Aus noch unbekannten Gründen kam es am Freitag in einem Mehrfamilienhaus in Niederneunforn zu einem Brand.
Es wurden keine Personen verletzt, es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Freitagabend in Egnach eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos. Verletzt wurde niemand.
Der 23-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei einem Verkehrsunfall in Balterswil wurde am Freitagabend eine 17-jährige Velofahrerin schwer verletzt.
Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Unsere Patrouille hat heute in Wängi an der Murgstrasse eine Rotwangen-Schmuckschildkröte gefunden. Diese war gerade dabei, die Strasse zu überqueren.
Sie konnte durch die Polizisten "angehalten und kontrolliert" werden.
Im Konstanzer Trichter konnte die Patrouille heute ausserhalb der 300 Meter Uferzone ein Intex-Gummiboot mit selbst angebrachtem E-Motor anhalten.
Das Boot war weder immatrikuliert noch hatten die Personen die vorgeschriebenen Rettungswesten dabei.
Am Samstag, 24.06.2023, ca. 9.30 Uhr, ereignete sich in Filzbach auf dem Fahrradweg parallel zur Autobahn A3 ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 60-Jähriger war mit seinem Rennrad auf dem Fahrradweg in Richtung Weesen SG unterwegs.
Am Samstag, 24.06.2023, um 9.06 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Benken SG ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 38-jährige Lenker eines Rolls Royce war auf dem Beschleunigungsstreifen der Verzweigung Reichenburg in Fahrtrichtung Chur unterwegs und wechselte auf die Normalspur.
Am Samstag, 24. Juni 2023, öffnete die Stadtpolizei St.Gallen gemeinsam mit der Kantonspolizei St.Gallen die Türen des 25-jährigen Polizeigebäudes für die Öffentlichkeit.
Der Anlass war mit mehreren tausend Besucherinnen und Besuchern ein grosser Erfolg.
Am Samstagmittag (24.06.2023) kurz vor 11.30 Uhr ist es im Kreisel Ring-/Scaletta- strasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer E-Roller Fahrerin gekommen.
Die E-Roller Fahrerin verletzte sich dabei.
Bei einem Arbeitsunfall in einem Stall sind am Freitagabend (23.6.2023) in Hirzel (Gemeindegebiet Horgen) zwei Männer in eine Jauchegrube gestürzt. Sie sind am Unfallort verstorben.
In einem Tierstall waren ein 28-jähriger Mann und sein 61-jähriger Vater mit Arbeiten an einer Jauchegrube beschäftigt.
Am Freitagabend, 23. Juni 2023, kam es im Zürcher Kreis 5 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde einer der Beteiligten durch eine Stichwaffe verletzt.
Die Polizei sucht in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zeug/innen.
Am Freitagabend ist es in der Stadt Thun zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein Mann wurde dabei mit einer Stichwaffe schwer verletzt.
Ein mutmasslicher Täter wurde festgenommen. Ermittlungen wurden eingeleitet.
Am Freitag, 23. Juni 2023, ist es in Hundwil zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt.
Der Autofahrer blieb unverletzt. Am Motorrad und Personenwagen entstand Totalschaden.
Seit einem Badeunfall am Sonntag (11.06.2023) wird ein 14-Jähriger im Bodensee vermisst.
Der Junge war mit seinem Vater und einem Kollegen des Vaters auf einem Segelschiff.
Am Freitag, den 23.06.2023, führte die Kantonspolizei Basel-Stadt zusammen mit den Experten der Motorfahrzeug-Prüfstation beider Basel eine gezielte Verkehrskontrolle durch.
Hauptaugenmerk dieser Kontrolle waren illegale technische Veränderungen, insbesondere Modifikationen die die Lautstärke betreffen.
Im Bereich vom Autobahnanschluss in Oftringen prallte ein weisser BMW frontal/seitlich gegen einen E-Bike-Fahrer und flüchtete.
Die Polizei sucht Zeugen.
