Gestern Abend haben rund 20 interessierte Frauen und Männer an unserer Infoveranstaltung zum Polizeiberuf im Kanton Schwyz teilgenommen und konnten einen spannenden Einblick gewinnen.
Nach einem Informationsblock und einem Rundgang mit drei verschiedenen Stationen, wurden während dem abschliessenden Apéro bei regem Austausch alle offene Fragen geklärt.
Die Schaffhauser Polizei hat einen jugendlichen E-Scooterfahrer ermittelt, der sich am Mittwochnachmittag (26.04.2023) einer Polizeikontrolle entzogen und sein Nichtbefolgen polizeilicher Weisungen auf einem sozialen Netzwerk publiziert hatte.
Der Jugendliche wird sich nun wegen mehreren Delikten vor der Jugendanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Polizei griff am frühen Mittwochmorgen am Bahnhof Stein vier Marokkaner auf. Dort fand sich auch Diebesgut eines nächtlichen Einbruchs. Zudem stehen Diebstähle aus Autos im Raum.
Die Verdächtigen wurden festgenommen.
Ab Dienstag, 30. Mai, bis Mittwoch, 7. Juni 2023 wird in der Gemeinde Egnach auf der Hauptstrasse zwischen Muolen und Häggenschwil die fehlende Deckschicht aufgebracht.
Die Vorarbeiten erfolgen unter Verkehr. Für die Belagsarbeiten wird die Strasse vom Montag, 5. Juni, 7 Uhr bis am Mittwoch, 7. Juni, 17 Uhr gesperrt.
Am Mittwochabend (24.05.2023) hat ein Personenwagenlenker sein Auto richtungsverkehrt auf die Autostrasse A4 gelenkt. Infolge dessen kam es zu einer heftigen seitlichen Kollision mit einem korrekt entgegenkommenden Fahrzeug.
Der Unfalllenker flüchtete danach mit seinem Fahrzeug.
Ende letzte Woche wurden in der Stadt Freiburg mehrere gehisste Regenbogenfahnen entwendet und vermutlich verbrannt. Die Kantonspolizei wurde darüber in Kenntnis gesetzt und hat eine Ermittlung eingeleitet.
Ein Zeugenaufruf wird lanciert.
Am Mittwoch, 24.05.2023, 13.40 Uhr, ereignete sich im Dorf in Näfels ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Hauptstrasse in Richtung Oberurnen unterwegs.
Am Dienstag wurde im Regionalgefängnis Biel ein Insasse in einer Zelle leblos aufgefunden. Eine Dritteinwirkung kann ausgeschlossen werden.
Ermittlungen wurden aufgenommen.
Verkehrskontrollen am Auffahrtswochenende: Starke Zunahme von schweren Verstössen, insbesondere 3 Massnahmen wegen Raserdelikten und 34 Verzeigungen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Die Neuenburger Polizei hat im Rahmen von Verkehrskontrollen am Auffahrtswochenende einen alarmierenden Anstieg der Verkehrsdelikte verzeichnet. Schwere Geschwindigkeitsüberschreitungen führten zu 37 Verzeigungen. Ausserdem wurden drei Massnahmen wegen Raserei ergriffen, bei denen Geschwindigkeiten von 158 km/h, 155 km/h und 143 km/h statt der erlaubten 80 km/h festgestellt wurden.
Nach einer dreijährigen Pause, die vor allem auf die Einschränkungen durch die Pandemie zurückzuführen war, bieten das Departement für Institutionen im Rahmen des Projekts "Sichere Strassen" und die Kantonspolizei erneut einen Präventionstag an, der der Sicherheit der Motorradfahrer auf den Alpenpässen gewidmet ist.
Der Termin ist für Samstag, den 17. Juni 2023 vorgesehen: erfahrene Beamte werden die Motorradfahrer über den Nufenenpass begleiten.
