An der Aarauerstrasse in Olten kam es in der Nacht auf Sonntag zu einer Abgabe von mehreren Schüssen.
Die Kantonspolizei Solothurn konnte den mutmasslichen Täter anhalten und festnehmen. Beim Vorfall wurde niemand verletzt.
Am Samstagmorgen (27.12.2025) ist in einem Firmengebäude an der Bildstrasse ein Adventskranz in Brand geraten.
Verletzt wurde niemand. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Samstag (27.12.2025) ist es an der Boppartstrasse zu einem Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Wichtiger Unterschied auf der Autobahn:
Rechtsvorbeifahren vs. Rechtsüberholen – klingt ähnlich, ist rechtlich aber ein grosser Unterschied. Was erlaubt ist und was nicht, zeigt unser Video.
Am Samstagabend (28.12.2025) ist der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen Rauch aus einer Wohnung in einem Wohnblock an der Witenwisstrasse gemeldet worden.
Das Gebäude wurde evakuiert. In der Brandwohnung stiessen die Einsatzkräfte auf eine leblose Person. Ein Grossaufgebot von Polizei, Sanität und Feuerwehr ist vor Ort.
Ein ausgedehntes und kräftiges Hochdruckgebiet erstreckt sich vom Nordatlantik über die Britischen Inseln und den Alpenraum bis zum Balkan und bestimmt bis auf Weiteres unser Wetter.
Mit einer mässigen südöstlichen Höhenströmung wird in den Bergen trockene und milde Luft herangeführt, in den Niederungen der Alpennordseite verbleibt mit Bise weiterhin ein feuchter Kaltluftsee.
Hattest du einen „Seich“ unter dem Baum und willst den verkaufsoffenen Samstag für den Umtausch nutzen?
Denke dabei daran, gut auf deine Wertsachen Acht zu geben!
Die Helikopter-Crews der Rega standen über die Weihnachtstage vom 24. bis zum 26. Dezember rund 110-mal im Einsatz.
Am Stephanstag forderten zwei Einsätze im Berner Oberland und im Alpstein die Crews besonders: Die Rettung von zwei Kletterern aus einer Felswand des Kreuzbergs (SG) sowie der Absturz eines Berggängers bei der Mittagschrinne (BE).
Eine 48-jährige Frau ist in den frühen Morgenstunden des 26. Dezember 2025 in Rotkreuz von zwei unbekannten Männern tätlich angegangen und beraubt worden.
Das Opfer wurde dabei leicht verletzt und musste zur medizinischen Versorgung ins Spital gebracht werden. Die Zuger Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Samstag (27.12.2025) in Obfelden einen Mann in einem Auto verhaftet, der Wertsachen aus diesem und weiterer Fahrzeuge stahl.
Gegen 2 Uhr meldete sich eine Frau über den Notruf bei der Kantonspolizei Zürich und teilte mit, dass sie auf ihrer Überwachungskamera eine Person sehen konnte, die ihr Fahrzeug unerlaubt zu öffnen versucht hat.
Ein in Brand geratener Weihnachtsbaum verursachte in Niederlenz in einem Mehrfamilienhaus am Neugrabenweg eine kurzfristige Evakuation.
Letztlich konnten aber alle Bewohner in ihre Wohnungen zurück. Verletzt wurde niemand.
Auf der Autobahn A1 bei Oensingen hat sich am Freitagnachmittag ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen auf der A1 Richtung Zürich.
Die Polizia cantonale und die Gemeindepolizeien weisen darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine Hauptursache für Verkehrsunfälle mit teils schweren Folgen ist.
Zur Verhinderung solcher Unfälle werden in der Woche 1, vom 29. Dezember 2025 bis 4. Januar 2026, mobile und semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
In der Nacht auf Samstag, 27. Dezember 2025, kurz nach Mitternacht, meldete eine Drittperson der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Schwyz, dass in der Unterführung beim Tierpark Goldau vermutlich zwei Personen Wände mit Farbe besprayt haben.
Die sofort ausgerückte Patrouille stellte in der betreffenden Unterführung frische Sprayereien an den Wänden fest.
