Bei einem Verkehrsunfall ist am Sonntagabend (21.5.2023) in Horgen ein Kind von einem Personenwagen überfahren worden.
Das Kind hat Verletzungen erlitten und ist mit einem Rettungsfahrzeug in ein Spital transportiert worden.
Bei einem Sturz ist am Sonntagnachmittag (21.5.2023) in Hausen am Albis ein Radfahrer schwer verletzt worden.
Kurz nach 15 Uhr fuhr eine Gruppe von 4 Radfahrerinnen und Radfahrern mit E-Bikes ausserorts auf dem Radweg der Albisstrasse Richtung Hausen am Albis.
Heute findet das traditionelle Flossrennen auf der Sitter und Thur statt.
Unsere Einsatzkräfte sind vor Ort und sorgen für die Sicherheit der Besucher und Flösser auf der Strasse, dem Land und dem Wasser.
Nach einer kühlen und durchzogenen Woche stieg die Temperatur am Sonntag erstmals seit Anfang Mai wieder verbreitet über 20 Grad.
Stellenweise reichte es sogar für einen Sommertag. Wo es am wärmsten war und weshalb es nicht dort war, wo die Sonne am längsten schien, wird am Ende des Blogs aufgelöst.
Bei einem Selbstunfall hat sich am Samstagnachmittag (20.5.2023) im Flughafen Zürich ein Flughafenmitarbeiter Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 15.30 Uhr fuhr ein 57-jähriger Mann mit einem Personenwagen im Flughafenareal auf der Bravostrasse Richtung Kloten.
Am 22. Und 23. Mai 2023 findet die alljährliche Fahrradprüfung in Sarnen statt.
Die Schülerinnen und Schüler sind mit einer gelben Leuchtweste ausgestattet. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Rücksichtsnahme und Aufmerksamheit.
Eine Radfahrerin fuhr am Sonntag, 21. Mai 2023, am Mittag, auf der Lerchenstrasse in Riedern Richtung Netstal, als ein vom Neuheim in die Lerchenstrasse einbiegender Personenwagenlenker diese übersah und mit ihr kollidierte.
Die Radfahrerin in der Folge musste zur Kontrolle ins Kantonsspital Glarus eingeliefert werden.
In der Nacht auf Sonntag, 21. Mai 2023 wurde durch unbekannte Täterschaft im Sonnenweg in Näfels (siehe Titelbild) in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Die Täterschaft brach die Hauseingangstüre auf, entwendete eine Geldkassette mit wenig Bargeld und zwei Bankkarten und verliess das Tatobjekt durch ein Fenster im Obergeschoss.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitag- und Samstagabend (19./20.5.2023) im Bezirk Hinwil bei einem gezielten Polizeieinsatz gegen lärmverursachende Fahrzeuglenker mehrere technisch abgeänderte Personenwagen stillgelegt.
An zwei Abenden kontrollierten Kantonspolizisten Fahrzeuge und deren Lenker, die innerorts übermässigen Lärm verursachten.
Am Sonntag, 21. Mai 2023, um circa 02.30 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Mann in der Feldbergstrasse beraubt.
Der 41-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
Am Sonntagvormittag ereignete sich auf der Albulastrasse in Bergün eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person wurde mittelschwer verletzt.
Am Samstagabend hat ein Mann im Zuge einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten in Biel einen Schuss aus einer Faustfeuerwaffe in die Luft abgegeben. Dabei wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die Angaben zu den Ereignissen oder zu den involvierten Personen machen können.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (21.05.2023), zwischen 20:45 Uhr und 7:15 Uhr, ist es an der Bahnhofstrasse zu einem Einbruch in ein Solarium gekommen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang in das Gebäude.
Am Sonntag (21.05.2023), kurz nach 9:30 Uhr, ist es auf der Plonserstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Motorrad und einem Velo gekommen.
Der 67-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Sonntagmorgen, 21. Mai 2023, kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein Mann wurde dabei durch eine Stichwaffe schwer verletzt.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Samstagabend in Arbon ein Rennvelofahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Pfyn einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein 15-Jähriger verunfallte am Samstag in Romanshorn mit einem E-Scooter.
Er wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag, 21. Mai 2023, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker und seine Mitfahrer blieben unverletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Ein Velofahrer ist am Samstagnachmittag in Vinelz verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die den Unfall beobachtet haben und Angaben dazu machen können.
Am Samstagnachmittag ist ein Auto in Ins von der Strasse abgekommen, über eine Böschung abgerutscht und auf die Bahngeleise gekippt. Der Lenker konnte sich aus dem Auto befreien, ehe es von einem nahenden Zug erfasst wurde.
Er blieb unverletzt.
Die Feuerwehr Lauchetal wurde am Samstag, 20.05.2023, 05:01 Uhr, durch die Kantonale Notrufzentrale in Frauenfeld aufgeboten, weil ein Brandmelder in einer Halle der Geflügelverarbeiterin Frifag ausgelöst hatte.
Vor Ort eingetroffen wurde eine starke Rauchentwicklung im Gebäudeinnern festgestellt.
