Am Freitagabend wurde an der Hauptstrasse in Wolfwil eine Dachrinne eines Bauernhauses beschädigt. Es entstand ein Sachschaden mit Folgekosten für die Instandstellung von mehreren Tausend Franken.
Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der Saalstrasse in Kienberg stürzte am Freitagnachmittag ein Motorradlenker bei einem Selbstunfall. Dabei verletzte er sich mittelschwer und musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag (19.05.2023), um 12:50 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen Rheineck und Meggenhus ein Selbstunfall eines Lieferwagens mit einem Anhänger verursacht. Auf dem Anhänger befand sich ein dreiachsiges Fahrzeug, welches sich löste und auf der Fahrbahn liegenblieb.
Aufgrund des Unfalls bildete sich ein Rückstau auf der Autobahn.
Am Freitag (19.05.2023) ist es in der Stadt St.Gallen zu zwei Verkehrsunfällen gekommen, bei welchen Personen verletzt wurden. Am Morgen kam es am Marktplatz zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin sowie zu einem Selbstunfall an der Dianastrasse eines Velofahrers.
Zwei Beteiligte mussten ins Spital eingeliefert werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitag (19.5.2023) am Flughafen Zürich einen Drogenkurier verhaftet und insgesamt etwa ein Kilogramm Kokain sichergestellt.
Der 27-jährige Lette reiste von São Paulo nach Zürich und beabsichtigte nach Brüssel weiter zu fliegen.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (19.05.2023) ist ein Auto an der Gallusstrasse aufgebrochen worden. Die Täter sind zudem in ein unverschlossenes Auto und einen Campingwagen an derselben Strasse eingedrungen.
Am Freitagabend, kurz nach 19 Uhr, konnten zwei tatverdächtige Männer dank eines Hinweises aus der Bevölkerung festgenommen werden.
Am Freitag (19.05.2023), kurz nach 18:20 Uhr, ist es an der Hulfteggstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der 17-jährige Motorradfahrer wurde dabei eher leicht verletzt.
In der Nacht auf Freitag, 19. Mai 2023, ist es in Speicher zu mehreren Diebstählen aus Fahrzeugen gekommen.
Es wurden Gegenstände und Bargeld im Gesamtwert von mehreren hundert Franken entwendet.
Weil ein Fahrzeuglenker sein Auto ungenügend sicherte, rollte dieses über ein Wiesland und blieb in einer Böschung stecken.
Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Freitagmorgen kollidierten in Brittnau zwei Autos seitlich-frontal. Dabei verletzten sich zwei Personen leicht.
Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Die Natur bringt viele spektakuläre Phänomene hervor, zum Beispiel Tornados. Diese Wirbelstürme sind für die höchsten Windgeschwindigkeiten auf unserem Planeten verantwortlich.
Aber was genau ist eigentlich ein Tornado?
Der seit Montag, 15. Mai 2023, in Feusisberg vermisste Rentner (Polizei.news berichtete) ist am Freitagnachmittag, 19. Mai 2023, im Kanton Zürich tot aufgefunden worden. Die Kantonspolizei Zürich hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.
Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden keine weiteren Auskünfte erteilt.
Am Freitag, 19. Mai 2023, ca.13.30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Glarus ein Brandfall mit starker Rauchentwicklung in einer Wohnung an der Klöntalerstrasse in Riedern gemeldet.
Der alarmierten Feuerwehr, welche mit ca. 20 Angehörigen der Feuerwehr, mit Hubretter und mit einem Tanklöschfahrzeug ausrückte, gelang es den Brandherd in der betroffenen Wohnung schnell unter Kontrolle zu bringen.
Im Rahmen einer Auseinandersetzung sind einem Mann in Biel am frühen Freitagmorgen mehrere Stichverletzungen zugefügt worden. Die unbekannte Täterschaft entfernte sich danach von der Örtlichkeit.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.
