Am 11.05.2023, um 12.30 Uhr, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher am Badweglein, zwischen Blotzheimerweg und Bachgraben-Promenade, angegriffen und beraubt.
Er wurde dabei leicht verletzt.
Am Donnerstagabend, 11. Mai 2023, kurz vor 19 Uhr kam es auf der Goldauerstrasse in Steinen zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Ein 52-jähriger Autofahrer fuhr in Richtung Goldau und beabsichtigte nach links in die Sägelstrasse abzubiegen.
Am Donnerstag, 11.05.2023, 21.30 Uhr, kam es auf der Kerenzerbergstrasse in Obstalden zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Filzbach unterwegs.
Am Donnerstagabend, 11. Mai 2023, kurz nach 16.30 Uhr, kam es in Pratteln BL, auf der A2, Fahrtrichtung Zürich/Bern, zu einem Fahrzeugbrand. Der Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Um die fehlende Deckschicht einzubauen, wird ab Montag, 22. Mai 2023, bis Freitag, 26. Mai 2023, in den Gemeinden Aadorf und Matzingen die Hauptstrasse zwischen Häuslenen und Ristenbühl gesperrt.
Die Bauarbeiten werden unter einer Vollsperrung erfolgen.
Letzten Dienstag verhaftete die Kantonspolizei Freiburg im Rahmen einer Ermittlung zwei Personen. Diese gaben den Diebstahl von zirka zwanzig Fahrrädern zwischen Freiburg und Bulle zu.
Am Dienstag, 9. Mai 2023, verhafteten die Inspektoren der Kriminalpolizei im Rahmen einer Ermittlung, zwei in Freiburg wohnhafte Männer im Alter von 30 und 37 Jahren.
In der Nacht auf Mittwoch hat die Kantonspolizei Graubünden auf der Deutschen Strasse in Trimmis einen Raser gemessen.
Er fuhr innerorts mehr als das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit.
Abwechslung, Vielseitigkeit und das eine oder andere spezielle Erlebnis ist in unserem Job garantiert.
So konnte diese Woche unsere Sondereinheit Kodiak (Ordnungsdienst) das rasche Verschieben mittels Luftunterstützung an einen Einsatzort üben.
Rund um die Uhr arbeiten mehrere Meteorologinnen und Meteorologen an verschiedenen Standorten in der Schweiz und stellen die Sicherheit in der Luftfahrt sicher.
Denn verschiedene Wettereinflüsse tragen immer wieder zu Unfallursachen bei. Aber was unterscheidet das Flugwetter eigentlich vom herkömmlichen Wetter?
Am Donnerstag (11.05.2023) sind auf einer Wiese bei der Wattstrasse drei Ponys aufgefunden worden, welche zuvor ausgebüxt sind. Diese konnten wieder dem Tierhalter übergeben werden.
Diese konnten wieder dem Tierhalter übergeben werden.
Am Donnerstag (11.05.2023), in der Zeit zwischen 8:00 und 09:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Liegenschaft an der Gerenstrasse eingeschlichen. Sie verschaffte sich durch ein offenes Fenster Zugang zu der Wohnung.
Im Inneren durchsuchte sie mehrere Räume und stahl Bargeld, Schmuck und Uhren im Wert von mehr als zwanzigtausend Franken.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Von Freitag, 12. Mai 2023, 20 Uhr, bis Montag, 15. Mai 2023, 5 Uhr, ist die Zufahrt Wibichstrasse via Bucheggstrasse nicht möglich.
Der Grund für die Verkehrsbehinderungen sind Belagsarbeiten.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Unter dem Motto „Von und für Winterthur“ sorgt die Stadtpolizei Winterthur für Sicherheit. Die Stadtpolizei kümmert sich rund um die Uhr um die Belange der Bevölkerung.
Das Ziel, die Stadt sicherer zu machen, steht bei der Polizeiarbeit im Vordergrund.
Nachdem es am 12. Mai 2022 auf einer Baustelle in Feusisberg zu einem Baugrubeneinsturz gekommen war, in dessen Folge drei Arbeiter tödliche Verletzungen erlitten, eröffnete die Staatsanwaltschaft Schwyz eine Strafuntersuchung.
