Am Montag (08.05.2023), kurz vor 16 Uhr, ist ein 59-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf der Neugasse gestürzt.
Bei dem Sturz zog er sich leichte Verletzungen zu. Er war alkoholisiert unterwegs.
Am Montag (08.05.2023), kurz vor 4 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Elektronikgeschäft an der Oberen Bahnhofstrasse eingebrochen.
Es wurden mehrere Mobiltelefone aus dem Ausstellungsbereich gestohlen.
Ein Neulenker verlor ausserhalb von Ammerswil die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser flog durch die Luft und landete in einem Acker.
Verletzt wurde niemand.
In den letzten Wochen sind vermehrt Meldungen über wandernde und eingenistete Bienenschwärme eingegangen.
Gerne hilft die Schaffhauser Polizei und vermittelt betroffenen Liegenschaftsbewohnern Imker.
Die Durchlässe der Wiri- und der Dollrunse in Diesbach werden ersetzt.
Neue und grössere Durchlässe sollen verhindern, dass die Wirirunse und die Dollrunse in Diesbach die Kantonsstrasse überschwemmen.
Gestern ereignete sich in Hochdorf ein Arbeitsunfall. Ein Mann wurde von einer Stahlschiene am Kopf getroffen und erlitt erhebliche Verletzungen. Er wurde durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Der diesjährige Love Ride ist am Sonntag (07.05.2023) von einem Unfall überschattet worden.
Gegen 11:15 Uhr fuhr die erste Gruppe Motorräder auf der Zürichstrasse in Richtung Baltenswil.
560 Personen haben sich im letzten Jahr bei einem E-Bike-Unfall schwer verletzt, 23 starben.
Mit dem anhaltenden E-Bike-Boom steigen auch die Unfallzahlen weiter an. Dabei stellt die BFU fest, dass mit dem Alter auch das Risiko zunimmt, bei einem Unfall mit dem E-Bike zu sterben. Zwei von drei Getöteten sind 65-jährig und älter.
Während des Schuljahres 2022/2023 hatte die Kantonspolizei Wallis mit der uneingeschränkten Unterstützung des TCS Sektion Wallis und in Zusammenarbeit mit der Dienststelle für Unterrichtswesen einen Wettbewerb lanciert, der sich an die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsschulklassen richtete.
Diese Aktion wurde anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Verkehrserziehung an den Schulen des Kantons durchgeführt. Am 9. Mai 2023 wurden die Preise an besonders kreative Jugendliche verliehen, die präventive Plakate und Clips schufen.
Wie die Bauherrengemeinschaft des Projektes A4 Neue Axenstrasse kommuniziert, ist im Zusammenhang mit der Deinstallation eines Raupenbaggers bei der Hilfsbrücke Gumpisch eine nächtliche Sperrung der Axenstrasse zwischen Tellsplatte und Sisikon erforderlich.Nächtliche Vollsperrung
Montag, 15. Mai, ab 22 Uhr, auf Dienstag, 16. Mai 2023, 3 Uhr.
Wir teilen Ihnen mit, dass Gérald L., der seit dem 28. April 2023 als vermisst gemeldet war, am Samstag, den 6. Mai 2023 in Susten leblos aufgefunden wurde.
Um die genauen Umstände zu ermitteln, hat die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem dreirädrigen Elektromotorfahrrad ist am Montagnachmittag (8.5.2023) in Hinwil der Lenker des Dreirades schwer verletzt worden.
Kurz vor 17:15 Uhr fuhr ein 91-jähriger Mann mit seinem dreirädrigen Elektromotorfahrrad auf dem linksseitigen Kiesweg entlang der Erlosenstrasse Richtung Hinwil.
Von Montag, 15. Mai 2023, bis Mittwoch, 17. Mai 2023, jeweils von 22 bis 5 Uhr, ist der Bucheggtunnel in beide Richtungen durchgehend gesperrt.
Die Umleitungen erfolgen via Bucheggplatz.
Der Kanton Uri investiert in die Erhaltung des Urner Strassennetzes.
Von Montag, 15. Mai bis Freitag, 26. Mai 2023, wird auf der H19.1 Furkastrasse kurz vor der Passhöhe zwischen Chrumm Chehr und Galenböden auf 150 Metern der Belag ersetzt.