In Olten ist am Donnerstagabend ein Jugendlicher von zwei Unbekannten beraubt worden.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Freitag (19.05.2023), kurz nach 8 Uhr, ist an der Wilerstrasse ein Feuer in einem Kellerabteil ausgebrochen. Der Brand konnte von der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unbekannt.
Seit Montagmorgen, 15. Mai 2023, wird ab seinem Wohnort in Feusisberg Josef Ulrich vermisst.
Er verliess um zirka 10 Uhr sein Zuhause mit dem Personenwagen SZ 4554 in unbekannte Richtung.
In einem Produktionsbetrieb in Luterbach wurden am Donnerstag chemische Substanzen freigesetzt, was einen Feuerwehreinsatz auslöste. Drei Personen mussten für eine Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Für die Bevölkerung und die Umwelt bestand zu keiner Zeit Gefahr.
Am Donnerstag, 18. Mai 2023, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zwei Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden vor allem Motorräder kontrolliert.
Auf der Autobahn A1 bei Neuendorf, in Fahrtrichtung Bern, brannte am Freitagmorgen ein Anhänger eines Lastwagens. Verletzt wurde niemand.
Es kam zu Verkehrsbehinderung im Bereich der Brandstelle.
Am Freitagmorgen (19.05.2023) brach in einer Waschküche in einer Liegenschaft im "Städtli" von Neunkirch ein Brand aus.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch hoher Sachschaden.
Am Freitagmorgen verunfallte ein Automobilist auf der Balmbergstrasse in Balm bei Günsberg bei einem Selbstunfall. Sein Fahrzeug kam auf dem Dach liegend zum Stillstand, der Fahrzeuglenker blieb dabei unverletzt.
Gemäss einem durchgeführten Atemalkoholtest dürfte er in alkoholisiertem Zustand gefahren sein.
Bei einer Kontrolle konnte ein Mann angehalten werden, der vor einigen Tagen ein Auto gestohlen und mit diesem einen Verkehrsunfall verursacht hatte.
Zudem war er unter Drogeneinfluss und lediglich mit einem Lernfahrausweis unterwegs.
Wir stellen vermehrt fest, dass Verkehrsregeln und Vorschriften im Umgang mit dem E-Trottinett oder auch E-Scooter nicht allen Verkehrsteilnehmenden bekannt sind.
Was Sie über diese Trendfahrzeuge wissen müssen, erklären wir Ihnen im Video.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitagmorgen in Bürglen einen 17-Jährigen nach der Flucht gestoppt.
Ihm werden zahlreiche Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Last gelegt.
Gestern Donnerstag ereignete sich auf der Hellbühlerstrasse in Ruswil eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Vier Personen wurden dabei erheblich verletzt. Sie wurden mit mehreren Ambulanzen und einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht.
Die Hellbühlerstrasse war für dreieinhalb Stunden gesperrt.
Am Donnerstagmorgen ereignete sich in der Stadt Luzern ein Selbstunfall mit einem Personenwagen. Dabei wurde niemand verletzt.
Der Autofahrer besitzt keinen gültigen Führerausweis und eine Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,73 mg/l.
In den vergangenen Wochen gingen bei der Kantonspolizei Uri mehrere Anzeigen wegen Anlagebetrugs im Internet ein. Die Deliktssumme beläuft sich dabei auf über hunderttausend Schweizer Franken.
Die Täter verfügen in der Regel auf ihren Webseiten über abrufbare Online-Konten. Nach der Registrierung und einer ersten Zahlung, meistens in der Höhe von wenigen Hundert Euro oder US-Dollar – verlangen die Täter schnell viel grössere Summen, damit der Handel überhaupt funktionieren könne.
Am Donnerstag (Auffahrt), 18.05.2023, ca. 23.00 Uhr, kam es an der Plattenaustrasse in Schwanden zu einem Körperverletzungsdelikt.
Bei einem Streit verletzte eine 38-jährige Frau in Ihrer Wohnung einen 36-jährigen Bekannten mit einem Messer.
