Am 31. März 2026, gegen 15.20 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich zu einem Selbstunfall.
Ein Personenwagenlenker verlor im Ofeneggtunnel (Gemeindegebiet Filzbach / Glarus Nord) die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der linken Tunnelmauer.
Ein unbekannter Mann versuchte am frühen Mittwochmorgen (1.4.2026) in Regensdorf einen Tankstellenshop auszurauben.
Er verliess den Tatort ohne Beute in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Der Autor stellt kriegswirtschaftliche Auswirkungen des Ukrainekriegs dar.
Er stellt u. a. fest, dass weder die NATO noch die EU noch die Schweiz bei Ausbruch des russischen Angriffskriegs 2022 konkrete Pläne für einen raschen Aufwuchs einer Kriegswirtschaft aktivierten.
Die Luzerner Polizei hat in der vergangenen Nacht drei Personen festgenommen.
Ihnen wird vorgeworfen, in Pfaffnau einen Diebstahlsversuch auf einem Firmenareal begangen zu haben.
Am Dienstagnachmittag geriet auf der A1 in Richtung Bern der Inhalt einer Lastwagenmulde in Brand.
Der Chauffeur bemerkte dies rechtzeitig, lenkte den Lastwagen auf den Pannenstreifen und lud die Mulde ab. Die Feuerwehr Zofingen löschte das Feuer. Verletzt wurde niemand. Der Verkehr war während rund zwei Stunden beeinträchtigt.
Seit Ende März 2026 kann die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden auf ein neues Teammitglied setzen.
Der Junghund Vocs wird sich von seinem Hundeführer zum Diensthund ausbilden lassen. Die Ausbildung wird voraussichtlich über drei Jahre dauern.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (31.03.2026) in einer Privatwohnung in der Stadt Zürich eine Kontrolle durchgeführt und dabei zwei ukrainische Staatsangehörige verhaftet, welche kosmetische Behandlungen anboten.
Der Kanton Luzern will die angespannte Situation im Justizvollzug nachhaltig entschärfen und zukunftsfähig ausrichten.
Dazu legt der Regierungsrat erstmals einen Planungsbericht «Zukunft Justizvollzug Luzern» mit 26 gestaffelten Massnahmen vor.
Seit dem 1. April 2006 ist die Kantonspolizei Zürich mit dem Polizeiposten Stäfa an der Bahnhofstrasse 26 für die Bevölkerung da.
Von hier aus setzen sich unsere Mitarbeitenden täglich für die Sicherheit der Menschen in Stäfa, Hombrechtikon und Oetwil am See ein – persönlich, nah und zuverlässig.
Die Drogensituation in der Schweiz hat sich im Vergleich zu den Vorjahren im Wesentlichen nicht verändert, und die Lage im Tessin spiegelt den Trend auf Bundesebene wider.
Die Rangfolge der meistkonsumierten Drogen blieb 2025 unverändert: Cannabis ist weiterhin die am weitesten verbreitete Substanz, gefolgt von Kokain und Heroin.
Das Amt für Betrieb Nationalstrassen (AfBN) führt auf der Axenstrasse regelmässig Unterhaltsarbeiten durch.
Wie im Vorjahr nimmt das AfBN verschiedene Arbeiten auf eine Arbeitswoche zusammen.
Die Feuerwehr Kreuzlingen sieht sich in der Verantwortung, die Sicherheit ihrer Einsatzkräfte sowie die Einsatzbereitschaft ihrer Fahrzeuge jederzeit bestmöglich zu gewährleisten.
In diesem Zusammenhang wurde in der vergangenen Zeit eine wiederkehrende Problematik festgestellt, die nun eine klare und verbindliche Regelung erforderlich macht.
