifen in Freiburg, Avenue Jean-de-Montenach von einem Auto angefahren.
Die Polizei startet einen Zeugenaufruf.
Am 22. Juli 2023 erbrachte ein Jäger auf Gemeindegebiet von Zernez den ersten sicheren Nachweis einer Luchsreproduktion im Engadin seit seiner hiesigen Ausrottung vor fast genau 150 Jahren.
Ein Bildnachweis mit Seltenheitswert gelang einem Jäger am 22. Juli 2023 am späteren Abend während der Wildbeobachtung auf Gebiet der Gemeinde Zernez.
Am Mittwochmorgen ist ein Mann in Grünenmatt in einem Bach liegend aufgefunden worden. Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht, wo er am Abend seinen Verletzungen erlag.
Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund.
Wenn man dem Volksmund glauben darf, ist ja der Storch für die Lieferung von Babys zuständig.
Ob sich dieses Exemplar gestern Nachmittag in Pfyn dabei etwas "überlupft" hat, ist nicht bekannt.
Aktuell scheint bei den Betrügern die Online Kaufs- und Verkaufsplattform Facebook Marketplace besonders beliebt zu sein.
Der Betrug läuft nach alter, klassischer Manier ab. Die Betrüger bieten über einen Fake-Account Gegenstände zu sehr günstigen Preisen an, der Käufer zahlt jeweils im Voraus und schließlich wird die Ware nie geliefert.
Die Zivilschutzorganisationen der Regionen Brig und Visp halfen den Einsatzkräften beim Einsatz gegen das Feuer im Wallis.
Am 19. Juli 2023 brach in der Region um Bitsch und Ried-Mörel im Wallis ein Waldbrand aus. Während die Feuerwehr versuchte, den Brand zu löschen, unterstützte der Zivilschutz Wallis die Bevölkerung der Dörfer Ried-Mörel und Bitsch.
Nach einer Kollision mit einem Auto in Arbon musste am Donnerstag ein Rollerfahrer ins Spital gebracht werden.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte ein Rollerfahrer kurz vor 16.30 Uhr aus einem Parkplatz auf die Grabenstrasse fahren.
Am Donnerstagabend ist in Emmenbrücke ein Radfahrer gestürzt und hat sich dabei erhebliche Verletzungen zugezogen.
Ein Fahrradfahrer war am Donnerstag (3. August 2023, ca. 19.40 Uhr) auf dem Ghürschweg in Emmenbrücke unterwegs.
Am Samstag, 29. Juli 2023, hielten die Spezialisten des Schwerverkehrskontrollzentrums von St-Maurice einen Lenker eines in Italien zugelassenen Reisebusses an, als dieser im Kabotageverkehr unterwegs war.
Am nächsten Tag wurde ein Reisebus aus dem Tessin angehalten. Er wies schwere technische Mängel auf. Zudem besass der Lenker keinen Führerschein.
In Rüttenen verlor am frühen Freitagmorgen ein Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Hausmauer.
Zwei Minderjährige verletzten sich dabei erheblich und mussten mit zwei Ambulanzen in ein Spital gebracht werden. Zur Klärung der genaueren Umstände sucht die Polizei Zeugen.
Auf der Autobahn A1 bei Kestenholz durchbrach am frühen Freitagmorgen ein Auto den Wildschutzzaun und kam in einem Maisfeld zum Stillstand.
Die Unfallfahrerin verletzte sich dabei erheblich.
Das Bau- und Verkehrsdepartement und IWB sanieren ab Montag, 7. August die Freiburgerstrasse zwischen der Hochbergerstrasse und dem Zoll Otterbach.
Der aus Deutschland kommende Autoverkehr wird deshalb ab Mittwoch, 9. August 2023 über die Neuhausstrasse/Badenstrasse/Hochbergerstrasse umgeleitet. Im Rahmen der Bauarbeiten verbessert der Kanton den Verkehrsfluss in der Freiburgerstrasse und beim Wiesenkreisel und pflanzt 22 zusätzliche Bäume. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis im Sommer 2026.
Mit einer neuen Story gelang es Telefonbetrügern, einen Senior auf den Leim zu führen und ihm viel Geld abzunehmen.
Die Kantonspolizei warnt abermals vor solchen Kriminellen.
Godefroy R. wird vermisst, demzufolge veröffentlicht die Kantonspolizei eine Vermisstenmeldung.
