Am Montag, den 17. Juli 2023, gegen 16:30 Uhr, wurde der Fahrer eines Autos auf der Route de Belfort in Porrentruy nach einer Verfolgungsjagd zwischen Boncourt und Porrentruy über Courchavon angehalten.
Der Fahrer hatte sich kurz zuvor geweigert, den Zeichen der Beamten der Stadtpolizei von Porrentruy und der jurassischen Kantonspolizei Folge zu leisten.
Die Ozonschicht schützt uns vor sehr aggressiver UV-Strahlung.
Dies ist Allgemeinwissen. Weniger bekannt ist dagegen die Tatsache, dass diese Ozonschicht auch bestimmt, wie hoch Wolken steigen können.
Seit gestern Abend, 17. Juli 2023, wütet oberhalb Bitsch ein Waldbrand. Die Einsatzkräfte kämpfen seither unermüdlich dagegen an.
Um den Brand einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen, befinden sich neben rund 100 Feuerwehrleuten zusätzlich fünf Helikopter im Einsatz.
Seit Anfang Juli sind in Biel mehrfach Brände von Containern, Abfalleimern und Abfallsäcken registriert worden.
Zuletzt wurden zwischen gestern Nachmittag und heute Morgen 13 entsprechende Kleinbrände gemeldet. Ein Zusammenhang ist nicht ausgeschlossen.
Am heutigen Dienstag, 18.07.2023, ca. 13.50 Uhr, ereignete sich auf der Klöntalerstrasse (Gemeindegebiet Glarus) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 25-jährige Lenker eines Traktors samt Ladewagen war auf der Klöntalerstrasse in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Heute Dienstag, 18. Juli 2023, gegen 11.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Kontrollschildern aus dem Kanton St. Gallen von Spiringen herkommend in Richtung Bürglen.
Aus derzeit unbekannten Gründen kollidierte er im Bereich Holzboden mit der rechtsseitigen Steinmauer.
Mit dem Gummiboot aufs Wasser hinaus – viele Menschen treibt es bei hohen Temperaturen hinaus auf Flüsse und Seen. Wer unvorsichtig ist, riskiert jedoch gefährliche Situationen oder sogar Unfälle.
In Zusammenarbeit mit dem Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen hat die Kapo wichtige Tipps für den Umgang mit dem Böötli zusammengestellt.
Die Kantonspolizei Zürich hat drei Männer verhaftet, die unter Verdacht stehen, mindestens seit Sommer 2022 Unterstützung zur Erschleichung falscher Beurkundung bei Führerausweis-Theorieprüfungen geleistet zu haben.
Am 13.7.2023 verhaftete die Kantonspolizei Zürich nach entsprechenden Vorermittlungen einen 33-jährigen Kosovaren, der einen Fahnder der Kantonspolizei Zürich zuvor für die Führerausweis-Theorieprüfung mit technischem Equipment ausgerüstet hatte.
Haben Sie gewusst, dass das Baden bei Anlegestellen der Kursschifffahrt und im Umkreis von 100 Metern verboten ist?
Sie können dadurch die Schiffe beim Manövrieren behindern und sich selber in erhebliche Gefahr bringen.
Am Dienstagvormittag, 18. Juli 2023, ist in einem Freizeitpark in Morschach aus bisher ungeklärten Gründen eine Friteuse in Brand geraten.
Aus Sicherheitsgründen mussten rund 300 Gäste und das gesamte Personal den Gebäudekomplex vorübergehend verlassen. Fünf Mitarbeitende begaben sich zur Kontrolle ins Spital.
Der Autolenker, der nach einem Verkehrsunfall am Donnerstag auf der A16 bei Tavannes schwer verletzt worden war, erlag am Freitag im Spital seinen Verletzungen.
Die Ermittlungen zum Unfall dauern derweil an.
Am Dienstagmittag (18.07.2023) verletzte sich in der Stadt Schaffhausen eine Velofahrerin bei einem Sturz. In diesen Unfall war auch ein Auto involviert.
Die Schaffhauser Polizei bittet entsprechend die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
Am Montag, 17. Juli 2023 ist es in Teufen zu zwei Verkehrsunfällen gekommen. Beim einen Unfall erlitten ein Kleinkind und eine Frau leichte Verletzungen.
Die Polizei sucht Zeugen.
Waffen sind gefährlich und beim Umgang sind Verantwortungsbewusstsein und Vorsicht unerlässlich. Schusswaffen, die nicht mehr benötigt werden oder die vielleicht defekt sind, möchten die wenigsten weiterhin zu Hause aufbewahren.
Tipps und Wissenswertes, wie Sie gebrauchte Waffen loswerden können, hat Polizei.News in Zusammenarbeit mit für Sie zusammengestellt. Zudem erfahren Sie, wie Sie Waffen sicher aufbewahren und welche Vorgaben beim Waffenerwerb gelten.
