In den letzten Tagen musste die Stadtpolizei St.Gallen mehrmals wegen häuslicher Gewalt und psychisch auffälligen Personen ausrücken.
Zudem wurden zwei Männer am Sonntag unabhängig voneinander in polizeilichen Gewahrsam genommen, aufgrund von Eigen- und Fremdgefährdung.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 14 Uhr in der Via Stazione in Balerna ein Arbeitsunfall auf einer Anpassungsbaustelle beim dortigen Bahnhof.
Ein 42-jähriger italienischer Arbeiter aus dem Raum Bellinzona führte am Steuer eines Schienenbaggers Aushubarbeiten durch. Nach einer ersten Rekonstruktion überfuhr er aus noch zu klärenden Gründen einen 39-jährigen Schweizer, der ebenfalls im Raum Bellinzona wohnt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 14:00 Uhr in Cadenazzo ein Verkehrsunfall.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion war eine 55-jährige italienische Automobilistin mit Wohnsitz in der Provinz Varese auf der Kantonsstrasse in Richtung Bellinzona unterwegs. Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, verlor sie kurz vor einem Kreisverkehr die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kollidierte zunächst mit einem vor ihr fahrenden Auto, fuhr dann in den Kreisverkehr ein und landete seitlich in einer Böschung.
Am Freitag, den 24. Februar 2023, kurz vor 17.00 Uhr, bedrohte eine Person die Angestellten der Raiffeisenbank in Renens. Er liess sich einen Geldbetrag aushändigen, bevor er zu Fuss flüchtete.
Die Suche und die Ermittlungen werden fortgesetzt, um den Täter festzunehmen. Die Kantonspolizei ruft zu Zeugenaussagen auf und verbreitet Fotos des Täters.
Heute Morgen kam es um zirka 08:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Brünig.
Die 19-jährige Lenkerin fuhr mit ihrem Personenwagen vom Brünig in Richtung Luzern.
Am Dienstagvormittag (28.02.2023), ca. 11:30 Uhr, ist es am Sonnenstutz, Höhe Nr. 4, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Firmenfahrzeug und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Die Zweiradlenkerin entfernte sich nach der Kollision von der Unfallstelle.
Am Dienstagmittag (28.02.2023), kurz vor 13.00 Uhr, ist es im Kreisel Ring-/Tittwiesenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einer E-Trottinett-Lenkerin und einem Lieferwagen gekommen.
Die E-Trottinett-Lenkerin verletzte sich dabei.
Neben gemeinnützigen Wohnungen, Alterswohnungen, Gewerberäumen und Büroräumen für ewl Energie Wasser Luzern und die Stadt Luzern sind auf dem Areal vor allem eine neue Wache für die Feuerwehr sowie Stützpunkte für den Zivilschutz und den Rettungsdienst vorgesehen.
Für die Finanzierung der städtischen Anliegen beantragt der Stadtrat beim Parlament verschiedene Sonderkredite.
Seit Anfang des Jahres betreibt MeteoSchweiz als erster Wetterdienst weltweit ein automatisches Pollenmessnetz. Dank diesen Messungen in Echtzeit können die Vorhersagen der Pollenbelastung stark verbessert werden.
Zudem können Allergikerinnen und Allergiker ihre Aktivitäten und Einnahmen von Medikamenten besser planen.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit dem Sporthotel Eienwäldli als „Gold Sponsor 2023/2024/2025“.
Gerne unterstützt das Eienwäldli in Engelberg OW die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Am vergangenen Samstag haben rund zwei Dutzend interessierte Frauen und Männer die Gelegenheit genutzt und unsere Infoveranstaltung besucht.
Dabei wurde ein spannender Einblick in den Polizeiberuf und die Polizeiausbildung gewährt.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Sarmenstorf mass die Polizei innerorts eine Automobilistin mit 108 km/h.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger ist am Dienstagmorgen (28.02.2023) in Wetzikon ein Mann schwer verletzt worden.
Kurz nach 9.45 Uhr überquerte ein 24-jähriger Fussgänger den Kreuzungsbereich Zürcher- und Bahnhofstrasse Richtung Bahnhof, wobei er von einem auf der Zürcherstrasse in Richtung Hinwil fahrenden Personenwagen frontal erfasst wurde.