Oftmals lesen wir den Erwachsenen ihre Rechte vor, aber heute lesen wir am Schweizer Vorlesetag den Kindern Geschichten vom Räuber Hotzenplotz sowie einem Bücherdieb vor.
Hier ein kleiner Einblick.
Auch über Pfingsten wird es wieder viele Menschen Richtung Süden ziehen. Dabei wäre dies wettermässig gar nicht nötig.
Am sonnigsten wird es nämlich nördlich der Alpen.
Auf der Autobahn A1 bei Wiedlisbach, in Fahrtrichtung Zürich, ist am Mittwochmorgen, 24. Mai 2023, ein Automobilist aus derzeit noch unbekannten Gründen mit der Mittelleiteinrichtung kollidiert.
Im weiteren Verlauf geriet das Unfallauto auf die Normalspur, wo es zu einer seitlichen Kollision mit einem weiteren Auto kam.
Elektro-Trottinetts sind unkomplizierte und klimafreundliche Fortbewegungsmittel. Auch im Kanton Schwyz geniessen die elektrisch betriebenen Trendfahrzeuge zunehmende Beliebtheit.
Die Kantonspolizei Schwyz stellt jedoch fest, dass den Nutzerinnen und Nutzern solcher Fahrzeuge die geltenden Verkehrsregeln oft nur ungenügend bekannt sind.
Noch etwas "blutt" sieht es aus, das neue Ecureuil H125 (AS 350 B3e), als es zum ersten Mal auf den Heliport Zermatt zufliegt. Ganz in rot glitzert die niegelneue Maschine der Air Zermatt in der Sonne - die berühmten Walliser Sterne fehlen noch. Dürfen wir vorstellen: Die neue "Zulu-Uniform-Oscar".
Die Air Zermatt hat ein neues Pferd im Stall - oder eher einen neuen Vogel im Nest. Seit Kurzem schmückt ein weiteres Ecureuil H125 (AS 350 B3e) ihren Maschinenpark.
Die heftigen Gewitter und andauernden Niederschläge von Anfang bis Mitte Mai haben den Pegel des Vierwaldstättersees bis um rund 40 Zentimeter ansteigen lassen.
Wegen dem drohenden Hochwasser haben die Mitarbeitenden der Stadt Luzern bei der Reuss im Regenwetter die „Nadeln“ des Längswehrs nahe der Spreuerbrücke entfernt, sodass mehr Wasser abfliessen konnte.
Drei Männer sind in ein Einfamilienhaus eingebrochen und haben Schmuck im Wert von mehreren Tausend Franken gestohlen.
Dank einer Sofortfahndung wurden sie von Einsatzkräften der Kantonspolizei Schwyz gestoppt und festgenommen.
Am Dienstag (23.05.2023) ist es auf der Rorschacher Strasse zu einem Auffahrunfall mit drei Autos gekommen. Eine 64-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt und von Privatpersonen zum Arzt gebracht.
Es entstand geringer Sachschaden.
Der Bundesrat möchte Jugendliche vor dem Tabakkonsum schützen. Nach Annahme der Volksinitiative „Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung“ hat er an seiner Sitzung vom 24. Mai 2023 beschlossen, die Werbung für Tabakprodukte und elektronische Zigaretten an Orten und in Medien, zu denen Jugendliche Zugang haben, zu verbieten. Betroffen sind insbesondere die Printmedien, unter bestimmten Voraussetzungen die Online-Werbung sowie Festivals.
Die entsprechende Botschaft wird an das Parlament überwiesen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Mai 2023 den heutigen Delegierten des Bundes für Cybersicherheit und Leiter des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC), Florian Schütz, per 1. Januar 2024 zum Direktor des neuen Bundesamtes für Cybersicherheit ernannt.