Auf der Brislachstrasse in Breitenbach hat sich am Dienstagnachmittag, 31. März 2026, eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Ursächlich dürfte ein Sekundenschlaf des in Richtung Breitenbach fahrenden Automobilisten sein. Der mutmassliche Unfallverursacher wie auch die Lenkerin des entgegenkommenden Autos wurden leicht verletzt. Beide wurden durch den Rettungsdienst zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Die Schweiz liegt zwischen einem Hoch über dem Atlantik, dass sich am Mittwoch Richtung Deutschland ausbreitet, und Tief "Erminio" über dem Mittelmeer in einer Nordostströmung. Durch zunehmenden Hochdruckeinfluss wird die Luft im Alpenraum zögerlich abgetrocknet.
Die Nordstaulage wird dadurch weniger wetteraktiv, bis am Donn...
Nur wenige Minuten später, kurz vor 18.45 Uhr meldete die Besatzung eines Rettungswagens von Schutz & Rettung Zürich der Stadtpolizei Zürich, dass sie von Passanten am Limmatquai angehalten worden sei.
Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf einen schwer verletzten Velofahrer der umgehend in ein Spital gebracht werden musste.
Gegen 18.30 Uhr fuhr ein 12-Jähriger auf seinem Velo vom Steinwiesplatz zur Hottingerstrasse und überquert diese im Bereich des Fussgängerstreifens.
Dabei kam es zur Kollision mit dem stadtauswärtsfahrenden Cobra-Tram der Linie 3.
Die Kantonspolizei Freiburg sucht eine/n HR Business Partner für einen unbefristeten Vertrag mit einem Pensum von 80 bis 100% in Granges-Paccot.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. April 2026, der Stellenantritt erfolgt am 1. September 2026 oder nach Vereinbarung.
Am 31. März 2026 findet der jährliche strategische Dialog zwischen den Verteidigungsministerien der Schweiz und Frankreichs unter der Leitung des Staatssekretariats für Sicherheitspolitik (SEPOS) in Bern statt.
Im Fokus stehen die Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz, die nationale Verteidigungsstrategie Frankreichs sowie die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit.
Auf dem Militärflugplatz in Payerne hat das Bundesamt für Rüstung armasuisse die neue Halle 2 Safety an die Armee übergeben.
Der Neubau stellt eine funktionale und energieeffiziente Infrastruktur bereit, die optimal auf die technischen Abläufe der Einheit Safety ausgerichtet ist. Die Infrastruktur ermöglicht schnelle Abläufe und garantiert die Einsatzbereitschaft während 24 Stunden.
Über die Ostertage ist die Medienstelle der Kantonspolizei Bern nur eingeschränkt telefonisch erreichbar.
Die Erreichbarkeit erfolgt zu festgelegten Zeiten oder im Pikettdienst.
Am Montagabend, 30. März 2026, kurz nach 21.00 Uhr, kam es auf der Ormalingerstrasse in Gelterkinden zu einem Verkehrsunfall.
Ein 15-jähriger Mofa-Lenker wurde dabei verletzt.
Am frühen Dienstagmorgen kam es in Schafisheim zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem 21-jährigen Velofahrer.
Die lenkende Person setzte die Fahrt fort, ohne anzuhalten und sich um den Verletzten zu kümmern. Die Kantonspolizei Aargau sucht Augenzeugen.
Am frühen Dienstagmorgen drang ein Mann in ein parkiertes Auto ein und durchsuchte es.
Im Rahmen der Fahndung konnte der mutmassliche Dieb angehalten werden. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In einer Batterierecyclingfirma in Biberist kam es am Dienstag, 31. März 2026, zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Gemäss aktuellem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens aufgenommen.
Am Dienstagnachmittag, 31. März 2026, kam es in Zürich-Schwamendingen zu einer Kollision zwischen einem VBZ-Bus und einem Kind.
Der 7-jährige Knabe wurde dabei verletzt.
Die Schaffhauser Polizei hat am Dienstagnachmittag (31.03.2026) einen Mann ermittelt, der in den letzten Tagen in Hallau wiederholt Kinder angesprochen hat.
Nach aktuellen Erkenntnissen sind keine strafbaren Handlungen vorgefallen und es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung. Die Polizisten haben den Mann darauf hingewiesen, dass ein Ansprechen von fremden Kindern problematisch sein kann.