Auf der Rangsstrasse in Zizers ist am Montagnachmittag ein junger Fahrradfahrer gestürzt.
Er habe auf seiner Strassenseite einem weissen Personenwagen ausweichen müssen.
Gestern führten wir zusammen mit dem Verkehrssicherheitszentrum OW/NW eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Insgesamt wurden 25 Fahrzeuge und Fahrzeuglenker kontrolliert, wobei bei 9 Fahrzeugen diverse Mängel festgestellt werden konnten.
Bezahlt Waren, insbesondere bei unbekannten Anbietern, erst bei Übergabe!
Werdet ihr trotzdem Opfer eines Onlinebetruges, meldet euch sofort bei der Polizei und den Verantwortlichen des Onlinemarktplatzes.
Am Montagnachmittag, 08. Mai 2023, kurz nach 15.00 Uhr, verursachte eine Personenwagenlenkerin in der Hauptstrasse in Ormalingen einen Selbstunfall.
Personen dabei wurden keine verletzt.
Eine angebliche Polizistin versuchte bei einem Opfer einen grossen Geldbetrag erhältlich zu machen. Der Geschädigte reagierte richtig und benachrichtigte sofort die Polizei.
Diese konnte die Abholerin in flagranti festnehmen.
Am Montagnachmittag (8.5.2023) hat ein Personenwagenlenker in Wetzikon versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Dabei ist sein Fahrzeug über eine Wiese gerutscht und gegen einen Baum geprallt.
Der Lenker verletzte sich dabei.
Eine Automobilistin nickte am Montagabend am Steuer ein und prallte gegen eine Hauswand. Ihr Wagen blieb auf der Seite liegen.
Die Frau und ihr Kind wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Montagabend hat sich auf der A6 bei Aegerten eine Auffahrkollision mit vier beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Ein Autolenker wurde leicht verletzt zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Es kam zu erheblichem Rückstau.
Am Samstag, den 6. Mai um 17:30, fuhr ein 55-jähriger Einwohner von La Chaux-de-Fonds auf der Rue de la Cure in Richtung Westen.
An der Kreuzung mit der Rue Neuve kollidierte sein Auto mit einer 49-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds, die auf einem Fahrrad unterwegs war.
Am Samstag, den 6. Mai um 18:00 Uhr fuhr ein 9-jähriger Bewohner von Les Bayards mit seinem Fahrrad auf der Rue du Burcle in Richtung Norden.
An der Kreuzung mit der Rue Pierre-Dubied prallte sein Fahrrad gegen einen Anhänger, der von einem Auto eines 35-jährigen Einwohners von Bullet VD gezogen wurde.
Gestern brachten fast stationäre Gewitter lokal grosse Niederschlagssummen. Die langsame Verlagerung war einem blockierenden Hoch in Osteuropa geschuldet.
Die deshalb nur schwache grossräumige Strömung über Mitteleuropa hat auch Auswirkungen auf das Wetter in der Schweiz.
In der Zeit zwischen Freitagabend, 05.05.2023, und Montagmorgen, 08.05.2023, wurden an der Rietlistrasse in Mühlehorn Bootsmotoren gestohlen.
Eine unbekannte Täterschaft begab sich auf das Gelände eines Bootsbau-Betriebes und entwendete vier Motoren von Booten, welche aufgebockt auf einer Wiese standen.
Die Interkantonale Polizeischule in Hitzkirch (IPH) hat am vergangenen Samstag ihre Türen für die Öffentlichkeit geöffnet.
Angehörige der Aspirantinnen und Aspiranten wie auch alle Polizeiinteressierten durften einen Blick hinter die Kulissen werfen und etwas Polizeiluft schnuppern.
Besucht uns an der CYCLE WEEK vom 11. - 14. Mai im Safety Parcours an der Lagerstrasse bei der Europaallee.
Hier dreht sich alles um eure Sicherheit auf dem Velo.
Letzten Dienstag, 2. Mai 2023, kurz vor 11.00 Uhr, wurde am Vorderbergrain in Oberwil BL ein Einbruch in ein Einfamilienhaus verübt.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge drei mutmassliche Einbrecher festnehmen.
