Am Samstag (15.07.2023), kurz vor 14:30 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Rettungswagen auf einer Dringlichkeitsfahrt gekommen.
Ein 87-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Ein weiterer Rettungswagen brachte ihn ins Spital.
Am Samstag (15.07.2023), kurz nach 15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass im Bereich Steigmatt eine Ballenpresse Feuer gefangen habe.
Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. An der Ballenpresse dürfte dennoch Totalschaden entstanden sein.
Am Samstag (15.07.2023) ist es in Chur zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Velofahrer gekommen.
Der Velofahrer wurde verletzt.
Eine Seniorin geriet in Berikon auf die Gegenfahrbahn und stiess frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Es blieb bei grossem Sachschaden.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 15. Juli 2023, kurz nach 16.30 Uhr auf der Bahnhofstrasse in Berikon.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass es heute gegen 16.00 Uhr in Serravalle im Val Pontirone zu einem Verkehrsunfall kam.
In Serravalle TI ist ein Auto auf der Fahrt ins Val Pontirone von der Fahrbahn abgekommen und 50 Meter in die Tiefe gestürzt. Der Lenker (†76) und sein Beifahrer (†81) sind dabei tödlich verunglückt.
Am Samstag, den 15. Juli 2023, hatten sich Aktivisten von „Renovate Switzerland“ auf der Place de la Planta versammelt, um eine von der Stadtverwaltung Sitten nicht bewilligte Demonstration durchzuführen.
Die Kantonspolizei verhinderte mit Unterstützung der Regionalpolizei der Städte Sitten und Siders die Durchführung dieser Demonstration.
Am Samstag, 15. Juli 2023, um 11:20 Uhr, ereignete sich auf der Sustenpassstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorradlenker und einem Personenwagen.
Der Motorradlenker überholte den bergwärts fahrenden Personenwagen. Während des Überholvorgangs touchierten sich die beiden Fahrzeuge.
Am Samstagnachmittag ist in Bern eine Frau mit einem E-Bike verunfallt. Die Frau wurde schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der Unfall wird untersucht.
Am Samstagnachmittag ist in Lengnau in einer Lagerhalle mit abgestellten Fahrzeugen und Zubehör ein Brand ausgebrochen. Eine Person wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig. Es entstand hoher Sachschaden. Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Samstag (15.07.2023), um 14:10 Uhr, ist es auf der Taa-Strasse mutmasslich während eines Überholmanövers zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Daraufhin überschlug sich das Auto eines 37-jährigen Autofahrers mehrmals und kam auf der Seite liegend zum Stillstand.
Der 37-Jährige wurde durch den Unfall schwer verletzt und musste, nach der Erstbetreuung durch den Rettungsdienst und eine Notärztin, von der deutschen Rettungsflugwacht ins Spital geflogen werden.
Für die einen stehen die Sommerferien vor der Tür, andere sind bereits mitten drin.
Die Koffer sind gepackt, und viele von uns zieht es wohl ans Mittelmeer. Ein Grund, uns die erwartete Hitzewelle im und ums Mittelmeer genauer anzuschauen.
Ab dem 1. August 2023 könnt ihr die Form eurer Autobahnvignette auswählen.
Dann wird nämlich die neue E-Vignette eingeführt. Wer es also leid ist, jährlich mühsam die Klebevignette und die Kleberesten zu entfernen, kann zukünftig eine E-Vignette lösen.
Mitte Juni hat das Tiefbauamt Graubünden (TBA) in Ilanz und Tamins zwei Wechselverkehrszeichen durch neue, digitale LED-Signalisationen ausgetauscht.
Ein grosser Vorteil gegenüber den bestehenden, mechanischen Anzeigen liegt in der flexibleren und detaillierteren Anzeige der Strassenzustände. Ein Jahr lang testet das TBA die neue Signalisation – unter anderem mit einer Befragung der Verkehrsteilnehmenden.
Am Freitagnachmittag, 14. Juli 2023, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Raron ein Verkehrsunfall.
Ein Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt.
Am späten Freitagabend, kurz vor 23:00 Uhr, ist eine 19-jährige Autolenkerin auf der Maschwandenstrasse in Hünenberg, vor der Kantonsgrenze, verunfallt.
Sie wurde gemäss eigenen Aussagen von einem Wildtier am Strassenrand überrascht und verlor beim Ausweichmanöver in einer Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug.
Am Freitag, 14. Juli 2023, kam ein Wanderer auf dem Abstieg vom Fenêtre d'Arpette in Trient ums Leben.
Zwei Wanderer waren seit Anfang der Woche auf der Strecke der Tour du Mont-Blanc unterwegs.
In der Nacht auf Freitag wurde in Wangen bei Olten ein Jugendlicher von einer Gruppe junger Männer überfallen und tätlich angegangen. Er wurde leicht verletzt.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Nachdem am Freitagabend (14.7.2023) ein verdächtiger Gegenstand zur Räumung und Absperrung des Bahnhofs Winterthur Grüze geführt hat, sicherten der Entschärfungsdienst des Forensischen Instituts Zürich und die Kantonspolizei Zürich den Gegenstand.
Die umfassende forensische Untersuchung zeigte, dass es sich im Gegenstand um eine ungefährliche Flüssigkeit handelte.
Bei einem Selbstunfall auf dem Autobahnzubringer bei Oensingen hat sich in der Nacht auf Samstag ein Auto überschlagen.
