Am Donnerstag, 15. Juni 2023 ist es in Schachen bei Herisau zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Trike gekommen.
Beide Fahrzeuglenker wurden verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega stand gestern Donnerstagnachmittag, 15. Juni, für ein achtjähriges Kind im Einsatz.
Es war auf der Schulreise in der Nähe von Balsthal (SO) von einer giftigen Schlange gebissen worden.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Dass Trickdiebe immer noch aktiv sind, zeigen zwei Fälle aus Buchs und Rheinfelden. Durch Ablenkung zweier Senioren erbeuteten unbekannte Diebe mehrere hundert Franken Bargeld.
Gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen folgend haben Cyberdelikte und Telefonbetrug in den letzten Jahren etliche klassische Vermögensdelikte abgelöst. Dazu gehört etwa der Trickdiebstahl, der einst täglich Opfer forderte. Dass auf solche Straftaten spezialisierte Täter trotzdem immer noch aktiv sind, zeigen zwei Fälle, die sich am Donnerstag, 15. Juni 2023, ereigneten.
Nach einer Strafanzeige des Hausbesitzers haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Basel-Stadt eine besetzte Liegenschaft an der Colmarerstrasse geräumt.
Gemäss Erkenntnissen der Kantonspolizei haben Unbekannte am Dienstag, 13. Juni 2023 eine leerstehende Liegenschaft an der Colmarerstrasse besetzt. Der Liegenschaftsbesitzer stellte noch am gleichen Tag eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs.
Am Donnerstag, 15. Juni 2023, kurz nach 12.00 Uhr, fuhr ein Velofahrer auf der Seedorferstrasse in Richtung Seedorf.
Im Bereich der Einmündung Seedorferstrasse / Feldliweg kollidierte er aus derzeit ungeklärten Gründen mit dem Randstein und kam zu Fall.
Am Donnerstag, 15.06.2023, ca. 13.30 Uhr, ereignete sich in Elm, Ämpächli, ein Freizeitunfall mit Todesfolge.
Ein 33-jähriger Mann befuhr mit einem sogenannten Mountaincart (eine Kombination aus Gokart und Schlitten) die dafür vorgesehene Strecke von der Bergstation Ämpächli in Richtung Talstation der Sportbahnen Elm.
Am Sonntag (11.06.2023), kurz vor 18:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Bodensee vor Altenrhein, in der Nähe des Seezeichens 1, ein 14-jähriger Junge vermisst werde. Polizei.news berichtete fünf Mal darüber. Heute Donnerstag wurde die Kantonspolizei St.Gallen durch Wassersuchhunde aus Deutschland unterstützt. Leider brachte auch diese Massnahme nicht den gewünschten Erfolg.
Der Junge bleibt vermisst. Die aktive Suche nach ihm wird heute Abend eingestellt.
Am Donnerstagnachmittag, 15. Juni 2023, kollidierte beim Bahnübergang in Zürich-Affoltern ein Güterzug mit einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Dienstagabend ist ein Mann vor dem Hauseingang eines Mehrfamilienhauses in Bern von einer Täterschaft mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden.
Ein Ambulanzteam brachte den Verletzten umgehend ins Spital. Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die sachdienliche Hinweise zur Täterschaft machen können.
Am Donnerstagvormittag ist ein Gerüstbauer auf einer Baustelle in Domat/Ems aus über vier Metern Höhe von einer Plattform gestürzt.
Er zog sich mittelschwere Verletzungen zu.
Auf der Huggerwaldstrasse in Kleinlützel hat sich am Donnerstagmorgen, 15. Juni 2023, eine Kollision zwischen einem Personentransporter und einem Traktor mit Anhänger ereignet.
Dabei wurde die Mitfahrerin im Kleinbus erheblich verletzt. Sie wurde mit einem Rettungshelikopter der REGA in ein Spital geflogen. Die Unfallursache wird durch die Polizei abgeklärt.
Weil ein Bewohner vergessen hatte die Kochplatte abzuschalten, muss er sich nun wegen Drogenbesitz bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.
Am Donnerstagmittag (15. Juni 2023), kurz nach 12:00 Uhr, ist auf der Einsatzleitzentrale die Meldung eingegangen, dass Rauch aus einem Fenster einer Wohnung an der Weinbergstrasse in Zug dringe. Rasch waren Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Zug (FFZ) vor Ort. Sie konnten den Brandherd in der Küche lokalisieren, den Glimmbrand löschen und die Wohnung vom Rauch befreien. Wie sich herausstellte, stand ein Toaster auf einer eingeschalteten Herdplatte, worauf es zu einem Kurzschluss kam. Zum Zeitpunkt der Rauchentwicklung in den Räumlichkeiten war der Bewohner nicht zuhause.
