Am Sonntag, 28. Mai 2023, verunfallte in Schwyz ein Gleitschirmpilot. Der 63-Jährige war um 13 Uhr von der Rotenfluh aus losgeflogen, wo er kurz nach dem Start aus unbekannten Gründen abstürzte.
Dabei erlitt er erhebliche Verletzungen. Der Verunfallte wurde nach einer Erstversorgung durch einen Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Am Sonntag, 28.05.2023, 1220 Uhr, ereignete sich auf der Höhe des Kolonieguts in Ziegelbrücke ein Unfall zwischen zwei Radfahrerinnen.
Die beiden Radfahrerinnen fuhren auf einem gut übersichtlichen, asphaltierten Weg nebeneinander in dieselbe Richtung.
In Sta. Maria im Calanca ist es am frühen Sonntagmorgen zu einem Brand gekommen.
In der vergangenen Nacht ging um 03.21 bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Brandfall ein.
Heute Sonntag, 28.05.2023, hat sich am frühen Morgen beim Kreisel Acheregg ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Der Fahrzeuglenker hat sich noch vor dem Eintreffen der Polizei von der Unfallstelle entfernt.
Am frühen Sonntagmorgen, 28. Mai 2023 kam es im Arboretum im Kreis 2 zu einem Streit zwischen zwei Personengruppen.
In dessen Verlauf wurden drei Personen verletzt. Die Polizei sucht Zeug/innen.
In der Nacht zum Samstag wurde in Wängi ein Jugendlicher festgenommen, der sich an mehreren Fahrzeugen zu schaffen gemacht hatte und sich dann in einem Auto schlafen legte.
Gemäss den bisher vorliegenden Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau hatte sich der jugendliche Nordafrikaner am späten Abend zum Weiler Jakobstal begeben.
Heute, 28. Mai 2023, um ca. 9.45 Uhr, gingen bei der Kantonspolizei Uri mehrere Meldungen bezüglich eines Tiers auf der Autobahn A2 im Bereich der Ein- und Ausfahrten Erstfeld ein.
Beim Tier handelte es sich vermutlich um einen Rehbock.
Bei der Verzweigung Härkingen auf der Autobahn A1 kollidierte am Samstagnachmittag ein Autolenker mit zwei Fahrzeugen.
Er wurde erheblich verletzt und in Spital gebracht.
In der Nacht auf Sonntag, den 28. Mai 2023, hat sich in Stans, bei der Autobahneinfahrt Stans-Nord, in Fahrtrichtung Süden, ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen ereignet.
Eine Person musste hospitalisiert werden.
In der Nacht auf Sonntag hat sich in Saanen eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Ein Auto kam dabei von der Strasse ab und wurde in der Saane aufgefunden.
Im Fahrzeug konnten keine Personen vorgefunden werden, die Suche nach ihnen dauert an. Das Auto konnte geborgen werden. Ermittlungen zum Unfall laufen.
Am Samstag, 27.05.2023, ca. 1315 Uhr, ereignete sich in einem Wohnhaus in Mitlödi ein Körperverletzungsdelikt, wegen angeblich ausstehendem Lohn.
Bei einem Streit zwischen zwei 49-jährigen Männern wurde eine Person mit einem Cutter-Messer (Teppichmesser) verletzt.
Am Samstag, 27.05.2023, um 23:45 Uhr, ereignete sich in Basel an der Weiherhofstrasse auf der Höhe der Liegenschaft 94 ein Verkehrsunfall. Dabei fuhr ein 20-jähriger Neulenker aus noch nicht geklärten Gründen in zwei parkierte Fahrzeuge.
Der Lenker machte eine technische Ursache geltend.
In Urnäsch ist es am Samstag, 27. Mai 2023, zu einer Kollision zwischen zwei Motorrädern gekommen. Der Motorradfahrer und die entgegenkommende Töfffahrerin wurden leicht verletzt.
An den Motorrädern entstand geringer Sachschaden.
Am Samstag, 27. Mai 2023, ist es in Niederteufen zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Die Motorradfahrerin wurde leicht verletzt. Der Autofahrer blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden.
Bei einem Selbstunfall ist am Mittwoch (24.05.2023) ein Autolenker mit seinem Fahrzeug einige Meter in die Tiefe gestürzt.
Kurz vor 16:30 Uhr fuhr ein 72-jähriger Autolenker auf der Kollbrunnerstrasse talwärts in Richtung Elgg.
Bei wunderschönem Wetter ist die Kantonspolizei Zürich noch bis am Samstagabend mit einem Präventionsstand an der Afro-Pfingsten in der Altstadt von Winterthur.
Unsere Polizistinnen und Polizisten freuen sich über den Austausch mit der Bevölkerung und beantworten gerne Ihre Fragen - nutzen Sie die Gelegenheit und kommen Sie vorbei!
Am Mittwoch (24.05.2023) sind Einsatzkräfte zur Berufswahlschule ausgerückt.
Um ca. 15:00 Uhr wurde der Einsatzzentrale ein beissender Geruch im Schulhaus gemeldet.
Am Abend und in der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2023 hatte die Kantonspolizei Schwyz mehrere Einsätze im Zusammenhang mit Lenkern, welche ihre Fahrzeuge in nicht fahrfähigem Zustand lenkten.
Um 15.45 fuhr eine 35-jährige Rennvelofahrerin auf der Pragelpass-Strasse talwärts in Richtung Muotathal.
Am Samstag kam es auf der Birmenstorferstrasse zu einer heftigen Frontalkollision.
Es wurden mehrere Personen verletzt und die beiden Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Beim Brand einer Turnhalle ist in der Nacht auf Pfingstsonntag (28.05.2023) in Winterthur-Töss ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Nach bisherigen Erkenntnissen ist niemand verletzt worden.
