Am Samstag (19.08.2023), kurz nach 8 Uhr, konnte auf einer Lichtung unterhalb des Sälsweg ein verunfalltes Auto und ein lebloser Mann aufgefunden werden. Der ausgerückte Notarzt der Rega konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Beim Mann handelt es sich mutmasslich um einen 71-jährigen, in der Region wohnhaften Schweizer. Er wurde vorgängig als vermisst gemeldet.
Auf der Balmbergstrasse bei Balm bei Günsberg hat sich am Samstagmorgen ein Unfall mit einem Fahrrad ereignet. Die Velolenkerin wurde dabei erheblich verletzt und mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zum Unfallhergang und den Umständen aufgenommen und suchen Zeugen.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega stand heute Nacht, 19. August, für eine vermisste Frau im Einsatz. Sie war im Malojagebiet unterwegs und nicht ins Hotel zurückgekehrt. Die Crew des aufgebotenen Suchhelikopters der Rega konnte die 68-jährige Frau dank der Wärmebildkamera finden.
Die erfolgreiche Rettungsaktion wurde mit Unterstützung der Kantonspolizei Graubünden und des Fedpols durchgeführt.
In den frühen Morgenstunden von Samstag, 19. August 2023, sind Unbekannte in ein Edelmetallgeschäft in Teufen eingebrochen.
Die Täterschaft entwendete Schmuck und Uhren und richtete hohen Schaden an.
Am Freitag (18.08.2023), kurz nach 23:30 Uhr, ist auf der der Autobahn A13 ein Auto in einen angrenzenden Wildschutzzaun geprallt. Ein 25-jähriger Autofahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu.
Es entstand hoher Sachschaden.
Nach einem Verkehrsunfall in Steinebrunn musste am Freitag eine Autofahrerin ins Spital gebracht werden.
Eine 52-jährige Autofahrerin war um 18.45 Uhr auf der Amriswilerstrasse in Richtung Neukirch unterwegs.
Am Freitagnachmittag, 18. August 2023, verunfallte ein 48-jähriger deutscher Staatsangehöriger in Oberiberg mit seinem Gleitschirm.
Der Mann startete um 16.15 Uhr bei der Bergstation Sternen im Hoch Ybrig.
In der Nacht auf Freitag, 18. August 2023, wurde in Urnäsch in ein Ladenlokal eingebrochen. Zudem gingen im Verlauf des Tages verschiedene Meldungen ein, dass auch unverschlossene Personenwagen durchsucht worden sind.
In der Nacht auf Freitag ist in Urnäsch eine unbekannte Täterschaft in einen Gewerbebetrieb eingebrochen. Die Täterschaft verschaffte sich mit Werkzeuggewalt über die Eingangstüre Zutritt ins Gebäude und durchsuchte den Verkaufsraum nach Wertsachen. Dabei wurde ein Elektronikgerät entwendet. Der Sachschaden wird auf einige Hundert Franken geschätzt.
Am Freitag (18.08.2023), kurz nach 18 Uhr, ist es auf einem Parkplatz an der Bahnhofstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 38-jährige Autofahrer war in alkoholisierten Zustand unterwegs. Es entstand geringer Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (19.08.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Weise Zugang zum Mehrfamilienhaus und brach im Innern gewaltsam ein Fenster auf.
Am Samstag (19.08.2023), kurz nach 02:30 Uhr, ist an der Paradiesstrasse ein Auto in einen Kandelaber geprallt. Der 27-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig beurteilt.
Er zog sich durch den Unfall leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitagnachmittag ist es in Kiesen zu einem Verkehrsunfall gekommen, wobei ein Velofahrer schwer verletzt wurde. Der betroffene Strassenabschnitt musste für die Dauer der Unfallarbeiten gesperrt werden.
Abklärungen zum Unfallhergang laufen.
Am Samstag, 19. August 2023, kurz vor 03:00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Deutschen Kontrollschildern auf Autobahn A2 Richtung Norden.
Auf dem Gemeindegebiet Amsteg, im Bereich «Grund», kam es zu einer Kollision mit der Leitplanke. Dabei überschlug sich das Fahrzeug des 62-jährgen Lenkers und kam auf der Fahrbahn, auf dem Dach liegend, zum Stillstand.
Am Sonntag, 13.08.2023, 22.15 Uhr, verstarb in der oberen Allmeind in Ennenda eine zunächst unbekannte weibliche Person, die vom Regionalzug in Richtung Linthal erfasst worden war.
Nach entsprechenden Hinweisen aus der Bevölkerung konnte die Verstorbene zwischenzeitlich identifiziert werden.
Am Freitagmittag (18.08.2023) kam es auf einer Strassenkreuzung in Herblingen zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen, wobei die Lenker einen Schock erlitten.