Am 2. Dezember 2022 hat der Bundesrat beschlossen, das heute dem Generalsekretariat des Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) angesiedelten Nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) als neues Bundesamt ins Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) anzusiedeln. Das NCSC wird dank den Synergien mit den im VBS bereits vorhandenen Fähigkeiten im Bereich Cybersicherheit gestärkt.
Am Mittwochmittag (24.05.2023) sind bei der Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen über sogenannte betrügerische "Schock-Telefonanrufe" eingegangen.
Die Polizei bittet die Bevölkerung insbesondere Seniorinnen und Senioren auf diese perfide Betrugsmasche aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.
Am Freitagnachmittag ist in Niederried bei Interlaken eine leblose Person aus dem Brienzersee geborgen worden. Es handelt sich um einen 53-jährigen Schweizer.
Gemäss den bisher getätigten Abklärungen steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Der Bundesrat unterstützt den Vorschlag der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats (SiK-N), 25 Kampfpanzer Leopard 2 ausser Dienst zu stellen.
Der Bundesrat hat die Chefin VBS, Viola Amherd, an seiner Sitzung vom 24. Mai 2023 ermächtigt, diese Unterstützung in der parlamentarischen Beratung der Armeebotschaft 2023 zu vertreten.
Am Dienstagnachmittag, 23. Mai 2023, kurz nach 14.30 Uhr, ereignete sich im Schänzlitunnel der A18 in Muttenz BL, in Fahrtrichtung Basel, eine Streifkollision mit insgesamt drei involvierten Fahrzeugen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Anfangs Woche fand die 38 Fahrradprüfung in Sarnen statt. Dabei traten rund 450 Schülerinnen und Schüler an.
59 davon absolvierten den Parcours fehlerfrei.
Am 4. Mai 2023 wurden zwei mutmassliche Täter angehalten, die Diebstähle aus Opferstöcken begangen hatten. Sie wurden vorläufig festgenommen. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Donnerstag, 4. Mai 2023, meldeten Drittpersonen das verdächtige Verhalten von zwei Insassen eines Autos.
Der Brand in einem Coiffeurgeschäft von gestern Abend in Grenchen (Polizei.news berichtete), ist auf einen technischen Defekt in der elektrischen Installation eines eingebauten Geschirrspülers zurückzuführen.
Dies haben die Brandursachenabklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Solothurn ergeben.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwochmorgen in Berg ein Fussgänger mittelschwer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Starke Passwörter sind die Grundlage für die Sicherheit Ihrer Accounts und persönlichen Daten auf elektronischen Geräten.
Passwörter sollten lang und komplex sein. Sie sollten keine persönlichen Informationen enthalten und regelmässig geändert werden. Verwenden Sie für jedes Konto ein spezifisches Passwort und richten Sie wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ein. Die Einrichtung eines Passwort-Managers hilft Ihnen bei der Erstellung und Verwaltung sicherer Passwörter.
Am Dienstag, 23. Mai 2023, um circa 16.00 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt zwei mutmassliche Betrügerinnen angehalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft zufolge werden die beiden Frauen verdächtigt, einen siebzigjährigen Mann um mehrere tausend Franken betrogen zu haben.
Die vom Kanton Schaffhausen eingesetzte ausserkantonale Staatsanwältin hat die Strafverfahren gegen zwei Verantwortliche des früheren Alters- und Pflegeheims „Hand in Hand“ abgeschlossen und grossmehrheitlich eingestellt.
In einem Fall resultierte ein Strafbefehl wegen Urkundenfälschung. Die Entscheide sind noch nicht rechtskräftig.
Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat sich mit den Kantonen über die Notwendigkeit eines Impulsprogramms zur Prävention von Vernachlässigung im Alter abgestimmt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Mai 2023 die Ergebnisse zur Kenntnis genommen.
Insbesondere aufgrund der primären Zuständigkeit der Kantone für diesen Bereich sowie der laufenden Aktivitäten auf Initiative des Bundes und der Kantone ist nicht vorgesehen, Ressourcen für eine neue Struktur einzusetzen.
