Am Freitag kam es beim Sonnenplatz-Kreisel in Kreuzlingen zu einer Rangelei zwischen den Insassen von zwei Autos.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am frühen Samstagmorgen ist auf der Ofenbergstrasse ein Automobilist von der Strasse abgekommen.
Er wurde verletzt ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen.
Am Samstag (01.07.2023), in der Zeit zwischen Mitternacht und 00:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gebäude einer Waschanlage eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und brach im Innern mehrere Automaten auf.
Am Samstag (01.07.2023), kurz vor 12:35 Uhr, ist ein Auto vor einer Liegenschaft am Aachweg in Brand geraten. Die zuständige Feuerwehr rückte aus und konnte den Brand löschen.
Die Brandursache ist zurzeit noch nicht bekannt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Samstagvormittag (01.07.2023) hat sich im Fäsenstaubtunnel in Schaffhausen eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Dabei wurden insgesamt 6 Personen verletzt.
Am Freitag, 30. Juni 2023, um circa 18.00 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Mann in der Tessinstrasse beraubt.
Der 95-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstagmorgen, 1. Juli 2023, kam es im Kreis 5 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt. Die mutmasslichen Täter wurden festgenommen.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
Vorgestern hatten wir an unserer Standaktion in Kreuzlingen einen absolut tollen Besuch von einem riesigen Polizeifan - Collin!
Er überreichte uns stolz eine speziell für die Kapo Thurgau gestaltete Einladung zu seinem 6. Geburtstag. Was für eine Ehre!
Eine Autolenkerin hat auf der Autobahneinfahrt die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren, ist ins Schleudern geraten und im Wiesland zum Stillstand gekommen.
Die Unfallverursacherin wurde leicht verletzt.
Vorgestern kurz vor 16 Uhr kam es in Sachseln beim Fussgängerstreifen Verzweigung Brünigstrasse/Chilchbreiten zu einer Kollision zwischen einer 63-jährigen Fahrradlenkerin und einer 50-jährigen Autolenkerin.
Der genaue Unfallhergang wird von der Kantonspolizei Obwalden noch abgeklärt. Die Fahrradlenkerin wurde erheblich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Spital gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden (siehe Titelbild).
Am Freitagabend (30.06.2023) kam es auf der Verzweigung Burg-, Vonwilstrasse zu einer heftigen Kollision zwischen zwei Personenwagen. Dabei verletzten sich die zwei Fahrzeuglenker und die vier Mitfahrenden leicht.
Vier Personen mussten insgesamt zur Kontrolle nach dem Spital verbracht werden. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Freitagnachmittag (30.06.2023) fuhr ein Velofahrer auf der Rorschacher Strasse in Richtung Stadtzentrum. Beim Versuch mit dem Fahrrad auf das Trottoir aufzufahren, kam er zu Sturz.
Der Zweiradfahrer wurde leicht verletzt.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat gestern Freitagabend, 30. Juni 2023, neun Wanderer aus einer misslichen Lage befreit. Diese waren auf einer Wanderung im Tessin von schlechtem Wetter und einem Temperatursturz überrascht und blockiert worden.
Alarmiert worden war die Rega von einer Notrufzentrale in Israel, die den per Satelliten-Gerät abgesetzten Notruf der Blockierten empfangen hatte.
Am Freitag, 30. Juni 2023, kurz nach 10.00 Uhr, ereignete sich auf der Liestalerstrasse in Frenkendorf BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fahrradfahrerin. Die Fahrradlenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag (30.06.2023), in der Zeit zwischen 12:15 Uhr und 13 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Ruderbach eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zum Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Freitag (30.06.2023), um 21:40 Uhr, ist es auf einem Fussgängerstreifen auf der Hauptstrasse zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen. Die 52-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Sie wurde von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen zur Kontrolle ins Spital gefahren.
Am Freitagmorgen (30.06.2023) gegen 08.30 Uhr ereignete sich in der Stadt Schaffhausen im Lebensmittelgeschäft eines Warenhauses ein Raubüberfall.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Vorletzte Nacht wurde ein Autofahrer in einer 30 km/h-Zone in Marly mit einer Geschwindigkeit von 73 km/h gemessen.
Sein Führerschein wurde sichergestellt und sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Am Samstagabend, 24. Juni 2023, ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Raron und Gampel ein Verkehrsunfall mit einem Motorrad.
Dabei verlor eine der beteiligten Personen ihr Leben.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen einen heute 48-jährigen Schweizer Anklage wegen Mordes beim Bezirksgericht Lenzburg erhoben.
Sie wirft dem Beschuldigten vor, am 12. März 2021 seine damals 44-jährige Frau stranguliert zu haben. Sie beantragt eine Freiheitsstrafe von 16 Jahren.
Am frühen Freitagabend (30.06.2023) hat sich ein Alleinunfall mit einem Auto auf der H4 zwischen Merishausen und Bargen ereignet.
Der Lenker wurde verletzt und am Unfallauto entstand Totalschaden.
Am Freitag, 30. Juni 2023 ereignete sich kurz nach 15 Uhr an der Asetstrasse in Ibach ein Arbeitsunfall.
Ein 50-jähriger Mann stürzte von einer Leiter und verletzte sich dabei erheblich.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri werden in den kommenden Wochen verschiedene Arbeiten durchgeführt, welche Sperrungen bedingen.
