Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat neue Polizeivorschriften erlassen, um das Abbrennen von Feuerwerkskörpern an den Bundesfeierlichkeiten (31. Juli / 1. August) und Silvester 2023 zu regulieren.
Die neuen Regeln zielen darauf ab, sowohl das Feiervergnügen der Bevölkerung als auch die Sicherheit von Menschen, Tieren und Sachen zu gewährleisten.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (20.07.2023) ist in ein Geschäft an der Heiligkreuzstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über eine Türe gewaltsam Zutritt zu der Liegenschaft.
Am Donnerstag (20.07.2023), um 16:10 Uhr, ist ein Kiosk an der Linsenbühlstrasse überfallen worden.
Ein unbekannter Täter trug ein Messer mit sich und stahl Bargeld sowie eine Handtasche. Anschliessend flüchtete er mit einem E-Scooter.
Am Donnerstag (20.07.2023), um 20:45 Uhr, ist es bei Eggwisen zu einem schweren Unfall mit Feuer gekommen.
Ein 32-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
In Rhäzüns ist es am Donnerstagnachmittag zu einem Flur- und einem Holzlagerbrand gekommen.
Die Feuerwehrleute hatten beide Brände schnell unter Kontrolle und gelöscht.
Auf eine Meldung eines Anwohners konnte die Polizei einen Mann anhalten. Dieser hatte mutmasslich gestohlene Sachen dabei.
Er wurde vorläufig festgenommen.
Am Donnerstag, 20. Juli 2023, kurz vor 18.15 Uhr, kam es an der Rheinfelderstrasse in Sissach zu einem Brandausbruch.
Dabei wurde ein Gartenhaus komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag, gegen 19:08 Uhr, kam es auf dem Fahrradweg am Eisenbahnweg, Ecke Unterführung Schwarzwaldbrücke, zu einer Kollision zwischen zwei Fahrradfahrern.
Dabei stürzte einer der Beteiligten und verletzte sich erheblich.
Gestern Nachmittag brach in einem Bauernhaus in Rechthalten ein Feuer aus.
Einige Tiere kamen in den Flammen ums Leben. Mehrere Feuerwehrleute aus dem ganzen Kanton Freiburg standen im Einsatz. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Brandursache zu klären.
Kommunikation, Konzentration und Durchhaltevermögen – diese drei Fähigkeiten stehen im Zentrum der Belastungsübung „Limit“.
Bei diesem intensiven Training werden angehende Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich während 48 Stunden an ihre physischen und psychischen Grenzen geführt.
Am Dienstagmittag, 18. Juli 2023, ist ein 73-jähriger E-Bike-Fahrer aus bisher nicht bekannten Gründen auf der Vorderbergstrasse in Galgenen verunfallt.
Der Mann erlitt beim Sturz erhebliche Verletzungen und musste mit einem Rettungshelikopter hospitalisiert werden.
Ozon ist natürlicher Bestandteil der Atmosphäre. Menschliche Aktivitäten beeinflussen jedoch dessen Verteilung in der Atmosphäre und dies nicht zu unseren Gunsten.
Denn je nachdem, wo sich das Ozon befindet, ist es entweder nützlich oder schädlich für das Leben.
Am Donnerstag, den 20. Juli 2023, ereignete sich kurz vor 09:30 Uhr ein tragischer Arbeitsunfall auf einem Bauernhof in der Gemeinde Clos-du-Doubs.
Ein Arbeiter war damit beauftragt, Eternitplatten auf dem Dach eines Stalls zu ersetzen, die durch den Sturm in der vergangenen Woche beschädigt worden waren.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 12 Uhr ein Sportunfall in Claro.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion war ein 35-jähriger Österreicher zusammen mit einer Gruppe von Personen beim Canyoning im Censo-Bach.
Heute gegen 14:15 Uhr führte ein Landwirt landwirtschaftliche Arbeiten auf einem Feld oberhalb der Gemeinde Courtételle durch.
Aus vermutlich technischen Gründen fing seine Maschine plötzlich Feuer. Die alarmierten Feuerwehrleute des SIS 6/12 und der RC Delémont rückten aus, um den Brand zu bekämpfen, wobei sie von einem Landwirt unterstützt wurden, um den Wassermangel zu beheben.
