Die Polizei Basel-Landschaft informierte am Freitag, 31. März 2023, an einer Medienkonferenz über ihre Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik 2022.
Trotz einer Zunahme der registrierten Straftaten liegt der Kanton Basel-Landschaft nach wie vor deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Am Donnerstag, 16. Februar 2023, um ca. 18.50 Uhr, ist ein 28-jähriger Mann in der Reinacherstrasse Opfer eines Angriffes geworden.
Zur Aufklärung der Tat sucht die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt nach wie vor Personen, die den Vorfall beobachtet oder Auffälliges im Umfeld gesehen haben.
Regierungsratssitzung 28. März 2023 • Der Regierungsrat wählt den 57-jährigen Juristen Manfred Affolter aus Zürich als Departementssekretär des Departements Sicherheit und Justiz.
Er tritt die Nachfolge von Arpad Baranyi an, der als Ratsschreiber in die Staatskanzlei des Kantons Glarus wechselt.
Matthias Hubeli übernimmt per 1. April 2023 die Leitung der Abteilung Einsatzunterstützung bei der Rettung des Justiz- und Sicherheitsdepartements Basel-Stadt.
Er wird im Range eines Oberstleutnants mit seinem Team übergreifende Querschnittsthemen von Feuerwehr, Sanität sowie Militär und Zivilschutz koordinieren.
Am Freitag (31.03.2023), kurz vor 3:30 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen anlässlich einer Verkehrskontrolle ein Auto bei der Ausfahrt St. Fiden der Autobahn A1 angehalten.
Sie stellten fest, dass die beiden hinteren Reifen bis auf die Karkassen abgefahren waren und ein Vorderreifen ungenügende Profiltiefe aufwies.
Am gestrigen Tag wurden an verschiedenen Orten im Kanton Aargau teure Fahrräder aus Kellerabteilen und Tiefgaragen entwendet.
Die Kantonspolizei Aargau mahnt zur Vorsicht.
Beda Lüthi tritt per 1. April 2023 neu ins Offizierskorps der Kantonspolizei Basel-Stadt ein.
Der 47-Jährige wird im Range eines Leutnants den Dienst Fahndung leiten.
Die beiden Urner Tourismusorganisationen (Andermatt Urserntal Tourismus GmbH und Uri Tourismus AG) sowie die Kantonspolizei Uri werden am Gründonnerstag, 6. April 2023 und am Karfreitag, 7. April 2023 eine gemeinsame Standaktion an der Gotthard-Raststätte durchführen.
Aus polizeilicher Sicht wird es das Hauptziel dieses Anlasses sein, die Transitreisenden auf die Vermeidung des Ausweichverkehrs sowie die richtigen Verhaltensweisen im Stau, wie beispielsweise die Bildung einer Rettungsgasse, zu sensibilisieren.
Die Kursschifffahrt auf dem Alten Rhein musste wegen Niedrigwasser und Sedimentablagerungen im vergangenen Sommer für längere Zeit eingestellt werden. Betroffen war der Abschnitt zwischen Rheinspitz und Rheineck. Nun sind Ausbaggerungen geplant. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Franken.
Eine Ausführung in diesem Jahr ist nicht realistisch.
Die Interkantonale Polizeischule Hitzkirch führt am Samstag, 6. Mai ihren nächsten Besuchstag für die Öffentlichkeit durch. Besuchen Sie das Polizei-Ausbildungszentrum und erleben Sie hautnah auf zwei spannenden Rundgängen Szenen aus der Ausbildung zur Polizistin/zum Polizisten.
Auch unser Korps ist mit von der Partie. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!
Am 29. März 2023 hat der ausserordentliche Staatsanwalt des Bundes, Peter Marti, die Strafuntersuchung betreffend Amtsgeheimnisverletzung bzw. Anstiftung dazu gegen die Beschuldigten Markus Seiler (Generalsekretär des EDA), Michael Steiner (Medienchef des EDA), Peter Lauener (ehemaliger Kommunikationschef des EDI) und Thomas Knellwolf (Journalist des Tages-Anzeigers) eingestellt.
Der begründete Anfangsverdacht, dass die erwähnten Personen Informationen aus dem vertraulich klassifizierten Berichtsentwurf der GPDel zur Crypto-Affäre an Medien herausgegeben hatten, liess sich trotz umfangreichen Ermittlungen nicht erhärten.
Am 30.03.2023, nach 13.15 Uhr, kam es an der Dornacherstrasse auf Höhe der Bärschwilerstrasse zu einem Brandfall in einem Geschäfts- und Mehrfamilienhaus. Es wurde niemand verletzt.
Die bisherigen Abklärungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass den Rettungsdiensten starke Rauchentwicklung gemeldet wurde. Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt konnte den Brandherd im ersten Untergeschoss der Liegenschaft rasch feststellen und löschen. Beim betroffenen Raum handelt es sich um eine Küche, welche total ausbrannte.