Am Donnerstag (Auffahrt), 18.05.2023, ca. 23.25 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Schwanden, Höhe „Wyden“, eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Der genaue Unfallhergang ist noch unklar und wird untersucht.
Wie unberechenbar das Wetter im hochalpinen Gebirge sein kann, hat sich diese Woche am Klausenpass gezeigt. Die für Mittwoch, 17. Mai 2023, vorgesehene Öffnung musste wegen zu viel Neuschnee abgesagt und auf Freitag, 19. Mai 2023, verschoben werden.
Der Klausenpass ist ab heute Freitag, 10.00 Uhr, für den Verkehr offen.
Am Donnerstag (18.05.2023), um 20:40 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen an der Dorfstrasse einen 17-jährigen Autofahrer angehalten. Bei der Kontrolle wurden mehrere Tatbestände festgestellt.
Das Auto war entwendet und der Schweizer war nicht im Besitze eines Führerausweises. Er wird an die Jugendanwaltschaft verzeigt.
Am Donnerstag (18.05.2023), in der Zeit zwischen 17 Uhr und 19 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in Schwarzenbach an der Wilerstrasse sowie in Ricken an der Uznacherstrasse Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Sieben Männer wurden an die Staatsanwaltschaft verzeigt.
Am Donnerstag (18.05.2023), hat die Kantonspolizei St.Gallen vier Männer angehalten, welche an ihren Autos unerlaubte Änderungen vornahmen.
Ein Auto wurde aus dem Verkehr genommen.
Am Donnerstag (18.05.2023), um 21:10 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen an der Wilerstrasse, im 50 km/h-Bereich, eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dabei wurde ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h gemessen.
Dies wird als Raserdelikt qualifiziert.
In der Nacht auf Donnerstag, 18. Mai 2023, hat eine unbekannte Täterschaft in Seewen über zwei Dutzend Fahrzeuge aufgebrochen.
Im Gebiet Acherli wurde bei 26 abgestellten Autos die Verglasung eingeschlagen und anschliessend die Fahrzeuge durchsucht.
In einem Einfamilienhaus ist ein elektronisches Gerät in Brand geraten. Zwei Personen sind mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert worden.
Die Brandursache wird abgeklärt.
Heute Freitag, 19. Mai 2023, kurz nach 00.15 Uhr, fuhren zwei Mädchen, das Eine mit einem Motorfahrrad, das Andere mit einem Velo, auf der Reussstrasse in Attinghausen.
Die 15-jährige Velofahrerin hielt sich dabei an der gleichaltrigen Motorfahrradfahrerin fest und liess sich mitziehen.
Bei Geschwindigkeitskontrollen erfasste die Kantonspolizei Aargau letzte Nacht in Seon und Hallwil vier Schnellfahrer.
Ein Fahrzeuglenker musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Nach einer Meldung über mögliche Einbrecher wollten zwei Polizisten einen Mann überprüfen. Dieser rannte davon und versuchte sich mit Körpergewalt der Kontrolle zu entziehen.
Die beiden Polizisten wurden beim Vorfall leicht verletzt.
In Domat/Ems hat am frühen Donnerstagmorgen ein Automobilist einen Selbstunfall verursacht und die Unfallstelle verlassen.
Der Lenker, welcher zur Zeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und fahrunfähig unterwegs war, konnte ausfindig gemacht werden.
Ungefähr 8‘000 FCB-Anhänger marschierten vor dem Rückspiel des Halbfinals der Conference League in einem friedlichen Marsch durch die Stadt zum Stadion. Vor dem Spiel kam es zu gewalttätigen Angriffen durch vermummte Gästefans.
Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Basel-Stadt mussten daraufhin massiv Einsatzmittel einsetzen.
Am Donnerstagabend (18.05.2023) ist es kurz vor 17:30 Uhr auf dem Bahnhofplatz zu einer Frontalkollision zwischen einem Skateboardfahrer und einem Postauto gekommen.
Der Skateboardfahrer verletzte sich dabei.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.