Fünf Zentralschweizer Polizeikorps haben am 12. Mai 2023 eine koordinierte Kontrolle im Strassenverkehr durchgeführt. Rund 200 Fahrzeuge und Personen wurden dabei kontrolliert.
Sieben Fahrzeuge mussten polizeilich sichergestellt werden und bei fünf Fahrzeuglenkenden wurde der Führerausweis auf der Stelle entzogen.
In einer koordinierten Polizeiaktion am Ende April 2023 haben Einsatzkräfte im Auftrag der Ausserrhoder Staatsanwaltschaft in Herisau mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Drei Personen wurden festgenommen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat Anfang Mai in Müllheim vier Männer festgenommen und gestohlene Gegenstände sichergestellt.
Die Männer befinden sich in Untersuchungshaft.
Am Samstagmorgen, 13. April 2023, fanden sich 210 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Altdorf, Attinghausen, Flüelen, Sisikon, Isenthal, Seedorf, Seelisberg sowie Kinder der Stiftung Papilio, in Seedorf ein, um den praktischen Teil der Schülerverkehrsprüfung zu absolvieren.
Die Polizei hatte zuvor in den Schulklassen Verkehrsunterricht erteilt und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft die theoretische Prüfung durchgeführt.
Dank der guten Reaktion einer Seniorin konnte ein Telefonbetrug verhindert und zwei Männer festgenommen werden.
Bei einem der Beschuldigten handelt es sich um einen Jugendlichen.
Der Cyber Security Threat Radar von Swisscom deckt das Vorgehen der Cyberkriminellen auf und zeigt, in welche Angriffsmethoden sie ihre Energie stecken. Deutlich an Fahrt aufgenommen haben KI-basierte Angriffe. Aber es gibt auch noch andere Herausforderungen.
Die Zahl der Cyberbedrohungen bleibt ungebrochen hoch. Täglich ist in den Medien von neuen Cyberattacken zu lesen. Egal ob Grossunternehmen oder KMU, treffen kann es alle. Um ihre Attacken zu verbessern, sind Hacker fortlaufend auf der Suche nach neuen Methoden.
Gemeindewerkhof am Strassenackerweg. Am Freitagnachmittag, 12. Mai 2023, gegen 16.00 Uhr, wurde durch eine, bis anhin unbekannte Täterschaft, eine zugeklebte Kartonschachtel, welche eine lebende Katze enthielt, im Einwurfschacht der öffentlich zugänglichen Kartonpresse entsorgt – die Katze konnte lebend geborgen werden.
Die entsprechende Meldung ging um 17.07 Uhr, bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Am späten Samstagabend, 13. Mai 2023, geriet eine männliche Person nach einer Auseinandersetzung mit einer Gruppierung im Kreis 1 in die Limmat und konnte am Folgetag tot aus der Limmat geborgen werden.
Die Identität des toten Mannes konnte geklärt werden.
Bei einem Angriff durch zwei Personen ist am Samstagnachmittag (13.05.2023) in Wädenswil beim Bahnhof ein Mann schwer verletzt worden.
Die beiden mutmasslichen Täter konnten am Sonntag in Heiden AR festgenommen werden.
Am vergangenen Samstag, 13. Mai 2023, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, zum Anlass des 50-Jahr Jubiläums, die Bevölkerung zum Polizeiposten und ins Polizeikommando in Herisau eingeladen.
Eine sehr grosse Anzahl an Besuchenden nutze die Möglichkeit, Einblicke in die vielseitige Polizeiarbeit zu gewinnen.
Am frühen Sonntagmorgen ereignete sich im Tunnel Schlund auf der Autobahn A2 in Horw ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Der Fahrer und drei Insassen wurden dabei leicht verletzt.
Der seit 25.03.2023 vermisste 71-jährige Mann wurde verstorben aufgefunden.
Der seit dem 25.03.2023 vermisste 71-jährige Mann wurde am 01.05.2023 im Rhein, Höhe Döttingen, leblos aufgefunden.
Am Samstag (13.05.2023), um 12 Uhr, sind zwei Autos Im Dorf zusammengeprallt. Nach dem Unfall hat sich hat sich die vermeintlich weibliche Autofahrerin vom Unfallort entfernt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 5'000 Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (14.05.2023), um 18 Uhr, hat ein aufmerksamer Bürger einen mutmasslichen Einbruch in ein Restaurant an der Kriessernstrasse beobachtet und gemeldet.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte den 41-jährigen Algerier anhalten und festnehmen.