An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitag, 18.08.2023, um 14:00 Uhr, ereignete sich in Basel in der Schwarzwaldallee ein Verkehrsunfall vor dem Badischen Bahnhof.
Aus noch nicht geklärten Gründen kam es zum einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
In Zuoz ist es am Freitagnachmittag zu einem Feuerwehreinsatz wegen einer beschädigten Hydraulikölwanne gekommen.
Ein Schaden für die Umwelt konnte verhindert werden.
Am 18. August 2023 gegen 18:15 Uhr ging bei der Polizeizentrale ein Anruf ein, in dem mitgeteilt wurde, dass in der Küche einer Wohnung in der Rue de Montjoie 2 in Porrentruy ein Feuer ausgebrochen war.
Das Feuer wurde von Nachbarn und der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht. Die Mieterin wurde aufgrund von Verbrennungen an den Beinen im Hôpital du Jura in Delémont behandelt.
Am Freitag, 18. August, gegen 09.50 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 25-jährigen Einwohner von Champagne gesteuert wurde, auf der AR A5 in Richtung Biel.
Im Sauges-Tunnel prallte er auf das Heck des vorausfahrenden Fahrzeugs, das von einer 72-jährigen Frau aus Vaison-la-Romaine / F gelenkt wurde.
Am Mittwoch, den 16. August 2023, gegen Mitternacht, sah eine Bürgerin einen Mann und eine Frau, die teilweise unbekleidet auf der Strasse im Bereich des Viertels Prébarreau standen.
Die alarmierte Gendarmerie griff schnell ein und ermöglichte die Festnahme des mutmasslichen Vergewaltigers.
Am Freitag, 18. August, gegen 09:00 Uhr, fuhr ein landwirtschaftlicher Traktor mit einem Tankanhänger, der von einem 41-jährigen Mann aus Cornaux gelenkt wurde, auf der Route de Nods in Lignières in südlicher Richtung.
An einem bestimmten Punkt kippte der Anhänger auf die rechte Seite und blieb dann quer zur Strasse stehen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 34 vom 21.08.2023 bis zum 27.08.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Darum ist die Kantonspolizei Zürich Teil der Ausstellung Connected23 der Schweizer Armee.
Während drei Tagen erhalten Sie spannende Einblicke und Präventionshinweise zum Thema Cybercrime.
Gemeinsam mit Valentina Kumpusch, Vizedirektorin des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) und Martin Hutter, Chef der Dienststelle für Nationalstrassenbau (DNSB), hat Staatsrat Franz Ruppen, Vorsteher des Departements für Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt (DMRU), heute die Teilstrecke Schnidrigu - Wanne West zwischen den Anschlüssen Gampel-Steg Ost und Raron offiziell eröffnet.
Die Inbetriebnahme dieser 2,5 Kilometer langen Teilstrecke ist ein weiteres Etappenziel zur Fertigstellung der Autobahn A9 im Oberwallis.
Am frühen Freitagmorgen wurden nach einem Einschleichdiebstahl in Alterswilen zwei Tatverdächtige festgenommen und inhaftiert.
Kurz nach 4.30 Uhr meldete eine Bewohnerin der Kantonalen Notrufzentrale, dass sie soeben zwei Personen in ihrem Einfamilienhaus überrascht habe und diese nun geflüchtet seien.
In den letzten Tagen gingen bei der Kantonspolizei Schwyz mehrere Meldungen ein, wonach sich Personen bei Telefonanrufen fälschlicherweise als Mitarbeitende der Schwyzer Kantonalbank ausgegeben haben.
Die unbekannten Männer versuchten die kontaktierten Personen davon zu überzeugen, dass sie einen offenen Betrag von einer Bestellung wie TV-Gerät oder ähnliches begleichen resp. stornieren müssten.
In den vergangenen Wochen gingen bei der Schaffhauser Polizei mehrere Strafanzeigen gegen Betrüger auf Online-Marktplätzen ein.
In diesem Zusammenhang wird der Bevölkerung im Umgang mit Online-Verkaufsplattformen zur Vorsicht geraten.
Nach der vorübergehenden Schliessung der Polizeiposten von dieser Woche sind die Polizeiposten im Kanton Luzern ab Samstag wieder zu den üblichen Öffnungszeiten besetzt.
Die Luzerner Polizei musste in dieser Woche die Polizeiposten im Kanton Luzern am Mittwoch, Donnerstag und Freitag vorübergehend schliessen.
In der Nacht zum Freitag musste in Frauenfeld ein alkoholisierter Autofahrer den Führerausweis abgeben.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Das Tiefbauamt der Stadt Zürich plant auf der Rosengartenstrasse und der Bucheggstrasse zwei ebenerdige, behindertengerechte Querungen für den Fuss- und Veloverkehr und Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr.