In der Weihnachtsnacht verursachte ein 17-jähriger Automobilist mit einem gestohlenen Fahrzeug einen Verkehrsunfall.
Der Lenker, welcher lediglich im Besitz eines Lernfahrausweises war und eine unerlaubte Lernfahrt durchführte, prallte mit dem Personenwagen gegen ein parkiertes Auto und in die Hausfassade. Er wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.
Am Stephanstag (26.12.2025) und in der Nacht auf den 27. Dezember 2025 rückte die Kantonspolizei an verschiedene Einsätze aus.
Vereinzelt lösten sich die Probleme vor dem Eintreffen der Polizeipatrouille, in anderen Fällen konnten die Polizistinnen und Polizisten mit Rat zur Seite stehen oder beunruhigten Personen zur Nachtruhe verhelfen. Ein tierischer Schwarzfahrer wurde mit seinem Herrchen wieder vereint. Schwere Straftaten oder Unfälle blieben aus.
In einem Wohnhaus im Dorfzentrum von Flims ist am Freitagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten andernorts untergebracht werden.
Die Meldung zum Brand an der Via Vitg Sura ging nach 15.40 Uhr auf der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden ein.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Freitag in Kreuzlingen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.
Der Fahrer musste seinen Führerausweis abgeben.
Nachdem „Gio“ (Gio-Gordon vom Grafenfels) vorletzte Nacht noch einen Einbrecher gestellt hatte, ging er letzte Nacht im Alter von 11 ½ Jahren ein letztes Mal auf Spurensuche.
Über 400 Einsätze und mehr als 100 Erfolge – unzählige Spuren, flinke Pfoten und eine Nase, die fast nie daneben lag.
Am Donnerstag (25. Dezember 2025, kurz vor 19:45 Uhr) fuhr eine alkoholisierte Autofahrerin auf der Luzernerstrasse von Gelfingen in Richtung Hochdorf.
Dabei geriet sie mit ihrem Fahrzeug rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Leitpfosten und kam schliesslich auf dem Bahntrassee zum Stillstand. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag (26. Dezember 2025, kurz nach 00:30 Uhr) wurde der Polizei gemeldet, dass auf einem Parkplatz beim Bahnhof Sempach-Station ein Auto in Brand geraten sei.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand.
Ein ausgeprägtes Hochdruckgebiet erstreckt sich vom Nordatlantik über die Britischen Inseln und den Alpenraum bis zum Balkan und bestimmt bis auf Weiteres unser Wetter.
Mit einer mässigen südöstlichen Höhenströmung wird in den Bergen trockene und milde Luft herangeführt, in den Niederungen der Alpennordseite verbleibt mit Bise weiterhin ein feuchter Kaltluftsee.
Am Mittwoch (24. Dezember, kurz nach 20:00 Uhr) kam ein Autofahrer auf der Rütihofstrasse in Schlierbach aufgrund der vereisten Fahrbahn von der Strasse ab und prallte seitlich gegen einen Baum.
Der Lenker verletzte sich beim Unfall leicht und wird sich bei Bedarf in ärztliche Behandlung begeben.
Am Freitagnachmittag ist es auf der A8 bei Bönigen zu einer seitlichen Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Wohnmobil gekommen. Bei der Kollision wurden fünf Personen verletzt. Die betroffene Strassenabschnitt wurde für mehrere Stunden komplett gesperrt.
Der Unfall wird untersucht.
Heute Freitag, 26. Dezember 2025, kurz vor 13:00 Uhr ereignete sich im Gebiet Obheg in Unterschächen ein Verkehrsunfall.
Nach ersten Erkenntnissen verlor der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der schneebedeckten und eisigen Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Die Kantonspolizei Jura wünscht der Bevölkerung schöne und erholsame Festtage – und dies in aller Sicherheit.
Wir danken der Bevölkerung herzlich für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen.
Am späten Donnerstagabend (25. Dezember 2025), kurz vor 23:30 Uhr, musste die Feuerwehr Baar wegen eines Fahrzeugbrandes an der Deinikerstrasse ausrücken.
Ein parkiertes Auto war aus bislang ungeklärten Gründen in Brand geraten.
