Am Sonntag, 16. Juli 2023, gegen 0225, fuhr ein Auto, das von einem 19-jährigen Einwohner von Les Breseux/Frankreich gesteuert wurde, auf der Autobahn N20 in Les Gorges-de-Seyon in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Das Fahrzeug kam nach links ab und prallte gegen die Felswand.
Eine knifflige Wetterlage stellt sich am Dienstag über dem Alpenraum ein.
In einer schwülwarmen und labilen Luftmasse sind potentiell teils heftige Gewitter möglich. Gleichzeitig nähert sich von Frankreich her ein kleines Gewittertief.
Lust auf einen Sprung ins kalte Wasser? Die Stadtpolizei sucht per 1. Januar 2024 Seeretter/innen (Nebenamtliche Tätigkeit).
Alle Infos findest du hier.
Am Sonntagnachmittag hat die Kantonspolizei Graubünden bei der Julieralp in Silvaplana zwei Raser gemessen.
Die Führerausweise wurden den beiden Lenkern auf der Stelle abgenommen.
Am 17. Juli 2023, um etwa 11:45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Richtung Sargans, bei der Einfahrt auf die Dreirosenbrücke, ein Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei blieben die unmittelbar am Unfall beteiligten Personen unverletzt. Eine unbeteiligte Autofahrerin erlitt jedoch eine Panikattacke und musste von der Sanität der Rettung Basel-Stadt ins Spital gebracht werden.
Am Montagmorgen hat ein Autofahrer bei einer Verzweigung in Tartar einem Fahrradfahrer den Vortritt nicht gewährt.
Dieser wich aus, kollidierte mit einer Leitplanke und zog sich Brüche zu.
Am frühen Montagmorgen verursachte ein 24-jähriger Autofahrer in Buchs einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.
Der Mann stand zum Unfallzeitpunkt unter Einfluss von Drogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Sonntag in Diessenhofen zwei Personen festgenommen.
Die beiden Männer haben ein Motorboot entwendet und fuhren alkoholisiert auf dem Rhein.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Montag in Olten gelungen, zwei Einbrecher anzuhalten.
Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Kinderschutz Schweiz macht zu Ferienbeginn auf die Gefahren von "Sharenting" ("to share" / "parenting") aufmerksam.
Denn die auf den sozialen Medien geteilten Kinderbilder und -videos können für die Kinder negative Folgen haben.
Am Samstagmorgen, 15. Juli 2023, kam es im Kreis 10 zu einem Badeunfall. Ein Mann konnte aus dem Wasser geborgen und reanimiert werden. Er verstarb am selben Tag im Spital.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Freitag ist im Oberengadin ein Mann als vermisst gemeldet worden. Er wurde nach einer mehrstündigen Suchaktion tot aufgefunden.
Am Freitagvormittag ging beim Polizeistützpunkt Oberengadin-Bergell die Meldung ein, dass ein in der Schweiz wohnhafter polnischer Berggänger, welcher alleine im Oberengadin unterwegs sei, nicht mehr erreicht werden konnte.
Ein zunächst Unbekannter wurde am frühen Sonntagabend in Zofingen dabei ertappt, wie er ein parkiertes Auto durchsuchen wollte.
Auf der Fahndung konnte die Polizei den mutmasslichen Dieb festnehmen.
Sowohl auf den Strassen wie auch auf dem Wasser hatte die Luzerner Polizei über das Wochenende viel Arbeit.
Es ereignete sich mehrere Verkehrsunfälle und auf dem Sempachersee konnte die Wasserpolizei ein sinkendes Boot bergen.
Am Sonntag (16.07.2023), kurz vor 12:10 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Auto gemeldet worden, welches einen Verkehrsteiler (Biene Maja) an der Henauerstrasse umgefahren habe und anschliessend weitergefahren sei.
Im Zuge einer Fahndung konnte das Auto aufgefunden und der Autofahrer angetroffen werden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Sonntag (16.07.2023), kurz vor 16 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde eine 36-jährige Autofahrerin leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Auf der A2 entstehen auf dem Abschnitt Hergiswil–Beckenried in Richtung Luzern regelmässig Stausituationen, welche zu Ausweichverkehr auf das nachgelagerte Strassennetz der Kantone Nidwalden und Obwalden führen.
Um die Verkehrssituation zu verbessern, soll der Verkehrsfluss auf der A2 optimiert und Ausweichverkehr vermindert werden.
Am Samstag, 15. Juli 2023, kurz nach 19.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit Schwyzer Kontrollschild vom Furkapass talwärts.
Im Bereich „Vor der Rufi“ bremste der 18-Jährige sein Fahrzeug verkehrsbedingt ab und kam dabei zu Fall.
Die Kantonspolizei Bern hat am Freitag in der Region Bützberg gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden 6 Fahrzeuglenkende angezeigt.
Zwei Fahrzeuge wurden sichergestellt.
Auf der A6 bei Kappelen ist am Sonntagabend ein Auto nach einem Selbstunfall in Brand geraten. Der Lenker wurde leicht verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen.
Am Sonntagabend, 16. Juli 2023 hat sich in Buttikon ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velofahrer ereignet.
