Schweiz

Blaulichttag in Küsnacht ZH

Spannung und Faszination erleben heute die Besucherinnen und Besucher am Blaulichttag in Küsnacht. Zusammen mit der Polizei Küsnacht, Schutz & Rettung Zürich, dem Zivilschutz, dem Seerettungsdienst, der Air Alpine Ambulance feiert auch die Kantonspolizei mit zahlreichen Darbietungen die Eröffnung des neuen Feuerwehrgebäudes und das 10-Jahr-Jubiläum des Polizeipostens Küsnacht.

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Aurigeno TI: Mord im Vallemaggia - 41-jähriger Mann getötet

Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass sich am 11.05.2023 kurz nach 13:30 Uhr in Aurigeno ein Tötungsdelikt ereignet hat. Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, hat ein 42-jähriger Schweizer, der im Raum Locarno wohnt, in der Nähe des Schulzentrums Ronchini mehrere Schüsse auf einen 41-jährigen Schweizer, der in Vallemaggia wohnt, abgegeben und ist anschliessend mit einem Auto geflohen.

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Bundesgericht stellt Lärmschutz entlang von Strassen über geringe Reisezeitverluste

Das Bundesamt für Strassen Astra plant, den Pannenstreifen auf dem Abschnitt Zürich-Nord bis Brüttisellen als zusätzliche Fahrspur umzunutzen. Die Stadt Zürich und der VCS Zürich haben vor Bundesgericht geltend gemacht, dass ein solcher Spurausbau nur dann stattfinden dürfe, wenn gleichzeitig der Lärmschutz der Anwohner/innen verbessert wird. Nun hat das Bundesgericht den beiden Beschwerdeführenden teilweise recht gegeben.

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Stadt Zug ZG: Renitent und alkoholisiert - drei Männer festgenommen

In einem Lokal ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Gästen gekommen. Die betei-ligten widersetzten sich mit Körpergewalt der Polizeikontrolle und beschimpften die Einsatzkräfte. Drei Männer wurden festgenommen. In der Nacht auf Freitag (12. Mai 2023), kurz vor 01:15 Uhr, ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei eine Meldung ein, dass es in einem Lokal an der Alpenstrasse in Zug einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen ist.

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Zuger Polizei: So funktioniert unsere Zusammenarbeit

Am vergangenen Mittwochabend, nach 22:00 Uhr, haben sich unsere Kollegen der Kantonspolizei Schwyz mit dem folgenden Wortlaut bei uns gemeldet: 𝑍𝑤𝑒𝑖 𝑀𝑎̈𝑛𝑛𝑒𝑟 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛 𝑣𝑒𝑟𝑑𝑎̈𝑐ℎ𝑡𝑖𝑔𝑡, 𝑧𝑤𝑒𝑖 𝑉𝑒𝑙𝑜𝑠 𝑎𝑢𝑠 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑚 𝐾𝑒𝑙𝑙𝑒𝑟 𝑔𝑒𝑠𝑡𝑜ℎ𝑙𝑒𝑛 𝑧𝑢 ℎ𝑎𝑏𝑒𝑛. 𝑀𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡𝑒𝑛𝑠 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝑣𝑜𝑛 𝑖ℎ𝑛𝑒𝑛 𝑖𝑠𝑡 𝑛𝑢𝑛 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑚 𝑍𝑢𝑔 𝑢𝑛𝑡𝑒𝑟𝑤𝑒𝑔𝑠 𝑛𝑎𝑐ℎ 𝑍𝑢𝑔.

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Bern-Bümpliz BE: 116 Fahrzeuge zu schnell unterwegs

Im Bereich des Autobahnanschlusses A12 Bern-Bümpliz werden zurzeit Bauarbeiten durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h angepasst. Bei der am Freitagvormittag durchgeführten Geschwindigkeitskontrolle waren 116 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Sechs Lenkende werden verzeigt. Die Kantonspolizei Bern erinnert daran, die Geschwindigkeit anzupassen.

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Verschmutzung im Hafen von Portalban FR

Gestern wurde im Hafen von Portalban eine Verschmutzung festgestellt, nachdem ein Boot gesunken war. Die Feuerwehr intervenierte, um den Treibstoff zu behandeln, und das Boot wurde aus dem Wasser gehievt. Am Donnerstag, 11. Mai, gegen 13:30 Uhr, stellte die Freiburger Seepolizei im Rahmen ihrer Tätigkeit fest, dass ein im Hafen von Portalban ankerndes Boot gesunken war. Dies führte zu einer Verschmutzung durch Treibstoff von mehreren hundert Quadratmetern im Neuenburgersee.

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Phishing-SMS – Sicherheitswarnung für Credit Suisse-Konto

Aktuell versenden Betrüger wieder SMS-Nachrichten, in denen sie vorgeben, im Namen der Credit Suisse zu handeln. In diesen SMS wird behauptet, dass die SecureSign-App erneut aktiviert werden muss, um das Onlinekonto zu schützen.

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Kanton Appenzell Innerrhoden: Bezirke engagieren sich für psychische Gesundheit

Auffällig gelbe Sitzbänke mit der Aufschrift „Wie geht’s dir?“ laden diesen Frühling die Innerrhoder Bevölkerung dazu ein, einen Moment der Ruhe zu finden und miteinander ins Gespräch zu kommen. Alle Bezirke beteiligen sich an der Aktion, die das psychische Wohlbefinden in den Fokus rückt. Diese wurde vom Ostschweizer Forum für psychische Gesundheit gemeinsam mit der nationalen „Wie geht’s dir?“-Kampagne initiiert.

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N9 / Simplon VS: Kurzzeitige Sperrungen der Einfahrt Ried-Brig in den nächsten zwei Wochen

Beim Halbanschluss Ried-Brig befindet sich zwischen der Stammachse und der Einfahrt Richtung Simplon ein Retentionsbecken. Dieses muss regelmässig gereinigt werden. Für den Lastwagen, der die Reinigung durchführt, wird nun ein Halteplatz ausserhalb des Verkehrs gebaut. Dafür wird die Einfahrt in den nächsten zwei Wochen mehrmals kurzzeitig gesperrt.

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Goldau / Stadt Zug ZG: Zwei mutmassliche Velodiebe (Algerier) festgenommen

Am Mittwochabend, 10. Mai 2023, nach 22 Uhr, meldete ein Hausbewohner aus Goldau der Kantonspolizei Schwyz, dass soeben zwei unbekannte Männer aus dem Keller zwei Fahrräder entwendet haben. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnte eine Polizeipatrouille beim Bahnhof in Goldau einen Verdächtigen feststellen, welcher mit einem Velo in einen Zug einstieg und wegfuhr.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.