Am Mittwoch, den 22.02.2023, gegen 17:40 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall an der Kreuzung zwischen der Ausfahrt der Autobahn A16 von Glovelier und der Hauptstrasse, die nach Boécourt führt.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, fuhr der Autofahrer von der Autobahn auf die Hauptstrasse und kollidierte dabei mit einem Autofahrer, der von links fuhr.
In weiten Teilen der Schweiz ist es seit längerer Zeit sehr trocken. Wenn es in den letzten Wochen Niederschlag gab, dann nur für kurze Zeit und in geringen Mengen.
Die Niederschlagsarmut veranlasst erste Gemeinden, ihre Einwohnerinnen und Einwohner zum Wassersparen aufzurufen. Wir ordnen den aktuellen Niederschlagsmangel ein.
Auf der Expressstrasse in Egerkingen hat sich am Donnerstagmorgen ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos ereignet. Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Aufgrund dieses Ereignisses kam es zu grösseren Verkehrsbehinderungen. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein Lastwagen wechselte am Mittwochabend die Spur auf der Autobahn. Dabei übersah die Chauffeurin ein Auto auf gleicher Höhe.
Der Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Schwyz hat am Montag, 20. Februar 2023 in Wollerau zwei Männer im Rahmen eines Betrugsversuchs kurz vor der Geldübergabe festgenommen.
Am Montagmittag, 20. Februar 2023 meldete eine Frau aus Wollerau der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz, dass ihr 71-jähriger Mann soeben von einem angeblichen Polizisten telefonisch kontaktiert worden sei.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 Wankdorf – Muri wird entlang der gesamten Strecke eine neue Verkehrsführung für die kommende Bauphase eingerichtet.
Dafür kommt es zu verschiedenen Einschränkungen.
An der A6 bei Lyss finden in den nächsten Wochen Sicherheitsholzereiarbeiten statt. Dabei werden Bäume gefällt, die ein Risiko für die Autobahnbenutzenden darstellen.
Während der Arbeiten wird die Geschwindigkeit reduziert, für das Fällen einzelner Bäume wird der Verkehr jeweils für einige Minuten angehalten. Zudem ist Mitte März eine Sperrung nötig.
Am 22.02.2023, um 16.30 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt einen mutmasslichen Betrüger angehalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen.
Dem 67-Jährigen hätte nach einem so genannten „Schocktelefon“ – eine der Maschen der Telefonbetrüge – Geld übergeben werden sollen.
Der Anteil der problematischen Spielerinnen und Spieler von Online-Geldspielen hat sich innerhalb von vier Jahren verdoppelt.
Jetzt einen die Kantone ihre Kräfte und lancieren eine gemeinsame Präventionskampagne.
Der Fuhrpark der Kantonspolizei Bern umfasst derzeit rund 1000 Fahrzeuge.
Sie machen es möglich, im Kantonsgebiet rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr im Einsatz und innert kürzester Zeit am Ort des Geschehens zu sein.
Die Polizeikorps der Schweiz und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) setzen sich gemeinsam für die Prävention von Cyberbetrug und Cyberdelikten ein.
Ein Blumenstrauss voller guter Ratschläge: Die Polizei fasst die Präventionstipps im Thema Cybercrime in einer letzten Videobotschaft zusammen.
In Oensingen hat sich am Donnerstagabend, 22. Februar 2023, eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Elektro-Trottinett ereignet. Der Trottinettlenker entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs werden Zeugen gesucht.
Am Mittwoch (22.02.2023), in der Zeit zwischen 12 Uhr und 13:10 Uhr, haben zwei Personen an der Grossfeldstrasse mehrere Diebstähle aus Autos verübt.
Sie konnten von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Bald beginnen mit dem Morgestraich die drei scheenschte Dääg zBasel.
Auch dieses Jahr können die kostenlosen Kinderbadges in jeder Polizeiwache und beim Fasnachts-Comité gratis bezogen werden.
In der Nacht von Mittwoch, 22.02.2023, auf Donnerstag, 23.02.2023, kam es zu einem Brandfall in Schwanden mit Sachschadenfolge.
Eine unbekannte Täterschaft zündete mutmasslich am gestrigen Mittwochabend zu einem unbekannten Zeitpunkt den Kletterturm auf dem Spielplatz des Kindergartens Schwanden an.
Am Mittwochvormittag ist ein Arbeiter in Grono von einem umstürzenden Eisenrahmen erfasst worden. Dabei zog sich der Mann mehrere Brüche zu.
Gemeinsam mit einem Arbeitskollegen war der 41-Jährige um 10.20 Uhr damit beschäftigt, einen Eisenrahmen mittels Autokran auf einen Anhänger zu verladen.
