Ein unbekannter Wagen prallte am Freitagabend gegen ein parkiertes Auto. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, machte sich der unbekannte Lenker aus dem Staub und wird gesucht.
Der BMW stand am Freitagabend, 10. März 2023, auf dem Vorplatz eines Einfamilienhauses an der Fennernstrasse in Brittnau.
Ein zunächst unbekanntes Fahrzeug verschmutzte aufgrund eines Defekts in der Region Brugg etliche Strassen mit Diesel. Die Polizei konnte den Verursacher in Untersiggenthal stoppen.
Zunächst waren es etliche Meldungen über eine massive Ölspur, die am Samstag, 11. März 2023, gegen Mittag bei der Notrufzentrale eingingen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitagabend in Frauenfeld eine Fussgängerin verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein Auto prallte auf der A3 gegen einen anderen Wagen, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich dann.
Der Neulenker wurde verletzt ins Spital gebracht.
Am Samstagvormittag (11.03.2023) fuhr ein 52-jähriger Lenker mit seiner 47-jährigen Beifahrerin von Kau herkommend auf der Kaustrasse in Richtung Appenzell.
Im Bereich Neugaden geriet das Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn ausser Kontrolle und kollidierte mit der steigenden Böschung auf der rechten Strassenseite.
Soeben haben wir als Instruktorenteam den heutigen Eignungstest abgeschlossen und blicken auf eine super Leistung der Teilnehmenden zurück.
Tatsächlich haben alle Anwesenden den heutigen Sporttest bestanden. Herzliche Gratulation, ihr dürft stolz auf euch sein!
Am Freitag (10.03.2023), kurz vor 20 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Auffahrunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 23-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Samstag, 11.03.2023, kurz vor 10 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 24-jährige Lenker eines Personenwagens wollte von der Autobahnausfahrt Bilten (Fahrtrichtung Chur) herkommend nach links in die Schäniserstrasse abbiegen.
Auf der Rothackerstrasse in Walterswil hat sich am Freitagabend, 10. März 2023, eine seitliche Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Dabei sind beide Fahrzeuglenker leicht verletzt worden.
Die Unfallautos erlitten Totalschaden.
Eine Frau kam vorgestern auf eine unserer Patrouillen zu und bedankte sich für die Polizeiarbeit.
Freudig nahmen unsere Leute von ihr ein süsses Präsent entgegen.
Die Stadt Uster sperrt zwischen Februar und April 2023 die Weiherallee von 18 bis 7 Uhr, wenn die Wetterbedingungen für die Amphibienwanderung günstig sind.
In diesen Zeiten gilt ein allgemeines Fahrverbot.
Ein Fahrzeuglenker hat die Kontrolle über sein Auto verloren und ist in die Mittelleitplanke geprallt. Verletzt wurde niemand.
Am Fahrzeug sowie der Leiteinrichtung entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am Samstag (11.03.2023) in den frühen Morgenstunden ersuchten Angestellte eines Clubs in der St.Galler Innenstadt um polizeiliche Intervention, da zwei Männer gegen sie Drohungen ausgestossen hätten. Einer der Männer sei mit einer Pistole bewaffnet.
Nach erfolgter Anhaltung der Männer in einem Personenwagen konnte beim Lenker Fahrunfähigkeit festgestellt werden.
Am Freitag (10.03.2023) kam es auf der St.Jakob-Strasse, Höhe Haus Nr. 71, zu einer leichten Kollision zwischen zwei Personenwagen. Es entstand geringer Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Einer der beteiligten Fahrzeuglenker musste als fahrunfähig eingestuft werden.
Am Freitag (10.03.2023), im Zeitraum zwischen 16:15 Uhr und 16:45 Uhr, ereigneten sich im Kanton St.Gallen drei Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen.