Im Zusammenhang mit dem Brand in einem Einfamilienhaus in Oberönz von Anfang Oktober hat die Kantonspolizei Bern die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen.
Letztere konnte nicht restlos geklärt werden. Fahrlässigkeit steht im Vordergrund.
Bei einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Tram ist am Donnerstagnachmittag (30.3.2023) in Schlieren eine Frau schwer verletzt worden.
Etwa um 15.15 Uhr überquere eine 53-jährige Frau an der Tramhaltestelle Mülligen in Schlieren die Tramgleise, als ein Tram der Linie 20 Richtung Zürich Altstetten in die Haltestelle einfuhr. Aus derzeit nicht restlos geklärten Gründen kam es zur Kollision des Trams mit der Fussgängerin. Die Frau wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungsfahrzeug in ein Spital transportiert werden.
Im September 2018 erhielt unsere Bike Police zu Testzwecken drei schnelle E-Bikes, im Fachjargon "Motorfahrräder mit Elektroantrieb" genannt. Es zeigte sich, dass eine E-Bike-Police-Patrouille gegenüber einer Bike-Police-Patrouille ohne Tretunterstützung einen markant grösseren Patrouillenradius hat. Da zudem die Anfahrtszeiten zum Einsatzort erheblich kürzer waren, haben wir weitere 17 E-Bikes beschafft.
Im Gegenzug wurde auf den Ersatz von klassischen Fahrrädern verzichtet, wodurch keine Mehrkosten entstanden sind.
Beim Brand der Terrasse einer Erdgeschoss-Wohnung eines Mehrfamilienhauses ist am Donnerstagvormittag (30.3.2023) in Effretikon (Gemeinde Illnau-Effretikon) grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche spürte unser Personenspürhund „Falu“ heute Donnerstagmorgen einen vermissten Mann auf. Dieser wurde seit knapp vier Stunden vermisst und konnte wohlbehalten wieder an seinen Wohnort zurückgebracht werden.
Die Meldung, dass eine ältere Person aus einem Altersheim in Reinach abgängig sei, ging heute Morgen kurz nach 04.30 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstag in Frauenfeld ein Velofahrer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es kurz vor 9 Uhr zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Auto auf einem öffentlichen Parkplatz an der Langfeldstrasse.
Auf dem Radweg zwischen Gäsi und Mühlehorn wurden umfangreiche Steinschlagschutzmassnahmen umgesetzt. Die Arbeiten dauerten mehrere Monate und konnten kürzlich abgeschlossen werden.
Der Radweg ist ab Samstag, 1. April 2023, wieder geöffnet.
Ab Anfang April wird in mehreren Ortschaften im Berner Jura abwechslungsweise ein mobiler Polizeiposten eingesetzt. Das Projekt dauert ein Jahr und ist im Nachgang zur letztjährigen Bevölkerungsbefragung entstanden.
Das Ziel ist es, mehr Nähe zur Bevölkerung zu schaffen.
Beim Versuch mehrere Fahrzeuge eines Autohauses in Brand zu stecken, ist am Mittwochnachmittag (29.3.2023) in Glattpark (Gemeinde Opfikon) grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft verstärken ihren Einsatz zum Schutz von verletzlichen Bevölkerungsgruppen: Schwerpunkte der Strafverfolgung in den Jahren 2023 bis 2026 bilden insbesondere der Schutz von Seniorinnen und Senioren sowie der Kampf gegen Gewalt gegen Frauen und gegen Pädokriminalität im Internet.
Im Abstand von vier Jahren bestimmt der Regierungsrat die Schwerpunkte der Strafverfolgung durch Kantonspolizei und Staatsanwaltschaften neu. Für die Jahre 2019 bis 2022 waren das die fünf Themen Seniorenzentrierte Kriminalität, Geldwäscherei, digitales Strafverfahren, Gefährdung durch psychisch auffällige Personen sowie Gewalt gegen Frauen.
Am Mittwochnachmittag, 29. März 2023 kollidierte ein Lieferwagen auf der Grosssteinstrasse in Schwyz mit mehreren Pfosten eines Metallzaunes.
Ein 58-jähriger Mann fuhr um 15.25 Uhr mit seinem Fahrzeug talwärts. Dabei geriet er rechts neben die Strasse.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kontrollierten kürzlich am EuroAirport in Basel die Koffer zweier Reisenden.
Dabei kamen 162 Stangen Zigaretten zum Vorschein.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwochabend in Rothenhausen einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, der 25-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Gestern Abend kam ein Lieferwagen in Wolhusen von der Strasse ab und rutschte eine Waldböschung hinunter.
