Auf der Autobahn A1 bei Oensingen, in Fahrtrichtung Zürich, hat sich am Freitagabend, 9. Juni 2023, eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos ereignet.
Aufgrund dieses Ereignisses kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Eine Polizeipatrouille wollte einen mit zwei Personen besetzten Roller kontrollieren.
Der Fahrer ignorierte das polizeiliche Haltezeichen und fuhr weiter. Wenig später verursachte er einen Selbstunfall.
Gestern wurde im Hafen von Gletterens eine Verschmutzung festgestellt. Die Feuerwehr war im Einsatz, um das Öl zu beseitigen. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Freitag, den 9. Juni, kurz nach 17 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg über eine Verschmutzung auf dem Neuenburgersee im Hafen von Gletterens informiert.
Auf der Weissensteinstrasse in Solothurn hat sich am frühen Freitagabend, 9. Juni 2023, eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos ereignet. Ernsthaft verletzt wurde niemand.
Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Bei einer seitlich/frontalen Kollision zwischen zwei Autos ist eine Frau verletzt worden. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Der Unfall ereignete sich am Freitagabend (9. Juni 2023) um 22:00 Uhr.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Samstag nach einem Unfall in Uttwil von der Polizei in seinem Fahrzeug geweckt werden.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Am 09.06.2023 stürzten im Gebiet Storegg, Melchtal, zwei Gleitschirmpiloten ab. Sie waren zuvor mit einem Heuseil kollidiert.
Beide mussten verletzt ins Spital geflogen werden.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einer Fussgängerin ist am Samstagmorgen (10.6.2023) in Rümlang die Fussgängerin schwer verletzt worden.
Eine 49-jährige Fussgängerin überquerte gegen 7.30 Uhr die Hofwiesenstrasse in Richtung Einkaufszentren.
Am Freitagnachmittag ist es in Krauchthal zu einer Frontalkollision mit zwei Autos gekommen. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Sie wurden mit der Ambulanz ins Spital gefahren.
Der Unfall wird untersucht.
Am Freitagabend (09.06.2023), in der Zeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht, hat die Kantonspolizei St.Gallen im Raum Gossau und in Wil mehrere technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden neun Verkehrsteilnehmende wegen unerlaubten technischen Änderungen, nicht betriebssicheren Fahrzeugen oder unangebrachter Fahrweise zur Anzeige gebracht.
Am Freitagabend (09.06.2023), kurz vor 16:40 Uhr, hat sich auf der Urnäscherstrasse ein Auffahrunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der 28-jährige Motorradfahrer wurde unbestimmt verletzt. Die Rega flog den Mann ins Spital.
Am Freitagabend (09.06.2023), kurz vor 18 Uhr, ist ein 48-jähriger Velofahrer auf der Giessenstrasse gegen das Heck vom Auto einer 43-jährigen Frau geprallt.
Der Velofahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Freitagabend (09.06.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist eine 16-jährige Motorradfahrerin auf der Oberdorfstrasse gegen einen Zaun geprallt und in den dahinterliegenden Bach gestürzt.
Sie wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitagabend (09.06.2023), um 20:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Gewässerverschmutzung in einem Quartierbach im Bereich der Schrennenstrasse erhalten.
Mutmasslich war Bohrschlamm in den Bach gelangt.
Am Freitag (09.06.2023), kurz nach 23:50 Uhr, sind auf der Grubenstrasse, bei der Verzweigung mit der Meierseggstrasse, ein Motorrad und ein Lieferwagen zusammengestossen.
Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt, konnte sich aber selbständig in ärztliche Behandlung begeben. Beim Lieferwagenfahrer wurde in zu hoher Atemalkoholwert gemessen. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Samstag (10.06.2023), kurz vor 1:10 Uhr, ist ein 30-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Altendorferstrasse gegen eine Mauer geprallt. Er wurde dabei unbestimmt verletzt.
Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (09.06.2023), kurz nach 23:20 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einer Gewalttat auf dem Perron der Gleise 6/7 am Bahnhof St.Gallen erhalten.
