Am Sonntagnachmittag, 7. Mai 2023, regnete es über dem gesamten Schwyzer Kantonsgebiet sehr stark.
Zwischen 17 und 21 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz rund 40 Notrufe ein.
Am Sonntagabend prallte in Menziken ein Auto gegen eine Fussgängerin, welche die Strasse überquerte.
Die 16-Jährige kam mit leichteren Verletzungen davon.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen veröffentlicht erstmalig ihren Geschäftsbericht. Mit 46'214 neu eingegangenen Fällen ist gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Zunahme zu verzeichnen. Trotzdem konnte die stark belastende Pendenzensituation wenngleich nicht verbessert immerhin stabilisiert werden.
Die Staatsanwaltschaft wird im Budgetprozess Anträge für dringend benötigte zusätzliche Stellenprozente stellen. Dies auch mit Blick auf den Mehraufwand in Folge der Teilrevision der Schweizerischen Strafprozessordnung.
Über das Wochenende ereigneten sich im Kanton Luzern diverse Verkehrsunfälle.
Am Freitagabend (5. Mai 2023 / kurz vor 21.00 Uhr) verursachte ein 18-jähriger Mann in Kriens (siehe Titelbild) einen Selbstunfall.
Am Donnerstagabend (04.05.2023) verschaffte sich an der Geissmattstrasse in der Stadt Schaffhausen ein unbekannter Mann durch die unverschlossene Hauseingangstüre Zutritt zu einem Haus.
Als er die im Haus anwesende Bewohnerin erblickte, ergriff er die Flucht in Richtung Finsterwaldstrasse und entwendete dabei einen Rucksack. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Am vergangenen Wochenende ist es auf den Strassen des Kantons Zug zu mehreren Verkehrsunfällen mit Zweiradlenkenden gekommen.
Dabei wurden sechs Personen verletzt.
Am Sonntag (07.05.2023), um ca. 3 Uhr, hat sich ein Auto auf der Hüttenbrunnenstrasse überschlagen.
Der 25-jährige Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Am frühen Sonntagmorgen hat die Luzerner Polizei eine 19-jährige Autofahrerin festgenommen.
Die Frau war zuvor mit einem Auto massiv zu schnell unterwegs.
Das Anschlussbauwerk in Seewen, das mit zwei Kreiseln die Steinerstrasse mit der kantonalen Hauptstrasse H8 verknüpft, steht kurz vor der Fertigstellung. In der Zeit vom 15. Mai 2023 bis 10. Juni 2023 werden als letzte Arbeiten noch die definitiven Deckbeläge eingebaut.
Während dieser Zeit sind lokale Sperrungen und Umleitungen vorgesehen.
Aufgrund der jüngsten Entwicklung werden die am Freitag angeordneten Evakuierungen und Absperrungen im Dorfbereich per sofort aufgehoben.
Fachleute und Geologen sind aufgrund intensiver Messungen und Beobachtungen zum Schluss gekommen, dass ein Steinschlag oder eine plötzliche Rutschung mit unmittelbarer Gefährdung der unten liegenden Gebäuden unter den gegebenen Bedingungen wenig wahrscheinlich ist.
Viele Leute stellen sich den Mai als sonnigen und warmen Frühlingsmonat vor. An Gewitter wird dagegen wenig gedacht. Und doch kommt es im Mai hin und wieder zu diesem typischen Sommerphänomen.
Im heutigen Blog werfen wir einen Blick auf die örtliche und zeitliche Verteilung der Gewitter in der Schweiz.
Am Sonntag, 7. Mai 2023, fand auf dem Winterthurer Neumarkt eine bewilligte Kundgebung statt, diese verlief aus polizeilicher Sicht problemlos.
Teilnehmende einer unbewilligten Gegendemonstration wurden von der Polizei kontrolliert und weggewiesen.
Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagvormittag (7.5.2023) sind in Brüttisellen (Gemeinde Wangen-Brüttisellen) vier Personen leicht bis schwer verletzt worden.
Die Zürichstrasse musste während rund zwei Stunden gesperrt werden.