Am Mittwoch, 19. Juli 2023, um 16:00 Uhr, fuhr ein von einem 61-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenktes Fahrzeug zwischen St-Sulpice und Les Verrières und kollidierte bei der Einfahrt in den Tunnel Bois des Rutelins mit einem Radfahrer, der in die gleiche Richtung fuhr.
Dieser wurde verletzt und mit einem Krankenwagen ins Spital Pourtalès gebracht.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute gegen 14:50 Uhr in der Via Tarchini in Balerna ein Verkehrsunfall.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, war ein 30-jähriger italienischer Automobilist mit Wohnsitz in der Region auf der Via Tarchini unterwegs und verlor auf der Via Cereda die Kontrolle über das Fahrzeug, prallte gegen die Verkehrsinsel, schleuderte nach rechts und endete an einem Baum.
Am Dienstagmorgen, den 18. Juli 2023, verschwand Herr Stéphane I., 55 Jahre alt und psychisch labil, aus dem Pflegeheim Les Prés in Vuarrens, wo er in einer geschützten Wohnung untergebracht war.
Trotz intensiver Suche konnte er bisher nicht gefunden werden.
Heute Nachmittag, Mittwoch 19. Juli zwischen 13:30 und 14:00, kam es im Kanton zu zwei Flächenbränden.
In Les Hauts-Geneveys am Rande der Autobahn N20 rückte die Feuerwehr der DPS 2 des Val-de-Ruz zu einer brennenden Böschung aus und wurde dabei vom Wassertransportfahrzeug der DPS 1 aus Neuchâtel unterstützt. Der Schaden beschränkte sich auf 100 m2.
Professionelle Wildhüter haben am 19. Juli 2023 im Gebiet Nufenen im Goms einen einzelnen Wolf erlegt.
Grundlage dafür war die Abschussbewilligung, die Staatsrat Frédéric Favre am 1. Juli 2023 erteilt hatte. Der Abschuss erfolgte innerhalb des bewilligten Perimeters.
Am Abend des 19. Juli 2023 ereignete sich in Les Mayens-de-Chamoson ein Chaletbrand, bei welchem eine Person verletzt wurde.
Das Gebäude wurde von den Flammen vollständig zerstört.
Am Donnerstag, 20. Juli 2023, kurz nach 10.00 Uhr, wurde durch Polizeitaucher im Rhein, zwischen Einmündung Birs und dem Kraftwerk Birsfelden, eine Minenwerfer-Granate entdeckt.
Die zugezogenen Spezialisten der Schweizer Armee konnten die Granate anschliessend untersuchen und bergen.
Sei es bei einem entspannten Abend am See oder einem spannenden Tagesausflug in die Natur, es ergeben sich immer wieder Gelegenheiten für ein gemütliches Feuer.
Wir möchten euch einige Tipps mitgeben, was bei Feuerstellen zu beachten ist und wie ihr ein Feuer wieder richtig löscht:
Ein Elektro-Fahrzeug der Marke Mercedes-Benz steht ab Dienstag (18.07.2023) bei der Schaffhauser Polizei im Einsatz.
Damit verfolgt sie konsequent das Ziel des Schaffhauser Regierungsrates die Fahrzeugflotte zu elektrifizieren.
Am heutigen Donnerstag, 20.07.2023, ca. 06.30 Uhr, ereignete sich in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 30-jähriger Lenker war mit einem Lieferwagen in Bilten auf der Seggenstrasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs.
Bei Bolken ist am Mittwochabend ein Mähdrescher und eine Rundballenpresse in Brand geraten. Das Feuer breitete sich anschliessend auf einem der Felder aus.
Die Feuerwehr konnte die Brände rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Waldbrände nehmen auch in der Schweiz zu, aktuell wütet oberhalb von Bitsch (VS) ein grossflächiger Brand in unwegsamem Gelände.
Die Feuerwehr ist mit einem Grossaufgebot vor Ort und wird von den Partnerorganisationen unterstützt.
Seit dem 17.7.2023 steht beim Forsthaus an der Haldenstrasse im Zusammenhang mit einer kantonalen Baustelle ein durchgängiges Parkverbot, um den Busverkehr während der Bauphase zu gewährleisten.
Die Signalisation wird mit Ende der Bauarbeiten am 31.7.2023 wieder aufgehoben.
Auf der Hauptstrasse in Wolhusen ist es gestern Nachmittag zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Person wurde beim Unfall leicht verletzt.