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag in Märwil wurde ein E-Bike-Fahrer leicht verletzt. Der Unfallverursacher oder die Unfallverursacherin entfernte sich ohne anzuhalten.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Zwei zunächst unbekannte Diebe drangen nachts in ein Restaurant in Neuenhof ein und entwendeten Esswaren. Die Polizei ermittelte zwei junge Männer und nahm sie unter dringendem Tatverdacht fest.
Tatort war ein Restaurant an der Zürcherstrasse in Neuenhof. Durch eine Hintertüre war die unbekannte Täterschaft in der Nacht auf den 9. Juni 2023 ins Gebäude eingedrungen und hatte aus einem Tiefkühler Süsswaren gestohlen.
In den vergangenen, sowie auch in den kommenden Wochen, finden im Kanton Luzern die praktischen Radfahrertests statt.
Rund 4’000 Schülerinnen und Schüler sind in diesem Jahr unterwegs.
Am Dienstagnachmittag ist in Toffen ein Mann bei einem Sturz von einer Leiter schwer verletzt worden. Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht, wo er später seinen schweren Verletzungen erlag. Der Unfall wird untersucht.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Dienstag, 13. Juni 2023, kurz vor 14.40 Uhr, gemeldet, dass ein Mann in Toffen bei einem Sturz von einer Leiter verletzt worden sei.
Ab Montag, 19. Juni 2023, baut das Strassenkreisinspektorat Buchs einen neuen Belag auf der Sarganserstrasse in Bad Ragaz im Abschnitt St.Leonhard bis Pizolstrasse ein.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis am Dienstag, 18. Juli 2023.
Am Mittwoch, 14. Juni 2023, kurz nach 23.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Anhänger und Zürcher Kontrollschildern im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Süd, als er eine Rauchentwicklung im Motorraum feststellte.
Daraufhin lenkte er das Fahrzeug in eine Ausstellbucht. Der Gotthard-Strassentunnel blieb aufgrund der Bergungsarbeiten sowie Sachverhaltsaufnahmen für rund zwei Stunden gesperrt.
In der Nacht auf Donnerstag (15. Juni 2023) haben Einsatzkräfte mehrere fahrunfähige Autofahrer gestoppt. Sie waren alkoholisiert oder standen unter Drogeneinfluss.
Gegen 21:30 Uhr wurde ein Autolenker in der Stadt Zug angehalten. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 37-Jährige das Fahrzeug trotz Führerausweisentzug lenkte.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Dienstagnachmittag, 13. Juni 2023, auf der Laufenstrasse in Kleinlützel mit einem mobilen Radargerät ein Motorrad mit 106 km/h gemessen.
Erlaubt sind im Bereich der Messstelle 50 km/h. Der verantwortliche Motorradlenker konnte durch die Polizei an seinem Wohndomizil angehalten werden. Diese nahm ihm den Führerausweis ab und wird ihn nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige bringen.
Am Mittwoch, 14. Juni 2023 musste die Feuerwehr Oberiberg kurz nach 17.30 Uhr an die Stolzbodenstrasse ausrücken, da Rauch aus einer Wohnung gemeldet wurde.
Die Einsatzkräfte konnten vor Ort den Brand in einem Zimmer lokalisieren und rasch löschen.
Am Mittwoch (14.06.2023), kurz nach 17:45 Uhr, ist es auf einem Parkplatz an der St. Gallenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Der 37-jährige Autofahrer fuhr rückwärts aus einem Parkfeld. Zur gleichen Zeit fuhr eine 58-jährige Frau mit ihrem E-Bike an demselben Parkfeld vorbei.
Am Mittwoch (14.06.2023), um 12:05 Uhr, ist ein Lastwagen an der Bleikenstrasse gekippt. Vorgängig kollidierte dieser aufgrund nicht passender Höhenverhältnisse mit der dortigen Eisenbahnbrücke.
Der 55-jährige Chauffeur wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (15.06.2023), kurz nach 02:45 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Fahrzeugeinbruch an der Weidstrasse gemeldet.
Der Autobesitzer konnte zwei Männer beim Einbruch beobachten und wählte den Notruf. Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten die beiden Männer anhalten und festnehmen.
Von Montag, 19. Juni bis Freitag, 30. Juni 2023, findet in der Stadt Zürich die traditionelle Veloprüfung für alle Schüler der 5. Klasse statt. Das Sicherheitsdepartement sowie das Schul- und Sportdepartement danken allen Verkehrsteilnehmenden im Voraus für ihre Rücksichtnahme.
Seit vielen Jahren setzen sich Schulinstruktoren der Stadtpolizei Zürich – unterstützt von den Lehrpersonen – für die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmenden ein. Vom Kindergarten bis zur 2. Klasse steht die «Fussgängerausbildung» im Fokus, ab dem
3. Schuljahr rücken das Velofahren sowie die dazugehörenden Regeln und Signale ins Zentrum der Verkehrsinstruktion. Den Abschluss und Höhepunkt bildet die seit 1947 jährlich stattfindende Veloprüfung in der 5. Klasse.
