Ein Autofahrer verursachte am Mittwoch auf der Autobahn A1 bei Wängi einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, es kam jedoch zu Verkehrsbehinderungen.
Am Mittwochvormittag ist in Domat/Ems eine Fahrradfahrerin gestürzt, als ein Auto die Strasse querte.
Die Zweiradfahrerin wurde in ein Spital transportiert.
In der Nacht auf Sonntag gerieten in Rothrist auf offener Strasse mehrere Personen in einen Disput. Dabei musste für eine beteiligte Frau eine Ambulanz gerufen werden.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Nächste Woche findet in Hochdorf die Vereidigungsfeier 2023 der Luzerner Polizei statt. An einer würdevollen Feier im öffentlichen Rahmen werden 23 neue Polizistinnen und Polizisten ins Korps aufgenommen.
Die Bevölkerung ist zur Vereidigungsfeier herzlich eingeladen.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Mittwoch, 10. Mai 2023, in Bolken zwei mutmassliche Diebe anhalten. Diese werden verdächtigt, Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben.
Die beiden Marokkaner wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Die Polizei hat am Sonntag (07.05.2023) Teilnehmer einer unbewilligten Demonstration eingekesselt. Auf dem Neumarkt fand eine bewilligte Kundgebung statt.
Im Vorfeld riefen linksautonome Kreise dazu auf, diesen sogenannten „Freiluft-Kongress“ zu verhindern oder zu stören.
Um die Bevölkerung entlang von stark belasteten Kantonsstrassen vor übermässigem Strassenlärm zu schützen, führt der Kanton Thurgau auf sechs Abschnitten Tempo 30 ein.
Festgelegt wurden die Strecken nach einer Analyse sämtlicher stark belasteter Kantonsstrassen. In den übrigen Fällen kann der Lärmschutz mit hochwirksamen lärmarmen Belägen gewährleistet werden.
Am Dienstag, 9. Mai 2023, kurz nach 21.45 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri gemeldet, wie ein Personenfahrzeug mit Berner Kontrollschildern in unsicherer Fahrweise im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord unterwegs sei.
In der Folge konnte eine Patrouille der Kantonspolizei Uri das beschriebene Fahrzeug in Erstfeld anhalten und den Lenker kontrollieren.
Danke fürs zahlreiche Erscheinen - danke fürs Interesse und die spannenden Gespräche.
Am Montag durften wir über 160 Personen an unserem Info-Event zum Polizeiberuf begrüssen.
An seiner Sitzung vom 10. Mai 2023 hat der Bundesrat ein zweites Umsetzungspaket zur Optimierung der Aus- und Weiterausbildung von Fahrzeuglenkenden beschlossen.
Präzisiert werden unter anderem Regelungen bei verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchungen, bei praktischen Prüfungen sowie beim Entzug eines Führerausweises. Das Paket tritt gestaffelt ab dem 15. Juli 2023 in Kraft.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. Mai 2023 der einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit dem Direktor des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit BAZG, Christian Bock, zugestimmt.
Gleichzeitig hat der Bundesrat Isabella Emmenegger zur Direktorin ad interim des BAZG ernannt.
Am vergangenen 2. Mai hielt die Polizei einen mutmasslichen Täter an, der 120 Parfüms entwendet hatte. Er wurde vorläufig festgenommen. Sein Komplize, der die Flucht ergriffen hatte, konnte identifiziert werden.
Es wird ein Rapport an die Staatsanwaltschaft erstellt.
Am Dienstag (09.05.2023), um 16:55 Uhr, ist auf der Oberrietstrasse ein Auto mit einer Vespa zusammengeprallt. Der 18-jährige Motorradfahrer zog sich unbestimmte Verletzungen zu.
Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Dienstag (09.5.2023), um 22:10 Uhr, hat eine aufmerksame Bürgerin der Notrufzentrale der Kantonspolizei St.Gallen gemeldet, dass soeben ein fremder Mann ihr Auto an der Neudorfstrasse durchsucht habe.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte einen 32-jährigen Algerier anhalten und festnehmen.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurde am Dienstagabend in Islikon eine Person leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwochmorgen, 10. Mai 2023, barg die Stadtpolizei Zürich im Kreis 1 eine Leiche aus der Limmat.
Ermittlungen zur Identität der verstorbenen Person sowie zu den Hintergründen wurden aufgenommen.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri wird bei der Einfahrt Muri in Fahrtrichtung Bern der lärmmindernde Belag eingebaut. Dafür wird die Einfahrt während eines Wochenendes gesperrt. Am selben Wochenende kommt es auch beim Anschluss Wankdorf zu einer Sperrung.
Für verschiedene Arbeiten im Bereich Ostring sind in den nächsten Wochen weitere Sperrungen nötig.
Heute Morgen ereignete sich auf der Autobahn A2 in Dagmersellen ein Selbstunfall eines Personenwagens. Verletzt wurde niemand.
Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen.
Ende April wurde ein Auto in einer 50er-Zone in Wiler bei Utzenstorf mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Der Lenker konnte ermittelt werden und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Dienstagnachmittag ist es auf einer Verzweigung in Bonaduz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen.
Der Fahrradfahrer wurde dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (9.5.2023) am Flughafen Zürich eine mutmassliche Drogenkurierin verhaftet.
Diese führte zwei Gepäckstücke mit insgesamt rund 47 Kilogramm Khat mit sich.
Zwischen September 2022 und Mai 2023 sind der Kantonspolizei Solothurn aus der Stadt Solothurn, sowie den Gemeinden Luterbach, Zuchwil und Derendingen, mehrere Dutzend Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen gemeldet worden.