Am Montag (17.07.2023) ist es auf dem Unteren Graben zu einem Zusammenprall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen.
Ein 50-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Montag, 17. Juli 2023 kam es auf dem Südgrat der Dent-Blanche, auf dem Gemeindeboden Evolène zu einem Bergunfall.
Dabei verlor eine Person ihr Leben.
Am Dienstagmittag, 18. Juli 2023, verunfallte ein 73-jähriger E-Bike-Fahrer auf der Vorderbergstrasse in Galgenen.
Der Mann war um 11.30 Uhr talwärts unterwegs und kam aus bisher ungeklärten Gründen zu Fall.
Am 18. Juli 2023, gegen 9.30 Uhr, kam es an der Kreuzung Schmiedgasse/Bahnhofstrasse in Riehen zu einem Unfall, bei dem ein Personenwagen in einen Elektrokandelaber und anschliessend in eine Hauswand fuhr.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei fuhr der 76-jährige Lenker des Personenwagens aus unbekannten Gründen über das Trottoir in einem Elektrokandelaber und dann in eine Hauswand.
Während der Fahrt auf der Autobahn begann ein Auto zu brennen. Der Fahrer konnte noch anhalten und den Renault unverletzt verlassen.
Am 17. Juli 2023, um 17.30 Uhr fuhr ein Renault auf der A3 in Richtung Basel. Während der Fahrt stellte der Lenker fest, dass Flammen aus dem Motorraum zündeln.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagabend in Romanshorn einen 41-jährigen Mann festgenommen, der vorgängig Passanten beschimpft und angegriffen hatte.
Verletzt wurde niemand.
Von Freitag, 21. Juli 2023, 20 Uhr, bis Montag, 24. Juli 2023, 5 Uhr, ist die Bellerivestrasse im Abschnitt Badstrasse bis Falkenstrasse stadteinwärts gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Ida-Bindschedler-Strasse, Seefeldstrasse, Höschgasse, Hammerstrasse und Forchstrasse.
In der Nacht auf den Dienstag (18.07.2023), kurz nach 4 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen unbekannte Männer gemeldet worden, welche sich an mehreren Autotüren zu schaffen machten.
Ein 18-jähriger Tunesier konnte durch einen Bürger zurückgehalten werden.
Am Dienstag (18.07.2023), um 02:45 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Einbruchdiebstähl in ein Clublokal am Felbenmaadweg gemeldet worden.
Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten mit Hilfe von Diensthunden zwei Männer festnehmen, welche mutmasslich für diesen und weitere Einbruchdiebstähle in der Umgebung aus derselben Nacht verantwortlich sein dürften.
Am Montagnachmittag (17.07.2023), kurz vor 15 Uhr, hat ein vorerst unbekannter Mann, in einem Haus an der Rietstrasse, eine Frau mit einem Messer bedroht.
Im Laufe der Fahndung konnte ein 32-jähriger algerischer Asylbewerber durch die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Am Montagmittag (17.07.2023) ist eine 63-jährige Frau durch Familienangehörige als vermisst gemeldet worden.
Die Frau begab sich am Sonntag auf eine Wanderung beim Heiligkreuz und ist nach jetzigen Erkenntnissen währenddessen gestürzt und tödlich verletzt worden.
In der Nacht auf Dienstag (11.07.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Stein am Rhein mindestens vier parkierte Autos geöffnet und nach Wertgegenständen durchsucht. Was sie hierbei gestohlen hat, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Vorfällen und verweist in diesem Zusammenhang auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Gestern Nachmittag ereignete sich in Aesch eine Kollision zwischen einem Traktor und einem Personenwagen. Der Autofahrer verletzte sich leicht. Ein Drogenschnelltest beim PW-Lenker fiel positiv aus.
Sein Führerausweis wurde abgenommen.
Die Staatsanwaltschaft Luzern bestraft einen 25-jährigen Autofahrer mit einer Geldstrafe von mehreren tausend Franken.
Der Mann wurde von der Luzerner Polizei im Mai 2023 auf einer Autobahneinfahrt kontrolliert. Er war stark alkoholisiert.
Von Sonntag, 23. Juli 2023, 19 Uhr, bis Montag, 24. Juli 2023, 16 Uhr, ist die Winterthurerstrasse zwischen Haus-Nummer 260 (Tierspital) und Hubenstrasse für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Der Zubringerdienst ist gestattet.
Bei der Brandbekämpfung in unwegsamem Gelände ist der Einsatz mit dem Helikopter ein effizientes Mittel.
Die Air Zermatt bildet Feuerwehren aus der ganzen Schweiz und dem Ausland entsprechend aus. Als erstes Helikopter-Unternehmen schweizweit wurden nun die Helikopter-Kurse für Feuerwehren von der Feuerwehr Koordination Schweiz FKS zertifiziert.
