Schweiz

Balerna TI: Arbeitsunfall am Bahnhof - 39-Jähriger überfahren - Rega im Einsatz

Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 14 Uhr in der Via Stazione in Balerna ein Arbeitsunfall auf einer Anpassungsbaustelle beim dortigen Bahnhof. Ein 42-jähriger italienischer Arbeiter aus dem Raum Bellinzona führte am Steuer eines Schienenbaggers Aushubarbeiten durch. Nach einer ersten Rekonstruktion überfuhr er aus noch zu klärenden Gründen einen 39-jährigen Schweizer, der ebenfalls im Raum Bellinzona wohnt.

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Cadenazzo TI: Kontrolle über Fahrzeug verloren - verletzte Fahrerin befreit

Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 14:00 Uhr in Cadenazzo ein Verkehrsunfall. Gemäss einer ersten Rekonstruktion war eine 55-jährige italienische Automobilistin mit Wohnsitz in der Provinz Varese auf der Kantonsstrasse in Richtung Bellinzona unterwegs. Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, verlor sie kurz vor einem Kreisverkehr die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kollidierte zunächst mit einem vor ihr fahrenden Auto, fuhr dann in den Kreisverkehr ein und landete seitlich in einer Böschung.

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Renens VD: Raubüberfall in Raiffeisenbank - Person bedroht - Zeugenaufruf

Am Freitag, den 24. Februar 2023, kurz vor 17.00 Uhr, bedrohte eine Person die Angestellten der Raiffeisenbank in Renens. Er liess sich einen Geldbetrag aushändigen, bevor er zu Fuss flüchtete. Die Suche und die Ermittlungen werden fortgesetzt, um den Täter festzunehmen. Die Kantonspolizei ruft zu Zeugenaussagen auf und verbreitet Fotos des Täters.

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Stadt Luzern LU: Auf dem ewl Areal entsteht ein nachhaltiges und ökologisches Quartier

Neben gemeinnützigen Wohnungen, Alterswohnungen, Gewerberäumen und Büroräumen für ewl Energie Wasser Luzern und die Stadt Luzern sind auf dem Areal vor allem eine neue Wache für die Feuerwehr sowie Stützpunkte für den Zivilschutz und den Rettungsdienst vorgesehen. Für die Finanzierung der städtischen Anliegen beantragt der Stadtrat beim Parlament verschiedene Sonderkredite.

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Wetzikon ZH: 24-jähriger Fussgänger frontal von Auto erfasst und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger ist am Dienstagmorgen (28.02.2023) in Wetzikon ein Mann schwer verletzt worden. Kurz nach 9.45 Uhr überquerte ein 24-jähriger Fussgänger den Kreuzungsbereich Zürcher- und Bahnhofstrasse Richtung Bahnhof, wobei er von einem auf der Zürcherstrasse in Richtung Hinwil fahrenden Personenwagen frontal erfasst wurde.

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Kanton Luzern: Dringende Warnung - Telefonbetrüger sind am Werk

In den letzten Tagen gingen bei der Luzerner Polizei rund 50 Meldungen wegen Telefonbetrügern ein. Bei diesen sogenannten „Schockanrufen“ geben sich die Betrüger als Polizisten aus und täuschen eine Notsituation vor. In drei Fällen gelang der Betrug und den Opfern wurden insgesamt mehrere zehntausend Franken abgenommen. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsart.

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Stadt Basel BS: Der Fasnachtsmäntig 2023

Der Fasnachtsmäntig ist für die Basler Blaulichtorganisationen vergleichsweise erfreulich ruhig verlaufen. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt hatte im Verlauf des Nachmittags und in der Nacht auf Dienstag neun Einsätze zu leisten, welche mit der Fasnacht zusammenhingen, bei einem musste der Cortège aufgrund einer Reanimation kurzfristig angehalten werden.

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Stadt Basel BS: Seniorin (79) angefahren und lebensbedrohlich verletzt

Am Dienstag, 28.02.2023, um ca. 07:30 Uhr, wurde in der Thiersteinerallee, bei der Tramhaltestelle Heiliggeistkirche, eine 79-jährige Fussgängerin von einem Lieferwagen angefahren und zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu. Der Lieferwagen wurde durch einen 28-jährigen Mann gelenkt. Zum Unfallhergang sind noch Fragen offen.

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Wil SG: Brand auf Balkon – eine Person verletzt

Am Montag (27.02.2023), kurz nach 23 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung zu einem Brand auf einem Balkon an der Unteren Bahnhofstrasse erhalten. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Eine Person wurde unbestimmt verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.

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Stadt Winterthur ZH: Autolenker (Deutscher, 37) bedroht Passanten mit Messer (Video)

Nach einem Unfall zwischen zwei Personenwagen hat am Donnerstag (23.02.2023) ein Autolenker zwei Personen angegriffen. Kurz nach 13:30 Uhr fuhr ein Auto mit übersetzter Geschwindigkeit auf der Merkurstrasse Richtung Parkgarage Stadtgarten. Aus noch nicht geklärten Gründen geriet das Auto linksseitig auf das Trottoir und touchierte einen Passanten.

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Kehrsatz BE: Schweizerin (†29) erdrosselt - Tatverdacht gegen Ehemann erhärtet sich

Der Tatverdacht gegen den Ehemann der Frau, die Mitte Dezember in Kehrsatz leblos aufgefunden worden war, hat sich gestützt auf die bisherigen Erkenntnisse erhärtet. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen haben ergeben, dass die Frau an den Folgen einer Erdrosselung verstorben ist. Umfangreiche Ermittlungen sind weiterhin im Gang.

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Luzerner Polizei warnt vor Diebstahl aus Fahrzeugen

Jedes Jahr werden uns mehrere hundert Diebstähle aus verschlossenen oder unverschlossenen Fahrzeugen gemeldet. Auswertungen haben ergeben, dass vorwiegend das Gebiet der Stadt Luzern sowie Teile von Emmen betroffen sind. Die Täter haben es in den meisten Fällen auf Wertgegenstände, Taschen und Portemonnaies abgesehen, die sichtbar im Auto liegen und somit eine leichte Beute darstellen.

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Wetzikon ZH: Jugendlicher Autofahrer (16) entzieht sich Polizeikontrolle und verunfallt

Ein 16-jähriger Lenker eines Personenwagens hat sich am Sonntagmorgen (26.02.2023) einer Polizeikontrolle entzogen und anschliessend einen Selbstunfall verursacht. Kurz nach 1.30 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich ein Personenwagen auf, dessen Kontrollschild auf ein anders Fahrzeug immatrikuliert war.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.