Am Samstagabend, 20. Mai 2023, gegen 20.45 Uhr, kam es in einem leerstehenden Einfamilienhaus an der Rheinstrasse in Pratteln BL zu einem Brandausbruch.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein 9-jähriger Knabe wurde mehrmals von einem Hund gebissen. Mit Gesichtsverletzungen wurde das Kind mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag (20. Mai 2023), kurz nach 14:30 Uhr in der Gemeinde Neuheim ZG.
Am frühen Sonntagmorgen (21.05.2023) ist es am Ortseingang von Haldenstein, zu einem Selbstunfall gekommen.
Die beiden Insassen wurden dabei leicht verletzt.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei Aargau gestern Samstag zwölf Schnellfahrer.
Sechs Fahrzeuglenker mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Samstag, 20. Mai 2023, kurz nach 15.00 Uhr, wurde auf der Frenkenstrasse in Liestal BL einer Fussgängerin durch eine unbekannte Täterschaft die Handtasche entrissen. Das Opfer wurde erheblich verletzt. Die unbekannte Täterschaft entfernte sich in unbekannte Richtung.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstag (20.05.2023), kurz vor 16:45 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein beteiligter 84-jähriger Autofahrer wurde für fahrunfähig befunden.
Bei ihm wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.
Am Samstagnachmittag konnten in Kaiserstuhl zwei Einbrecher festgenommen werden.
Sie waren kurz zuvor in eine Wohnung eingestiegen und dort vom Anwohner überrascht worden.
Gestern Abend fand in der swissporarena das Fussballspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen statt. Vor dem Spiel blieb es mehrheitlich ruhig, jedoch war eine aggressive Stimmung wahrnehmbar.
Auf dem Marsch zum Stadion und auf dem Rückweg wurden durch Anhänger des FC St. Gallen mehrere Sachbeschädigungen begangen.
Bei einem Selbstunfall hat sich am Samstagnachmittag (20.5.2023) im Flughafen Zürich ein Flughafenmitarbeiter Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 15.30 Uhr fuhr ein 57-jähriger Mann mit einem Personenwagen im Flughafenareal auf der Bravostrasse Richtung Kloten.
Im Westschweizer Kanton Neuenburg ist am Samstagvormittag ein Flugzeug abgestürzt. Dabei sind drei Menschen ums Leben gekommen, meldeten mehrere Schweizer Medien übereinstimmend.
Laut Polizeiangaben befinde sich die Absturzstelle bei Les Ponts-de-Martel. Wie der regionale Schweizer Radiosender RTN berichtete, liege das Wrack in steilem Gelände.
Eine unbekannte Täterschaft versuchte in der Nacht auf Freitag, 19. Mai 2023 in der Buchholzstrasse in Glarus über die Geschäftseingangstüre eines Fitnesscenters einzubrechen.
Durch den Einbruchversuch entstand Sachschaden an der Eingangstüre.
Am Samstagmorgen (20.05.2023), um ca. 09.00 Uhr ist es im Kreisel Ring-/Scalettastrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike Lenker und einem Personenwagen gekommen.
Der E-Bike Fahrer verletzte sich dabei.
Die Kantonspolizei Bern hat am Freitag in der Region Bern gezielte Verkehrskontrollen insbesondere mit Blick auf Lärmbelästigungen und Geschwindigkeitswiderhandlungen durchgeführt.
Es wurden 29 Fahrzeuglenkende angezeigt und zehn Fahrzeuge sichergestellt. Drei Autolenkenden wurde zudem der Führerausweis abgenommen.
Am Freitagabend sind zwei Männer mit einem Quad in Bigenthal verunfallt und dabei verletzt worden. Zwei Ambulanzteams brachten den schwer verletzten Lenker sowie seinen leicht verletzten Mitfahrer ins Spital.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Nach dem versuchten Raubüberfall auf einen Tankstellenshop am Freitagabend in Romanshorn sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen.
Das Opfer blieb körperlich unverletzt.
Eine fahrunfähige Autofahrerin kollidierte am Freitag in Weinfelden mit parkierten Autos.
Die 83-Jährige entfernte sich von den Unfallstellen und konnte kurze Zeit später durch die Einsatzkräfte angetroffen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag in Roggwil eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Die 26-Jährige musste ihren Führerausweis abgeben.
Am Freitag entzog sich ein Automobilist im Kanton Aargau einer Polizeikontrolle und flüchtete mit einem entwendeten Personenwagen über die Autobahn A1 in Richtung Bern. Zusammen mit der Kantonspolizei Aargau konnte das Fahrzeug mit zwei Insassen in Härkingen auf der Fahrbahn unter Waffenhoheit angehalten werden.
Der Lenker und seine Beifahrerin wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen. Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der Kreuzung Baselstrasse/Kirchgasse in Flumenthal kollidierte am Samstagmorgen ein Fahrradlenker mit einem vortrittsberechtigten Auto.
Dabei wurde er schwer verletzt und musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Am 19. und 20. Mai 2023 durchquerte der Giro d’Italia unseren Kanton.
Die Kantonspolizei zieht eine sehr positive Bilanz dieses bedeutenden internationalen Sportereignisses.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.