Ein weiterer Selbstunfall ereignete sich am Donnerstagmorgen (25. Dezember 2025), kurz vor 11:15 Uhr, im Bereich der Wisstanneggen in Neuägeri (Gemeinde Unterägeri).
Ein Auto, das bergwärts unterwegs war, kam ins Rutschen und stürzte eine Böschung hinunter.
Am Mittwoch (24. Dezember 2025), kurz vor 16:30 Uhr, ist ein 44-jähriger Fahrzeuglenker von Ägeri kommend auf der Dorfstrasse in Richtung Allenwinden unterwegs gewesen.
In einer Linkskurve ist er auf der nassen Fahrbahn ins Rutschen geraten, von der Strasse abgekommen, über eine kleine Mauer gefahren und nach rund 50 Metern im Wiesland zum Stillstand gekommen.
In der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember 2025 ist in der Gemeinde Courtedoux ausserhalb des Dorfes eine Hütte in Brand geraten und vollständig zerstört worden.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Ein Auto ist über eine kleine Mauer mehrere Meter ins Wiesland gefahren und ein zweites Fahrzeug stürzte eine Böschung hinunter und kam auf dem Dach liegend in einem Bachbett zum Stillstand.
Weiter ist ein parkiertes Auto in Brand geraten und musste durch die Feuerwehr gelöscht werden. Zudem mussten die Einsatzkräfte der Zuger Polizei bei mehreren Streitigkeiten im privaten Bereich intervenieren.
Am Donnerstag, 25. Dezember 2025, circa 18.50 Uhr, sind beim Centralbahnplatz während einer Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern drei Personen verletzt worden.
Zwei von ihnen brachte die Sanität der Rettung Basel-Stadt ins Spital. Die Täterschaft ist flüchtig.
Am selben Abend, kurz vor 23:00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Aargau eine Meldung ein, wonach an der Mattenstrasse in Hendschiken in einem Wohnzimmer ein Weihnachtsbaum brenne.
Der Brand konnte durch die Bewohner selbständig gelöscht werden.
Am Weihnachtsabend kam es in Sarmenstorf zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus Eine Person erlitt leichte Verletzungen und wurde zur medizinischen Kontrolle ins Spital gebracht.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Das betroffene Gebäude ist nicht mehr bewohnbar.
Kurz vor 17 Uhr kam es, mutmasslich bei einem Überholmanöver, auf der Sarganserstrasse in Bad Ragaz zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos.
Dabei wurden ein 22-jähriger Autofahrer im einen Auto und ein 44-jähriger Autofahrer sowie ein 16-jähriger Mitfahrer im anderen Auto leicht verletzt.
Um 14:40 Uhr wurden die Kantonspolizei St.Gallen und der Rettungsdienst zu einem Unfall an der Burietstrasse in Staad gerufen.
Ein Auto war auf der Fahrt von Thal Richtung Staad von der Fahrbahn abgekommen und mit einer Werbetafel sowie mehreren Bäumen zusammengestossen.
Der Weihnachtstag (25.12.2025) und die darauffolgende Nacht verliefen aus Sicht der Kantonspolizei St.Gallen weitgehend ruhig. Grössere Ereignisse blieben aus. Dennoch leisteten die Polizistinnen und Polizisten diverse Einsätze für die Bevölkerung im Kanton St.Gallen.
Es kam zu Unfällen, vereinzelten Einbrüchen, zwischenmenschlichen Differenzen sowie diversen Hilfeleistungen und Einsätzen mit Partnerorganisationen.
In Günsberg kam es am Donnerstagnachmittag in einem Einfamilienhaus zu einem Brand.
Die Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagvormittag ist im Keller eines Mehrfamilienhauses in St. Moritz ein Feuer ausgebrochen.
Das Gebäude wurde evakuiert. Die Feuerwehr St. Moritz/Celerina löschte den Brand rasch.
Die Kantonspolizei St.Gallen erinnert über die Feiertage daran, dass Alkohol und Steuer nicht zusammenpassen.
Auch wenn die Festtage ausgelassen gefeiert werden, gilt im Strassenverkehr besondere Vorsicht.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit wünscht frohe Weihnachten.
Auch während der Feiertage stehen die Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz und bei jedem Wetter im Einsatz.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.