Am Sonntag (25.06.2023), kurz nach 09:40, ist ein 41-jähriger Motorradfahrer bei einem Auffahrunfall auf der Hauptstrasse unbestimmt verletzt worden.
Am Motorrad und an zwei Autos entstand Sachschaden von einigen hundert Franken.
Am Sonntagmorgen ist ein Mann auf der Autobahn A1 in Bern leblos aufgefunden worden. Es konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Ersten Erkenntnissen zufolge war er aus einem Heissluftballon gestürzt.
Eine Selbsthandlung steht im Vordergrund. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle mass die Kantonspolizei Aargau eine Automobilistin mit 118 km/h anstelle der erlaubten 50 km/h.
Heute Vormittag kontrollierte die Mobile Polizei die Geschwindigkeit auf der Luzernerstrasse in Ofringen. Beim kontrollierten Streckenabschnitt handelt es sich um eine Innerortsstrecke mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
Am Sonntagmorgen wurde in der Stadt Luzern ein 37-jähriger Mann tot aufgefunden. Die Luzerner Polizei geht aktuell von einem Unfall aus.
Es werden Zeugen gesucht.
Am Sonntagmorgen hat die Luzerner Polizei einen 14-jährigen Jugendlichen festgenommen. Er wird verdächtigt, dass er zuvor am Churchill-Quai eine Sprayerei angebracht hat.
Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft Luzern.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Menzikerstrasse in Rickenbach eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto mit Anhänger. Der Motorradfahrer stürzte und erlitt dabei erhebliche Verletzungen.
Er wurde von einem Rettungshelikopter in das Spital geflogen.
Am Samstagnachmittag ist es auf der Südseite des Flüelapasses zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorradfahrer wurde verletzt.
Am Sonntag (25.06.2023), kurz vor 5 Uhr, hat ein 38-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn in eine Leitplanke gestreift. Er entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Kurze Zeit später konnte er durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen angetroffen werden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (26.06.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in den Kiosk des Freibades Ghürst eingebrochen. Sie stahl einen Tresor und transportierte diesen mit einem Rollwagen ab.
Das Deliktsgut und der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
In der Nacht auf den Sonntag (25.06.2023), in der Zeit zwischen Mitternacht und 06:30 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen unbekannte Männer gemeldet worden, welche sich an mehreren Autotüren zu schaffen machten. Ein 28-jähriger Marokkaner und zwei Algerier im Alter von 28 und 42 Jahren konnten durch Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen angehalten und festgenommen werden.
Es wurden etwas Bargeld und Zigaretten aus den Autos gestohlen und sichergestellt.
In der Stadt Luzern wurden heute, am frühen Morgen, zwei Sicherheitsleute von einem Mann erheblich verletzt. Der mutmassliche Täter konnte von der Luzerner Polizei ermittelt und festgenommen werden. Weiterhin werden Zeugen gesucht (Polizei.news berichtete).
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Das Stadtfest Luzern 2023 verlief aus Sicht der Polizei friedlich. Gemäss Angaben des Veranstalters besuchten ca. 70'000 Besucherinnen und -besucher das Fest (Vorjahr: 51'000). Die Stimmung im Festperimeter war friedlich.
Insgesamt wurden 41 Personenkontrollen durchgeführt und drei formlose Wegweisungen ausgesprochen.
Am Sonntag, 25. Juni 2023, kurz vor 03.30 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt am Spalenring dank einer aufmerksamen Drittperson einen Einbrecher stellen und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen können.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft zufolge hatte laut der Meldung an die Polizei ein Unbekannter versucht, in ein Gastronomielokal einzubrechen. Als die Polizistinnen und Polizisten eintrafen, gab der Mann Fersengeld. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen – einen 24-jährigen Schweizer – anhalten.
Am Sonntag, 25. Juni 2023, kurz vor 01.00 Uhr, ist bei einer Auseinandersetzung in der Dreirosenanlage eine Person verletzt worden.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den 35-jährigen Mann zur Behandlung ins Spital.
Am Samstag, 24. Juni 2023, um circa 21.00 Uhr, hat ein Mann in der Dreirosenanlage ein Kind bedroht.
Als dessen Betreuungspersonen intervenierten, flüchtete er.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei Aargau fuhren neun Fahrzeuge so schnell, dass die lenkenden Personen mit einem Ausweisentzug rechnen müssen.
Über die Mittagszeit des 24.06.2023 kontrollierte die Kantonspolizei Aargau die Geschwindigkeit auf der Staffeleggstrasse in Küttigen.
Eine Fahrzeuglenkerin verlor in der Nacht auf Sonntag die Kontrolle über ihr Auto.
Dieses kam von der Strasse ab und überschlug sich. Die Lenkerin blieb unverletzt.
Bei der Einmündung in die Dorfstrasse in Wangen bei Olten kam es am Samstagabend zur Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Zwei Personen wurden in ein Spital gebracht. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag, 23. Juni 2023, kurz nach 22:30 Uhr, wurde der Centrale du 144 mitgeteilt, dass eine Person aus dem 7. Stock eines Gebäudes in Morges gestürzt sei. Trotz des sehr schnellen Eingreifens der Rettungsdienste (Polizei und Krankenwagen) verstarb die Person.
Er ist ein 43-jähriger bulgarischer Staatsbürger.
Am Samstagabend (24.06.2023) ist es in Chur beim Kreisverkehr Sommerau- Rossbodenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Dabei zogen sich zwei Personen Verletzungen zu. Einer der Lenker wurde als fahrunfähig beurteilt.
