Während Zehntausende am ersten Badenfahrt-Wochenende friedlich feierten, verzeichnete die Polizei etliche Schlägereien und nahm rund ein Dutzend Beteiligte fest.
Bei heissem Sommerwetter strömten über das ganze Wochenende hinweg Zehntausende in die Bäderstadt, um hundert Jahre Badenfahrt gebührend zu feiern.
Auf der A8 bei Krattigen finden in den nächsten zwei Wochen rund um das Lido Belagsarbeiten statt.
Der Verkehr wird nachts während der Arbeiten wechselseitig geführt.
Am Freitag ging der erste von zwei kombinierten Wiederholungskursen zu Ende.
In diesem WK übten über 100 Angehörige der Zivilschutzorganisation ZSO Bern plus erfolgreich die Zusammenarbeit über alle Fachbereiche hinweg und mit weiteren Organisationen innerhalb und ausserhalb von Schutz und Rettung Bern auf dem Übungsgelände im Gäbelbach, an der Aare im Schwellenmätteli und im Ausbildungszentrum RKZ BBM in Köniz.
Heute Montag, 21. August 2023, kurz nach 06.00 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri eine Meldung zu einem Gebäudebrand in Gurtnellen.
Die unverzüglich ausgerückten Einsatzkräfte fanden das Haus in Vollbrand vor.
Gestern Sonntag, 20. August 2023, kurz nach 19.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse in Richtung Erstfeld.
In einer Kurve geriet der 22-jährige Fahrer aus noch unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn.
Die Air Zermatt hat das bisher einsatzreichste Wochenende dieses Sommers hinter sich.
Insgesamt wurden die Walliser Luftretter die letzten beiden Tage zu 39 Einsätzen gerufen. Teilweise standen drei Helikopter der Air Zermatt gleichzeitig für Rettungen im Einsatz. Alleine am Samstag wurden die Rettungscrews zu 24 Notfällen gerufen.
Wegen der Platz- und Raumbedürfnisse hat das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau auf Antrag des Polizeikommandos entschieden, dass der Polizeiposten Weinfelden an die Dunantstrasse verlegt wird.
Die sichtbare Polizeipräsenz in Weinfelden wird unverändert bleiben.
Vom Montag, 21. August bis Mittwoch, 6. September 2023, wird die Kantonspolizei anlässlich des bevorstehenden Schulanfangs im ganzen Kanton präsent sein, um die Sicherheit auf dem Schulweg zu erhöhen.
Nach den Sommerferien werden sich nahezu 30'000 Schülerinnen und Schüler im Alter von 4 bis 12 Jahren zum Teil zum ersten Mal auf den Schulweg machen.
Am Sonntag, 20. August 2023, hat sich ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Unteriberg erheblich verletzt.
Der 18-jährige Mann wollte um 15.50 Uhr auf der Waagtalstrasse mehrere Fahrzeuge überholen.
Gleich eine doppelte medizinische Hilfeleistung, inkl. Einweisung des Rettungshelis, hatten unsere beiden Pikettleute heute Nacht in Bad Zurzach zu bewältigen.
Wie immer bei solchen Einsätzen hat die Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen wieder einmal einwandfrei funktioniert.
Am Sonntag (20.08.2023), um 14:15 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 34-jähriger Autofahrer war alkoholisiert unterwegs.
Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Am Sonntag (20.08.2023), um 10:45 Uhr, ist es auf der Neckertalstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 52-jähriger Velofahrer musste vom Rettungsdienst mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (20.08.2023), um 18 Uhr, ist es auf der Sarganserstrasse, mutmasslich während eines Überholmanövers, zu einem Zusammenprall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Dabei wurde ein 25-jähriger Motorradfahrer unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Von Mittwoch, 23. August 2023, 7 Uhr, bis Freitag, 15. Dezember 2023, 16 Uhr, ist die Hegibachstrasse im Abschnitt Heliosstrasse bis Asylstrasse in Richtung Hegibachplatz gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Witikonerstrasse und die Hofackerstrasse.
Am Sonntag, 27. August 2023 wird auf der Schanfiggerstrasse das 41. Rad-Bergrennen von Chur nach Arosa durchgeführt.