Am Sonntag ereigneten sich zwei Unfälle, bei welchen die Fahrzeuglenkenden unter Einfluss von Alkohol standen.
Es wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden.
Verurteilte Väter sollen auch während des Strafvollzugs den Kontakt zu ihren Kindern und Familienangehörigen pflegen können. Das Amt für Justizvollzug hat neue Angehörigen-Programme eingeführt, um die Re-Integration von straffällig gewordenen Menschen in die Gesellschaft zu stärken und zu erleichtern.
Die Universität St.Gallen wird das Pilotprojekt auswerten.
Auf der A6 Bern – Biel sind zwischen den Anschlüssen Lyss-Nord und Brügg verschiedene Unterhaltsarbeiten erforderlich. Die A6 wird daher am kommenden Sonntag, 21. Mai 2023, im betreffenden Abschnitt gesperrt.
Der Verkehr wird umgeleitet.
Anlässlich einer Verkehrskontrolle hat die Stadtpolizei St.Gallen eine 53-jährige Autofahrerin angehalten, welche ohne Führerausweis am Steuer sass.
Aufgrund von Drogenkonsum wurde sie als fahrunfähig eingestuft.
Am 14.05.2023, um 01.15 Uhr, wurde ein 17-jähriger Jugendlicher am Birsköpfli beim Birskopfsteg durch einen Unbekannten erheblich verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft und der Jugendanwaltschaft ergaben, dass sich mehrere Jugendliche auf der Wiese des Birsköpfli aufgehalten hatten.
Am Auffahrtswochenende führt der Giro d’Italia in zwei Etappen durchs Wallis. Auf den Nationalstrassen der beiden Pässe Grosser St. Bernhard und Simplon kommt es deshalb am Freitag und Samstag zu Sperrungen.
Reisenden nach Italien wird empfohlen, über den jeweils anderen Pass zu fahren.
Am vergangenen Samstagnachmittag versuchte ein 13-jähriger Knabe in Hirschthal an der Einmündung Holzikerstrasse – Hauptstrasse den dortigen Fussgängerstreifen zwischen zwei wartenden Autos zu überqueren.
Dabei übersah er, dass das vordere Fahrzeug mit dem sich dahinter befindlichen Auto durch ein Abschleppseil verbunden war. Als das vordere Fahrzeug losfuhr, spannte sich das Abschleppseil und verletzte den 13-jährigen Knaben am Knie. Die beiden Fahrzeuge machten sich unerkannt davon.
Die Überführung Allmendstrasse über die Autobahn A2 westlich des Anschlusses Sursee wird instandgesetzt.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August 2023.
Diese Woche üben unsere Verkehrsinstruktoren erneut die praktische Veloprüfung mit den Kindern der 5. Klasse in Uster.
Deshalb ist im Stadtzentrum mit etwas mehr Veloverkehr als üblich zu rechnen.
Am Mittwoch, 24. Mai 2023, startet das Tiefbauamt an der St.Gallerstrasse in Gossau auf Höhe der GNG die Bauarbeiten für die Erstellung der neuen Fussgängerquerung.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Juli 2023.
Am gestrigen Sonntag haben wir uns zuerst in Cham um eine Entenfamilie gekümmert und wenig später in Oberägeri 13 ausgebüxte Schafe auf ihrem Spaziergang begleitet.
Die Wanderung mit Polizeischutz führte die Vierbeiner am Ende sicher und ohne Zwischenfälle wieder zurück nach Hause.
Slalomfahren, Notbremsen und zügiges Ausweichen.
Was man auf der Strasse vermeiden möchte, lässt sich auf dem Touring Club Schweiz Trainingsgelände im sicheren Rahmen üben.
Über 25’000 Läufer/innen traten gestern die schönsten 10 Meilen der Welt an.
Die Sanitätspolizei von Schutz und Rettung Bern war tatkräftig dabei. Sie sorgte sich um die medizinische Versorgung der Teilnehmenden.
Heute Montag, 15. Mai 2023, kurz vor 2.30 Uhr, musste die Axenstrasse aufgrund eines technischen Defekts gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden.
Zwischenzeitlich konnte der technische Defekt eruiert und behoben sowie die Axenstrasse für den Verkehr wieder freigegeben werden.