In der Zwischenzeit ist es den Solothurner Strafverfolgungsbehörden gelungen, den mutmasslichen Täter zu ermitteln.
Am frühen Mittwochmorgen (10.05.2023) ist durch Unbekannte ein Geldautomat gesprengt worden. Am Gebäude entstand beträchtlicher Sachschaden.
Kurz nach 2.30 Uhr sprengte eine unbekannte Täterschaft in Buchs einen Geldautomaten.
Am 10.05.2023, ca. 04.25 Uhr, wurde ein 24-jähriger Mann in der Dreirosenanlage beim Dreirosen-Schulhaus Opfer eines Raubes.
Es wurden keine Personen verletzt.
Das Remotely Operated Vehicle, kurz ROV, ist das neue Einsatzmittel, das bei der Seepolizei für die Unterwassersuche nach Personen und Objekten eingesetzt wird.
Weitere Informationen im Video.
Bei einem Bahnübergang in Oberkulm wurde ein 14-Jähriger auf einem E-Trottinett vom Zug erfasst.
Ein Rettungshelikopter flog den Schüler in kritischem Zustand ins Spital.
Auf der Flucht vor der Polizei ist am Montag (08.05.2023) ein Autolenker verunfallt.
Kurz nach 16:30 Uhr bemerkte eine zivile Polizeipatrouille einen unsicher fahrenden Personenwagen.
Am frühen Freitagnachmittag (28.04.2023) hat sich in Ramsen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurde eine Autofahrerin verletzt.
An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Die Schaffhauser Polizei hat am Montagmorgen (08.05.2023) in der Stadt Schaffhausen zwei Männer verhaftet.
Diese stehen unter dringendem Tatverdacht, am Sonntagnachmittag (07.05.2023) in der Stadt Schaffhausen einen 22-jährigen Mann gewaltsam angegangen zu haben. Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei und der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen.
Am Montagabend ist in Bönigen eine Frau auf einer Wanderung über ein Felsband abgestürzt. Sie konnte nur noch tot geborgen werden.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Dienstag, den 09. Mai 2023, gegen 1740 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A16 zwischen Courgenay und Porrentruy ein Verkehrsunfall, an dem zwei Personenwagen beteiligt waren.
Kurz nach der SBB-Brücke prallte ein Autofahrer aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, mit der Front seines Fahrzeugs in das Heck eines Pkw, der aufgrund des dichten und langsamen Verkehrs abgebremst wurde. Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Am Montag, den 8. Mai um 18:00 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 1 des Montagnes Neuchâteloise in La Chaux-de-Fonds, Rue Fritz-Courvoisier 34F zu einem Wohnungsbrand aus.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Dienstag, 9. Mai 2023, erhielt eine Seniorin in Küssnacht einen sogenannten Schockanruf und übergab einem unbekannten Mann mehrere zehntausend Franken.
Die Kantonspolizei Schwyz warnt vor dieser perfiden Betrugsmasche.
Die Atmosphäre ist die Gashülle, die den ganzen Planeten umfasst.
Dennoch ist die Atmosphäre nicht überall gleich. Sie lässt sich z.B. an Temperatur, Druck und sogar Wetter in 5 verschiedene Schichten unterteilen.
Am Montag, 8. Mai 2023, ist es in Speicher zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einer Bahnkomposition gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Bei einem Arbeitsunfall am Dienstagmorgen in Weinfelden zog sich ein Arbeiter schwere Beinverletzungen zu.
Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Am Freitag sind im Fraumünster in Zürich 50 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten der Kantonspolizei Zürich (21 Frauen und 29 Männer) in feierlichem Rahmen durch den Sicherheitsdirektor vereidigt worden.
Weitere Einblicke hier im Video.
Beim Simplon Dorf werden in der zweiten Hälfte des Monats Mai 2023 die Stromleitungen entlang der Zufahrt von der Passstrasse zum Dorf erneuert.
Deshalb muss die Ausfahrt Simplon Mitte temporär gesperrt werden.
Ein Mann und ein Kind sind zusammen auf einem nicht zugelassenen E-Trottinett unterwegs gewesen. Sie wurden gestoppt und mussten zu Fuss weitergehen.
Am Samstagmittag (6. Mai 2023) fiel einer Patrouille der Verkehrspolizei auf der Chamerstrasse in Zug ein E-Trottinett auf, auf dem sich zwei Personen befanden. Daraufhin wurden die beiden Personen, ein 51-jähriger Mann und ein 6-jähriges Kind, zur Kontrolle angehalten.
Heute Dienstag, 9. Mai 2023, kurz nach 09.15 Uhr, kam es in Flüelen zu einem Arbeitsunfall.
Ein 28-jähriger Mann beabsichtigte mit einer Leiter auf eine Arbeitsplattform zu gelangen, welche durch eine Sicherheitsluke erreichbar war.
Wegen gravierenden Mängel in der Betonkonstruktion wird die alte Steinigenbachbrücke in Leuggelbach durch einen Neubau ersetzt.
Der Regierungsrat genehmigt das Ausführungsprojekt.
In der Zeit zwischen Sonntagnachmittag und Montagmorgen (08.05.2023) ist eine unbekannte Täterschaft Im Gillimoos in die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses eingebrochen.
Dort stahl sie ein E-Bike.
Am Montag (08.05.2023), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Abt Bedastrasse zu einem Auffahrunfall gekommen.
Dabei wurde ein 16-jähriger Motorradfahrer unbestimmt verletzt.
Am Montag (08.05.2023), kurz vor 16 Uhr, ist ein 59-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf der Neugasse gestürzt.
Bei dem Sturz zog er sich leichte Verletzungen zu. Er war alkoholisiert unterwegs.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.