Am Donnerstagabend (18.05.2023) ist es kurz vor 17:30 Uhr auf dem Bahnhofplatz zu einer Frontalkollision zwischen einem Skateboardfahrer und einem Postauto gekommen.
Der Skateboardfahrer verletzte sich dabei.
Am Sonntag, 7. Mai, und Dienstag, 16. Mai 2023, wurden auf den Autobahnen A9 und A1 zwei Fahrzeuge mit Geschwindigkeiten von 238 km/h und 235 km/h kontrolliert. Einer der beiden Fahrer stand ebenfalls unter Alkoholeinfluss. Beiden wurde der Führerschein entzogen und eines der Fahrzeuge wurde beschlagnahmt.
Die Waadtländer Polizei weist darauf hin, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit Opfern sind.
Seit mehreren Tagen herrscht im Westen Kanadas eine beispiellose Hitzewelle. Das Besondere an diesem Ereignis ist sein frühzeitiger Beginn im laufenden Jahr.
Eine direkte Folge dieser extremen Temperaturen sind die zahlreichen Waldbrände, die in den Provinzen British Columbia, Alberta und Saskatchewan im Gange sind.
Man stelle sich das mal vor: Man ist im Badezimmer, denkt nichts Böses und hat auf einmal einen Skorpion vor der Nase!
So passiert in der Nacht auf gestern in Warth.
Starkes Verkehrsaufkommen sorgt auf der Brünigstrecke für Stau und führt zu zwei Auffahrkollisionen. Personen wurden keine verletzt.
An den Fahrzeugen entstanden hohe Sachschäden.
In Stechelberg ist am Mittwochnachmittag ein Skitourengänger verunfallt. Rettungskräfte konnten ihn am Donnerstagmorgen lokalisieren und vor Ort nur noch seinen Tod feststellen.
Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen.
In Brail ist es am Donnerstagvormittag auf der Kantonsstrasse während eines Überholmanövers zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorradlenker wurde dabei mittelschwer verletzt.
Es ist so sicher, wie das Amen in der Kirche: Die Blechlawine an Auffahrt.
Auffahrt an Donnerstag (18.05.2023) verknüpfen viele mit einem Brückentag am Freitag zu einem langen Wochenende.
Wir wünschen Ihnen weiterhin eine unfallfreie und sichere Fahrt - auch über das kommende Auffahrtswochenende!
Nützliche Tipps für eine gelungene Motorradausfahrt finden Sie hier.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Mitte der 1920er-Jahre wurden die „Kantonalen Verwaltungsautomobile“ durch die Kantonspolizei chauffiert.
Am Mittwoch kontrollierte die Kantonspolizei in Deitingen ein nichtbetriebssicheres Auto. Dabei wurde mutmassliches Deliktsgut festgestellt.
Die beiden Fahrzeuginsassen wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Nach der Entwendung eines Autos in Tägerwilen hat die Kantonspolizei Thurgau am Mittwochabend in Kreuzlingen einen 29-Jährigen festgenommen.
Es wurde niemand verletzt.
Am Mittwochabend (17.05.2023) fuhr ein Lieferwagen auf der Obereggerstrasse mit drei Insassen von Oberegg herkommend in Richtung Büriswilen.
Auf Höhe der Liegenschaft Nr. 36 kam der Lieferwagen aus noch nicht geklärten Gründen von der Strasse ab, stürzte das steile rechte Wiesenbord hinunter, überschlug sich mehrere Male und kam in einem Bachbett zum Stillstand. Der 34-jährige Lenker verletzte sich dabei leicht.
Im Jahr 2022 gab es im Kanton St. Gallen 2.200 Straftaten im Bereich Cybercrime. Auch Unternehmen sind häufig von Cyberangriffen betroffen.
Wie Sie Cyberattacken am besten vermeiden und was Sie nach einem Angriff veranlassen sollten, zeigen die folgenden Präventionstipps der Kantonspolizei St. Gallen.