Am Samstag (27.05.2023), kurz vor 19:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer brennenden Hecke an der Sennhüslenstrasse erhalten.
Die Hecke war beim Abbrennen von Unkraut in Brand geraten. Es wurde niemand verletzt.
Am Samstag (27.05.2023) haben in Bichwil drei Liegenschaften im Dorfkern gebrannt. Polizei.news berichtete.
Die Gebäude mussten zur Brandbekämpfung weitgehend abgerissen werden. Die Brandursachenermittlung läuft noch.
Am Samstag (27.05.2023), kurz nach 14:40 Uhr, ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Bächlistrasse frontal mit einem Postauto kollidiert.
Der Mann wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Samstagnachmittag (27.05.2023), kurz vor 14:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach im Dorfbach rund ein Dutzend verendete Fische festgestellt wurden.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat in Zusammenarbeit mit dem Umwelt-Schadendienst des Kantons St.Gallen sowie der Fischereiaufsicht Abklärungen zu einer möglichen Ursache in die Wege geleitet.
Am Samstag, 27. Mai 2023, ist es in Reute zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen. Der Motorradfahrer wurde lebensbedrohlich verletzt.
Die Insassen im Personenwagen blieben unverletzt. Am Motorrad entstand leichter Sachschaden und am Auto Totalschaden.
Am Freitag wurde der Körper einer toten Frau in ihrer Wohnung in Vevey gefunden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände dieses Todesfalls zu ermitteln, der möglicherweise auf häusliche Gewalt zurückzuführen ist. Der mutmassliche Täter, ihr Lebensgefährte, wurde festgenommen.
Dieses Ereignis erforderte den Einsatz von fünf Streifen der Riviera-Polizei, zwei Streifen der Gendarmerie sowie Inspektoren der Kriminal- und Wissenschaftspolizeibrigade der Sicherheitspolizei. Mitarbeiter des Romand University Centre for Forensic Medicine (CURML) besuchten die Stätte ebenfalls.
Am Samstag (27.05.2023), kurz nach 17 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand im an der Unterdorfstrasse bekommen. Drei zusammengebaute Liegenschaften im Dorfkern sind vom Brand betroffen.
Gemäss jetzigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Die Löscharbeiten dauern zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch an.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1422 Uhr, ereignete sich im Dorf in Obstalden ein Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Fahrradfahrer.
Ein 67-jähriger Fahrradfahrer fuhr mit seinem Rennrad in einer Gruppe von Filzbach in Richung Mühlehorn.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1222 Uhr, ereignete sich im Fennen in Niederurnen eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine 20-jährige Frau fuhr mit ihrem Personenwagen auf der Hauptstrasse von Bilten herkommend in Richtung Niederurnen.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1142 Uhr, ereignete sich auf der Schweizerhofstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Personenwagen.
Die Mutter eines 3-jährigen Kleinkindes war vor dem Ladenlokal am Verstauen der Einkäufe.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1115 Uhr, ereignete sich auf der A3 in Benken/SG ein Auffahrunfall.
In Fahrtrichtung Zürich - Chur herrschte zum Unfallzeitpunkt Kollonnenverkehr.
Am Samstagmorgen, 27. Mai 2023, kam es kurz nach 08:00 Uhr in einem Vereinslokal an der Fabrikstrasse in Siebnen zu einer Auseinandersetzung.
Dabei wurde ein 34-jähriger Schweizer durch einen 25-jährigen schwedischen Staatsangehörigen erheblich verletzt.
Am Samstag, 27. Mai 2023, erlitt ein 79-jähriger Lenker eines vierrädrigen Elektro-Motorfahrrades bei einem Sturz in Tuggen lebensbedrohliche Verletzungen.
Der Lenker fuhr kurz nach 11:00 Uhr auf der Linthstrasse in Richtung Tuggen.
Am Samstagmittag wurden in Susch im Gebiet Chantsura, Föhren und Weideland durch ein Mottbrand zerstört.
Um 12.03 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass auf der Flüelapass Südseite Wiesland in Brand geraten sei.
Am Samstagmorgen, 27. Mai 2023, ist in Niederteufen in einem Einfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner konnten das Haus verlassen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand hoher Sachschaden.
In einer Wohnung in Birr brach am Samstag ein Brand aus, der einen erheblichen Schaden anrichtete.
Verletzt wurde niemand hingegen kamen zwei Katzen in den Flammen um.
Am Freitag (26.05.2023) ereigneten sich in der Stadt St.Gallen drei Verkehrsunfälle.
Bei zwei Unfällen wurden Personen verletzt, bei einem Unfall gab es erheblichen Sachschaden.
Am Samstagvormittag (27.05.2023) gegen 08:05 Uhr fuhr ein 28-jähriger Motorradfahrer auf der Eichbergstrasse in Richtung Rheintal.
In einer Kurve einige hundert Meter ausserhalb des Dorfes Eggerstanden fuhr gleichzeitig eine 56-jährige Personenwagenlenkerin, von Eichberg herkommend, in die Gegenrichtung. Aus noch ungeklärten Gründen kam es dabei zu einer Frontalkollision.
Der jährlich stattfindende Emergency Medicine Day steht heute unter dem Motto „Sicherheit“.
Sicherheit für Patient/innen, Fachpersonen im Rettungsdienst und in der Pflege sowie Ärztinnen und Ärzte.
Am Freitag streifte ein Auto mit einem Anhänger, beim Überqueren der Strasse, ein vor dem Bahnübergang stehendes Fahrzeug.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern fuhr die lenkende Person weg. Auskunftspersonen werden gesucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.