Alle nützlichen Informationen sind dem nächstgelegenen Polizeiposten oder telefonisch unter der Nummer 026 347 01 17 mitzuteilen.
Der Regierungsrat stärkt das Öffentlichkeitsprinzip und die Transparenz.
Mit dem totalrevidierten Gesetz über die Information und den Datenschutz (IDG) schafft er eine Beauftragte oder einen Beauftragten für das Öffentlichkeitsprinzip.
Am Donnerstag (27.07.2023) und am Freitag (28.07.2023) hat die Schaffhauser Polizei – zusammen mit dem BAZG (Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit) - im Kanton Schaffhausen in einer Kontrollaktion insbesondere Wohnmobile, Lieferwagen und Wohnwagengespanne unter Augenschein genommen.
Bei 242 kontrollierten Fahrzeugen lag die Beanstandungsquote bei rund 20%.
Am Donnerstagabend, 3. August 2023, kurz vor 21 Uhr, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz mehrere Meldungen ein, dass ein Hausdach an der Dorfstrasse in Schindellegi brennt.
Die Feuerwehr Feusisberg-Schindellegi und die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon konnten den Brand rasch löschen. Es wurden keine Personen verletzt.
Die Kantonspolizei Graubünden hat eine Einbruchserie vom November 2022 aufgeklärt.
Ein geständiger Rumäne hat sich nun gegenüber der Justiz zu verantworten.
Im Rahmen des Fussballspiels zwischen Luzern und Djurgården Stockholm ist es zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fanlagern gekommen.
Die Luzerner Polizei musste Zwangsmittel einsetzen. Zwei Personen wurden festgenommen.
Am Donnerstag, 03. August 2023, ist es in Heiden zu einem Verkehrsunfall mit einem Tanklastwagen gekommen.
Dabei wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden.
Eine Kaltfront sorgte in der vergangenen Nacht verbreitet für Sturmböen. Nach einer kurzen Wetterberuhigung erreicht uns in den kommenden Tagen wieder feuchte und kühle Luft.
Übeltäter ist der Jetstream, der seit einiger Zeit über Europa ungewöhnlich weit in den Süden ausgreift.
Am Mittwoch, den 2. August um 17:08, ereignete sich auf der ARN20 auf der Vauseyon-Brücke in Neuenburg in Richtung La Chaux-de-Fonds ein Auffahrunfall mit 3 beteiligten Fahrzeugen.
Eine Ambulanz des SCS war vor Ort, um 4 Personen zu kontrollieren.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde am 31.07.2023 kurz vor 19:30 Uhr in Sant'Antonino auf dem Parkplatz "Al Motto" ein Lastwagen mit polnischen Kontrollschildern kontrolliert, der trotz des Fahrverbots für Lastwagen auf den Parkplatz eingefahren war.
Die daraufhin im Kontrollzentrum für schwere Nutzfahrzeuge (CCVP) in Giornico durchgeführten Kontrollen ergaben, dass der Sattelauflieger defekte Bremsen an der dritten Achse des rechten Rades, ungesicherte Paletten des Autotransporters und eine falsche Manipulation des Fahrtenschreibers (19-mal wurde kein Länderwechsel auf dem Fahrtenschreiber vermerkt) hatte.
Am Donnerstag, 3. August 2023, ereignete sich kurz nach 14 Uhr in Goldau ein Verkehrsunfall.
Ein 16-jähriger Traktorfahrer fuhr auf der Steinerbergstrasse in Richtung Steinerberg und beabsichtigte links in den Jägerweg einzubiegen.
Der Regierungsrat hat dem Bevölkerungsschutz Thurgau in seinen Richtlinien für die Regierungstätigkeit die Vorgabe gemacht, die Rettung von Personen aus Trümmerlagen zu verbessern.
Diese Fähigkeiten braucht es zum Beispiel nach Erdrutschen und Erdbeben, die auch im Thurgau möglich sind. Das Amt für Bevölkerungsschutz und Armee (ABA) zeigte an einer Medienfahrt am 3. August 2023, welche Massnahmen bereits getroffen wurden, etwa eine neue Übungsanlage, und welche vorbereitet werden.
Am Mittwoch (02.08.2023), um 19:25 Uhr, ist es auf der Rütistrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Velo und einem E-Bike gekommen.
Eine 37-jährige Velofahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft.