Am Mittwochnachmittag verunfallte in Wiggen ein Mann tödlich. Der 55-jährige war mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug unterwegs.
Dieses hatte sich beim Heuen im steilen Geländer überschlagen und den Mann verletzt.
Die bislang unbekannten Diebe durchsuchen systematisch unverschlossene Fahrzeuge nach Wertsachen.
Bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden häufen sich die Anzeigen wegen Diebstählen von Portemonnaies und anderen Wertsachen aus unverschlossenen Fahrzeugen.
Die Tour de Suisse 2023 durchquert am Freitag die Gemeinde Glarus Nord. Deswegen ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Die 6. Etappe der Tour de Suisse führt am Freitag, 16. Juni, von La Punt über Chur, Sargans, Mühlehorn, Kerenzerberg, Mollis, Näfels, Niederurnen und Bilten und weiter bis zum Etappenziel nach Oberwil-Lieli/AG.
Im Jahr 2022 ereigneten sich auf Luzerner Strassen insgesamt 2'334 Verkehrsunfälle. Bei 1'070 davon kamen Menschen zu Schaden.
Die Zahl der Strassenverkehrsunfälle und der verunfallten Personen nahm im Vorjahresvergleich zu. Die langjährige rückläufige Entwicklung hat sich in den letzten Jahren abgeschwächt, wie der neue LUSTAT-Webartikel zeigt.
Am Mittwochabend, 14. Juni 2023, kurz vor 19.45 Uhr, kam es am Holenweg in Hölstein BL zu einem Brand in einem Einfamilienhaus.
Verletzt wurde niemand. Am Gebäude entstand grosser Sachschaden.
Beim Brand einer Fahrzeugeinstellhalle ist am frühen Donnerstagmorgen in Gächlingen ein Sachschaden in der Höhe von rund 1 Million Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochabend (14. Juni 2023) kurz vor Mitternacht wurde der Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei gemeldet, dass in Gächlingen eine Fahrzeugeinstellhalle brenne.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Salmsach einen Einschleichdieb festgenommen. Bei ihm konnte Deliktsgut sichergestellt werden.
Gegen 5.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Kantonsstrasse Fehlwies nach einem Einschleichdiebstahl in ein Wohnhaus ein Mann zurückgehalten werde.
Bei einem Verkehrsunfall am späten Mittwochnachmittag (14.06.2023) zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad in Uster ist der Zweiradfahrer schwer verletzt worden.
Kurz nach 18 Uhr fuhr ein 23-jähriger Automobilist auf der Blindenholzstrasse in Richtung Stegstrasse. Bei der Stopstrasse hielt er an und liess den Querverkehr passieren.
Am Mittwoch, 14. Juni 2023, leistete die Stadtpolizei Zürich an verschiedenen Örtlichkeiten Einsätze im Zusammenhang mit dem feministischen Streik.
Gegen 12.45 Uhr meldeten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), dass am Paradeplatz Demonstrierende mit Transparenten den Tramverkehr blockieren würden.
Am Mittwochabend ist es im Niederdorf zu einem Dachstockbrand gekommen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Verletzte Personen gab es keine.
Um 18 Uhr gingen in der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) mehrere Notrufe über ein Feuer im Niederdorf ein. Vor Ort trafen die ausgerückten Einsatzkräfte einen Vollbrand in einem Dachstock an. Die umgehend eingeleiteten Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig, da der Brandherd nur schwer zugänglich war. Ein Ausweiten der Flammen konnte die Berufsfeuerwehr von SRZ verhindern und das Feuer anschliessend löschen.
Auf der Autobahn ist es zu einem Verkehrsunfall mit drei involvierten Fahrzeugen gekommen. Grund war ein unvorsichtiger Spurwechsel.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
Oberhalb von Balm bei Günsberg hat die Feuerwehr am Mittwochvormittag einen kleineren Waldbrand gelöscht. Ausgelöst wurde der Brand vermutlich durch ein nicht vollständig gelöschtes Feuer.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht inzwischen eine erhebliche Waldbrandgefahr.
Am späten Montagnachmittag wurde der Einsatz der Polizei aufgrund einer Auseinandersetzung in der Stadt Freiburg verlangt. Zwei Personen wurden verletzt. Der mutmassliche Täter wurde vor Ort festgenommen.
Eine Untersuchung wurde durch die Staatsanwaltschaft eröffnet.
Am Sonntag (11.06.2023), kurz vor 18:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Bodensee vor Altenrhein, in der Nähe des Seezeichens 1, ein 14-jähriger Junge vermisst werde.
Die Suche nach ihm dauert an und wird auch morgen fortgesetzt. Auch heute Mittwoch standen verschiedenste Organisationen im Einsatz.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.