Am Sonntag ist es im Berner Oberland zu mehreren Lawinenniedergängen gekommen, bei denen insgesamt sieben Personen verschüttet wurden. Zwei Männer wurden ins Spital geflogen – einer davon in kritischem Zustand.
Er ist am Sonntagabend im Spital verstorben.
Am Sonntag, 12.03.2023, wurde in Schwanden und Glarus in zwei Garagenbetriebe und in Niederurnen in ein Gewerbebetrieb eingebrochen.
Um 19.00 Uhr wurde ein Einbruchdiebstahl in eine Garage an der Thermastrasse in Schwanden festgestellt. Eine zunächst unbekannte Täterschaft hatte sich gewaltsam Zutritt zum Betrieb verschafft und ein Auto entwendet.
In der Nacht auf Sonntag (12.03.202) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in einen Souvenir-Shop in Neuhausen am Rheinfall verübt. Unter anderem stahl sie Armbanduhren.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl.
Am Montagmorgen kam es in Bergdietikon zu einer Kollision zwischen einem Fahrradfahrer und einer Fussgängerin.
Der Fahrradfahrer verletzte sich dabei schwer.
Heute Morgen wurden die Feuerwehr und die Kantonspolizei alarmiert, weil ein Auto auf der A12, Gemeinde Corminboeuf, in Brand geraten war. Es wurde niemand verletzt.
Die A12 war während 2 Stunden für den Verkehr gesperrt.
Aus noch zu klärenden Gründen ist am Montagmorgen, 13. März 2023, auf der Autobahn A2 bei Egerkingen, in Fahrtrichtung Bern, ein Lieferwagenlenker in das Heck eines Lastwagens geprallt.
Dabei hat sich der Lieferwagenlenker mittelschwere Verletzungen zugezogen. Die Unfallursache wird durch die Polizei abgeklärt.
Auf schneebedeckter Strasse ist es am Samstag (11.03.2023) zu einem Selbstunfall gekommen. Kurz vor 8:00 Uhr verlor ein 52-jähriger Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Dieses kam von der Strasse ab, geriet in eine steile Böschung, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend in einem Bachbett zum Stillstand.
Ein Snowboarder hat am Sonntagnachmittag eine Schneebrettlawine in Engelberg (OW) ausgelöst.
Gestern Nachmittag befuhren vier Freerider die Variantenabfahrt Laub oberhalb von Engelberg.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig. Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Das Ausführungsprojekt für die Umgestaltung und Instandsetzung der Ennetbürger-, Stanser- und Beckenriederstrasse in Buochs liegt vor. Der Regierungsrat hat die Vorlage zuhanden des Landrates verabschiedet.
Für die baulichen Massnahmen wird mit Gesamtkosten von rund 7.6 Millionen Franken gerechnet.
Über das Wochenende kam es zu diversen Verkehrsunfällen im Kanton Luzern. In mehreren Fällen verloren die Lenkerinnen und Lenker auf schneebedeckten Strassen die Kontrolle über das Auto.
Mehrere Personen wurden zur Kontrolle in das Spital gebracht.
Auf der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird im Rahmen der Gesamterneuerung auf Mitte März 2023 hin an drei Stellen wiederum eine einspurige Verkehrsführung eingerichtet.
Die A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird zurzeit umfassend saniert. Die Arbeiten in den Tunnel finden vor allem nachts statt, der Abschnitt wird dafür jeweils nachts unter der Woche gesperrt und der Verkehr über die Kantonsstrasse auf der rechten Seeseite umgeleitet.
In den Nächten auf Freitag (03.03.2023) und auf Samstag (04.03.2023 und 11.03.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Stein am Rhein und in Hemishofen mehrere Einschleichdiebstähle in parkierte Autos begangen und versucht, ein Fahrzeug zu öffnen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt, parkierte Fahrzeuge stets komplett abzuschliessen und darin keine Wertgegenstände aufzubewahren.
Das Verkehrsleitsystem auf der A2 zwischen den Verzweigungen Hagnau und Augst wird aktuell erneuert. Im Rahmen der Abschlussarbeiten muss der Tunnel Schweizerhalle für Tests der erneuerten Signalisationen für zwei Nächte gesperrt werden.
Die Tests sind aus Sicherheits- und betrieblichen Gründen nicht unter Verkehr möglich.
In der Nacht auf Montag ist auf der Hauptstrasse in La Punt Chamues-ch ein fahrunfähiger Automobilist mit einem Pfeiler kollidiert.
Das Fahrzeug wurde stark beschädigt.
In der Nacht von Samstag, den 11. März 2023 auf Sonntag, den 12. März 2023 kam es im Oberwallis wiederum zu mehreren Fahrzeugaufbrüchen.
Dabei konnten vier Jugendliche angehalten werden.
Am Sonntag (12.03.2023), kurz nach 22 Uhr, ist ein Mann durch eine unverschlossene Tür in die Kellerräumlichkeiten eines Einfamilienhauses an der Büchelstrasse eingeschlichen.
Als er diese durchsuchte, ging ein Bewegungsmelder los und ein Bewohner des Hauses sprach den Mann an.
Am Sonntag (12.03.2023), kurz vor 17 Uhr, ist auf der Industriestrasse ein Raser angehalten worden. Ein 21-Jähriger war mit dem Auto seines Vaters mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.
Anstelle der erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h wurden 110 km/h gemessen. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen und das Auto sichergestellt.
Am Montag (13.03.2023), kurz nach 3 Uhr, hat ein Bürger der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine Person gemeldet, die sich im Lindenhofweg an Auto zu schaffen machte.
