Am Freitag, 23. Juni 2023, um circa 23.20 Uhr, haben mehrere Unbekannte am Unteren Rheinweg einen 60-jährigen Mann beraubt und verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn zur Abklärung ins Spital.
Am Freitag (23.06.2023), um 19:50 Uhr, hat ein 29-jähriger Mann auf der Thurgauerstrasse mit seinem E-Bike einen Selbstunfall verursacht. Er verletzte sich dabei und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen stufte den Mann als fahrunfähig ein.
Am Samstag (24.06.2023), kurz nach Mitternacht, ist es auf der Kreuzung St.Galler-, Neue Jona-, Eichfeldstrasse zu einer Kollision von zwei Autos gekommen. Dabei wurden eine 38-jährige Fahrerin und eine 37-jähiger Fahrer leicht verletzt.
Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von über 150'000 Franken.
In Zwillikon (Gemeindegebiet Affoltern am Albis) hat am Freitagabend (23.6.2023) ein Personenwagenlenker beim Rückwärtsfahren zwei Männer erfasst und schwer verletzt.
Kurz vor 22 Uhr fuhr ein 94-jähriger Mann rückwärts von einem Parkfeld auf den Gemeindeplatz.
Gestern Donnerstag zogen Gewitter über die Schweiz und sorgten vor allem in der Romandie für lokal starke Sturmböen. Sie wurden von zwei Hauptdruckwellen verursacht, die mit den Gewitterlinien in Verbindung standen.
Zudem konnte ein Wind- und ein Niederschlagsrekord gebrochen werden.
Am Freitagvormittag ereignete sich an der Alpenstrasse in Luzern eine Kollision zwischen einem Fussgänger und einem vbl-Bus.
Der Fussgänger verletzte sich und wurde ins Spital gefahren.
Am Samstag, 24. Juni 2023, ab 09.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden die Aktion „Super Biker 2023“ statt. „Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Polizeikorps Glarus und Uri, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Vertreter beider Polizeikorps werden anwesend sein, um die motorradbegeisterten Personen zu empfangen. Es werden Fragen rund ums Motorrad, zur Verkehrssicherheit und Unfallprävention beantwortet. Der Experte des Strassenverkehrsamtes kann zudem technischen Fragen auf den Grund gehen.
In der Gemeinde Hochdorf sind in der Nacht auf Donnerstag, 22. Juni 2023, verdächtige Personen beobachtet worden, wie sie in ein parkiertes Auto eingedrungen sind.
Im Rahmen der Fahndung, bei der unter anderem zwei Polizeihunde eingesetzt wurden, konnte die mutmassliche Täterschaft später festgenommen werden.
Gestern Donnerstag, 22. Juni 2023, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich in Schattdorf ein Arbeitsunfall.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich drei Personen auf einer Deckenschalung.
Die Besatzung von Bodan 725 hat gestern Abend bei einer Kontrollfahrt auf der grossen Allmend in Frauenfeld vorbeigeschaut, wo die Aufbauarbeiten für das Openair Frauenfeld in vollem Gang sind.
Es wird aber nicht nur auf dem Gelände "gechrampft", auch wir und unsere Blaulichtpartner bereiten uns intensiv auf den Grossanlass in gut zwei Wochen vor.
Wer mit dem Gummiboot einen Fluss hinunterpaddelt, erlebt die Natur von ihrer schönsten Seite.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit rät Ihnen die Kantonspolizei Zürich, die wichtigsten Punkte zu beachten.
In Lohn-Ammannsegg wurde am Freitagmorgen eine Passantin auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst und verletzt in ein Spital gebracht.
Am Freitag, 23. Juni 2023, gegen 8.15 Uhr, fuhr eine 46-jährige Autolenkerin auf der Bernstrasse in Lohn-Ammannsegg in Richtung Bern.
Beim Bundesplatz in der Stadt Luzern ist es am Freitagmorgen zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einer E-Bike-Fahrerin gekommen.
Die Radfahrerin wurde beim Unfall verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstagabend (22.06.2023) haben Mitarbeiter der Schaffhauser Polizei anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle in der Stadt Schaffhausen einen in Polen immatrikulierten Reisebus angehalten, der gravierende Mängel aufwies.
