Am Dienstagabend verunfallte ein Automobilist in Kammersrohr bei einem Selbstunfall. Nachdem er von der Strasse abkam, fuhr er mehrere Meter übers Wiesland eine Böschung hinunter und kam schliesslich in einem Waldstück zum Stillstand.
Der Fahrzeuglenker verletzte sich dabei leicht. Für die Bergung in unwegsamen Gelände war ein grösseres Aufgebot an Einsatzkräften sowie ein Helikopter im Einsatz.
Am Dienstag (06.06.2023) kurz nach 16 Uhr ist es auf der Burgstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Ein 74-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand geringer Sachschaden. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Nacht auf Mittwoch, 24. Mai 2023, wurde von einem Brunnen beim Lindengutpark in Winterthur ein einzigartiger Löwenkopf entwendet. Die Stadtpolizei sucht Zeugen.
Bei der routinemässigen Brunnenreinigung bemerkte ein Mitarbeiter der Stadt Winterthur, dass bei einem Brunnen nur noch einer von zwei Löwenköpfen die mächtige Brunnensäule zierte.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Arbeitern ist am Montagmorgen (05.06.2023) in Höri ein Mann schwer verletzt worden.
Der Täter konnte verhaftet werden.
Am Samstag, 24.06.2023, ab 09.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Aktion „Super Biker 2023“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Kantonspolizeien Uri und Glarus, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Am Dienstag (06.6.2023), kurz nach 13:30 Uhr, wurde ein 23-Jähriger Im Lehnen von drei unbekannten Männern angegriffen und überfallen. Die unbekannten Männer stahlen dem 23-Jährigen das Portemonnaie.
Er wurde unbestimmt verletzt.
Am Dienstag (06.06.2023), in der Zeit zwischen 16:25 Uhr und 17:45 Uhr, wurde in eine Dachwohnung an der Säntisstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über die unverschlossene Hauteingangstür in das Mehrfamilienhaus.
Am Dienstag (06.06.2023), um 23:15 Uhr, hat das Auto eines 79-jährigen Mannes nach einem Zusammenprall mit einer Leitplanke auf der Autobahn A3 ein Rad verloren. Trotz des fehlenden Rads fuhr der Mann weiter.
Er wurde daraufhin von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen angehalten. Der Mann wurde als fahrunfähig eingstuft.
Am Mittwoch (07.06.2023), um 00:55 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Einbruch in ein Firmengebäude im Lerchenfeld gemeldet.
Die Kantonspolizei St.Gallen rückte mit mehreren Patrouillen aus und konnte einen Einbrecher im Innern der Liegenschaft feststellen. Ein Diensthund konnte den Einbrecher bei einem Fluchtversuch stellen, so dass er festgenommen werden konnte.
Beim Sturz mit dem Velo wurde am Dienstagmittag ein Jugendlicher mittelschwer verletzt.
Er musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Auf der Raststätte Heidiland in Maienfeld sind am Dienstag ein Personenwagen und ein Sattelmotorfahrzeug miteinander kollidiert.
Das Auto wurde dabei total beschädigt.
Die Betrüger versenden E-Mails, angeblich im Namen von Spotify, und täuschen potenziellen Opfern vor, dass die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum ihres Spotify-Abonnements fehlgeschlagen ist.
Das Hauptziel der Betrüger besteht darin, die Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
Für den Schwerverkehr, der am Feiertag "Fronleichnam" (08.06.2023) nicht vom deutschen Zoll an den Grenzübergängen Thayngen und Bargen abgefertigt wird, hat die Schaffhauser Polizei in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) entsprechende Warteräume eingerichtet.
Hierfür ist in der Stadt Schaffhausen eine Voll- und Teilsperrung der Nationalstrasse A4 zwischen Schweizersbild und Mutzentäli vorgesehen.
Von Freitag, 9. Juni 2023, 20 Uhr, bis Montag, 12. Juni 2023, 6 Uhr, ist die Dörflistrasse im Abschnitt Wallisellenstrasse bis Thurgauerstrasse in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Wallisellenstrasse.
Entlang der A9 zwischen Visp und Brig kommt es für Mäh- und Reinigungsarbeiten in den nächsten zwei Wochen zu Einschränkungen und Sperrungen.