Es stellte sich heraus, dass insgesamt drei Männer zusammen Einbrüche in Autos verübt hatten. Sie konnten von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Am Sonntag (12.03.2023), kurz nach 15 Uhr, hat sich auf der Nebengrabenstrasse ein Unfall mit einem Auto und einem E-Roller ereignet. Ein 45-jähriger E-Roller Fahrer wurde dabei verletzt.
Wie sich herausstellte, war der Mann alkoholisiert.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei am Sonntag zwei Autofahrer, die so schnell waren, dass sie den Führerausweis auf der Stelle abgeben mussten.
Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Sonntagnachmittag, 12. März 2023, auf der Hauptstrasse zwischen Bellikon und Remetschwil eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Ausserortsstrecke gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Auf der Autobahn A1 bei Wangen an der Aare, in Richtung Zürich, hat sich am Sonntag, 12. März 2023, eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos ereignet.
Am Sonntag, 12. März 2023, um 16.55 Uhr, kam es auf dem Überholstreifen der Autobahn A1 bei Wangen an der Aare, in Fahrtrichtung Zürich, zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos.
Die Delegiertenversammlung der Schweizerischen Offiziersgesellschaft fand am Samstag 11. März 2023 in Brugg Windisch (AG) in Anwesenheit von Bundesrätin Viola Amherd und dem Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, statt.
Die Vorsteherin des VBS erinnerte daran, dass es notwendig sei, die Verteidigungsfähigkeit der Armee und die internationale Zusammenarbeit zu stärken.
Der seit Freitag andauernde Nordstau versorgte weite Teile der westlichen und zentralen Alpen mit ordentlichen Neuschneemengen.
Wir ziehen Bilanz und zeigen, wo es am meisten geschneit hat.
Am Sonntag, 12.03.2023, kurz vor 11 Uhr, ereignete sich auf dem Bahnhofsareal Schwanden ein Körperverletzungsdelikt.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 28-jähriger Mann mit dem Zug von Glarus nach Schwanden.
Am Sonntag (12.03.2023) ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Kesselhaldenstrasse zu einem Brand auf dem Balkon gekommen. Durch die Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden.
Es wurde niemand verletzt.
Telefonbetrüge sind leider auch heute noch eine häufige Masche von Betrügern.
Informieren Sie sich und reden Sie gemeinsam mit Familienangehörigen darüber.
Ein Mann ist am Freitagabend bei einem Tauchgang in Gunten ums Leben gekommen. Die Rettungskräfte konnten ihn nur noch tot bergen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Am Samstagmittag, 11. März 2023, ist es in Lustmühle zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die Fahrzeuglenker haben sich nicht verletzt.
Am Sonntag (12.03.2023), gegen 4:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A3, im Tunnel Fratten, zum Selbstunfall eines Autos gekommen. Die 23-jährige Autofahrerin war unter Alkoholeinfluss unterwegs.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 5’000 Franken.
Am Sonntag (12.03.2023), gegen 2:30 Uhr, hat sich auf der schneebedeckten Flumserbergstrasse ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Der 27-jährige Autofahrer war alkoholisiert unterwegs. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 7’000 Franken sowie Drittschaden.
In der Nacht vom Freitag auf Samstag erreichte eine neue Kaltfront die Zentralschweiz. Die dadurch ausgelösten Schneefälle sorgten teils für schwierige Strassenverhältnisse.
Folglich kam es am Samstag in St. Niklausen (OW) sowie in Engelberg (OW) zu Verkehrsunfällen. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand. An den Fahrzeugen entstanden zum Teil grosse Sachschäden in der Höhe von mehreren 10'000.- Franken.
Am Samstag, 11. März 2023, gegen 16:00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Deutschen Kontrollschilder auf der Gurtenmundstrasse vom Bahnhof Altdorf in Richtung Weltigasse.
Zur gleichen Zeit fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschilder auf der Attinghauserstrasse Richtung Altdorf.
Am Sonntag, 12.03.2023, um 0:12 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Der 45-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Samstag (11.03.2023), um ca. 19:45 Uhr, ist es in Chur auf dem Plessurquai, Höhe Praximergasse, zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Lenker verliess die Unfallstelle vor dem Eintreffen der Polizei.
Am Samstag in der Nacht (11.03.2023) ist es auf der Strecke zwischen Lohn und Thayngen zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Beim Unfall wurden alle vier Insassen verletzt. Das Auto hat Totalschaden erlitten.
Die Lawinenpräventionsgruppe Wallis warnt. Morgen Sonntag und die folgenden Tage werden aufgrund der Lawinensituation besonders gefährlich sein.
Es wird zur Vorsicht aufgerufen. Ein Lawinenniedergang forderte heute Samstag zwei Todesopfer.
In Chur ist es am Samstagnachmittag (11.03.2023) auf der Umfahrung Süd zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Autofahrer ist in den Gegenverkehr geraten.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Samstagnachmittag, 11. März 2023, kam es anlässlich des Frauenkampftags zu einer unbewilligten Demonstration, die vom Kreis 1 in den Kreis 4 führte.
Um 13.30 Uhr besammelten sich mehrere hundert Personen auf dem Münsterhof zu einer unbewilligten Demonstration im Zusammenhang mit dem Frauenkampftag. Um 14.30 Uhr marschierten die Teilnehmenden via Stadthausquai in Richtung Bürkliplatz.
Am Samstagmittag ereignete sich auf der Lukmanierstrasse in Medel (Lucmagn) eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Am Samstagmorgen, 11. März 2023, ist es in Hundwil zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Mann hat sich nicht verletzt, es entstand jedoch Sachschaden.
Am Samstagmorgen, 11. März 2023, ist es in Schwellbrunn zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker hat sich dabei leicht verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Am Samstagvormittag ist auf der Nationalstrasse N28 in Jenaz ein Automobilist während der Fahrt eingeschlafen.
Sein Fahrzeug kollidierte mit der Leitplanke.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.