Insgesamt konnte die Kantonspolizei St.Gallen unter Mithilfe von aufmerksamen Bürgern vier Männer im Alter von 26, 28, 36 und 53 Jahren als Täter identifizieren. Sie stammen aus Marokko, Mauretanien und Algerien.
Am Freitag (10.03.2023), gegen 22 Uhr, hat ein 30-jähriger Autofahrer an der Henauerstrasse einen Selbstunfall verursacht. Der Mann musste als fahrunfähig eingestuft werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 3’000 Franken.
Am Freitag (10.03.2023), gegen 22:15 Uhr, ist ein 34-jähriger Mann mit seinem Auto im Staudnerbach gelandet. Er musste als fahrunfähig eingestuft werden. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 3’000 Franken.
Am Freitag (10.03.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A13 ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital überführt.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 35’000 Franken.
Für die Kommandoabteilung ist eine spannende Stelle als Leiter/in zu vergeben!
Das Stelleninserat findet ihr bei auf der Webseite: https://bit.ly/423Pb44
Vorgestern Abend, um ca. 21:30 Uhr, kam es in Grafenort, auf der Engelbergerstrasse oberhalb Obermatt, in Fahrtrichtung Grafenort, zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers.
Der 19-jährige in der Schweiz wohnhafte Ungare verlor aus noch unbekannten Gründen die Beherrschung über sein Motorrad.
Am Freitag, 10. März 2023, führte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eine Carkontrolle durch.
Während rund sieben Stunden wurden 16 Gesellschaftswagen (3 CH / 12 EU / 1 Drittstaaten), die in Richtung Süd fuhren, deren Lenker und Passagiere einer umfassenden Kontrolle unterzogen.
Vier Banker haben sich am Mittwoch (08.03.2023) vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten müssen.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, im Umgang mit einem Bankkunden nicht genügend Abklärungen getroffen zu haben.
Auf der Strasse Vorderbalmberg in Balmberg hat sich am Freitagabend ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Der Fahrzeuglenker wurde dabei schwer verletzt.
Im Einsatz stand ein grösseres Aufgebot an Rettungs- und Einsatzkräften.
Im Zürcher Seefeld ist es am Dienstag (07.03.2023) zu einem grösseren Polizeieinsatz gekommen. Kurz vor 13:00 Uhr meldete eine Ärztin, dass sich ein Rentner in einer medizinischen Notlage befinde und möglicherweise eine Drittperson gefährdet sei.
Die Rettungskräfte rückten an die Nebelbachstrasse aus und versuchten, mit dem Mann Kontakt herzustellen.
In der Nacht durchsuchten Diebe in Rupperswil mehrere abgestellte Autos. Auf der Fahndung konnte die Kantonspolizei zwei Verdächtige festnehmen.
Tatort war ein Wohnquartier in Rupperswil. Ein Anwohner bemerkte am Samstag, 11. März 2023, kurz nach 3.30 Uhr, wie sich zwei Männer an den draussen parkierten Autos der Nachbarn zu schaffen machten.
Die Meldung über ein entführtes Kind führte am Freitagnachmittag zu einem Grosseinsatz der Zuger Polizei.
Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der Meldung um eine Fehlinformation gehandelt hat.
Im weltweiten Mittel wurde der fünftwärmste Februar, in Europa der zweitwärmste Februar im Copernicus-Datensatz ab 1979 verzeichnet.
In den meisten Teilen Europas gab es überdurchschnittliche Februarwerte, wobei die Temperatur in Osteuropa und Teilen Nordosteuropas weit über dem Durchschnitt lag.
Am frühen Dienstagnachmittag (07.03.2023) hat sich in Thayngen ein Arbeitsunfall ereignet, wobei ein Landwirt eingeklemmt wurde.
Um 13.15 Uhr am frühen Dienstagnachmittag (07.03.2023) wollte ein 75-jähriger Landwirt bei der Schlattergasse in Thayngen von einem Traktor aus, den er fuhr, den Hebel eines angehängten Saatstreuer betätigen.