Gestern Freitag ereignete sich an der Reussmatt in Emmen eine Kollision zwischen einem Radfahrer und einem Kind. Das 8-jährige Mädchen wurde leicht verletzt.
Der Radfahrer fuhr weiter ohne seine Angaben zu hinterlassen. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen (23.06.2023) verbrannte ein Bewohner alte Holzbalken und Bretter auf einer abgelegenen Liegenschaft im Bezirk Oberegg.
Nebst der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden wurde auch das Amt für Umwelt sowie die Feuerwehren von Oberegg-Reute und Altstätten aufgeboten.
Am Freitag, 23. Juni 2023, um circa 23.20 Uhr, haben mehrere Unbekannte am Unteren Rheinweg einen 60-jährigen Mann beraubt und verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn zur Abklärung ins Spital.
Am Freitag (23.06.2023), um 19:50 Uhr, hat ein 29-jähriger Mann auf der Thurgauerstrasse mit seinem E-Bike einen Selbstunfall verursacht. Er verletzte sich dabei und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen stufte den Mann als fahrunfähig ein.
Am Samstag (24.06.2023), kurz nach Mitternacht, ist es auf der Kreuzung St.Galler-, Neue Jona-, Eichfeldstrasse zu einer Kollision von zwei Autos gekommen. Dabei wurden eine 38-jährige Fahrerin und eine 37-jähiger Fahrer leicht verletzt.
Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von über 150'000 Franken.
In Zwillikon (Gemeindegebiet Affoltern am Albis) hat am Freitagabend (23.6.2023) ein Personenwagenlenker beim Rückwärtsfahren zwei Männer erfasst und schwer verletzt.
Kurz vor 22 Uhr fuhr ein 94-jähriger Mann rückwärts von einem Parkfeld auf den Gemeindeplatz.
Gestern Donnerstag zogen Gewitter über die Schweiz und sorgten vor allem in der Romandie für lokal starke Sturmböen. Sie wurden von zwei Hauptdruckwellen verursacht, die mit den Gewitterlinien in Verbindung standen.
Zudem konnte ein Wind- und ein Niederschlagsrekord gebrochen werden.
Am Freitagvormittag ereignete sich an der Alpenstrasse in Luzern eine Kollision zwischen einem Fussgänger und einem vbl-Bus.
Der Fussgänger verletzte sich und wurde ins Spital gefahren.
Am Samstag, 24. Juni 2023, ab 09.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden die Aktion „Super Biker 2023“ statt. „Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Polizeikorps Glarus und Uri, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Vertreter beider Polizeikorps werden anwesend sein, um die motorradbegeisterten Personen zu empfangen. Es werden Fragen rund ums Motorrad, zur Verkehrssicherheit und Unfallprävention beantwortet. Der Experte des Strassenverkehrsamtes kann zudem technischen Fragen auf den Grund gehen.
In der Gemeinde Hochdorf sind in der Nacht auf Donnerstag, 22. Juni 2023, verdächtige Personen beobachtet worden, wie sie in ein parkiertes Auto eingedrungen sind.
Im Rahmen der Fahndung, bei der unter anderem zwei Polizeihunde eingesetzt wurden, konnte die mutmassliche Täterschaft später festgenommen werden.
Gestern Donnerstag, 22. Juni 2023, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich in Schattdorf ein Arbeitsunfall.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich drei Personen auf einer Deckenschalung.
Die Besatzung von Bodan 725 hat gestern Abend bei einer Kontrollfahrt auf der grossen Allmend in Frauenfeld vorbeigeschaut, wo die Aufbauarbeiten für das Openair Frauenfeld in vollem Gang sind.
Es wird aber nicht nur auf dem Gelände "gechrampft", auch wir und unsere Blaulichtpartner bereiten uns intensiv auf den Grossanlass in gut zwei Wochen vor.
Wer mit dem Gummiboot einen Fluss hinunterpaddelt, erlebt die Natur von ihrer schönsten Seite.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit rät Ihnen die Kantonspolizei Zürich, die wichtigsten Punkte zu beachten.