Dieses Verfahren wurde nun eingestellt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verzeichnet auf dem Kantonsgebiet eine auffällige Zunahme von Diebstählen aus Velokörben.
Insbesondere Handtaschen und Rucksäcke werden vermehrt Ziel von Dieben. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung bittet die Polizei um die Beachtung einiger Hinweise.
Ein Besuch bei uns im Safety Parcours an der Lagerstrasse lohnt sich auf jeden Fall.
Wir zeigen euch, warum ihr mit dem Velo immer hinter einem Lastwagen bleiben solltet und wie ihr gut sichtbar unterwegs seid.
Bei einem Selbstunfall in Ottoberg blieb ein alkoholisierter Autofahrer in der Nacht zum Donnerstag unverletzt.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Wegen unvorhersehbaren Herausforderungen mit der Bodenschichtung und dem Grundwasser mussten die Bauarbeiten zum Neubau der Wache Nord unterbrochen werden.
Um die Bautätigkeit baldmöglichst wieder aufzunehmen, sind weitere Massnahmen zur Abdichtung der Baugrube erforderlich.
Das Interesse von Freizeitdrogen-Konsumierenden nach den Angeboten des Drogeninformationszentrums (DIZ) Zürich ist 2022 weiter gestiegen.
Im ambulanten Drug Checking und an Partys und Festivals wurden 2022 insgesamt knapp 3000 Substanzen getestet – rund 500 mehr als im Vorjahr.
Am 1. Januar 2020 startete der Pilotversuch zur einfacheren kommerziellen Nutzung des öffentlichen Raumes in der Stadt St.Gallen. Weil die Corona-Pandemie negative Auswirkungen auf den Pilotversuch hatte, wurde dieser um zwei Jahre bis Ende 2023 verlängert.
Aufgrund von gemachten Erfahrungen werden nun für die Restzeit des Pilotversuches Anpassungen bei den Nutzungsbedingungen vorgenommen.
Am kommenden Samstag findet der 41. Grand Prix von Bern statt. Der Lauf führt wie üblich durch die Innenstadt und angrenzende Quartiere.
Zahlreiche Strassen sind daher gesperrt oder mit Halteverboten belegt. Es muss mit erheblichen Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Im Verlauf der letzten Tage sind der Kantonspolizei Solothurn rund 50 „Schockanrufe“ gemeldet worden. Dabei handelt es sich um eine Betrugsmasche, bei welcher den Bürgerinnen und Bürgern eine finanzielle Notlage vorgetäuscht wird, beispielsweise im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall.
Die Polizei mahnt einmal mehr zu entsprechender Vorsicht.
Bei der Kontrolle einer Fahrleitung in Windisch wurden in der letzten Nacht drei Bahnmitarbeitende verletzt.
Der Unfall ereignete sich am 10.05.2023, kurz nach 23 Uhr, in Windisch bei einer Fahrleitung der SBB. Drei Mitarbeitende führten auf einer Hebebühne in Fahrtrichtung Basel eine Kontrolle der Fahrleitung durch.
Die Bushaltestellen Ebnet, Friedhof, Kreuzweg und Wiesental in Herisau werden umgebaut. Damit ermöglichen weitere acht Haltekanten allen Fahrgästen einen hindernisfreien Ein- und Ausstieg bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs.
Die zugehörigen Projekte und Kredite wurden alle vom Departement Bau und Volkswirtschaft genehmigt.
Auf diversen Plattformen und in Bikeshops werden verschiedene Schleppseile für Kinderfahrräder angeboten.
Sie dienen dazu, Kinder, welche bereits selber fahren können, bei grösseren Anstiegen oder längeren Distanzen zu unterstützen.
Am Mittwoch, 17. Mai, 15:00 Uhr, werden beim Kulturzentrum Braui in Hochdorf neun Polizistinnen und 14 Polizisten offiziell in unser Korps aufgenommen.
Die Berufsleute des Lehrgangs 2020-2 und 2021-1 haben ihre zweijährige Ausbildung mit der eidgenössischen Berufsprüfung erfolgreich beendet.
Bei der Kantonspolizei Glarus gingen in den vergangenen Tagen mehrere Meldungen aus Näfels, Mollis und Luchsingen wegen „Schockanrufen“ ein.