Entlang der A9 zwischen Visp und Brig werden in den nächsten Wochen an verschiedenen Orten Mäh- und Reinigungsarbeiten auf der offenen Strecke durchgeführt. Dabei kommt es zu verschiedenen Beeinträchtigungen.
Auf dem Platz eines Recyclingcenters brannte am Dienstagnachmittag Entsorgungsmaterial. Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle.
Verletzt wurde niemand.
Seit 1808 gehört Engelberg zwar als Exklave zum Kanton Obwalden, doch noch heute versteht sich Engelberg als Spezialfall in der Konstellation der beiden Kantone Ob- und Nidwalden.
Aber wer sorgt in der schönen Alpenstadt für Ruhe, Ordnung und Sicherheit?
Für Velolenkende hat sich in jüngster Vergangenheit einiges verändert.
Weder Glocke noch Sattel sind Pflicht
Rechtsabbiegen bei Rot erlaubt, wenn eine Zusatztafel vorhanden ist
Der Lenker darf max. 1m statt 70cm breit sein
Kinder bis 12 Jahre dürfen unter bestimmten Voraussetzungen auf Trottoirs fahren
In seiner Stellungnahme auf einen politischen Vorstoss legt der Regierungsrat dar, wie er für ein gutes und sicheres Velowegnetz sorgt.
Mit der Interpellation „Mehr Velo und Verkehrssicherheit im Alltag“ möchte die GLP-Fraktion im Glarner Landrat wissen, was der Kanton tue, um die Mängel in der kantonalen Veloroute zu beseitigen. Zudem fragten sie nach künftigen Schritten bei der Planung eines attraktiven Velowegnetzes.
In einer Linkskurve im Industriegebiet in Neuenhof verlor eine Automobilistin in der Nacht auf Mittwoch die Herrschaft über den Wagen. Dieser prallte gegen ein Geländer.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 13. Juni 2023, wird der Deckbelag in der Axenstrasse in Ingenbohl - Brunnen eingebaut.
Die Axenstrasse in Brunnen ist Bestandteil der Hauptstrasse Nr. 2. Seit September 2021 wird die Axenstrasse sowie Werkleitungen vom Restaurant Birdy's bis nach dem Mythensteintunnel erneuert.
Der Mann, welcher am Morgen des 27. Juli 2022 die Poststelle in Zizers überfallen hatte, hat sich der Polizei gestellt.
Er hat nun den vorzeitigen Strafvollzug angetreten.
Vorgestern Abend (5. Juni 2023) konnte im Zusammenhang mit dem Messerangriff vom letzten Wochenende in der Altstadt Schaffhausen eine tatverdächtige Person festgenommen werden.
Die Ermittlungen laufen.
261 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse traten am Dienstagmorgen zur Radfahrerprüfung in Herisau an und legten mit ihrer Fahrt durch das Dorfzentrum ihre Fahrradprüfung ab.
Am Dienstag 6. Juni 2023 sind Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn, Urnäsch und Waldstatt zur diesjährigen Radfahrerprüfung in Herisau angetreten.
Die Kantonsstrasse soll beim Dürrensee in Emmetten angehoben werden. Dadurch reduziert sich die Überflutungsgefahr bei Hochwasser.
Der Regierungsrat hat das Bauprojekt optimiert und beantragt dem Landrat einen Kredit von 1.26 Millionen Franken.
Das Spiel der Kantonspolizei Wallis hat die Ehre, Gastgeber des 19. Schweizerischen Polizeimusiktreffens zu sein, das am 10. Juni in Brig und am 11. Juni 2023 in Sitten stattfinden wird.
Dieses Fest wird dem Spiel der Kantonspolizei Wallis auch die Gelegenheit bieten, sein 40- jähriges Bestehen zu feiern und seine neue Fahne einzuweihen.
Am Dienstagnachmittag (06.06.2023) brannte ein Geräteschuppen an der Rosenbergstrasse in Neuhausen am Rheinfall aus.
Eine Person wurde auf Verdacht einer Rauchvergiftung untersucht. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Dienstag, 06. Juni 2023, gegen 19:36 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Verkehrsunfall mit Verletzten auf der Axenstrasse ein.