Am Donnerstagmorgen (18.05.2023), kurz vor 06:00 Uhr, ist ein Auto auf der Toggenburgerstrasse verunfallt.
Der Fahrer und die drei Mitfahrenden wurden mit eher leichten Verletzung ins Spital gebracht. Das Auto wurde total beschädigt.
Am Mittwoch (17.05.2023), haben sich drei Männer bei verschiedenen Arbeitsunfällen unterschiedlich schwer verletzt.
Sie mussten von der Rega oder der Rettung ins Spital gebracht werden.
Nach den ergiebigen Niederschlägen der letzten Tage führt die Thur Hochwasser.
In Müllheim flossen während des Peaks über 500m³ Wasser pro Sekunde durch das Wehr. Der Bund hatte am Dienstag über die Alarm-App "Alertswiss" eine Hochwassermeldung für das Gebiet der Sitter und dem Thurvorland versendet.
Die Strasse zwischen Sisikon UR und Riemenstalden SZ ist nach einem Erdrutsch vom Mittwoch (17.05.2023) gesperrt.
Die einzige Zufahrtstrasse ins Dorf wurde dabei verschüttet. Mehrere Hundert Kubikmeter Erdreich kamen heute Morgen im Gebiet Halten-Hasli ins rutschen.
Am Mittwoch (17.05.2023), kurz vor 17:30 Uhr, ist auf der Altstätterstrasse ein Auto verunfallt. Der 58-jährige Autofahrer war alkoholisiert unterwegs.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (17.05.2023), um 16:10 Uhr, hat eine Frau eine offene Wohnung an der Moosstrasse betreten. Dabei wurde sie von einem Kind überrascht und flüchtete mit etwas Bargeld.
Die 45-jährige Brasilianerin konnte kurze Zeit später festgenommen werden.
Am Mittwoch (17.05.2023) kam es auf der Bildstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen. Dabei wurde niemand verletzt.
Es entstand mässiger Sachschaden.
Am Mittwochabend, 17. Mai 2023, kurz nach 22.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Autobahn A2 in Arisdorf BL, Fahrtrichtung Basel, einen Selbstunfall mit seinem Personenwagen.
Das Fahrzeug wurde dabei erheblich beschädigt.
Am Donnerstag (18.05.2023) hat sich in Schaffhausen ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ereignet. Gemäss ersten Erkenntnissen blieben die Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses unverletzt.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch staute sich sehr feuchte Luft an den Voralpen, was in diesen Regionen ergiebigen Regen auslöste.
Eine besonders grosse Menge prasselte auf die Schwägalp nieder.
Regierungsrat Paul Winiker vereidigte heute Nachmittag in einer feierlichen Zeremonie in Hochdorf neun Polizistinnen und 14 Polizisten der Luzerner Polizei.
Zahlreiche Interessierte verfolgten die Aufnahme der jungen Berufsleute ins Korps der Luzerner Polizei.
Dank einer aufmerksamen Drittperson konnte am Dienstagmittag (16.05.2023) in der Stadt Schaffhausen ein mutmasslicher Betrugsfall "Falscher Polizist" verhindert werden.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung insbesondere ältere Mitmenschen über diese perfide Betrugsmasche zu informieren.
Die Kantonspolizei Bern hat am Dienstagabend eine gezielte Aktion zur Bekämpfung illegaler Glücksspiele in Bern durchgeführt. Dabei wurden 13 Personen kontrolliert. Eine Person wurde vorläufig festgenommen.
Nebst Glücksspielautomaten wurden unter anderem Betäubungsmittel, Laptops und mehrere Tausend Franken Bargeld sichergestellt.
Am Mittwoch (17.05.2023), um 11:30 Uhr, wurde von einem Meldeerstatter ein Einbruch in dessen Wohnwagen an der Sennwalderstrasse gemeldet.
Durch die gute und schnelle Beschreibung des Meldeerstatters konnte der Beschuldigte von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen angehalten und festgenommen werden.