Der Teilstab Sicherheit Energieversorgung des Kantonalen Führungsstabs hat die Vorsorgeplanungen für eine mögliche Energiemangellage abgeschlossen.
Als Anlaufstelle bei nicht funktionierenden Kommunikationsmitteln im Fall von Katastrophen und Notlagen werden in Graubünden Notfalltreffpunkte für die Bevölkerung eingeführt.
Bei einer Auffahrkollision auf der A7 ist am Mittwochmorgen (22.02.2023) eine Person verletzt worden.
Ein 33-jähriger Autofahrer war gegen 6:40 Uhr auf der Autobahn in Richtung Frauenfeld unterwegs.
Seit der Pandemie sind in Zofingen im öffentlichen Raum vermehrt Sachbeschädigungen zu beobachten. Um diesen künftig entgegenzuwirken, soll die Aufsuchende Jugendarbeit befristet für drei Jahre um 60 Prozent aufgestockt werden.
Der Einwohnerrat entscheidet am 20. März 2023 darüber.
Nach einem Einbruch in ein Haus und einer Fahrzeugentwendung in Attiswil ist es der Kantonspolizei Bern gelungen, zwei mutmassliche Täter anzuhalten. Sie wurden in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen dauern an.
Die Beschuldigten werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Der Februar kann temperaturmässig mit einer sehr grossen Spanne aufwarten. Dies gilt besonders auch für das Flachland der Alpennordseite.
Wir werfen im heutigen MeteoBlog ein Blick auf einige extreme Februarereignisse der vergangenen Jahre.
Auf der St. Jakobs-Strasse in Fahrtrichtung Autobahneinfahrt Wolf besteht zurzeit eine Grossbaustelle. Die geänderte Verkehrsführung verunsichert einen Teil der Automobilisten und es kann zu gefährlichen Situationen kommen. Um die Sicherheit der Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter zu erhöhen, gilt ein Tempolimit von 30 km/h.
Zur Durchsetzung des Tempolimits hat die Verkehrspolizei eine mobile Radaranlage aufgestellt.
Am Dienstag, den 21. Februar um 18:45, fuhr ein Auto, das von einer 47-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue de la Fusion in La Chaux-de-Fonds in Richtung Süden.
An der Kreuzung mit der Rue Numa-Droz kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 42-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, der auf der letztgenannten Strasse in westlicher Richtung fuhr.
Bevor es am kommenden Montag vier Uhr schlägt, bereitet sich die Stadt auf die „drey scheenschte Dääg“ vor. Ein Teil dieser Vorbereitungen betrifft – wie vor jeder Fasnacht – die Veloparkfelder in der Innenstadt und entlang der Cortège-Routen.
Bereits seit einigen Tagen sind die temporären Signaltafeln aufgestellt. Velos und Mofas, die zu den angegebenen Zeiten noch nicht aus den Parkfeldern entfernt worden sind, werden kostenpflichtig durch die Polizei entfernt.
Das Bau- und Verkehrsdepartement treibt die Vorbereitungen für die Fasnacht 2023 voran. Private und öffentliche Baustellen wie jene in der Freien Strasse oder am Marktplatz werden diese Woche für die Fasnacht geräumt oder gesichert.
Das Tiefbauamt stellt in der Innenstadt 35 zusätzliche WC-Kabinen und Pissoirs auf. Die Kanalisation wird präventiv entstopft und rund 290 Mitarbeitende stehen für die Reinigung während und nach der Fasnacht in den Startlöchern.
Dieses Metallkonstrukt wurde zirka Mitte Januar, nachts, in Sulgen durch mehrere junge Männer auf einem Grundstück an der Kradolferstrasse deponiert.
Hinweise dazu nehmen wir gerne über unser Kontaktformular entgegen.
Bei einer Auffahrkollision auf der Autobahn A7 bei Felben-Wellhausen wurde am Mittwochmorgen ein Autofahrer leicht verletzt.
Er musste ins Spital gebracht werden.
Am Mittwochmorgen ist ein Mann mit einem E-Trottinett in Bolligen verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital.
Die Kantonspolizei Bern untersucht den Unfall.
Ab dem 1. Januar 2024 muss die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) nicht nur das Zivilstandsamt, sondern allenfalls weitere Behörden über eine angeordnete Erwachsenenschutzmassnahme informieren.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Februar 2023 eine Änderung des Zivilgesetzbuches (ZGB) auf Anfang des nächsten Jahres in Kraft gesetzt. Er verzichtet hingegen auf den Erlass einer Verordnung über die Erteilung von Auskünften zu Massnahmen des Erwachsenenschutzes.