Kurz nach Mitternacht kam es an der Zentralstrasse in Luzern zu einer Auseinandersetzung. Dabei wurden zwei Sicherheitsleute erheblich verletzt und ins Spital gefahren.
Die mutmassliche Täterschaft flüchtete zu Fuss. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag (25.06.2023), um 04:40 Uhr, ist auf der Dorfstrasse eine 27-jährige Frau mit ihrem Auto verunfallt. Sie war kurz abgelenkt und ihr Auto prallte in ein Betonelement einer Baustelle.
Die Frau war alkoholisiert unterwegs. Der Führerausweis wurde ihr abgenommen.
Am Samstagabend (24.06.2023), hat die Kantonspolizei St.Gallen, im Innerortsbereich der Churerstrasse, drei Schnellfahrer angehalten.
Ihre Fahrzeuge wurden mit Geschwindigkeiten von 76 km/h, 90 km/h und 99 km/h gemessen.
Aus noch unbekannten Gründen kam es am Freitag in einem Mehrfamilienhaus in Niederneunforn zu einem Brand.
Es wurden keine Personen verletzt, es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Freitagabend in Egnach eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos. Verletzt wurde niemand.
Der 23-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei einem Verkehrsunfall in Balterswil wurde am Freitagabend eine 17-jährige Velofahrerin schwer verletzt.
Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Unsere Patrouille hat heute in Wängi an der Murgstrasse eine Rotwangen-Schmuckschildkröte gefunden. Diese war gerade dabei, die Strasse zu überqueren.
Sie konnte durch die Polizisten "angehalten und kontrolliert" werden.
Im Konstanzer Trichter konnte die Patrouille heute ausserhalb der 300 Meter Uferzone ein Intex-Gummiboot mit selbst angebrachtem E-Motor anhalten.
Das Boot war weder immatrikuliert noch hatten die Personen die vorgeschriebenen Rettungswesten dabei.
Am Samstag, 24.06.2023, ca. 9.30 Uhr, ereignete sich in Filzbach auf dem Fahrradweg parallel zur Autobahn A3 ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 60-Jähriger war mit seinem Rennrad auf dem Fahrradweg in Richtung Weesen SG unterwegs.
Am Samstag, 24.06.2023, um 9.06 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Benken SG ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 38-jährige Lenker eines Rolls Royce war auf dem Beschleunigungsstreifen der Verzweigung Reichenburg in Fahrtrichtung Chur unterwegs und wechselte auf die Normalspur.
Am Samstag, 24. Juni 2023, öffnete die Stadtpolizei St.Gallen gemeinsam mit der Kantonspolizei St.Gallen die Türen des 25-jährigen Polizeigebäudes für die Öffentlichkeit.
Der Anlass war mit mehreren tausend Besucherinnen und Besuchern ein grosser Erfolg.
Am Samstagmittag (24.06.2023) kurz vor 11.30 Uhr ist es im Kreisel Ring-/Scaletta- strasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer E-Roller Fahrerin gekommen.
Die E-Roller Fahrerin verletzte sich dabei.
Bei einem Arbeitsunfall in einem Stall sind am Freitagabend (23.6.2023) in Hirzel (Gemeindegebiet Horgen) zwei Männer in eine Jauchegrube gestürzt. Sie sind am Unfallort verstorben.
In einem Tierstall waren ein 28-jähriger Mann und sein 61-jähriger Vater mit Arbeiten an einer Jauchegrube beschäftigt.
Am Freitagabend, 23. Juni 2023, kam es im Zürcher Kreis 5 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde einer der Beteiligten durch eine Stichwaffe verletzt.
Die Polizei sucht in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zeug/innen.
Am Freitagabend ist es in der Stadt Thun zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein Mann wurde dabei mit einer Stichwaffe schwer verletzt.
Ein mutmasslicher Täter wurde festgenommen. Ermittlungen wurden eingeleitet.
Am Freitag, 23. Juni 2023, ist es in Hundwil zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt.
Der Autofahrer blieb unverletzt. Am Motorrad und Personenwagen entstand Totalschaden.
Seit einem Badeunfall am Sonntag (11.06.2023) wird ein 14-Jähriger im Bodensee vermisst.
Der Junge war mit seinem Vater und einem Kollegen des Vaters auf einem Segelschiff.
Am Freitag, den 23.06.2023, führte die Kantonspolizei Basel-Stadt zusammen mit den Experten der Motorfahrzeug-Prüfstation beider Basel eine gezielte Verkehrskontrolle durch.
Hauptaugenmerk dieser Kontrolle waren illegale technische Veränderungen, insbesondere Modifikationen die die Lautstärke betreffen.
Im Bereich vom Autobahnanschluss in Oftringen prallte ein weisser BMW frontal/seitlich gegen einen E-Bike-Fahrer und flüchtete.
Die Polizei sucht Zeugen.
Gestern Freitag ereignete sich an der Reussmatt in Emmen eine Kollision zwischen einem Radfahrer und einem Kind. Das 8-jährige Mädchen wurde leicht verletzt.
Der Radfahrer fuhr weiter ohne seine Angaben zu hinterlassen. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen (23.06.2023) verbrannte ein Bewohner alte Holzbalken und Bretter auf einer abgelegenen Liegenschaft im Bezirk Oberegg.
Nebst der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden wurde auch das Amt für Umwelt sowie die Feuerwehren von Oberegg-Reute und Altstätten aufgeboten.
Am Freitag, 23. Juni 2023, um circa 23.20 Uhr, haben mehrere Unbekannte am Unteren Rheinweg einen 60-jährigen Mann beraubt und verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn zur Abklärung ins Spital.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.