Am Sonntag (07.05.2023), kurz vor 11:38 Uhr, ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen. Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dadurch leicht verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der vergangenen Woche hat die Air Zermatt ihre 1000. Rettung mit dem Helikopter seit Beginn des Jahres durchgeführt. Bei dem Rettungseinsatz handelte es sich um einen Verlegungsflug vom Spital Visp nach Basel.
Ein weiterer Einsatz hielt die Crew der Air Zermatt auf Trab: Man machte sich bereit, eine Geburt im Helikopter durchzuführen…
Am Samstagnachmittag hat sich in Laupen ein Unfall ereignet, in den ein Velofahrer und ein Auto involviert waren. Der Velofahrer wurde schwer verletzt ins Spital gebracht.
Der betreffende Strassenabschnitt war mehrere Stunden gesperrt.
Am Sonntag den 7. Mai 2023, ereignete sich auf der Autobahn A9 in Saxon ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Dabei wurden fünf Personen verletzt.
Am Sonntagmorgen, 7. Mai 2023, kurz vor 10.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2, Fahrtrichtung Basel, in Eptingen BL, kurz nach dem Belchen Tunnel, ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagabend, 6. Mai 2023, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass beim Bahnhof Küssnacht am Rigi soeben mehrere Schüsse abgefeuert wurden und zwei Unbekannte anschliessend einen Zug bestiegen haben sollen. Im Rahmen der sofort ausgelösten Fahndung konnte die Kantonspolizei Schwyz zusammen der Luzerner Polizei und der SBB Transportpolizei in einem Zug in Meggen zwei junge Schweizer festnehmen.
Personen wurden keine verletzt.
Beim Brand eines Wohnhauses in der Nacht auf Sonntag (7.5.2023) in Freudwil (Gemeinde Uster) ist grosser Sachschaden entstanden.
Eine Person zog sich am Rande des Brandereignisses Verletzungen zu und musste in Spitalpflege.
Am Samstag (06.05.2023), um 18:40 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 28-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt am Bein verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (06.05.2023), kurz nach 23:30 Uhr, ist es beim Ernetschwil-Steg zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 42-jähriger Autofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Der 42-Jährige und sein Beifahrer waren mit seinem Auto von Neuhaus in Richtung Ernetschwil unterwegs.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen (07.05.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen sieben alkoholisierte oder fahrunfähige Verkehrsteilnehmende zur Anzeige gebracht.
Vier Personen wurde der Führausweis abgenommen, einer Person wurde die Fahrerlaubnis für die Schweiz aberkannt.
Gestern war für viele Aspiranten der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch, der IPH, ein grosser Tag.
Ihre Angehörigen durften hinter die Kulissen ihrer Polizeiausbildung schauen und hautnah Dienstluft schnuppern.
Am Samstag, dem 6. Mai 2023, stürzte im Industriegebiet von Villeneuve ein Einkaufswagen auf ein 4-jähriges Kind.
Trotz der Hilfe und seines Transports per Helikopter zum CHUV starb das Kind.
Nach den zum Teil kräftigen Schauern und Gewittern von Freitag setzt sich am Wochenende das konvektive Wetter fort. Vor allem am Sonntag ist wieder verbreitet mit Schauern und Gewittern zu rechnen.
Ein Gewitter ist definiert durch das Auftreten von Blitz und Donner. Doch wie entsteht ein Blitz und welche Arten von Blitzen gibt es?
Am Samstagnachmittag (6. Mai 2023) trafen sich Mitglieder eines Motorrad-Clubs im Raum Schaffhausen.
Das Treffen war zwar laut, verlief aber insgesamt friedlich. Eine Person wurde verhaftet.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde eine Person bewusstlos und schwer verletzt zwischen den Bahngleisen ausgangs Martinach in Richtung Vernayaz aufgefunden.
Die Kantonspolizei Wallis richtet im Auftrag der Staatsanwaltschaft einen Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.
Am Freitagabend ist es auf der Autostrasse A13 in Domat/Ems zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Dabei wurden mehrere Personen verletzt.