Der verletzte Lenker wurde aus dem Fahrzeug geborgen und in ein Spital gebracht.
Am Samstag, 15.07.2023, 05:20 Uhr, ereignete sich in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 20-jährige Lenker eines Personenwagens war von Bilten herkommend auf der Linth-Escherstrasse in Richtung Niederurnen unterwegs.
Am Freitag (14.07.2023), kurz vor Mitternacht, ist es am Bahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.
Dabei wurde ein 36-jähriger Afghane mutmasslich mit einem Messer schwer verletzt. Ein 33-jähriger Algerier wurde unter dringendem Tatverdacht festgenommen.
Am Freitag (14.07.2023), kurz vor 11:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Auto mit Anhänger gekommen.
Dadurch geriet das Zugfahrzeug auf die Gegenfahrbahn und prallte in ein korrekt entgegenkommendes Auto.
Mit einem Neulenker am Steuer überschlug sich am Freitagabend oberhalb von Zetzwil ein mit fünf jungen Leuten besetztes Auto.
Vier Insassen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Freitag, 14. Juli 2023, ist es in Urnäsch zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen mit Anhänger und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Während eines Überholmanövers des Lieferwagenfahrers touchierte der Anhänger die Fahrradfahrerin und brachte diese zu Fall.
Wegen eines verdächtigen Gegenstandes musste der Winterthurer Bahnhof "Grüze" am Freitagabend, 14. Juli 2023, evakuiert und weiträumig abgesperrt werden.
Der Gegenstand wurde von Spezialisten untersucht und zur genaueren Überprüfung mitgenommen.
Am Samstagnachmittag, 15.07.2023, um 12:40 Uhr, kam es in der Stadt Schaffhausen auf der Bahnhofstrasse, kurz vor der Adlerunterführung, zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Dabei wurden eine Frau und deren Kind verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
Auch in den vergangenen 12 Monate waren unsere Polizistinnen und Polizisten der Kinder- und Jugendinstruktion in den Schulen und Kindergärten unterwegs und haben den Schülerinnen während knapp 10'000 Lektionen Wissen zu den Themen Kriminal- und Verkehrsprävention vermittelt.
Ebenso bereiteten sie die Schüler auf die Veloprüfung vor und zeigten ihnen, wie sie sich korrekt und sicher mit dem Velo im Strassenverkehr bewegen.
Vom 16.-20. August 2023 findet in Kloten-Bülach der Armeeanlass CONNECTED statt.
Mit Fokus auf die Themen Digitalisierung und Cyber gibt die Armee einmalige und spannende Einblicke in ihre Aufgaben, Leistungen und Fähigkeiten, du wirst staunen.
In einer Kurve der Balmbergstrasse in Fahrtrichtung Welschenrohr blieb am Freitagvormittag ein Lastwagen stecken.
Die Passstrasse musste rund dreieinhalb Stunden gesperrt werden.
Am Freitag, 14.07.2023, 14.50 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Näfels ein Verkehrsunfall.
Der 47-jährige Lenker eines Personenwagens fuhr vom Zubringer herkommend auf der Hauptstrasse in Richtung Zentrum Näfels.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Freitag in Deitingen einen mutmasslichen Dieb anhalten.
Er steht in Verdacht, Gegenstände aus einem Fahrzeug gestohlen zu haben.
Am Freitag (14.07.2023), um 07:00 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein schwerer Arbeitsunfall auf einer Baustelle auf den Bahngleisen entlang der Walenseestrasse gemeldet worden.
Dabei wurde ein 29-jähriger Arbeiter schwer verletzt.
Die Ermittlungen zum Brand eines Einfamilienhauses in Lauterbrunnen im Mai sind abgeschlossen.
Gemäss diesen steht eine technische Ursache im Vordergrund.
Die Pegelstände der Flüsse und Seen haben an vielen Orten saisonale Tiefststände erreicht.
Die Wassertemperaturen erreichten in manchen Flüssen und Bächen bereits Werte, die für Wasserlebewesen lebensbedrohlich sind.
Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr als erheblich.
Das überwiegend warm-heisse und trockene Wetter lässt die Waldbrandgefahr ansteigen.
Am Donnerstagabend ist im Keller eines Dreifamilienhauses in Bonaduz ein Feuer ausgebrochen.
Eine Person musste zur Kontrolle in Spitalpflege gebracht werden.
Am Freitag, 14. Juli 2023, ist es im Bereich Musfallen zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Ein Berggänger stürzte in die Tiefe und konnte von der Rettungsflugwacht nur noch tot geborgen werden.
Am Mittwoch, 12. Juli 2023 und Donnerstag, 13. Juli 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich fünf Personen fest, die mutmasslich mit Drogen handelten.
Zudem wurden über 2,5 Kilogramm Kokain und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken sichergestellt.
Auf der Renggstrasse in der Gemeinde Entlebuch ist am Donnerstag ein Motorradfahrer gestürzt und wurde dabei verletzt.
Durch den Rettungsdienst 144 wurde er ins Spital gefahren.
Heute Morgen ist in einem Stall in Forel/FR ein Brand ausgebrochen. Mehrere Freiburger und Waadtländer Feuerwehren standen im Einsatz, ebenso die Polizei.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Brandursache zu klären.
Am späten Donnerstagnachmittag hat sich auf der A16 bei Tavannes ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Trotz sofortiger Rettungsmassnahmen verstarb ein Mann noch auf der Unfallstelle.
Drei weitere Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Der Unfall wird untersucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.