Am 24. Februar 2023 wurde der Lenker eines in Portugal immatrikulierten Lieferwagens mit einem Anhänger mit Walliser Kennzeichen von Agenten des Schwerverkehrskompetenzzentrums in St-Maurice angehalten, als er sich auf einem innerschweizerischen Transport befand.
Der Lenker wurde wegen Kabotage angezeigt.
Heute Morgen ereignete sich auf der Luzernerstrasse in Hohenrain ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Dieser prallte mit der Front gegen einen Fahrleitungsmasten der SBB. Verletzt wurde niemand. Der Bahnverkehr war für ca. 1 ¾ Stunden unterbrochen.
Ich bin nicht Polizist geworden um von morgens bis abends Bussen zu verteilen, für mich steht der Mensch im Zentrum.
Stell dich doch mal vor. Wer bist du?
Von Freitag, 3. März 2023, bis Samstag, 4. März 2023, ist der Bucheggtunnel von 21 bis 5 Uhr in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Bucheggplatz.
In den letzten Tagen gingen bei der Luzerner Polizei rund 50 Meldungen wegen Telefonbetrügern ein. Bei diesen sogenannten „Schockanrufen“ geben sich die Betrüger als Polizisten aus und täuschen eine Notsituation vor.
In drei Fällen gelang der Betrug und den Opfern wurden insgesamt mehrere zehntausend Franken abgenommen. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsart.
Heute Dienstag, 28. Februar 2023, um kurz nach 05.00 Uhr, kam es beim Bahnübergang March in Andermatt zu einem Selbstunfall.
Die Fahrzeuglenkerin des Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern fuhr auf der Umfahrungsstrasse von Realp in Richtung Andermatt.
Der Fasnachtsmäntig ist für die Basler Blaulichtorganisationen vergleichsweise erfreulich ruhig verlaufen.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt hatte im Verlauf des Nachmittags und in der Nacht auf Dienstag neun Einsätze zu leisten, welche mit der Fasnacht zusammenhingen, bei einem musste der Cortège aufgrund einer Reanimation kurzfristig angehalten werden.
Am Dienstag, 28.02.2023, um ca. 07:30 Uhr, wurde in der Thiersteinerallee, bei der Tramhaltestelle Heiliggeistkirche, eine 79-jährige Fussgängerin von einem Lieferwagen angefahren und zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu.
Der Lieferwagen wurde durch einen 28-jährigen Mann gelenkt. Zum Unfallhergang sind noch Fragen offen.
Am Montag (27.02.2023), kurz nach 23 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung zu einem Brand auf einem Balkon an der Unteren Bahnhofstrasse erhalten. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Eine Person wurde unbestimmt verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Montag (27.02.2023), kurz vor 18 Uhr, hat sich auf der Letzibrücke ein Unfall mit einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Eine 16-jährge Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Ab Donnerstag, 2. März, finden Holzereiarbeiten entlang der Kantonsstrasse zwischen Sargans und Bad Ragaz statt. Die Arbeiten umfassen die Fällung der schadhaften Pappeln nahe der Fahrbahn.
Während der Arbeiten ist mit kurzzeitigen Behinderungen für den Verkehr zu rechnen.
Nach einer Kollision auf der A1 ist am Freitag (24.02.2023) ein Autolenker tödlich verletzt worden.
Kurz vor Mitternacht ereignete sich in Fahrtrichtung St.Gallen eine Streifkollision zwischen zwei Personenwagen.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Donnerstag (23.02.2023) Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Sechs Personen mussten wegen Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht werden.
Bei einer Kollision mit einem Tram ist am Samstag (25.02.2023) eine Fussgängerin schwer verletzt worden. Die 56-Jährige überquerte kurz nach 16:30 Uhr die Hardturmstrasse.
Dabei wurde sie von einem Tram der Linie 17, das in Richtung Escher-Wyss-Platz unterwegs war, erfasst.
Nach einem Unfall zwischen zwei Personenwagen hat am Donnerstag (23.02.2023) ein Autolenker zwei Personen angegriffen.
Kurz nach 13:30 Uhr fuhr ein Auto mit übersetzter Geschwindigkeit auf der Merkurstrasse Richtung Parkgarage Stadtgarten. Aus noch nicht geklärten Gründen geriet das Auto linksseitig auf das Trottoir und touchierte einen Passanten.