In der Zeit zwischen Sonntag und Mittwoch (02.08.2023) ist in ein Einfamilienhaus an der Wiesenstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über eine Terrassentür gewaltsam Zugang zu dem Haus.
Am Mittwoch (02.08.2023), kurz vor 14 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen von mehreren Anrufenden ein Mann gemeldet worden, welcher zu Fuss die Autobahn überquere.
Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten einen 35-jährigen Mann nahe der Autobahn anhalten. Nach jetzigen Erkenntnissen dürfte er nach Ladendiebstählen auf der Flucht gewesen sein.
Am Mittwoch (02.08.2023), um 17:30 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse im Verzweigungsbereich zur Seelistrasse und Warostrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde ein 32-jähriger Mann sowie eine 36-jährige Frau leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag, 03.08.2023, wurde an der Speerstrasse in Näfels in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen.
In der Zeit zwischen 10.30 Uhr und 11.05 Uhr verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft über die Terrasse gewaltsam Zutritt zu einer Parterrewohnung und durchsuchte die Zimmer.
Die Polizei fand am Donnerstagmorgen in der Brugger Altstadt einen verdächtigen Kehrichtsack.
Da ein gefährlicher Inhalt nicht auszuschliessen war, sperrte die Polizei die Umgebung ab. Wie sich gegen Mittag zeigte, war der Inhalt harmlos.
Am Donnerstag ist in Sils i.D. auf der Nationalstrasse N29 der Kran eines Holztransporters mit einer Überführung kollidiert.
Die Strasse war danach zeitweise gesperrt.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Das Bild aus den 50er Jahren zeigt die extra dafür eingerichtete Interpol-Funkstelle mit Polizei Rundspruch.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Amriswil wurde am Mittwoch eine Person leicht verletzt.
Kurz vor 21 Uhr meldete ein Anwohner, dass aus einer Wohnung an der unteren Bahnhofstrasse Rauch aufsteige.
Bei einer Kollision zwischen einer S-Bahn und einem Personenwagen ist am Donnerstagmorgen (03.08.2023) in Hinwil erheblicher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagmorgen (3.8.2023) wegen eines Einbruchdiebstahls nach einem Mann gefahndet und diesen kurze Zeit später nach einem Fluchtversuch verhaftet.
Gegen 7.15 Uhr meldete ein Mann über dem Polizeinotruf 117, dass er soeben von einem Einbrecher im Haus überrascht worden sei und dieser die Flucht ergriffen habe.
Von Freitag, 4. August 2023, 20 Uhr, bis Montag, 7. August 2023, 5 Uhr, ist die Bellerivestrasse von der Stadtgrenze bis zur Horneggstrasse mit nur je einer Fahrspur im Gegenverkehr geöffnet.
Die Ein- und Ausfahrt von und nach der Ida-Bindschedler-Strasse ist nicht möglich. Stadtauswärts wird der Verkehr via Horneggstrasse und stadteinwärts via Hornbachstrasse umgeleitet.
Am Nachmittag des 1. August 2023 ereignete sich auf der Avenue de la Gare in Sitten ein Verkehrsunfall zwischen einem Touristenzug und einer Fussgängerin.
Die Frau wurde dadurch schwer verletzt (Polizei.news berichtete).
In St. Moritz ist in der Nacht auf Donnerstag ein Automobilist mit einer Mauer kollidiert.
Die Kantonspolizei Graubünden aberkannte den ausländischen Führerausweis auf der Stelle.
Vergangenen Woche konnten wir wieder mehreren Tieren helfen, sich aus ihrer verzwickten Lage zu befreien.
So konnten vier Ziegen, welche augenscheinlich am Bahnhof Aesch auf den Zug warteten, wieder zurück auf ihre Weide gebracht werden.
Am Mittwoch (02.08.2023), kurz nach 04:50 Uhr, sind drei Männer Am Bach von zivilen Polizisten beobachtet worden, wie sie mehrere Autotüren öffnen wollten.
Als sich die Täterschaft auch am zivilen Patrouillenauto zu schaffen machte, gaben sich die Polizisten zu erkennen.
Am Donnerstag (03.08.2023), kurz vor 3 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Einbruch in einen Gastrobetrieb am Postplatz gemeldet worden.
Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten anlässlich der Fahndung einen 32-jährigen Mann festnehmen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.