Bei der Erneuerung der Lärmschutzwand entlang der Einfahrt Ostring kommt es zu Verzögerungen. Die Nachtsperrungen dauern nun bis ca. Ende August.
In einer Sägerei in Nottwil ist es am Donnerstagnachmittag zu einer Rauchentwicklung gekommen. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Vier Personen mussten wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am 10. Juni einen Motorradfahrer aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 143 km/h unterwegs war.
Der Führerausweis des 22-Jährigen wurde eingezogen.
Bei einer Kontrolle im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in der Stadt Schaffhausen hat die Schaffhauser Polizei am Dienstag (27.06.2023) erneut einen Reisebus aufgrund technischer Mängel stillgelegt.
Zudem musste am Donnerstag (29.06.2023) ein Chauffeur eines LKW's aufgrund von massiven Verstössen gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung zu einer ordentlichen Ruhepause verpflichtet werden.
Am Donnerstagabend hat sich in Alchenstorf ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Das Fahrzeug kam in einem Bach zum Stillstand.
Die schwer verletzte Fahrerin musste geborgen und in ein Spital gebracht werden. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Auf der Luzernstrasse in Zuchwil kollidierte am Donnerstagabend ein schwarzer BMW mit einem Inselleuchtpfosten und anschliessend mit einer Mauer.
Die fahrzeuglenkende Person entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Gestern Vormittag ist es zu einem Brand in einer Küche in Ettiswil gekommen. Beim Brandausbruch befanden sich keine Personen in der Wohnung.
Ein Hund verendete infolge einer Rauchgasvergiftung, ein weiterer Hund wurde durch einen Tierarzt behandelt. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Freitag, 30. Juni 2023, um circa 08.15 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand an der Hammerstrasse ausrücken müssen. Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital bringen respektive vor Ort abklären.
Heute Morgen gegen 9 Uhr musste die Kantonspolizei auf der Autobahn A1 bei Avenches ausrücken, weil ein Anhänger, der an einen Lieferwagen gekoppelt war, umgekippt war.
Die Fahrspuren waren für mehr als zwei Stunden gesperrt.
Am späten Donnerstagabend, 29. Juni 2023, kurz vor 22.30 Uhr, ereignete sich auf einem Fussgängerstreifen bei der Einmündung Binninger-/Baslerstrasse in Allschwil BL eine leichte Streifkollision zwischen einem Roller und einer Fussgängerin. Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Freitag in Berlingen einen Selbstunfall.
Der Mann wurde mittelschwer verletzt und durch die Rega ins Spital geflogen.
Am Donnerstag (29.06.2023) ist ein Autofahrer mit seinem Auto auf der Gellertstrasse in zwei parkierte Motorräder, anschliessend in zwei parkierte Autos und zum Schluss in eine Mauer geprallt.
Dies vermutlich aufgrund eines medizinischen Zwischenfalls. Der 93-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Beim einem Kreisel in Domat/Ems ist am späteren Donnerstagnachmittag ein Viehanhänger gekippt.
Die geladenen Tiere blieben glücklicherweise praktisch unverletzt.
Es wurde hauptsächlich Zubehör für dentale Präzisionswerkzeuge mitgenommen.
In der Nacht auf Donnerstag (29.06.2023) drangen Unbekannte gewaltsam in ein Geschäftshaus an der Rütistrasse in Appenzell ein.
Auf der Hochwaldstrasse in Dornach ist am Donnerstagnachmittag ein Mann verletzt aufgefunden worden, welcher mit einem Fahrrad unterwegs war.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
In den vergangenen sechs Wochen fanden im Kanton Luzern die praktischen Radfahrertests statt. Rund 4’100 Schülerinnen und Schüler absolvierten die Prüfung.
Die Luzerner Polizei führte vom 22. Mai 2023 bis 29. Juni 2023 an 32 verschiedenen Orten Radfahrertests durch. 4’100 Schülerinnen und Schüler nahmen teil.
Der Kanton Glarus schafft für die Förderung des Veloverkehrs eine gesetzliche Grundlage. Die Vernehmlassung zur Vorlage wird zum ersten Mal auch elektronisch unter www.mitwirkung.gl.ch durchgeführt.
Sie dauert bis zum 30. August 2023.
Am Donnerstagnachmittag ist es im Kreisel Waldau in Landquart zu einer Kollision zwischen einen Personenwagen und einem Motorfahrrad gekommen.
Der Motorfahrradfahrer zog sich dabei leichte Kopfverletzungen zu.
Am Donnerstag (29.06.2023), kurz vor 16:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A23 Höhe Mörschwil zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Eine 20-jährige Frau verlor in der Kurve der dortigen Autobahneinfahrt mutmasslich die Kontrolle über das Motorrad.
Sie stürzte, wobei das Motorrad in der Folge mit einem Auto zusammenprallte. Die 20-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
Lediglich gut die Hälfte aller Velofahrerinnen und Velofahrer tragen einen Helm. Die Vorteile sind jedoch eindeutig:
Mit einem Velohelm halbieren Sie bei einem Unfall das Risiko einer Kopfverletzung.
Aufgrund von mehreren Bauprojekten ist die Durchfahrt auf der Brunnenstrasse in Uster im Abschnitt Kreisel Oberlandstrasse bis Bankstrasse in beide Richtungen gesperrt.
Die Sperrung dauert vom 3.7.2023 bis zum 7.7.2023.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.