Am Donnerstagabend (22.06.2023) um 17.00 Uhr kontrollierten Funktionäre der Schaffhauser Polizei im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in der Stadt Schaffhausen einen Reisebus.
Regierungsrat Fabian Peter hat zwischen Wolhusen und Ruswil den neu erstellten Rad- und Gehweg und die sanierte Kantonsstrasse K34 feierlich eingeweiht.
Das Strassenprojekt wurde vom Kanton Luzern und die Verlegung neuer Abwasserleitungen von der Gemeinde Ruswil zeitgleich umgesetzt. Dank des neu erstellten Rad- und Gehwegs sowie der sanierten Kantonstrasse sind die Verkehrsteilnehmenden in Zukunft sicherer unterwegs.
Am Donnerstag, dem 22. Juni 2023, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt gemeinsam mit Partnerbehörden eine weitreichende Kontrollaktion im Rotlichtmilieu durchgeführt.
Im Einklang mit dem Regierungsschwerpunkt des Kantons Basel-Stadt konzentrierte sich die Aktion auf die Bekämpfung des Menschenhandels. Es bestand ausserdem der Verdacht auf Schwarzarbeit sowie diverse Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz. Sieben Frauen, die mutmassliche Opfer von Menschenhandel sind, wurden von Spezialistinnen und Spezialisten befragt.
Am Donnerstagmorgen ist in Guttannen ein lebloser Geissenhirt aufgefunden worden. Gemäss aktuellen Erkenntnissen steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Am Donnerstag, 22. Juni 2023, kurz nach 8.10 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass in Guttannen ein lebloser Mann aufgefunden worden sei.
Am Donnerstag ist in Müstair, in Zernez und in S. Antonio je ein Motorradfahrer gestürzt und dabei verletzt worden.
Alle drei wurden in Spitäler transportiert.
In Mastrils hat am Donnerstagabend ein Blitz in einen Baum eingeschlagen und einen Brand ausgelöst.
Mitglieder von zwei Feuerwehren und Partnerorganisationen löschten das Feuer in einem mehrstündigen Einsatz.
Am Donnerstag (22.06.2023), kurz vor 11:15 Uhr, ist an der Fahrgasse eine Hecke in Brand geraten.
Ein 69-jähriger Mann beabsichtigte nach jetzigen Erkenntnissen mittels Gasbrenner ungewollte Pflanzen in einem Sandkasten zu vernichten.
Am Donnerstag (22.06.2023), um 19:35 Uhr, hat sich auf der Benknerstrasse ein Selbstunfall ereignet. Ein Auto überschlug sich nach einem Zusammenprall mit einem Metallpfahl und kam auf dem Dach zum Stillstand.
Der 18-jährige Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (22.06.2023) ist in ein Restaurant an der Werkstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich nach jetzigen Erkenntnissen über ein Fenster im Erdgeschoss Zutritt zu dem Gebäude.
Am Freitag (23.06.2023), kurz vor 6 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Rollerfahrer verunfallt. Der 52-jährige Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Vorgestern verbrachten wir einen tollen Nachmittag am Greifensee mit unseren kleinen Partnern von den Junior Rangers.
Ein erfrischender Austausch der etwas anderen Art.
Am 22.06.2023, um 18.50 Uhr, wurde an der Burgfelderstrasse bei der Markircherstrasse der Tankstellenshop überfallen. Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag, 08.06.2023, konnten Funktionäre der Kantonspolizei Glarus in Niederurnen zwei Drogendealer festnehmen.
Mit Unterstützung des Drogenspürhundes „Flake“ konnten bei der Hausdurchsuchung in der Wohnung der beiden Männer eine grössere Menge Betäubungsmittel und eine Faustfeuerwaffe sichergestellt werden.
Am Donnerstag, 22.06.2023, 16.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Zürich unterwegs als ihm sein Hörgerät in den Fussraum fiel.
In der Zeit zwischen Mittwochabend bis Donnerstagmittag, 21./22.06.2023, wurde ins Restaurant Schlössli in Niederurnen eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf unbekannte Weise Zutritt zum Restaurant und durchsuchte verschiedene Behältnisse und Schubladen.