Kurz vor 18 Uhr fuhr ein 32-jähriger Automobilist auf der Neugutstrasse Richtung Tuggen.
Am Sonntag, 16.07.2023, 16.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die 48-jährige Lenkerin eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich auf der Überholspur bei hohem Verkehrsaufkommen unterwegs.
Im Projekt Regionale Verbindungsstrasse A15-Gaster hat das kantonale Tiefbauamt ein Mitwirkungsverfahren zur Optimierung des Abschnitts Grynaustrasse-Rotfarb durchgeführt.
Variante D wurde positiv aufgenommen und soll weiterentwickelt werden.
Eine Kaltfront beendete in der Nacht von Samstag auf den heutigen Sonntag im Norden die kurze Hitzephase.
Warum sich nach der Kaltfront kein „meteorologischer“ Stau am Gotthard einstellte, erklären wir im zweiten Teil dieses Blogs.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Samstagmorgen in Horn eine Velofahrerin mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Heute Sonntag, 16. Juli 2023, erschien im Sonntags-Blick ein Artikel über die Stadtpolizei Winterthur.
Mehrere Aussagen darin sind unpräzise oder falsch und müssen richtiggestellt werden.
Die 18-jährige Frau, die seit dem frühen Sonntagnachmittag in Wünnewil vermisst wurde, wurde am späten Nachmittag bei guter Gesundheit aufgefunden.
Am Sonntag, den 16. Juli 2023, gegen 17:45 Uhr, wurden unsere Dienste darüber informiert, dass die 18-jährige Frau, die seit dem frühen Nachmittag als vermisst gemeldet war, in der Region Zürich, bei guter Gesundheit, aufgefunden wurde.
Am Sonntagmittag ist es beim Anschluss Thusis Süd zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Lenker und Sozia des Motorrades wurden dabei verletzt.
In Sundlauenen ist am Sonntagnachmittag ein Mann mit einem Motorrad verunfallt und dabei verletzt worden.
Er wurde mit einem Helikopter ins Spital geflogen.
Am Sonntag (16.07.2023), kurz nach 10 Uhr, ist es an der Wilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 31-jährige Autofahrer musste anschliessend zur Kontrolle vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Nacht auf Sonntag (16.07.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Thayngen mehrere parkierte Autos nach Wertgegenständen durchsucht.
Was sie hierbei gestohlen hat, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
In der Nacht zum Sonntag mussten in Frauenfeld zwei alkoholisierte Autofahrer ihren Führerausweis abgeben.
Sie werden zudem bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am 15.07.2023, kurz vor 07.00 Uhr, wurde an der Ecke Klybeckstrasse/Feldbergstrasse ein 84-jähriger Mann Opfer eines Raubes. Er wurde dabei leicht verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Am 15.07.2023, ca. 17.50 Uhr, wurde ein 19-jähriger Mann am Unteren Rheinweg bei der Florastrasse bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung schwer verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der stark alkoholisierte Mann eine am Rheinufer sitzende Gruppe angesprochen hatte.
Am 16.07.2023, um 04.45 Uhr, wurde ein 35-jähriger Mann im Theatergässlein, zwischen Steinenvorstadt und Birsig-Parkplatz, Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei nicht verletzt.
Am späten Samstagabend ereignete sich auf der Route des Préalpes in Marly ein Unfall, an dem ein Auto und ein Motorrad beteiligt waren.
Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt und mit dem Helikopter in ein Krankenhaus geflogen. Die Strecke war mehrere Stunden lang für den Verkehr gesperrt.
Im Zeitraum zwischen Samstag (08.07.2023) und Freitag (14.07.2023) verübte eine unbekannte Täterschaft in Neuhausen am Rheinfall einen Einbruchdiebstahl in ein Einfamilienhaus mit angrenzender Autowerkstatt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Zwei zunächst unbekannte Diebe bestahlen am Bahnhof eine Seniorin.
Dank eines aufmerksamen Augenzeugen konnte die Polizei auf der Fahndung die mutmasslichen Täter festnehmen.
Am Sonntag (16.07.2023), kurz nach 04:30 Uhr, ist ein 36-jähriger Mann an der Oberen Bahnhofstrasse von einem unbekannten Mann geschlagen und beraubt worden.
Der Unbekannte stahl das Mobiltelefon des 36-Jährigen und flüchtete mit drei weiteren Personen in Richtung Bahnhof. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Bewohner zweier Häuser in Zofingen erhielten in der Nacht ungebetenen Besuch eines Diebes.
Auf der Fahndung nahm die Kantonspolizei einen jugendlichen Algerier unter dringendem Tatverdacht fest.
Die Rottweilerhündin Grace und der Dobermannrüde Wakan haben sich im Polizei-Ausbildung für Junghunde kennengelernt und sich bereits gute Freunde geworden.
Nach dem Training dürfen sie jeweils zusammen spielen.
In der Zeit zwischen Freitagnacht und Samstagmorgen (15.07.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Brennerweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zum Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Samstag (15.07.2023), um 10 Uhr, ist es auf der St. Peterstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Der 70-jährige E-Bikefahrer wurde dadurch unbestimmt verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.