In diesem Zusammenhang kommt es zwischen 11:00 und 13:15 Uhr zu Verkehrsbehinderungen mit Wartezeiten.
Am Wochenende ereigneten sich diverse Unfälle im Kanton Luzern. Gleich zwei Unfälle ereigneten sich mit Traktoren.
Eine Person wurde dabei erheblich verletzt.
Am Sonntag, 20. August 2023, ereignete sich im Val Ferret ein tödlicher Gleitschirmunfall.
Ein Gleitschirmpilot brach in Chamonix zu einem Tandemflug auf. Aus bislang ungeklärten Gründen brach der Gleitschirm gegen 16:15 Uhr über den „Granges“ in der Nähe von La Fouly aus.
Auf der Aarauerstrasse in Olten hat sich am Sonntagabend eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurden zwei Personen verletzt in ein Spital gebracht.
Der betroffene Strassenabschnitt musste gesperrt werden.
Auf Wunsch der Stadt Zofingen betreibt das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau im Monat September ein Lärmdisplay an der Luzernerstrasse in Zofingen.
Mit dem Lärmmess-Anzeigesystem, welches an anderen Orten im Kanton bereits erfolgreich eingesetzt wurde, wird erfasst, welche Verkehrsteilnehmenden übermässig Lärm verursachen.
Von dieser Bekleidung raten wir Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern ab.
Mit dem Motorrad kann auch der kleinste Ausrutscher schmerzhafte Folgen haben.
Am Montagmorgen, 21. August 2023, kurz vor 06.00 Uhr, kam es in einem Gewerbegebäude an der Güterstrasse in Pratteln BL zu einem Brandausbruch. Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Ereignisdienste sind im Einsatz.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstag (19.5.2023) am Flughafen Zürich einen Drogenkurier verhaftet und etwa 500 Gramm sichergestellt.
Der 35-jährige Mann aus Guinea-Bissau reiste mit dem Flugzeug von Lissabon her nach Zürich.
Man nehme rund 30 Kilometer Strassen in einer attraktiven Landschaft, sperre sie einen Tag für den motorisierten Verkehr und sorge für ein vielseitiges Rahmenprogramm entlang der Strecke. Daraus wird ein Erlebnistag oder anders gesagt: ein slowUp Event.
Auch heute fand ein slowUp rund um den Sempachersee statt. Und wo Strassen gesperrt und für die Sicherheit der Teilnehmenden gesorgt werden muss, da sind auch wir mit dabei.
Am Samstagabend, 19. August 2023, kurz nach 19.30 Uhr, ereignete sich im Kreisverkehrsplatz Baslerstrasse/Grabenring in Allschwil BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer E-Bike Fahrerin.
Die E-Bike Fahrerin wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstag ist im Dachstock eines Hauses in Weier im Emmental ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner konnten sich selbständig ins Freie begeben. Im Einsatz standen über 80 Einsatzkräfte. Ein Angehöriger der Feuerwehr wurde beim Einsatz verletzt. Er wurde ins Spital gebracht, der Brand konnte schliesslich gelöscht werden.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Samstag, 19. August 2023, kurz nach 12.45 Uhr, gemeldet, dass ein Brand in einem Einfamilienhaus in Weier im Emmental (Gemeinde Affoltern im Emmental) ausgebrochen sei.
Nach zwei Diebstählen in Romanshorn hat die Kantonspolizei Thurgau am Freitagabend vier Tatverdächtige festgenommen.
Nach 22 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale Meldungen ein, dass beim Bahnhof zwei Männern eine Armbanduhr respektive eine Halskette gestohlen worden sei.
Am Sonntagmorgen, 20. August 2023, erlitt eine Frau beim Aufbau eines Quartierfest im Kreis 3 einen Stromschlag und wurde schwer verletzt.
Kurz nach 9 Uhr wurde eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich beim Idaplatz zu einer Frau, die zuvor einen Stromschlag erlitten hatte, gerufen.
Am Samstagmorgen, 19. August 2023, musste die Feuerwehr Unteriberg wegen eines Fahrzeugbrandes ausrücken.
Ein Personenwagen, der in Studen auf einem Parkplatz abgestellt war, geriet um 8.45 Uhr in Brand.