Die Fasnacht 2023 mit ihren Rekordzahlen an Besucherinnen und Besuchern hat uns stark gefordert.
Die perfekten Wetterbedingungen lockten mehrere hundertausend Fasnächtlerinnen und Fasnächtler an die diversen Veranstaltungen im ganzen Kanton Luzern.
Auf der Autobahn A1 bei Wiedlisbach in Fahrtrichtung Bern hat sich am frühen Mittwochmorgen, 22. Februar 2023, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Dabei hat sich der Fahrzeuglenker verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht von Dienstag/Mittwoch, 21./22. Februar 2023, kurz nach Mitternacht, kam es in einem Gartenhäuschen im Schrebergartenareal am Schleusenweg in Birsfelden BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagnachmittag (20.02.2023) in Dällikon ein Drogenlabor und zwei illegale Hanfindooranlagen ausgehoben.
Dabei hat sie Bargeld und mehrere Kilos Betäubungsmittel sichergestellt sowie zwei Männer verhaftet.
Zwei mutmassliche Diebe wurden gestern durch die Polizei verhaftet. Allenfalls weiteres Deliktsgut wurde bei einer Hausdurchsuchung sichergestellt.
Am Dienstag, 21. Februar 2023, um 14.00 Uhr meldete ein Bewohner aus Gränichen, dass er beobachte, wie zwei Männer Pakete aus dem Briefkasten entwenden.
Mittwochabend (21.02.2023) gingen bei der Schaffhauser Polizei zahlreiche Meldungen über mögliche Betrugsversuche durch Schockanrufe und falsche Polizisten ein.
Wir möchten erneut über diese Betrugsmaschen warnen und insbesondere um die Aufklärung von älteren Mitmenschen bitten.
In den vergangenen Tagen sind mehrere Personen auf Instagram durch ein gefälschtes Profil „Kanton Uri“ mit Gewinnversprechen geködert worden.
Neben Bargeld wurde auch ein Vorgängermodell des aktuellen iPhones als Gewinn versprochen. Mit der Bezeichnung „kantonurischweizz“ wird eine Ähnlichkeit zum bestehenden Account des Kantons Uri („kantonurischweiz“) vorgetäuscht.
Die Urner Fasnacht war in diesem Jahr vom grossen Wetterglück gesegnet. Bei strahlendem Sonnenschein feierten zahlreiche Fasnächtlerinnen und Fasnächtler die närrischen Tage.
Am gestrigen Güdeldienstag, 21. Februar 2023, ging mit dem traditionellen „Üsstrummet“ die Urner Fasnacht zu Ende. Aus Sicht der Kantonspolizei Uri kann eine positive Bilanz gezogen werden.
In der Mittwochnacht (22.02.2023), kurz vor 3 Uhr und 4 Uhr, ist in zwei Telekommunikations-Shops in der Engelgasse und Marktgasse eingebrochen worden.
Kurz darauf konnten zwei Personen, ein 27-jähriger und ein 40-jähriger Algerier, von Polizeipatrouillen der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden. Im Zuge der Festnahme verwarfen die Täter das Deliktsgut.
Am Dienstag (21.02.2023), kurz vor 17:30 Uhr, hat sich auf der Jonschwilerstrasse ein Auffahrunfall mit einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Eine 29-jährige Autofahrerin erkannte das erneute Stoppen der vor ihr fahrenden 38-jährigen Motorradfahrerin nicht und prallte mit ihrem Auto ins Heck des Motorrads. Die 38-Jährige kam dadurch zu Fall und wurde leicht verletzt.
Am Dienstagnachmittag, den 21. Februar 2023, brach in einer Werkstatt in der Industriezone in Ardon ein Brand aus.
Drei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Die Fasnacht 2023 mit ihren Rekordzahlen an Besucherinnen und Besuchern hat die Luzerner Polizei stark gefordert. Die perfekten Wetterbedingungen lockten mehrere hundertausend Fasnächtlerinnen und Fasnächtler an die diversen Veranstaltungen im ganzen Kanton Luzern. Insgesamt wurden 11 Personen vorübergehend festgenommen.
Die starke Präsenz der Polizei und die Gratisabgabe von Kinderarmbändern wurden sehr geschätzt.
Am Dienstag, 21.02.2023, um ca. 15.30 Uhr, ereignete sich in Rüti GL ein Gleitschirmunfall mit Todesfolge.
Ein 44-jähriger Mann flog gemäss ersten Erkenntnissen mit seinem Gleitschirm vom Gumen (Braunwald) aus in Richtung Linthal.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.