Vor gut einer Woche waren wir zu Besuch beim Blauring Einsiedeln.
Beim Scharanlass mit rund 60 Mädchen konnten wir uns vorstellen und ihnen die vielfältige Arbeit der Polizei näherbringen.
Die Schweiz liegt zwischen einem Tief über dem westlichen Mittelmeer und einem Hochdruckgebiet über Südskandinavien. Das Mittelmeertief lenkt aus Südosten anhaltend feuchte Luft zur Alpensüdseite.
Auf der Alpennordseite frischt die Bise kontinuierlich auf und weht am Mittwoch mässig bis stark, wobei kältere Luft zur Alpennordseite gelangt. Am Donnerstag dreht die Höhenströmung auf Südost.
Auf einer Nebenstrasse in Ruswil, im Gebiet Soppensee Usserhuus, kam es am Dienstag (23. Dezember 2025, kurz vor 07:30 Uhr) zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Dienstag (23. Dezember 2025, kurz vor 11:45 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der K10 von Malters in Richtung Werthenstein.
Kurz nach dem Bahnübergang Dietenei (Gemeindegebiet Ruswil) verursachte er aus noch ungeklärten Gründen einen Selbstunfall.
Am Dienstag gegen 10:50 Uhr brach in einer Landmaschinenwerkstatt in Courroux ein Feuer aus.
Aus noch zu ermittelnden Gründen fing ein Benzinkanister Feuer und entzündete einen vor dem Gebäude stehenden Roller.
Am Dienstag, dem 23. Dezember, um 9:25 Uhr, kam es auf der Rue Louis-Joseph-Chevrolet zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller.
Am Dienstag, dem 23. Dezember, um 9:25 Uhr, kam es auf der Rue Louis-Joseph-Chevrolet zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller.
Auch über die Festtage ist die Kantonspolizei Zürich für die Bevölkerung da – persönlich und virtuell.
Allerdings gelten bei verschiedenen Posten besondere Öffnungszeiten. In Notfällen wenden Sie sich jederzeit an die Telefonnummer 117.
Nach einem Selbstunfall in Amriswil musste am Dienstagmorgen ein Autofahrer ins Spital gebracht werden.
Ein Autofahrer war kurz nach 8.30 Uhr auf der Arbonerstrasse in Richtung Zentrum unterwegs.
Am 21.12.2025 ereignete sich im Skigebiet Melchsee-Frutt ein schwerer Skiunfall.
Ein 17-jähriger Jugendlicher musste mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital geflogen werden, wo er seinen Verletzungen erlegen ist.
Kurz vor Weihnachten erhielt die Schaffhauser Polizei ein eher ungewöhnliches Geschenk.
Offenbar besonders fleissige, helfende Hände des Christkinds verpackten in Schleitheim eine mobile Radaranlage als Weihnachtsgeschenk und setzten sie damit ausser Betrieb. So lustig die Idee wirken mag – solche Eingriffe sind strafbar.
Kinder bewegen sich auf dem Weg zur Schule, zum Spielplatz oder zu Freunden täglich im Strassenverkehr. Trotzdem kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass Kinder den Verkehr anders wahrnehmen als Erwachsene. Wer das versteht, kann Risiken besser einschätzen und gezielt vorbeugen.
Der folgende Beitrag zeigt, warum Kinder im Strassenverkehr besonders verletzlich sind und was Eltern konkret tun können.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den verantwortlichen Journalisten des Portals "Inside Paradeplatz" wegen des Verdachts auf Bankgeheimnisverletzung mit Datum vom 8. Dezember 2025 eingestellt.
Der journalistische Quellenschutz steht in wesentlichen Punkten einer Beweisführung entgegen.
Am Dienstag (23. Dezember 2025, ca. 00:45 Uhr) wurde ein Einbruch in einen Imbissstand in der Stadt Luzern gemeldet.
Im Rahmen der Fahndung nach der Täterschaft konnten ein Mann und eine Frau angehalten und festgenommen werden.
Am Dienstag (23. Dezember 2025, kurz vor 02:15 Uhr) wurde gemeldet, dass in Beromünster ein Mann beobachtet werde, der in mehrere Geschäfte einbrechen würde.
Am Dienstag (23. Dezember 2025, kurz vor 02:15 Uhr) wurde gemeldet, dass in Beromünster ein Mann beobachtet werde, der in mehrere Geschäfte einbrechen würde.