Ein 23-jähriger Mann wurde dabei von mehreren Unbekannten aus einem wartenden Zug gezerrt und im Zuge einer Auseinandersetzung unbestimmt, mit einer Stichwaffe verletzt.
Am Nachmittag des 8. Juni wurde ein junger Erwachsener als vermisst gemeldet. Er hielt sich vorgängig mit Freunden in der "Domaine des Iles" in Sion auf. Ein Polizeiaufgebot wurde in der Gegend eingesetzt, um den jungen Mann zu finden.
Der Jugendliche wurde schliesslich in mehreren Metern Tiefe im Wasser leblos geortet.
Ein junger Mann reagiert nicht auf die polizeilichen Anhaltezeichen und fährt in rasanter Fahrt davon. Dabei verursacht er einen Verkehrsunfall und verletzt einen Bauarbeiter.
Am Freitagnachmittag (9. Juni 2023), kurz vor 16:30 Uhr, wollte eine Polizeipatrouille an der Blegistrasse in Rotkreuz einen Autofahrer stoppen und kontrollieren.
Am Freitagabend kollidierte ein PW-Lenker frontal mit einem Baum. Durch die Kollision wurden alle Insassen verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Der Führerausweis wurde dem Lenker abgenommen.
9, 7'000, 80, 60 – Nein, das sind nicht die Zahlen von der nächsten Lottoziehung, sondern die eindrücklichen Zahlen von dieser semistationären Radaranlage auf der Autobahn A2 bei Tenniken.
Seit neun Tagen steht sie im Baustellenbereich in Fahrtrichtung Chiasso.
Das Stand Up Paddel (SUP) ist eine super Möglichkeit, um sich auf dem Wasser fortzubewegen.
Übrigens die gelben Bojen markieren Schutzzonen. Bleiben Sie ausserhalb.
Nach einer Streifkollision zwischen einem Personen- und einem Lastwagen geriet der Lastwagen von der Fahrbahn und kippte eine Böschung hinunter. Beim Unfall wurde niemand verletzt.
Es entstand hoher Sachschaden. Zwecks Bergung musste die betroffene Strecke für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Freitagnachmittag, 9. Juni 2023, kurz nach 16.45 Uhr, kam es in einem Gebäude in der Mühlematt in Sissach BL zu einem Dachstockbrand.
Personen wurden keine verletzt.
Am Freitagabend (09.06.2023) hat sich auf der Rheinuferstrasse in Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Personenwagen ereignet. Die Lenkerin erlitt dabei leichte Verletzungen.
Am Auto entstand hoher Sachschaden.
Freitag, 09.06.2023, ca. 23:30 Uhr wurde an der Burgstrasse 51 in Riehen ein stark alkoholisierter Radfahrer bewusstlos neben seinem Fahrrad auf der Strasse aufgefunden.
Der Radfahrer war verletzt und sein Fahrrad beschädigt.
Nach einer Kollision mit einem Auto in verstarb am Freitag in Herdern ein Motorradfahrer noch auf der Unfallstelle.
Die Kantonspolizei Thurgau such Zeugen.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Kind auf einem Kickboard ist das Kind schwer verletzt worden.
Kurz vor 15.30 Uhr ist ein 50-jähriger Automobilist auf den Parkplatz an der Zürcherstrasse 15 in Birmensdorf eingefahren.
Ein Rollerfahrer hat sich am Freitagmittag (9.6.2023) in Thalwil bei einem Selbstunfall schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 12 Uhr ist ein 59-jähriger Rollerfahrer auf der Sonnenbergstrasse bergwärts in Richtung Gattikon gefahren.
Im Nachgang einer sehr trockenen Wetterperiode haben sich im Osten Kanadas ausgedehnte Waldbrände mit Schwerpunkt in der Provinz Quebec entwickelt.
Zahlreiche Brandherde haben in den vergangenen Tagen enorme Mengen an Aerosolen freigesetzt, welche in Form von ausgedehnten Rauchwolken mit nördlichen Winden bis an die Ostküste der USA transportiert wurden.
Gestern kurz vor 12 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale ein automatischer Brandalarm aus dem Tunnel Sachseln ein. Feuer und Rauch waren auf den Überwachungskameras nicht zu erkennen.