Am Samstagnachmittag, 19. August 2023, kam es auf der Pfäffikonerstrasse in Feusisberg zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 54-jähriger Mann kam um 15.50 Uhr von der Strasse ab, prallte auf der rechten Seite in eine Stützmauer und kam anschliessend bei der Mittelinsel zum Stillstand.
Am Samstag (19.08.2023), kurz vor 13 Uhr, ist es auf dem Radweg an der Grynaustrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo mit Anhänger gekommen.
Ein 46-jähriger Velofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs und wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (19.08.2023), um vor 11:45 Uhr, ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen.
Ein 30-jähriger Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (19.08.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Montlingerstrasse eingebrochen.
Sie brach gewaltsam ein Fenster auf und betrat das Gebäude.
Am Samstag (19.08.2023), kurz nach 21:20 Uhr, ist ein 38-jähriger Mitarbeiter des Verkehrsdiensts auf der Rütistrasse von einem Auto angefahren worden. Der unbekannte Autofahrer entfernte sich anschliessend vom Unfallort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (19.08.2023), um 15:15 Uhr, ist ein Motorrad auf der Murgstrasse nach einem Selbstunfall in ein entgegenkommendes Auto geprallt. Ein 20-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag, 19. August 2023, ist es in Stein beim Ausparkieren eines Autos zu Kollisionen mit anderen Fahrzeugen gekommen.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Samstag, 19.08.2023, um 22:55 Uhr, kam es in Basel an der Welschmattstr. 19 zu einem Verkehrsunfall mit anschliessender Fahrerflucht.
Bei dem Unfall touchierte ein männlicher Motorradfahrer zwei parkierte Fahrzeuge. Der Lenker kam dabei zu Fall. Anschliessend fuhr er davon ohne sich um die Schadensregelung zu kümmern. Dabei verhielt er sich pflichtwidrig nach einem Verkehrsunfall.
Das St.Gallerfest 2023 verzeichnete gemäss Veranstalter über beide Tage rund 100'000 Besucherinnen und Besucher.
Die Veranstaltung verlief ohne grössere Zwischenfälle und die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagabend in Frauenfeld einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten um 20:40 Uhr an der St. Gallerstrasse kurz vor Matzingen einen Autofahrer.
Am Samstagmittag ist es in Davos auf der Kreuzung Tal- Dischmastrasse zu einer Kollision gekommen.
Ein schwer verletzter Mountainbiker wurde ins Spital gebracht.
Am Samstagnachmittag (19.08.2023) wanderte ein 59-jähriger Mann zusammen mit seiner Lebenspartnerin von der Ebenalp in Richtung Alp Bommen.
Der Mann brach unerwartet zusammen und wurde in der Folge durch anwesende Personen betreut.
Am Freitagabend ist eine Frau bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden als vermisst gemeldet worden.
Am Freitagabend meldete uns der Besitzer eines Gästehauses in Sils im Engadin, dass eine 68-jährige deutsche Berggängerin noch nicht zurückgekehrt sei. Aufgrund dieser Meldung wurde unverzüglich eine Suchaktion nach der vermissten Frau gestartet. Mit technischer Unterstützung des Bundesamtes für Polizei Fedpol, sowie Kantonspolizei intern, konnte die Regacrew das Telefon der Vermissten in unwegsamem Gelände im Val da Pia in Maloja am heutigen Morgen orten und Sie dann mit einer Wärmebildkamera auch auffinden. Durch eine zweite Regacrew wurde die verwirrte und dehydrierte, ansonsten unverletzte Berggängerin, mittels einer Windenaktion geborgen und ins Spital Oberengadin geflogen.
Bei Windgeschwindigkeiten von über 125 Stundenkilometern rettete die Air Zermatt am Pollux zwei Bergsteiger aus Frankreich. Während ihrer Bergtour stürzten die beiden auf instabilem Untergrund etwa 80 Meter in die Tiefe. Dies führte zu schweren Verletzungen bei einem der Alpinisten.
Trotz extrem widriger Wetterverhältnisse gelang es der Air Zermatt, den Schwerverletzten sicher ins Spital nach Aosta zu fliegen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.