Die Frau, die verletzt an der Überlandstrasse aufgefunden wurde, ist im Spital verstorben.
Die Stadtpolizei Zürich teilte am Donnerstag, 27. November 2025, mit, dass im Kreis 12, an der Überlandstrasse 385 eine verletzte Frau aufgefunden und zur Behandlung in ein Spital gebracht worden war.
Dank gezielter Vorbereitung ist die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega bestens für ihre Einsätze im Winter gerüstet.
Dank gezielter Vorbereitung ist die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega bestens für ihre Einsätze im Winter gerüstet.
Auf der Hendschikerstrasse kollidierte eine 21-jährige Automobilistin zunächst seitlich mit einem entgegenkommenden und anschliessend frontal mit einem weiteren Fahrzeug.
Zwei Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital transportiert. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der Führerausweis wurde der Unfallverursacherin entzogen.
In der Nacht zum Sonntag fuhr ein Autofahrer mit 113 km/h durch Münchwilen.
Durch eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage der Kantonspolizei Thurgau wurde kurz nach 0.30 Uhr an der Wilerstrasse ein Auto registriert.
Am späten Montagabend (22.12.2025) kam es auf der Steinachstrasse zu einer Frontalkollision.
Eine Autofahrerin musste mit leichten Verletzungen ins Spital. Die beiden Autos erlitten Totalschaden und mussten abgeschleppt werden.
Am Montagnachmittag geriet eine Automobilistin auf der Bözbergstrasse neben die Fahrbahn.
Am Montagnachmittag geriet eine Automobilistin auf der Bözbergstrasse neben die Fahrbahn.
Am Montagmittag (22.12.2025) ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Bagger und einem Auto gekommen.
Der 64-jährige Autofahrer wurde eher schwer verletzt und ins Spital gebracht.
Am Montag (22. Dezember 2025, gegen 9.00 Uhr) parkierte eine Lenkerin ihr Auto im Gebiet Sonnhalde in Gisikon.
Das Fahrzeug war ungenügend gesichert, setzte sich selbständig in Bewegung und rollte rund 120 Meter einen Hang hinunter.
Am Montagabend (22. Dezember 2025, gegen 17.25 Uhr) kam es auf der Länggasse in Oberkirch (Höhe Schlossblick) zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto mit Anhänger und einem E-Bike.
Der E-Bike-Fahrer wurde beim Überholen touchiert, stürzte und zog sich Verletzungen zu.
Am Montagabend (22. Dezember 2025, gegen 22.30 Uhr) geriet eine 26-jährige Autofahrerin auf der Kantonsstrasse im Gebiet "Ober Stalte" auf die Gegenfahrbahn.
Dort kollidierte sie mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Rückhalten vom Flachdach, bei dem eine Absturzkante nicht überschreitbar ist, erfordert ein hohes Mass an Sicherheit und muss regelmässig trainiert werden.
Rückhalten vom Flachdach, bei dem eine Absturzkante nicht überschreitbar ist, erfordert ein hohes Mass an Sicherheit und muss regelmässig trainiert werden.
Die Verlegung eines gesamten Polizeipostens und die vollständige Neuorganisation eines Bezirks sind grosse Herausforderungen für die Polizei des Berner Juras und die Region Pierre-Pertuis Nord.
Die Verlegung eines gesamten Polizeipostens und die vollständige Neuorganisation eines Bezirks sind grosse Herausforderungen für die Polizei des Berner Juras und die Region Pierre-Pertuis Nord.
Am Sonntagabend, 21. Dezember 2025, kurz vor Mitternacht, hat die Kantonspolizei Uri beim Bahnhof in Altdorf zwei mutmassliche Diebe festgenommen.
Am Sonntagabend, 21. Dezember 2025, kurz vor Mitternacht, hat die Kantonspolizei Uri beim Bahnhof in Altdorf zwei mutmassliche Diebe festgenommen.
Am Montagabend (22.12.2025) führte die Schaffhauser Polizei eine Geschwindigkeitskontrolle in Guntmadingen auf der H13 durch.
Am Montagabend (22.12.2025) führte die Schaffhauser Polizei eine Geschwindigkeitskontrolle in Guntmadingen auf der H13 durch.
Der Alpenraum liegt auf der Vorderseite einer von der Biskaya bis in den westlichen Mittelmeerraum reichenden Tiefdruckzone in einer südöstlichen Höhenströmung. Die Föhnströmung schwächt sich am Montagabend ab. Am Dienstag liegt die Schweiz zwischen einem kräftigen Hoch über Skandinavien und einem Tief über dem Mittelmeerraum.