Bei einer Kollision mit einem Lieferwagen sind zwei Velofahrerinnen verletzt worden.
Während der Sachverhaltsaufnahme war die Zugerstrasse beidseitig gesperrt.
Das Calfeisen-Rudel hat zum zweiten Mal Nachwuchs erhalten: Mit einer Fotofalle konnten am Montagmorgen, 17. Juli 2023, zwei ausgewachsene Wölfe mit fünf Welpen im Calfeisental festgehalten werden.
Während acht aufeinanderfolgenden Jahren hat das erste Schweizer Wolfsrudel am Calanda im Grenzgebiet der Kantone Graubünden und St.Gallen Nachwuchs erhalten.
Am Montag (17.07.2023), um 01:30 Uhr, meldete ein aufmerksamer Bürger der Stadtpolizei St.Gallen auffällige Personen, welche mutmasslich Gebäude an der Engelgasse mit Farbe besprühten.
Im Zuge einer Fahndung konnten drei Personen von Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen angehalten und festgenommen werden.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen (17.07.2023) ist in ein Geschäft an der Lämmlisbrunnenstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten.
Am Sonntag (16.07.2023), kurz nach 10 Uhr, hat ein Hund, an der Burgeraustrasse, eine Velofahrerin bei einem Biss schwer verletzt.
Der Hund wurde mittlerweile vom Veterinäramt des Kantons St.Gallen vorsorglich beschlagnahmt. Eine Strafuntersuchung wurde eröffnet.
Ein Autolenker hat sich am Donnerstag nach einem Raserdelikt in Davos einer Kontrolle zu entziehen versucht.
Er konnte in Fideris angehalten werden. Er und seine Mitfahrer werden diverser weiterer Straftaten verdächtigt.
Am gestrigen Montag, 17.07.2023, ca. 12.30 Uhr, ereignete sich in Näfels im Oberdorf (Hauptstrasse) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 23-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind am Montagabend (17.07.2023) in Birmensdorf die beiden Lenkerinnen verletzt worden.
Gegen 18.30 Uhr fuhr eine 27-jährige Automobilistin auf der Aargauerstrasse Richtung Birmensdorf.
Der Waldbrand oberhalb Bitsch hat sich am Montagabend explosionsartig ausgebreitet.
Wegen unwegsamem und steilem Gelände setzt die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung per Helikopter.
Bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau sind über die Mittagszeit vom Montag, 17. Juli 2023 mehrere Meldungen von Anrufen angeblicher Polizisten eingegangen. Die angerufenen Personen erkannten den Betrug hinter der Masche.
Die Täterschaft kam nicht zum Erfolg.
Die Stadt wird die diesjährige Durchführung des Alba-Festivals bewilligen. Zwei Termine stehen den Organisatoren zur Wahl: Das Wochenende des Knabenschiessens oder zwei Wochen später.
Im Sommer soll auf der Hardturmbrache im Kreis 5 ein grosses albanisches Fest stattfinden – das Alba-Festival. Die Organisatoren haben der Stadt mitgeteilt, sie wünschten einen Termin in der ersten Septemberhälfte.
Am Samstag wurden beim Schallenbergpass gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden zirka 120 Fahrzeuge kontrolliert.
Sechs Personen werden verzeigt, vier weiteren wurde eine Ordnungsbusse ausgestellt.
Am 17. Juli 2023 brach oberhalb Bitsch ein Waldbrand aus. Ein grosses Einsatzdispositiv bekämpft das Feuer, welches sich rasch ausbreitet und noch nicht unter Kontrolle ist.
Die Löscharbeiten dauern an.
Oberhalb Bitsch wütet ein kräftiger Waldbrand. Der Brand wird sowohl aus der Luft wie auch vom Boden aus bekämpft. Die Air Zermatt rückte sofort mit mehreren Helikoptern aus.
Die Löscharbeiten aus der Luft werden während der Nacht weitergeführt.
Im Rahmen des 57. Montreux Jazz Festival (MJF), das vom 30. Juni bis 15. Juli 2023 stattfand, reisten rund 250.000 Festivalbesucher zu den Quais von Montreux, hauptsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder sanfter Mobilität.
Mit 14 gemeldeten Fällen verzeichnete die Polizei während des 16-tägigen Festivals einen leichten Anstieg der Diebstähle und Schlägereien.
Am Samstag, den 15. Juli 2023, wurde die Kantonspolizei gegen 23.45 Uhr darüber informiert, dass in Saulcy auf einer Weide in Richtung des Etang de Bollement eine Rave-Party stattfindet.
Mehrere Patrouillen wurden bei dieser Veranstaltung eingesetzt, um den Veranstalter zu identifizieren und die Musik stoppen zu lassen. Es wurden Verstärkungen mobilisiert und erst in den frühen Morgenstunden wurde die Soundwand abgeschaltet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.