Im Februar 2020 hat das kantonale Stimmvolk die Vorlage für ein Rosengartentram und einen Rosengartentunnel abgelehnt. Seit 50 Jahren schneidet die stark befahrene Hauptverkehrsachse die Quartiere in zwei Teile.
Am Donnerstag verursachte ein Automobilist zwischen Safenwil und Kölliken eine Kollision mit einem anderen Wagen. Eines der Autos wurde auf das angrenzende Bahngleis geschleudert.
Zwei Beteiligte wurden leicht verletzt.
Gestern Nachmittag, gegen 16.30 Uhr, rückte die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern nach Mühleberg aus.
Auf einem Hof musste zusammen mit der Feuerwehr Regio Laupen ein rund 200 Kilogramm schweres Kalb aus einer Güllengrube gehoben werden.
Vor dem Hauptbahnhof in Solothurn im Bereich der Kreuzung Dornacherstrasse/Rötistrasse ist am Donnerstagnachmittag, 17. August 2023, ein unbekannter Automobilist mit einem Linienbus kollidiert und verursachte dabei Sachschaden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Übers Wochenende vom Freitag (11.08.2023) auf Montag (14.08.2023) hat eine unbekannte Täterschaft auf einer Baustelle in der Stadt Schaffhausen schwere Baumaschinen im Wert von über 10'000.- Franken gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Diebstahl.
Am Donnerstag (17.08.2023), kurz vor 21 Uhr, ist der Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen an der Notkerstrasse ein Einschleichdiebstahl in ein Auto und mehrere Versuche durch einen vorerst unbekannten Mann gemeldet worden.
Die aufgebotenen Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen konnten im Zuge einer Fahndung einen 25-jährigen Afghanen anhalten und der Kantonspolizei St.Gallen übergeben. Der Mann wies eine gültige Landesverweisung auf und befand sich illegal in der Schweiz. Er wurde festgenommen.
Am Donnerstagmorgen (17.08.2023) ist beim Bushof in der Stadt Schaffhausen eine schwer verletzte Frau aufgefunden worden.
Die eigentliche Tat hat sich mutmasslich kurz zuvor im Bereich Vorstadt zugetragen. Eine Person wurde zwischenzeitlich verhaftet. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen dieses Vorfalls.
Am Samstag, 12. August 2023 stürzte ein Mann im felsigen Gebiet der Seeplanggen in Bisisthal in die Tiefe und verstarb aufgrund der erheblichen Verletzungen.
Inzwischen konnte die Identität der Leiche geklärt werden.
Wer im Strassenverkehr mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs ist, riskante Überholmanöver einleitet oder an illegalen Rennen teilnimmt, gilt als Raser, dem Konsequenzen drohen.
Die Kantonspolizei hat eine entsprechende Kampagne von der Stadtpolizei Zürich übernommen , weist in Pressemitteilungen und Videos auf die Gefahren hin und stellt klar, dass es sich bei Rasen um ein Verbrechen handelt.
Heute Freitag, 18. August 2023, gegen 03.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Aargauer Kontrollschildern auf der Furkastrasse von Realp herkommend in Richtung Andermatt.
Nach der Reussbrücke geriet der Lenker, gemäss eigenen Aussagen aufgrund eines Sekundenschlafs, von der Fahrbahn ab.
Am Freitag (18.08.2023), kurz vor 00:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Unfall mit Führerflucht und anschliessend zu einer Folgekollision gekommen. Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Am frühen Dienstagabend (15.08.2023) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Rennvelo ereignet.
Dabei wurde der Rennvelofahrer verletzt.
Und sind bereit für den Schulanfang. Ab kommendem Montag werden wir verstärkt auf den Schulwegen in Uster und Greifensee anzutreffen sein.
Dabei stehen das Unterstützen der Kinder und das Sensibilisieren der Autofahrenden im Fokus.
Die Kantonsstrasse zwischen der Abzweigung Steckbornstrasse / Pfynerstrasse und dem Ortseingang Herdern wird saniert. Die Bauarbeiten erfolgen unter einer Vollsperrung.
Hierfür muss die Strasse ab Montag, 4. September 2023, bis Freitag, 6. Oktober 2023, für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Ab Montag, 28. August 2023 bis Donnerstag, 31. August 2023, von 6 Uhr bis 22 Uhr wird der Kreisel beim Hafenbahnhof in Kreuzlingen für sämtlichen Verkehr gesperrt.
Im Anschluss werden die Buskanten der Fahrbahnhaltestellen „Hafenbahnhof“ sowie „Wasenstrasse“ hindernisfrei erstellt. Diese Massnahmen erfolgen im Einbahnregime.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.