Auf der Alpennordseite kommt eine Bisenströmung auf. Am Mittwoch nimmt die Bisenströmung weiter zu und es gelangt deutlich kältere und etwas feuchtere Luft zur Alpennordseite. Gleichzeitig steuert das Mittelmeertief aus Südosten auch wieder mehr Feuchtigkeit zur Alpensüdseite.
Über 100 Verhaftungen im Rahmen der Aktion „Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbruch“
Die Kantonspolizei Zürich zieht nach der ersten Phase der Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität eine positive Bilanz. Bei den zahlreichen, gezielten Kontrollen auf dem gesamten Kantonsgebiet mit dem Fokus auf Vermögenskriminalität, verhafteten Polizistinnen und Polizisten 111 Tatverdächtige. Die Aktion wird bis Ende Februar 2026 fortgeführt.
Im Kanton Neuenburg wurden kürzlich erneut Festnahmen im Zusammenhang mit sogenannten „Fake-Polizisten-/Banker-Betrügereien“ vorgenommen.
Dieses nach wie vor weit verbreitete Phänomen unterstreicht angesichts der Zahlen für 2025 die Notwendigkeit, die Wachsamkeit aufrechtzuerhalten und die Präventionsmassnahmen im Hinblick auf das Jahr 2026 zu verstärken.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (22.12.2025) ist es im Keller eines Wohnblocks zu einem Brand gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen geht von Brandstiftung aus.
Am Samstag nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 1 zwei mutmassliche Taschendiebe in flagranti fest.
Am frühen Montagmorgen wurde im Kreis 5 ein mutmasslicher Einbrecher verhaftet. Wenig später nahmen Einsatzkräfte im Kreis 4 eine mutmassliche Einbrecherin fest.
Weiterbildung bei der Berufsfeuerwehr Lugano: Neue Technologien treffen auf realistische Einsatzszenarien.
Im Fokus standen am 16.12.2025 die neuen Elektrobusse der TPL und eine Übung im Flughafen-Kontext.
Tiptoi-Stifte, die Würfel sind gefallen
Nach unserem Aufruf erreichten uns viele kreative Zeichnungen, Briefe, Gedichte und Basteleien von Kindern, welche sich einen Tiptoi-Stift ergattern wollen.
In Davesco-Soragno kam es am 19.12.2025 zu einem Gebäudebrand.
Der Corpo civici pompieri Lugano wurde zum Einsatzort gerufen, um den Brand zu bekämpfen.
Wer jetzt denkt, unsere Hündin heisse tatsächlich "Sprengstoff", liegt knapp daneben.
Das Halsband sagt ihr eigentlich nur, wonach sie suchen soll – ob sie es aber wirklich lesen kann, bleibt ihr Geheimnis.
Auf der Solothurnerstrasse in Oensingen hat sich am Sonntagabend, 21. Dezember 2025, eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei haben sich drei Personen leicht bis mittelschwer verletzt.
Seit dem 2. Februar 2025 werden im Tunnel Entlisberg inklusive Vorzonen und Portalbereiche die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung instandgesetzt.
Aufgrund von Änderungen im Bauablauf kommt es jetzt zu Anpassungen der Verkehrsführung beziehungsweise zu Verlängerungen bestehender Einschränkungen.
Am Sonntagabend (21.12.2025) musste die Berufsfeuerwehr St.Gallen eine Autofahrerin aus der Steinach retten.
Die Frau wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. Das schwer beschädigte Auto wurde geborgen, und aufgrund von auslaufenden Flüssigkeiten wurde ein Ölfang errichtet.
Zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen (20.12.2025) wurden der Kantonspolizei St.Gallen fünf Einbrüche auf dem Kantonsgebiet gemeldet.
Die unbekannten Täterschaften stahlen Wertgegenstände sowie Bargeld und richteten Sachschaden an.
Im Zeitraum zwischen Ende Oktober und Mitte Dezember 2025 führte die Kantonspolizei gezielte Verkehrskontrollen durch.
Der Fokus lag auf schweren Tempoüberschreitungen und sogenannten Strassenpiraten.
Am Sonntag, 21. Dezember 2025, kurz vor 15 Uhr, musste die Feuerwehr Steinerberg an die Steinerstrasse ausrücken.
Bewohner stellten im Haus Rauchgeschmack fest und entdeckten danach im Fassadenbereich Feuer.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.