Die Sanierung der Achse Grand-Saint-Bernard wird fortgesetzt.
Ab dem 6. April nimmt das Bundesamt für Strassen (ASTRA) die Baustellen zwischen Liddes und Bourg-Saint-Pierre sowie bei der Galerie des Toules wieder auf. Ziel ist es, die Verfügbarkeit der Strasse und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden weiterhin zu gewährleisten.
Anfang April beginnen auf der A14 im Abschnitt zwischen Blegi und Walterswil Bauarbeiten im Zusammenhang mit neuen Verkehrsanlagen.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA realisiert auf diesem Abschnitt eine Geschwindigkeits-Harmonisierungs- und Gefahren-Warnanlage (GHGW).
In der Nacht auf Samstag, 28. März 2026, ist es im Dorfkern von Teufen zu einem Einbruchdiebstahl in eine Bibliothek gekommen.
Die Täterschaft erbeutete Bargeld und richtete Sachschaden an.
Nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung hat eine zivile Polizeipatrouille einen Autofahrer gestoppt und das Fahrzeug sichergestellt.
Dies aufgrund mehrerer technischer Mängel sowie eines Software-Tunings beim Motorsteuergerät. Der 21-jährige Lenker wird zur Anzeige gebracht.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Dienstag (31.03.2026) in ein Restaurant und in ein Hotel in Stein am Rhein eingebrochen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen beiden Vorfällen.
Im Rahmen einer Kontrolle hat die Kantonspolizei Zürich am Sonntag (29.03.2026) in Dübendorf sieben Personen festgenommen.
Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich fielen in einem Restaurant mehrere Gäste auf, die am Sonntag mit Laptops und Unterlagen an verschiedenen Tischen sassen.
Am Dienstagmorgen, 31. März 2026, hat sich in Gais ein Geländewagen überschlagen.
Die Fahrzeuginsassen wurden durch den Rettungsdienst ins Spital überführt.
In der Nacht auf Samstag, 28. März 2026, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker flüchtete von der Unfallstelle, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Er konnte kurze Zeit später durch die Polizei ermittelt werden. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen..
Auf der A9 zwischen Bex und Martigny werden in den kommenden Wochen Unterhaltsarbeiten durchgeführt.
Zu diesem Zweck sind verschiedene Sperrungen erforderlich.
Am Dienstagmorgen (31.03.2026) ist es auf den Strassen im Kanton St.Gallen zu diversen Verkehrsunfällen in Zusammenhang mit den winterlichen Strassenverhältnissen gekommen.
Verletzt wurde gemäss aktuellem Stand niemand.
Ein 19-jähriger Automobilist verlor am Montagabend in Bremgarten die Kontrolle über seinen Seat Leon und kam von der Strasse ab.
Der Wagen fuhr eine steile Uferböschung hinunter und stürzte in die Reuss. Der Lenker rettete sich selbständig aus dem Fahrzeug. Am Auto entstand Totalschaden. Die Unfallursache ist noch unklar.
Ein Mann wollte kurz nach 18.15 Uhr auf das an der Haltestelle "Toni-Areal" wartende Tram rennen.
Dabei übersah er das gerad einfahrende Tram auf den anderen Gleisen.
Bei den Kontrollen an den Schweizer Flughäfen und Grenzübergängen kommt es häufig vor, dass scheinbar harmlose Gegenstände wie Souvenirs, Luxus-Accessoires oder exotische Objekte in Wirklichkeit aus Materialien von gefährdeten Tierarten oder Pflanzensorten gefertigt sind.
In der Schweiz ist die Einfuhr von Produkten wie Elfenbein, Alligatorenleder oder anderen Erzeugnissen aus geschützten Arten verboten oder nur mit einer vom CITES-Artenschutzabkommen vorgesehenen Spezialbewilligung möglich.
Am Montagabend (30.03.2026) ist es auf der A1 zwischen Meggenhus und Rheineck zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 43-jährige Autofahrer verletzte sich dabei unbestimmt. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.