In der Nacht auf Freitag (03.03.2023) hat eine unbekannte Person mit einem Auto zwei parkierte Autos und eine Hecke beschädigt. In der Folge entfernte sich die Person pflichtwidrig von der Unfallstelle.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Verkehrsunfall.
Am Freitag (10.03.2023) kam es zu einem Verkehrsunfall an der Guisanstrasse 94. Eine Person wurde verletzt.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht nach Zeugen.
In der Nacht auf Montag (06.03.2023) hat ein unbekannter Mann versucht in ein Clublokal in der Stadt Schaffhausen einzubrechen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Unbekannte in Belfaux einen Bankautomaten gesprengt und sind dann in unbekannte Richtung geflüchtet. Ein großes Polizeiaufgebot wurde aufgezogen. Eine Untersuchung ist aktuell im Gange.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Wie die Bauherrengemeinschaft des Projektes A4 Neue Axenstrasse kommuniziert, sind im Zusammenhang mit der Stahlbaumontage der Hilfsbrücke Gumpisch nächtliche Sperrungen der Axenstrasse erforderlich.Nächtliche Vollsperrung
Die Frau, die in der Nacht zum Mittwoch beim Brand in einem Zweifamilienhaus in Felben-Wellhausen tot aufgefunden wurde, konnte identifiziert werden.
Es handelt sich um die 94-jährige Bewohnerin.
Am Freitag geriet in Diessenhofen ein Auto nach einem Selbstunfall in Brand. Die Autofahrerin konnte vor dem Brandausbruch das Fahrzeug selbständig verlassen, sie wurde nicht verletzt.
Die 18-Jährige war kurz vor 10.45 Uhr auf der Buechbergstrasse in Richtung Diessenhofen unterwegs.
Bei der Einmündung Überführungsstrasse/Dorfstrasse in Wangen bei Olten hat sich am Freitagmorgen eine Kollision zwischen zwei Lieferwagen ereignet. Verletzt wurde niemand.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
In verschiedenen Modulen erhalten unsere Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung (PiA's) über das ganze Praxisjahr Einblicke in verschiedene Aufgabenbereiche der Kantonspolizei Thurgau.
Während zwei Tagen wurden unter anderem die Arbeit verschiedener Spezialdienste der Kriminalpolizei wie Cybercrime oder Betäubungsmitteldelikte erläutert und deren Schnittstellen zur Regionalpolizei aufgezeigt.
Nach einem Raubüberfall am Donnerstagabend auf eine Fussgängerin in Weinfelden hat die Kantonspolizei Thurgau zwei Tatverdächtige festgenommen.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Anfang September hat ein Restaurant in Thun gebrannt. Die Ermittlungen zur Brandursache sind mittlerweile abgeschlossen.
Gemäss diesen ist der Brand auf Brandstiftung zurückzuführen.
Künftig kann das Staatssekretariat für Migration (SEM) Daten auf Handys oder Computern auswerten, wenn die Identität, die Nationalität oder der Reiseweg von Asylsuchenden nicht anders festgestellt werden können. Das hat das Parlament 2021 beschlossen.
An seiner Sitzung vom 10. März 2023 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zu den für die Umsetzung notwendigen Verordnungsanpassungen eröffnet.
Donnerstag, 09.03.2023, ca. 16:00 Uhr, kam es bei der Verzweigung Schönbeinstrasse/ Mittlere Strasse zu einem Verkesunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad.
Der oder die Lenker/in des Personenwagens entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregelung zu kümmern.
Eine alkoholisierte Autofahrerin verursachte in der Nacht zum Freitag in Kreuzlingen einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, die 41-Jährige musste ihren Führerausweis abgeben.
Auf der Solothurnerstrasse in Balsthal hat sich am Freitagmorgen eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Fussgänger ereignet.
Dabei wurde der Fussgänger verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.