Seit gestern Freitag, 05. Mai 2023, ist die Niderentalstrasse in Schwanden gesperrt. Gemäss Messungen ist das Rutschgebiet auch heute Sonntag nicht zur Ruhe gekommen.
Aufgrund der aktuellen Lage wird die gestern angeordnete Evakuierung bis auf Weiteres aufrechterhalten. Weitere Informationen folgen am morgigen Sonntag um ca. 19.00 Uhr.
Am frühen Samstagnachmittag hat sich in Eggiwil ein Verkehrsunfall ereignet, in den ein Auto und ein Motorrad mit Seitenwagen involviert waren.
Der Fahrer des Motorradgespanns wurde verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Die betroffene Strasse war über zwei Stunden gesperrt.
Am Donnerstagabend (4.5.2023) haben Fahnder der Kantonspolizei Zürich im Stadtzürcher Kreis 11 eine Drogenübergabe beobachtet. Der Abnehmer und die Händlerin wurden verhaftet.
Bei der Hausdurchsuchung verhaftete die Polizei zwei weitere Personen und stellte rund 500 Gramm Kokain, eine Waffe und Bargeld sicher.
Vor 10 Jahren hat der Rettungsdienst von Schutz und Rettung Bern seinen Standort an der Murtenstrasse 111 bezogen.
Mittels eines imposanten Konvois wurden sämtliche Fahrzeuge vom Standort Nägeligasse 2 an die Murtenstrasse verschoben.
Am Donnerstag (04.05.2023) um ca. 19:30 Uhr, ist es auf der Malixerstrasse nach einem Ausweichmanöver zu einer Auffahrtskollision zweier Motorräder gekommen, nachdem diese einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen mussten.
Gemäss Aussagen habe dieses Fahrzeug die Kurve geschnitten und ist ohne anzuhalten weitergefahren.
Am Freitag, 5. Mai 2023, kurz nach 20 Uhr fuhr der Lenker eines Sattelschleppers mit rumänischen Kontrollschildern auf der Axenstrasse von Sisikon in Richtung Flüelen.
Kurz vor dem Flüelertunnel geriet der Sattelanhänger in einer Linkskurve, mutmasslich aufgrund des starken Regens und Pollenflugs, ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden Personenwagen mit italienischen Kontrollschildern.
Boniswil AG
In Boniswil war ein Einfamilienhaus am Ahornweg betroffen. Dessen Bewohner erledigte am Freitag, 5. Mai 2023, gerade Büroarbeiten, als er um 18.30 Uhr auf dem Sitzplatz Flammen sah. Mit einem Feuerlöscher eilte er nach draussen, konnte aber nicht mehr verhindern, dass das Feuer auf das Haus übergriff.
Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, brannte dieses bereits lichterloh.
In einem Einfamilienhaus in Lauterbrunnen ist am Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Eine Frau wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache wurden eingeleitet.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Donnerstagabend (04.05.2023) eine Autolenkerin schwer verletzt worden. Kurz vor 19:45 Uhr fuhr eine 20-jährige Autolenkerin auf der Rikonerstrasse von Neschwil in Richtung Rikon.
Nach bisherigen Erkenntnissen wich sie eingangs einer scharfen Linkskurve einem bergwärts fahrenden, roten Personenwagen aus.
Auf der A1 schlief in der Nacht eine junge Frau am Steuer ein und prallte gegen die Leitplanke. Auf dem gleichen Abschnitt verursachte ein Neulenker ebenfalls einen Unfall.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitag, 5. Mai 2023, um circa 22.10 Uhr, haben Unbekannte auf einer Grünfläche neben der Dreirosenbrücke, Höhe Tramstation Dreirosenbrücke, einen Mann verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den 18-Jährigen ins Spital.
Am Freitag (05.05.2023), kurz vor 16:15 Uhr, ist ein 40-jähriger Mann mit seinem Trottinett an der Gräflibühlstrasse gestürzt.
Er wurde unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Freitag (05.05.2023), kurz vor 22:15 Uhr, ist ein Unterstand in einem Wald im Büelen in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 20'000 Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.