Die Betrüger melden sich auf Verkaufsinserate, welche auf bekannten Fahrzeug-Onlinemarktplätzen publiziert sind und täuschen ihr Interesse am inserierten Auto vor.
Das Ziel der Cyberkriminellen: eine angebliche Bankgebühr per Überweisung oder über Krypto-Geschenkkarten vom Verkäufer zu erschwindeln.
Am Donnerstag ist in Tomils ein Personenwagen mit der Mittelleitplanke kollidiert.
Gemäss den Ermittlungen der Kantonspolizei Graubünden war der Lenker zum Unfallzeitpunkt abgelenkt.
Eine kurze Geschichte von einem speziellen Einsatz: Gestern flogen wir mit unserem Schulungshelikopter zwei nicht alltägliche „Patienten“:
Ein junges Lamm auf der Boneralp oberhalb von Grindelwald konnte aufgrund einer Verletzung am Bein nicht mehr selbständig ins Tal laufen. Für eine tierärztliche Abklärung musste es zusammen mit dem Mutterschaf ins Tal gebracht werden.
Gestern Nachmittag kam es beim Carparkplatz an der Gerschnistrasse in Engelberg zu einem Zwischenfall.
Ein mit ca. 40 Personen besetzter Car rollte vom Parkfeld aus rückwärts ins Rohrbächli, kippte leicht nach hinten und blieb so stecken. Alle Personen konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen.
Eben war die Welt noch in Ordnung, doch plötzlich verschwindet der geliebte Hund in der Ferne oder die sonst so zuverlässige Freigängerkatze erscheint nicht zur gewohnten Mahlzeit.
Bei Tierhalter/innen steigt in solchen Momenten verständlicherweise Panik auf. Um dann nicht kopflos zu handeln und eventuell Fehler zu begehen, ist es umso wichtiger für den Notfall gewappnet zu sein und zu wissen, was im Falle des Verschwindens des Hundes oder der Katze zu tun ist. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, gibt daher wichtige Tipps für die Suche nach Hund und Katze.
Die Analyse der Staubproben, die am 7. Juli 2023 von der Dienstelle für Umwelt in einem Perimeter zwischen dem Brandort einer Industriehalle in Vétroz und von Sitten-Ost gesammelt wurden, ist beruhigend.
Signifikante Mengen von problematischen Schadstoffen sind auszuschliessen. Nach dem Nachweis einer hohen Feinstaubkonzentration während des Brandes wurden in den Luftqualitätsmessstationen keine weiteren massiven Spitzenwerte mehr festgestellt.
In den Nächten auf Samstag, 15. Juli 2023 und Mittwoch 19. Juli 2023 sind Unbekannte in Herisau in zwei Gewerbebetriebe eingebrochen.
Die unbekannten Täterschaften entwendeten Bargeld und Wertgegenstände.
In der Nacht auf Donnerstag ist auf der Hauptstrasse in Lantsch/Lenz ein Personenwagenlenker mit einer Leitplanke kollidiert.
Der beim Lenker durchgeführte Atemlufttest fiel positiv aus.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri werden Verkehrsführungen geändert, wofür es zu Sperrungen von Einfahrten kommt.
Zudem wird der Verkehr vom Zubringer Rüfenacht Richtung Bern im August lokal umgeleitet.
Am Sonntagmittag, 30. April 2023 hatte ein Radfahrer in Sattel nach einem verbalen Disput mit dem Chauffeur eine Scheibe eines Linienbusses mit einem Stein eingeschlagen.
Anschliessend entfernte sich der unbekannte Mann vom Tatort.
Mittels Schockanruf hat eine unbekannte Täterschaft versucht, von einer älteren Frau Geld zu erhalten.
Bei der Geldübergabe konnte die mutmassliche Betrügerin festgenommen werden. Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern und Schockanrufen.
Im vergangenen Schuljahr haben rund 4'800 Schülerlotsinnen und -lotsen sowie "Pedibus"-Begleitpersonen dabei geholfen, Schulkinder rund um Schweizer Schulen sicher über den Fussgängerstreifen zu bringen.
Ihre Arbeit ist für die Sicherung des Schulwegs von entscheidender Bedeutung und ergänzt die zahlreichen weiteren Präventionsmassnahmen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.