Am Mittwoch, 17. Mai 2023, ereignete sich kurz vor 15 Uhr an der Gätzlistrasse in Ingenbohl ein Arbeitsunfall.
Ein 70-jähriger Mann stürzte bei Umbauarbeiten in einem Gebäude rund drei Meter in die Tiefe und verletzte sich dabei erheblich.
Auf der Westtangente in Solothurn ist am Mittwochnachmittag ein Lieferwagen nach einer Auffahrkollision aus noch zu klärenden Gründen in Brand geraten und folglich vollständig ausgebrannt.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch, 17. Mai 2023, kam es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Derendingen zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Im Brandobjekt fanden Einsatzkräfte eine leblose Person vor.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben Ermittlungen zur Identität der verstorbenen Person sowie zur Brand- und Todesursache eingeleitet.
Die Bevölkerung wünscht sich eine Polizei, die freundlich, empathisch und kompetent auftritt. Genau so handeln die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Uri.
Die Polizeiarbeit steht unter dem Leitbild: „Miär sind d’Ürner Kantonspolizyy. // MIÄR SCHAFFET SICHERHÄIT IM KANTON // Miär lüäget drfir, dass d Gsetzi befolgt wärdet und dass d Mänschä i yyserem Kanton vor nyt miänt.“
Letzten Montag (08.05.2023) ist es auf der Linsebühlstrasse zu einer Kollision zwischen einem Dreirad-E-Bike und einem Auto gekommen. Es wurde niemand verletzt. Durch den Zusammenprall entstand geringer Sachschaden.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zuger Innenstadt haben drei junge Frauen an verschiedenen Örtlichkeiten Streit gesucht und Faustschläge sowie Fusstritte ausgeteilt. Zwei ihrer Opfer wurden verletzt.
Die drei Beschuldigten konnten ermittelt und festgenommen werden.
Einem Polizisten der Kantonspolizei Zürich ist am Montag (15.05.2023) in einem Einkaufszentrum in Wallisellen eine Frau bei einem Krypto-Automaten aufgefallen.
Beim Ansprechen der Frau stellte sich schnell heraus, dass sie Opfer eines Telefonbetrugs geworden war. Durch das beherzte Eingreifen verhinderte ein Polizist grösseren Schaden.
Am Mittwochmorgen, 17. Mai 2023, musste ein Linienbus in der Winterthurer Innenstadt abrupt bremsen.
Bei diesem Manöver verletzten sich neun Fahrgäste und die beteiligte Velofahrerin leicht.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Dierikon eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Der Motorradfahrer verletzte sich dabei und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Ein mutmasslicher Beschuldigter wegen Straftaten gegen die sexuelle Integrität erschien nicht zur Anhörung vor dem Gericht des Saanebezirks. Er wurde als vermisst gemeldet und vom zuständigen Magistraten zur Verhaftung ausgeschrieben.
Im Zuge der von der Freiburger Kantonspolizei durchgeführten Ermittlungen konnte er im Kanton Jura festgenommen werden.
Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat Urs Schindler als Direktor der Gefängnisse Gmünden gewählt.
Er hat die Gefängnisse Gmünden bereits seit Mitte Februar 2023 interimistisch geleitet, nachdem sich die bisherige Direktorin entschieden hatte, eine neue Herausforderung anzunehmen.
Auf den Strassen im Kanton Luzern ereigneten sich in den letzten Stunden mehrere Verkehrsunfälle.
Fünf Personen mussten mit Verletzungen hospitalisiert werden.
Heute Mittwochmorgen um 2 Uhr hat sich im Bereich des Lopperviaduktes in Hergiswil ein Steinschlag ereignet.
Auf Höhe Reigeldossen gelangten zahlreiche kleine Steine auf die Fahrbahn der Lopper-Aussenstrecke A2-Ausfahrt Hergiswil in Fahrtrichtung Norden. Diese rühren nach ersten Kenntnissen vom Abbruch eines grösseren Steins am Hang, welcher beim Sturz zersplitterte. Es kam weder zu Personen- noch zu Sachschäden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.