Der Unfall ereignete sich anlässlich eines Überholmanövers durch einen Motorradfahrer, welcher einen Reisebus kurz nach der Auffahrt Flüelen überholte.
Die Kantonspolizei St.Gallen führt derzeit unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen Ermittlungen gegen einen 34-jährigen Rumänen wegen mehrfachen Einbrüchen und Einschleiche-/Einsteigediebstählen durch.
Dem Mann werden rund 30 Tatbestände angelastet. Gewisses sichergestelltes Deliktsgut konnte bislang nicht zugeordnet werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht die rechtmässigen Eigentümer/-innen.
Am Dienstag (06.06.2023), kurz vor 10:30 Uhr, ist am Stöcklenweg ein 68-jähriger Mann verletzt aufgefunden worden. Der Mann ist vorgängig mit seinem Auto verunfallt und in einem Bachbett gelandet.
Er wurde bei dabei unbestimmt verletzt.
Eine 65-jährige Wanderin aus dem Kanton Solothurn ist gestern am frühen Nachmittag auf dem Rückweg einer Wanderung verunfallt.
Die zunächst noch ansprechbare Frau ist vor Ort verstorben.
In einem aufwändigen Ermittlungsverfahren unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz hat die Kantonspolizei Schwyz einen 38-jährigen Mann als mutmasslichen Dieb von Postsendungen ermittelt.
Der bosnische Staatsangehörige wird beschuldigt, von Mai 2021 bis Mai 2023 über 200 Postsendungen im Raum Küssnacht bis Goldau entwendet zu haben.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Am Montagabend (05.06.2023) um 19.45 Uhr hat eine Bike-Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen einen 52-jährigen Mann mit einem entwendeten Motorrad angehalten.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Montagmorgen (05.06.2023) kurz nach 10 Uhr ist es auf der Zürcher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Gelenkbus gekommen.
Eine 49-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Dienstagmittag ist in Münchenbuchsee ein Traktor mit einer Fussgängerin kollidiert. Die Frau wurde beim Unfall schwer verletzt.
Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfallhergang machen können.
Ein schwimmender Saugbagger ist in Brand geraten. Zwei Arbeiter konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Dienstag (6. Juni 2023), kurz vor 11:30 Uhr, ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass beim „Brüggli“ in der Stadt Zug ein Bagger in Brand geraten sei.
In der Nacht auf Sonntag hat eine unbekannte Täterschaft auf der Tardisstrasse in Zizers mehrere Schachtdeckel entfernt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht die Täterschaft oder Zeugen.
Am Montagabend ist es in Sursee bei der Autobahneinfahrt zu einem Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen gekommen. Eine Person wurde dabei verletzt.
Am Dienstagmorgen hat sich in Rain eine Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen ereignet. Verletzt wurde niemand.
Am vergangenen Samstag feierten die Gemeinden Obfelden und Ottenbach ihr „Zuebringerfäscht“ mit der Eröffnung der neuen Umfahrungsstrasse von der Reuss bis zur A4.
Mit der neuen Umfahrungsstrasse werden die beiden Dörfer vom Verkehr entlastet und die Verkehrssicherheit gesteigert.
An heissen Sommertagen brauchen nicht nur wir Menschen immer mal wieder eine Abkühlung, auch unseren geliebten Vierbeinern kann die Hitze massiv zu schaffen machen.
Im Gegensatz zu uns können viele Tierarten nicht schwitzen; die Gefahr eines Hitzschlages ist daher gross.
Von Samstag, 10. Juni 2023, 5 Uhr, bis Montag, 12. Juni 2023, 5 Uhr, ist der Toblerplatz im Abschnitt Toblerstrasse bis Krähbühlstrasse 6 in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Toblerstrasse und Zürichbergstrasse.
Auf der Autobahn ist es zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen kommen. Verletzt wurde niemand.
Der Unfall führte zu einem längeren Rückstau.
Auf der Ofenbergstrasse auf Gemeindegebiet Val Müstair ist es am frühen Montagabend zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Ein Mann wurde dabei verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.