Schweiz

Kanton Wallis: E-Trottinett - Kampagne „Häb Sorg“

Von März bis April wird die Kantonspolizei Wallis die Verkehrspräventionskampagne „Häb Sorg“ in Bezug auf die Nutzung von E-Scootern durchführen. Im Lauf der letzten Jahre hat die Verkehrsdichte an E-Trottinetts stetig zugenommen. Die Kantonspolizei verzeichnet einen deutlichen Anstieg von Unfällen sowie Wiederhandlungen bei der Benutzung dieses Fortbewegungsmittels.

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Siders VS: Fahrzeugdiebstahl – Walliser (29) angehalten

Am 2. März 2023 ist die Kantonspolizei im Unterwallis auf einen Lieferwagen aufmerksam geworden, der tags zuvor als gestohlen gemeldet worden war. Der Lenker, der den Diebstahl zusammen mit zwei weiteren Personen verübt hatte, wurde angehalten und vorübergehend inhaftiert. Nun wird er bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

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Westwindwetter bringt Niederschlag

Die Stammgäste „Bise“ und „Hochnebel“ haben die Schweiz vorläufig verlassen. Mit der Umstellung zu einer dynamischen Westlage wird in den kommenden Tagen wiederholt Niederschlag und teils stürmischer West- oder Südwestwind erwartet. Wie hoch wird die Schneefallgrenze liegen? Wie viel Niederschlag wird fallen? Diese Fragen beschäftigen uns zurzeit in der Wetterzentrale.

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Chiasso Brogeda TI: ca. 50 Gramm Kokain im Auto versteckt - zwei Verhaftungen

Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Eidgenössische Zoll- und Grenzschutzamt (EZV) geben bekannt, dass ein 38-Jähriger und ein 27-Jähriger, beide albanische Staatsangehörige, die in Italien leben, festgenommen wurden. Die beiden Männer waren an Bord eines Autos mit italienischen Kennzeichen, das in die Schweiz einreiste, und wurden am 28.02.2023 am Zollübergang Chiasso Brogeda von Mitarbeitern des UDSC angehalten.

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Kanton Tessin: Loyalitätserklärung - Zeremonie der Polizeiakademie 2021

Gestern, am Samstag, 4. März, fand im PalaCinema in Locarno die Loyalitätserklärung der Absolventen der Polizeiakademie des 5. Bezirks (SCP 2021) statt. Während der traditionellen Veranstaltung, die vom Direktor des Polizeischulungszentrums (CFP) Andrea Pronzini eröffnet wurde, ergriffen der Bürgermeister der Stadt Locarno Alain Scherrer, der Direktor des Departements der Institutionen Norman Gobbi und der Kommandant der Kantonspolizei Col Matteo Cocchi das Wort. Ebenfalls anwesend waren die Präsidentin des Grossen Rates Gina La Mantia, Vertreter der politischen Behörden und die Kommandanten oder deren Vertreter der Polizeikorps mit den neu diplomierten Beamten.

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Neuenburg NE: Fahrersuche und Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall

Der Fahrer des unbekannten Fahrzeugs, das in der Nacht vom 03. auf den 04. März den schwarzen Audi SQ5, der regelmässig auf der Höhe der Nr. 29 der Chaussée de la Boine in Neuenburg parkiert war, gestreift hat, sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei in Neuenburg, Tel. 032 889 95 60, in Verbindung zu setzen.

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Oberengadin GR: Verkehrseinschränkungen wegen des Engadin Skimarathons

Im Oberengadin findet am Sonntag, 12. März 2023 der 53. Engadin Skimarathon statt. Die Kantonspolizei Graubünden regelt für diesen Anlass zusammen mit den Verkehrskadetten, den Polizeiorganen der umliegenden Gemeinden, der Zivilschutzpolizei und Mitarbeitern zweier privaten Sicherheitsfirmen den Verkehr. Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, die signalisierten Umleitungen zu beachten und die Anweisungen der Ordnungskräfte zu befolgen.

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SKI Gossau saniert St.Gallerstrasse in Niederhelfenschwil und Oberbüren SG

Am Montag, 13. März 2023, beginnt das Strassenkreisinspektorat Gossau mit der Sanierung der St.Gallerstrasse in Niederhelfenschwil und Oberbüren. Dabei werden zwischen Brübach und Laupen Strassenbauarbeiten durchgeführt und Stützbauwerke erstellt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August 2023. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

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Erstfeld UR: Motorradfahrer (17) bei Kollision mit Reh verletzt

Auf der Wilerstrasse in Erstfeld kam es am Freitagabend, 3. März 2023, kurz vor 19.00 Uhr, zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 17-jähriger Motorradfahrer erheblich verletzt wurde. Der Mann war mit seinem Motorrad in nördlicher Richtung unterwegs, als er im Bereich der Autobahnbrücke mit einem Reh kollidierte, welches die Strasse überquerte.

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Diebe in Liestal BL unterwegs: Polizei Basel-Landschaft schnappt 2 Autoknacker

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 4./5. März 2023, wurden im Gebiet Erzenbergstrasse, Weissfluhweg und Unterem Burghaldenweg in Liestal BL mehrere Fahrzeuge aufgebrochen und aus weiteren unverschlossenen Fahrzeugen Gegenstände entwendet. Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge zwei mutmassliche Täter aufgrund eines Hinweises einer Drittperson festnehmen.

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Crash in Rapperswil-Jona SG: Jugendlicher (15) klaut Fahrzeug und baut Unfall

Am Sonntag (05.03.2023), kurz vor 6 Uhr, hat sich auf der Unteren Bahnhofstrasse, Höhe Neue Jonastrasse, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos ereignet. Wie sich herausstellte, war das eine Auto von einem 15-jährigen Jugendlichen gelenkt worden. Seine beiden 14- und 15-jährigen Mitfahrerinnen und sein 14-jähriger Mitfahrer sowie ein 31-jähriger Autofahrer wurden leicht verletzt.

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Rafz ZH: Schnellfahrer und Raser gestoppt

Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagnachmittag (04.03.2023) in Rafz eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und dabei einen Schnellfahrer sowie einen Raser angehalten. Verkehrspolizisten führten auf der Schaffhauserstrasse mit einem Lasermessgerät eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h.

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250 Fahrzeuge bei Grosskontrolle durch die Kantonspolizei Zürich angehalten

Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Sonntag (05.03.2023) auf den Ein- und Ausfallachsen von Zürich verkehrs-, kriminalpolizeiliche- und Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Während rund fünfeinhalb Stunden kontrollierten Polizistinnen und Polizisten im Milchbucktunnel, der A1L sowie den Autobahnanschlüssen und Nebenachsen von Dübendorf, Wallisellen, Glattbrugg, Kloten, Brüttisellen und Rümlang, rund 250 Fahrzeuge und deren Insassen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.