Mit sogenannten „Schockanrufen“ täuschen Telefonbetrüger eine Notfallsituation vor. Sie beunruhigen die Angerufenen mit einer Unfallgeschichte und erklären, dass eine nahestehende Person den Unfall verursacht oder diesen erlitten hat.
Am Mittwochnachmittag (10.05.2023) hat sich in Buchberg ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet. Gemäss ersten Erkenntnissen blieben die beiden Fahrzeuginsassen unverletzt.
Die Unfallursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
In der Nacht auf Donnerstag wurde in Dottikon ein Bankomat gesprengt. Eine sofort eingeleitete Grossfahndung blieb erfolglos.
Wie viel Geld erbeutet werden konnte, ist nach wie vor unbekannt.
Aufheulender Motor, quietschende Reifen und mehrmals durch den Kreisel. Ein alkoholisierter Autofahrer ist in Rotkreuz negativ aufgefallen.
Bei der Festnahme verhielt sich der Mann renitent.
Am Mittwoch (10.05.2023), um 06:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Bürogebäude an der Industriestrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. Im Inneren durchsuchte sie mehrere Räume und stahl Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (10.05.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Bekleidungsgeschäft an der Erlenstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über die Terrassentür gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude.
Die Air Zermatt ist vom Walliser Himmel nicht mehr wegzudenken. Amkommenden Samstag, 13. Mai, feiert die Air Zermatt auf ihrer Basis in Raron ihr 55-Jahre-Jubiläum. Die Walliser Luftretter haben dazu ein einmaliges Programm auf die Beine gestellt.
Zum Swiss Helicopter Day ist die ganze Bevölkerung eingeladen.
Aufgrund der unsicheren Wetterlage findet der geplante E-Bike Sicherheitstag am nächsten Samstag, 13. Mai 2023, nicht statt.
Verschiedene Organisationen wie die Kantonspolizei, der TCS oder Pro Senectute haben zu einem Sicherheitstag eingeladen.
Am Mittwoch, 10.05.2023, 16.30 Uhr, kam es in der Äugstenhütte in Ennenda zu einem Arbeitsunfall.
Vier Personen waren mit Vorbereitungsarbeiten für die Neueröffnung der Äugstenhütte beschäftigt.
Fahrzeuglenkende erhalten in diesem Kurzfilm wichtige Hinweise für das sichere Handeln bei Rauch oder einem Brand im Tunnel.
Richtiges Verhalten in einem Tunnel kann Leben retten.
Die Regierung genehmigt die Strassenkorrektion der Flüelapassstrasse auf dem ersten, rund zwei Kilometer langen Teilabschnitt unterhalb des Restaurants Tschuggen.
Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 14 Millionen Franken.
Am späten Mittwochabend (10.05.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall zwischen einem Roller und einem Auto ereignet. Dabei wurden der Rollerfahrer sowie dessen Mitfahrer verletzt.
Der Roller erlitt Totalschaden und am Auto entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Malojapass hat sich am Mittwoch ein Bus festgefahren. Die Strasse war während rund zweieinhalb Stunden blockiert.
Der italienische 47-jährige Chauffeur fuhr am Mittwochmorgen gegen 5 Uhr von Maloja kommend talwärts in Richtung Bergell. In einer Rechtskehre setzte der Reisecar mit dem hinteren Überhang am Strassenkörper auf und blieb stecken.
In der Nacht auf Samstag (06.05.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen einen Einbruchdiebstahl in ein Kulturzentrum begangen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Laut den Daten des europäischen Copernicus-Dienstes war der April 2023 im globalen Mittel 0,32 °C wärmer als der Durchschnitt 1991–2020. Er war der viertwärmste April im Copernicus Datensatz ab 1979, zusammen mit den Aprilmonaten 2017 und 2018.
Europa zeigte im Südwesten massiv überdurchschnittliche Werte. In einem grossen Gebiet von Grossbritannien bis Südosteuropa lag die Apriltemperatur hingegen unter dem Durchschnitt 1991–2020.
Die Kantonspolizei Schwyz hat in den vergangenen Tagen in Arth und Rothenthurm drei Männer festgenommen, welche beschuldigt werden, kurz zuvor mehrere Diebstähle begangen zu haben.
Die ausländischen Staatsangehörigen müssen sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz verantworten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.