Der Tunnel Geissbüel der Tangente Zug/Baar wird jährlich Unterhaltsarbeiten unterzogen. Die Reinigung der Fahrbahn, der Leitungen, der Wände, der Beleuchtung und der Signale findet heuer am 23. Mai 2023 statt.
Am 24. Mai 2023 werden Wartungsarbeiten an den technischen Einrichtungen ausgeführt.
Am späten Samstagabend, 13. Mai 2023, geriet eine männliche Person nach einer Auseinandersetzung mit einer Gruppierung im Kreis 1 in die Limmat.
Im Verlauf der Suchaktion konnte ein lebloser Mann in der Limmat festgestellt werden. Die Polizei sucht Zeug/innen.
Eine Automobilistin verunfallte gestern Samstagmittag in Beinwil (Freiamt).
Bei der Tatbestandsaufnahme gab sie zu verstehen, am Steuer eingeschlafen zu sein.
Auf der Strasse Hintere Schmiedenmatt in Herbetswil hat am Sonntagmorgen, 14. Mai 2023, ein Autolenker die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und geriet von der Strasse ab.
Das Auto kam im Tobel zum Stillstand. Der Fahrzeuglenker blieb dabei unverletzt.
Gestern Nachmittag wurde der Einsatz der Freiburger Kantonspolizei aufgrund eines Angriffs in Freiburg angefordert. Eine Person wurde schwer verletzt.
Der mutmassliche Täter wurde beim Versuch zu flüchten festgenommen. Eine Untersuchung wurde durch die Staatsanwaltschaft eröffnet.
Auf der Passwangstrasse in Büsserach kam es am Samstagnachmittag, 13. Mai 2023, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Dabei wurde der Töfflenker leicht verletzt.
Am Samstagnachmittag geriet ein alkoholisierter Autofahrer in Amlikon auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Postauto.
Es wurde niemand verletzt.
Anlässlich einer koordinierten Aktion in Aarau zog die Kantonspolizei Aargau gestern Samstag sieben illegal abgeänderte Fahrzeuge aus dem Verkehr.
Am gestrigen Samstagnachmittag, 13.05.2023 führte die Kantonspolizei Aargau in Aarau eine knapp vier Stunden dauernde Kontrollaktion hinsichtlich Tuner-Fahrzeuge durch.
Am Samstag fand in Raron der Swiss Helicopter Day der Air Zermatt statt. Der Tag der offenen Hangartore lockte rund 5000 begeisterte Besucherinnen und Besucher aus nah und fern an.
Das facettenreiche Programm bot den Gästen spannende Erlebnisse rund um die faszinierende Welt der Air Zermatt.
Am Samstag (13.05.2023), kurz vor 13:00 Uhr, hat sich auf der Autobahn A13 ein Selbstunfall eines Autos ereignet. Der 64-jährige Autofahrer war alkoholisiert unterwegs, die Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über 0.7 mg/l.
Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen (14.05.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs alkoholisierte Verkehrsteilnehmende zur Anzeige gebracht.
Einer Person wurde der Führerausweis für die Schweiz aberkannt.
Bei einer seitlichen Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen ist in Kilchberg am Samstagabend (13.05.2023) eine Frau leicht verletzt worden.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Nach dem Steinschlag vom Dienstag, 2. Mai 2023 oberhalb der Siedlung Räbmatt in Oberwil wurden verschiedene Schutzmassnahmen ergriffen. Aktuell besteht keine akute Gefährdung für Menschen und Infrastruktur in Oberwil. Die Weidlistrasse ist ab sofort wieder für den Verkehr geöffnet.
Ein grösserer Felsblock bedroht die unterliegende Siedlung aber mittelfristig weiterhin und soll daher anfangs Juni kontrolliert abgetragen werden.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass es heute gegen 10.40 Uhr in Ambrì auf der Landebahn des Flughafens zu einem Verkehrsunfall kam.
Nach ersten Rekonstruktionen und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen klären müssen, verlor ein 68-jähriger Schweizer Motorradfahrer mit Wohnsitz im Kanton Aargau möglicherweise krankheitsbedingt die Kontrolle über sein Motorrad.
Heute Samstag, 13. Mai 2023, kurz vor 7.45 Uhr, fuhr eine 37-jährige Frau mit ihrem Personenwagen mit Urner Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse in Erstfeld Richtung Schattdorf.
Rund 300 Meter vor dem Kreisel Lindenried geriet ihr Auto aus bislang nicht abschliessend bekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.