Die Cyberkriminellen nutzen bei Ihren Betrugsmaschen häufig optisch angepasste QR-Codes, welche den potenziellen Opfern eine angebliche Dienstleisterzugehörigkeit vorgaukeln und dadurch eine falsche Sicherheit vermitteln.
Die QR-Codes führen jedoch auf Imitations-Websites, mit welchen die Betrüger versuchen an die Kreditkartendaten und Zahlungen der Opfer zu gelangen.
Ihr habt am kommenden Samstag, 24. Juni 2023, noch nichts vor?
Wir haben einen Veranstaltungstipp für euch: Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens unserer Interventionseinheit Skorpion findet ein öffentlicher Anlass statt, der euch Einblicke in die Arbeit unserer Spezialeinheit gibt.
Die Sicherheitskontrollen von Reisenden und deren Gepäck am Flughafen sind anspruchsvoll. Die Kontrollen unterliegen einem strengen Regelwerk der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO).
So sind allein im vergangenen Jahr am Flughafen Zürich über 6,9 Millionen Gepäckstücke kontrolliert worden, und es mussten fast 73'000 Gegenstände abgenommen werden. Das zeigt, welchen Stellenwert die Sicherheitskontrollen für alle Flugpassagiere und Gäste mit Blick auf ein sicheres Reisen haben.
Bei einem Selbstunfall am Donnerstagabend (22.06.2023) in Ottenbach haben sich die Lenkerin eines Personenwagens und ihr Beifahrer unbestimmte Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 20 Uhr fuhr eine 78-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Affolternstrasse von Ottenbach in Richtung Obfelden.
Bei einem Brand in einer Gewerbeliegenschaft im Glattpark (Gemeindegebiet Opfikon) ist am Donnerstagnachmittag (22.06.2023) erheblicher Sachschaden entstanden.
Personen wurden nicht verletzt.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen zog sich in der Nacht auf Freitag (23.6.2023) in Boppelsen der Lenker tödliche Verletzungen zu.
Kurz nach 00.30 Uhr fuhr ein 23-jähriger Personenwagenlenker auf der Otelfingerstrasse von Boppelsen herkommend talwärts.
Bei Grossanlässen im Freien sind Warnungen vor starken Gewittern und Hagel ein Muss, und bei Schäden braucht es genaue Informationen zum Hagel.
Wegen dem fortschreitenden Klimawandel stellen sich zudem viele Fragen - wie zum Beispiel, ob es bald mehr oder weniger hageln wird. Doch wie kann Hagel gemessen werden?
Rund 440 Schülerinnen und Schüler haben an der diesjährigen Veloprüfung in Stans ihr Können im Strassenverkehr unter Beweis gestellt. 59 Kinder meisterten die gestellten Herausforderungen fehlerfrei.
Nach den theoretischen Prüfungen im Klassenrahmen standen an zwei Samstagen, am 6. und 13. Mai 2023, die praktischen Veloprüfungen im öffentlichen Strassenverkehr rund um Stans an.
Von Freitag, 23. Juni 2023, 21 Uhr, bis Montag, 26. Juni 2023, 5 Uhr, sind die Birchstrasse im Abschnitt Rümlangstrasse und Glatttalstrasse in beide Richtungen und die Glatttalstrasse im Abschnitt Birchstrasse bis Leimgrübelstrasse stadtauswärts gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Glatttalstrasse, die halbseitig im Gegenverkehr befahrbar ist.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag in Bottighofen einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der innerorts mit 112 km/h unterwegs war.
Sein Führerausweis wurde aberkannt.
In einem Wohnhaus in Münchenbuchsee ist in der Nacht auf Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. Ein Mann wurde leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zum Brand wurden eingeleitet.
Am Donnerstagmorgen ist in der Räucherkammer einer Metzgerei in Röthenbach im Emmental ein Brand ausgebrochen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des angrenzenden Wohnhauses konnten dieses selbständig verlassen.
Es wurde niemand verletzt.
Am Mittwoch (21.06.2023) ist es auf der Grossackerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Ein 3-jähriges Mädchen wurde dabei leicht verletzt und vom Autofahrer ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (21.06.2023) ist bei einem Anhänger während der Fahrt ein Rad abgefallen. Nach einer Kontrolle der Stadtpolizei St.Gallen konnte eine fehlende Betriebssicherheit festgestellt werden.
Es entstand geringer Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.