Am Donnerstagvormittag (16.02.2023) hat auf einem Parkplatz in der Stadt Schaffhausen eine unbekannte Person mit einem unbekannten Fahrzeug ein parkiertes Auto beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Verkehrsunfall.
Am Sonntagabend ist es in einem Bundesasylzentrum in Bern zu zwei Auseinandersetzungen gekommen. Im Zuge dieser wurden fünf Personen verletzt. Nach der medizinischen Versorgung wurden sie vorläufig festgenommen.
Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gange.
Am Sonntag, den 26. Februar 2023 nachmittags, trafen die Fahrenden wie erwartet mit 45 Wohnwagen in Martinach ein. Gemäss den Weisungen der Kantonspolizei wurden sie in einen Wartesektor geführt, in welchem sie die Nacht verbrachten.
Heute Morgen wurden sie auf den Standplatz geführt.
Der Februar präsentierte sich frühlingshaft mild, regional sehr sonnig und bis ins letzte Monatsdrittel ausgesprochen niederschlagsarm. Gebietsweise war es einer der mildesten und sonnigsten Februarmonate seit Messbeginn.
Mit dem milden Februar endete einer der mildesten Winter seit Messbeginn 1864.
Der Tatverdacht gegen den Ehemann der Frau, die Mitte Dezember in Kehrsatz leblos aufgefunden worden war, hat sich gestützt auf die bisherigen Erkenntnisse erhärtet. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Die rechtsmedizinischen Untersuchungen haben ergeben, dass die Frau an den Folgen einer Erdrosselung verstorben ist. Umfangreiche Ermittlungen sind weiterhin im Gang.
Am vergangenen Wochenende hat die Luzerner Polizei sieben alkoholisierte Fahrzeuglenker angehalten. Die Atemalkoholproben ergaben Werte zwischen 0,25 bis 0,83 mg/l.
Bei fünf Männern und einer Frau wurden die Führerausweise sichergestellt.
Auf dem A1-Rastplatz Walterswil werden Ladeplätze für Elektrofahrzeuge sowie eine Trafostation gebaut.
Während diesen Arbeiten muss der Rastplatz aus Sicherheitsgründen zwischenzeitlich vollständig gesperrt werden.
In Schlieren und Fehraltorf ist es am Sonntagabend (26.2.2023) fast zeitgleich zu je einem Brand gekommen. Durch beide Brände sind hohe Schäden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Jedes Jahr werden uns mehrere hundert Diebstähle aus verschlossenen oder unverschlossenen Fahrzeugen gemeldet. Auswertungen haben ergeben, dass vorwiegend das Gebiet der Stadt Luzern sowie Teile von Emmen betroffen sind.
Die Täter haben es in den meisten Fällen auf Wertgegenstände, Taschen und Portemonnaies abgesehen, die sichtbar im Auto liegen und somit eine leichte Beute darstellen.
In den letzten Tagen erhielt die Kantonspolizei Uri mehrere Meldungen im Zusammenhang mit Diebstählen aus Fahrzeugen.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen hat eine unbekannte Täterschaft in sechs Fahrzeuge eingebrochen und Wertsachen daraus gestohlen.
Ein 16-jähriger Lenker eines Personenwagens hat sich am Sonntagmorgen (26.02.2023) einer Polizeikontrolle entzogen und anschliessend einen Selbstunfall verursacht.
Kurz nach 1.30 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich ein Personenwagen auf, dessen Kontrollschild auf ein anders Fahrzeug immatrikuliert war.
Am Sonntagabend kam es auf der A1 zu einer Auffahrkollision. Als die Polizei die Insassen des einen Unfallwagens näher unter die Lupe nahm, ergab sich der Verdacht, dass es sich um Angehörige einer Diebesbande handeln könnten.
Beide wurden festgenommen.
Die 53-jährige Frau aus Dulliken, welche seit dem 15. Dezember 2022 vermisst wurde, ist vor ein paar Tagen in einem Waldstück bei Obergösgen tot aufgefunden worden.
Abklärungen zur Todesursache sind derzeit im Gang, eine Fremdeinwirkung steht nicht im Vordergrund.
Am Freitagabend ist es nach einem Eishockeyspiel in Biel zu einem Polizeieinsatz gekommen, als zahlreiche Gästefans eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen versuchten und Einsatzkräfte mit Steinen bewarfen.
Es mussten Mittel eingesetzt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.