Am Samstag, 6. Mai 2023, öffnete die Interkantonale Polizeischule Hitzkirch zum 14. Mal ihre Tore für die Öffentlichkeit.
Zahlreiche Ausstellungen, Präsentationen und Live-Vorführungen konnten das in grosser Zahl angereiste Publikum begeistern.
Ein Motorradfahrer, der unter Drogenkonsum und ohne Führerausweis, aber mit einer Mitfahrerin unterwegs war, wollte sich einer Polizeikontrolle entziehen.
Nach einigen Kilometern beendete er jedoch seine Fahrt.
In der Stadt Schaffhausen wurde am frühen Sonntagmorgen (07.05.2023) ein Mann Opfer eines Raubüberfalls, wobei die zwei unbekannten Täter mittels Gewalt ein Serviceportemonnaie erbeuten konnten.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen dieses Raubüberfalles.
In der Nacht von Donnerstag, 11. Mai, auf Freitag, 12. Mai 2023 werden in den Tunneln Engiberg und Schönegg zwischen Küssnacht und Goldau Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten ausgeführt.
Während den Arbeiten wird der Verkehr Richtung Zug von 20.00 bis 2.00 Uhr über die Ausfahrt Goldau abgeleitet.
Beim Brand eines Wohnhauses dürfte in der Nacht auf Sonntag (07.05.2023) ein Schaden von über einer halben Million Franken entstanden sein.
Gegen 1:00 Uhr meldeten Anwohner der Notrufzentrale den Brand eines Wohnhauses im Dorfkern.
Am Mittwoch (03.05.2023), um 22:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Bahnhofplatz eine Auseinandersetzung im Gang sei.
Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber.
Am 7. Mai fand die 31. Love Ride Switzerland Benefizveranstaltung zugunsten muskelkranker und behinderter Menschen in Dübendorf statt (Vorbericht).
Lesen Sie hier, wie das Event war!
Auf der Autobahn A1 bei Härkingen hat sich am Sonntagabend eine Auffahrkollision mit fünf beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Dabei wurden drei Personen verletzt und mussten in ein Spital gebracht werden. Die Fahrbahn in Richtung Bern war für mehrere Stunden nur beschränkt befahrbar.
Der Test zum Einsatz einer Verkehrslotsin in Buchrain zeigt positive Ergebnisse.
Der Stau bei der Einmündung der Hauptstrasse von Buchrain in die Dorfstrasse von Perlen konnte reduziert werden, die Durchfahrt für den Bus wurde verbessert.
Auf der A13 sind am Freitagabend (05.05.2023) bei einem Unfall mehrere Personen verletzt worden. Kurz nach 20:00 Uhr fuhr ein 47-Jähriger mit seinem Auto von Bonaduz in Richtung Norden.
Gleichzeitig war eine 29-jährige Autolenkerin in entgegengesetzter Richtung unterwegs.
In Mastrils hat am Sonntag ein Lenker sein beschädigtes Auto abgestellt, was eine Drittperson der Kantonspolizei Graubünden meldete.
Diese machte den Mann, er war fahrunfähig, ausfindig.
Immer mehr Delikte verlagern sich von der Strasse in den digitalen Raum. Doch wie funktioniert die Suche nach digitalen Spuren und wie wird man Spezialist/-in beim Fachbereich Digitale Forensik der Kantonspolizei Bern?
Wir geben Ihnen in diesem Blogbeitrag einen Einblick in die digitale Polizeiarbeit. Und erfahren Sie auch, was ein Teilnehmender des Cyber Lehrgangs der Schweizer Armee bei der Kantonspolizei Bern macht.
Am Sonntagnachmittag, 7. Mai 2023, ist es in Teufen zu einem Selbstunfall eines Motorradlenkers gekommen.
Der Mann musste mit der Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden.
Im Kanton Bern ist es in jüngster Zeit immer wieder zu Cyberangriffen auf Unternehmen oder Gemeinden gekommen. Für die Ermittlungen sind gut ausgebildete Spezialistinnen und Spezialisten wichtig – sie können unter anderem auch von der Armee rekrutiert werden.
Die Kantonspolizei Bern gibt zudem Informationen und Tipps zum Schutz vor Cyberangriffen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.