Aus Sicherheitsgründen musste der Tunnel Sachseln jedoch gesperrt und durch die Stützpunktfeuerwehr kontrolliert werden. Diese konnte weder einen Brand noch Rauch feststellen.
Gestern um ca. 10 Uhr touchierte in Lungern, Brünigstrasse, ein 53-jähriger Mofalenker in einer Linkskurve mit dem Randstein und kam zu Fall.
Er verletzte sich dabei leicht und wurde mit der Ambulanz in ein örtliches Spital gebracht.
Am vergangenen Donnerstag wurden im Zusammenhang mit der Sicherheitskampagne zur Verbesserung der Sicherheit der Strassenarbeiter, bei der Radarkontrolle in Prez-vers-Noréaz 73 Autofahrer von der Polizei geblitzt.
Im Zusammenhang mit der aktuellen Präventionskampagne zur Verbesserung der Sicherheit der Strassenarbeiter führte die Kantonspolizei Freiburg eine Geschwindigkeitskontrolle auf einem Strassenabschnitt durch, auf dem Strassenarbeiter das Heu am Fahrbahnrand mähten.
Heute Freitag, 9. Juni 2023, gegen 09.50 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass es in der Unterkunft Vögeliwohl (Unterkunft für minderjährige Asylsuchende [UMA]) an der Dorfstrasse in Flüelen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen sei.
Einer der beiden Personen, bei der es sich um einen 16-jährigen afghanischen Staatsangehörigen handelt, wurde vorläufig festgenommen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt warnt vor einem speziellen Betrugsphänomen, das sich seit 2022 verstärkt manifestiert.
Mehrheitlich ältere Personen werden dabei aus einem Auto heraus angesprochen und nach dem Weg gefragt, oft mit der Begründung, dringend ein Spital zu suchen. Durch geschickte Manipulation und dramatische Geschichten gelangen die Betrüger schliesslich in die Wohnungen ihrer Opfer, wo es zu Diebstählen kommt.
Anlässlich Geschwindigkeitskontrollen im Ausserortsbereich hat die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstag, 8. Juni 2023, auf der Ramiswilerstrasse in Mümliswil und der Thalstrasse in Herbetswil mit einem Lasergerät 20 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit im Anzeigebereich gemessen.
Die fahrzeuglenkenden Personen werden zur Anzeige gebracht.
Am Freitagvormittag ist in Tinizong ein Motorradfahrer gestürzt. Er fiel eine steile Wiese hinunter und kam auf dieser verletzt zu liegen.
Der 78-jährige Österreicher fuhr in einer sechsköpfigen Motorradgruppe auf der Julierstrasse von Rona talwärts in Richtung Savognin.
Ein Trickbetrüger hat einen Rentner abgelenkt und bestohlen. Dank des beherzten Einsatzes eines Polizisten, der privat unterwegs war, konnte der Dieb festgenommen werden.
Am Freitagmittag (9. Juni 2023), kurz vor 11:45 Uhr, wurde ein 82-jähriger Rentner vor dem Gemeindehaus in Cham von einem fremden Mann angesprochen, um Münz zu wechseln.
Am Donnerstagabend sind ein Auto und ein Motorrad in Meinisberg kollidiert. Der Motorradfahrer wurde in der Folge schwer verletzt. Der betroffene Strassenabschnitt musste für die Unfallarbeiten mehrere Stunden gesperrt werden.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Freitag (09.06.2023) an verschiedenen Orten in den Bezirken Hinwil und Meilen kriminal- und verkehrspolizeiliche Kontrollen durchgeführt und dabei zwei Männer verhaftet.
Während mehreren Stunden kontrollierten Polizistinnen und Polizisten Fahrzeuge sowie deren Insassen.
Vor dem Autobahnzubringer Rontal ist es am Freitagmorgen zu einem Unfall mit zwei Autos gekommen. Eine Person wurde beim Unfall leicht verletzt.
Wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten kam es beim Tunnelportal in Dierikon zu Verkehrsbehinderungen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.