In Lohn-Ammannsegg wurde am Freitagmorgen eine Passantin auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst und verletzt in ein Spital gebracht.
Am Freitag, 23. Juni 2023, gegen 8.15 Uhr, fuhr eine 46-jährige Autolenkerin auf der Bernstrasse in Lohn-Ammannsegg in Richtung Bern.
Beim Bundesplatz in der Stadt Luzern ist es am Freitagmorgen zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einer E-Bike-Fahrerin gekommen.
Die Radfahrerin wurde beim Unfall verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstagabend (22.06.2023) haben Mitarbeiter der Schaffhauser Polizei anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle in der Stadt Schaffhausen einen in Polen immatrikulierten Reisebus angehalten, der gravierende Mängel aufwies.
Am Donnerstagabend (22.06.2023) um 17.00 Uhr kontrollierten Funktionäre der Schaffhauser Polizei im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in der Stadt Schaffhausen einen Reisebus.
Regierungsrat Fabian Peter hat zwischen Wolhusen und Ruswil den neu erstellten Rad- und Gehweg und die sanierte Kantonsstrasse K34 feierlich eingeweiht.
Das Strassenprojekt wurde vom Kanton Luzern und die Verlegung neuer Abwasserleitungen von der Gemeinde Ruswil zeitgleich umgesetzt. Dank des neu erstellten Rad- und Gehwegs sowie der sanierten Kantonstrasse sind die Verkehrsteilnehmenden in Zukunft sicherer unterwegs.
Am Donnerstag, dem 22. Juni 2023, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt gemeinsam mit Partnerbehörden eine weitreichende Kontrollaktion im Rotlichtmilieu durchgeführt.
Im Einklang mit dem Regierungsschwerpunkt des Kantons Basel-Stadt konzentrierte sich die Aktion auf die Bekämpfung des Menschenhandels. Es bestand ausserdem der Verdacht auf Schwarzarbeit sowie diverse Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz. Sieben Frauen, die mutmassliche Opfer von Menschenhandel sind, wurden von Spezialistinnen und Spezialisten befragt.
Am Donnerstagmorgen ist in Guttannen ein lebloser Geissenhirt aufgefunden worden. Gemäss aktuellen Erkenntnissen steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Am Donnerstag, 22. Juni 2023, kurz nach 8.10 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass in Guttannen ein lebloser Mann aufgefunden worden sei.
Am Donnerstag ist in Müstair, in Zernez und in S. Antonio je ein Motorradfahrer gestürzt und dabei verletzt worden.
Alle drei wurden in Spitäler transportiert.
In Mastrils hat am Donnerstagabend ein Blitz in einen Baum eingeschlagen und einen Brand ausgelöst.
Mitglieder von zwei Feuerwehren und Partnerorganisationen löschten das Feuer in einem mehrstündigen Einsatz.
Am Donnerstag (22.06.2023), kurz vor 11:15 Uhr, ist an der Fahrgasse eine Hecke in Brand geraten.
Ein 69-jähriger Mann beabsichtigte nach jetzigen Erkenntnissen mittels Gasbrenner ungewollte Pflanzen in einem Sandkasten zu vernichten.
Am Donnerstag (22.06.2023), um 19:35 Uhr, hat sich auf der Benknerstrasse ein Selbstunfall ereignet. Ein Auto überschlug sich nach einem Zusammenprall mit einem Metallpfahl und kam auf dem Dach zum Stillstand.
Der 18-jährige Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (22.06.2023) ist in ein Restaurant an der Werkstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich nach jetzigen Erkenntnissen über ein Fenster im Erdgeschoss Zutritt zu dem Gebäude.
Am Freitag (23.06.2023), kurz vor 6 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Rollerfahrer verunfallt. Der 52-jährige Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Vorgestern verbrachten wir einen tollen Nachmittag am Greifensee mit unseren kleinen Partnern von den Junior Rangers.
Ein erfrischender Austausch der etwas anderen Art.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.