Am Dienstag (23.05.2023), um 22:35 Uhr, sind der Kantonspolizei St.Gallen zwei unbekannte Männer gemeldet worden, welche an der Thalerstrasse mehrere Autos durchsuchten.
Dank der guten Beschreibung der Meldeerstatterin konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen die beiden Männer anhalten und festnehmen.
Am Dienstag (23.05.2023), um 22:35 Uhr, ist der Kantonspolizei St.Gallen ein auffälliger Mann auf einem Kursschiff am Hafenplatz an der Hauptstrasse gemeldet worden.
Der 21-jährige Mann beging diverse Sachbeschädigungen am Schiff. Er konnte unter Einsatz eines Destabiliserungsgeräts festgenommen werden. Neben Mitarbeitenden der Kantonspolizei St.Gallen waren auch die Feuerwehr und die Rettung im Einsatz.
Im Zeitraum zwischen dem 30. Mai und dem 29. Juni 2023 werden rund 4'500 Kinder der sechsten Primarschulklasse im Kanton St.Gallen die praktische Veloprüfung absolvieren.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme und Vorsicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern.
Das Parlament hat im Strafgesetzbuch, im Militärstrafgesetz und im Nebenstrafrecht bestimmte Strafdrohungen geändert. So sollen künftig die Strafdrohungen besser aufeinander abgestimmt sein. Namentlich bei Gewaltdelikten werden strengere Strafen eingeführt.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Mai 2023 die geänderten Bestimmungen auf den 1. Juli 2023 in Kraft gesetzt.
Der Bestand an Rotwild ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Der Rehwild- und der Gämsbestand haben leicht zugenommen.
Da das Gämswild aber weiterhin geschont werden soll, bleibt die Limitierung für das Jagdjahr 2023 bestehen.
In Chur ist es am Dienstagabend (23.05.2023) an der Tittwiesenstrasse, in der Tiefgarage, zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Dabei entstand an zwei Fahrzeugen Sachschaden, der Lenker wurde dabei nicht verletzt.
Am vergangenen Wochenende haben Einsatzkräfte einen „Autoposer“ gestoppt. Der junge Mann wird angezeigt und muss sein Fahrzeug beim Strassverkehrsamt vorführen.
Am Samstagabend (20. Mai 2023) ist einer zivilen Polizeipatrouille in der Stadt Zug ein Fahrzeug mit ausserkantonalen Kontrollschildern negativ aufgefallen.
In einem Coiffeurgeschäft an der Solothurnstrasse in Grenchen kam es am Dienstagabend, 23. Mai 2023, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand.
Aktuell verzeichnen wir eine Zunahme betrügerischer E-Mails, die im angeblichen Namen von Viseca verbreitet werden.
Die gefälschten Support-Mails täuschen vermeintliche Probleme mit dem Konto oder der Kreditkarte des Empfängers vor und fordern dazu auf, vertrauliche Informationen preiszugeben, um scheinbare Probleme zu beheben.
Vorgestern Abend, kurz nach 21:30 Uhr, verunfallte ein 18-jähriger Neulenker beim Parkplatz Dürrbach in Engelberg.
Nachdem er mehrere Driftmanöver durchgeführt hatte, schleuderte er mit seinem Auto in den Dürrbach. Im Wasser, auf dem Dach liegend, kam das Fahrzeug zum Stillstand.
Aufgrund von unsicherer Fahrweise kontrollierte unsere Patrouille vorgestern Nachmittag, kurz nach 16:00 Uhr eine 46-jährige Lenkerin mit ihrem Personenwagen im Dorf Sarnen.
Die durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1.30 mg/l, respektive 2.60 Promille.
In den letzten Tagen kam es in der Region vermehrt zu Betrugsversuchen, bei welchen falsche Polizisten am Werk waren.
Meldet solche Vorfälle bitte umgehend 117!
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.