Der Fahrer verletzte sich, wurde geborgen und mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Auf der Fabrikstrasse in Derendingen kam es am Mittwochnachmittag zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Dabei wurden beide Lenkerinnen leicht verletzt.
Um die Zentren von Dietikon und Schlieren vom Verkehr zu entlasten und Platz für den Bau der Limmattalbahn zu schaffen, wird im Limmattal der Durchgangsverkehr auf die Bern- und Überlandstrasse verlagert. Damit diese Verkehrsverlagerung möglich ist, baut der Kanton Zürich seit Sommer 2016 verschiedene Kreuzungen, Strassen und Brücken in Dietikon und Schlieren um und aus.
Da der 2015 von den Stimmberechtigten bewilligte Rahmenkredit von 136 Mio. Franken nicht ausreicht, beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat zusätzliche Ausgaben von 26,6 Mio. Franken.
Am Mittwochabend kam es in Wohlen zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Erhebungen ergaben, dass ein Lenker das Rotlicht missachtete.
Am Montag, 3. April 2023, beginnen die Bauarbeiten in der Lindenstrasse. Die Quartierstrasse wird zu einem attraktiven Begegnungsort umgestaltet, punktuell begrünt und entsiegelt.
Die Umgestaltung der Lindenstrasse ist eine von zahlreichen Massnahmen, um das Quartier Fluhmühle- Lindenstrasse aufzuwerten. Um eine flexibel nutzbare Fläche zu erhalten, wird das Strassenniveau auf das Niveau des Trottoirs angehoben. Auf der östlichen Seite der Lindenstrasse entsteht ein durchgehender und rund drei Meter breiter Gehbereich. Die Fahrbahnbreite wird lediglich vier Meter betragen. Fahrbahn und Gehbereich werden mit gestalterischen Elementen wie zum Beispiel einer Entwässerungsrinne getrennt.
In der Zeit zwischen Sonntagvormittag und Mittwochvormittag (29.03.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Tankstelle an der Teufener Strasse eingebrochen.
Die Täterschaft schlug mit einem Stein die Eingangstür ein und betrat die Räumlichkeiten.
Am Mittwoch (29.03.2023), kurz vor 10:30 Uhr, hat sich auf der Bahnhofstrasse eine Streifkollision mit einem Auto und einem Velo ereignet.
Die 24-jährige Velofahrerin verletzte sich leicht.
Leichter Anstieg bei den verletzten Verkehrsteilnehmern und praktisch gleichbleibende Unfallzahlen im Kanton Appenzell Ausserrhoden.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle im Jahr 2022 leicht gesunken. Die Unfallzahlen mit Personenschaden stiegen im Statistikjahr gegenüber dem Vorjahr leicht an. Leider mussten durch die Kantonspolizei drei Unfälle mit Todesfolge bearbeitet werden.
Gestern Mittwoch, 29. März 2023, kurz nach 21.30 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich "Gumpisch" fest, worauf Steine in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse aufgefangen wurden.
Infolgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge auf der Axenstrasse gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Strasse und Brücke wurden nicht beschädigt.
Am 13. Oktober 2022 hat Kantonsrat Dr. Antoine Chaix folgendes Postulat eingereicht:
„Die Polizeiarbeit ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die einen genügend gut dotierten Personalbestand voraussetzt. Denn wenn personelle Engpässe in dieser Berufsgattung auftreten, so wirkt sich dies wie bei allen Berufen auf die Qualität der Arbeit aus, was aber bei der Polizei schwerwiegende Folgen für die Sicherheitsdienstleistungen gegenüber der Bevölkerung haben kann."
Das Amt für Betrieb Nationalstrassen investiert in den Erhalt seiner Strasseninfrastruktur.
Von Montag, 3. April bis Donnerstag, 6. April 2023 sowie Dienstag, 11. auf Mittwoch, 12. April 2023, werden im Mositunnel in der Nacht Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten ausgeführt.
Um die Stausituation während Ostern und bis zur Öffnung des Gotthardpasses in Richtung Süden zu verbessern und den Ausweichverkehr zu reduzieren, hat die Arbeitsgruppe Staumanagement Uri drei Pilotmassnahmen beschlossen. Die Massnahmen gelten ab 5. April 2023.
Das Verkehrsaufkommen in Richtung Süden ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Die Staus auf der Autobahn A2 haben auch Auswirkungen auf die Kantonsstrassen, weil diese als Ausweichroute benutzt werden. Um kurz-, mittel- und langfristige Lösungen zu definieren, haben die Sicherheitsdirektion und die Baudirektion Uri zusammen mit dem Bundesamt für Strassen ASTRA das Projekt Staumanagement Uri gestartet und eine Arbeitsgruppe eingesetzt.
Am Mittwoch, 29. März 2023, kurz nach 22.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Sissach BL, Fahrtrichtung Basel, ein Selbstunfall.
Personen wurden keine verletzt.
Am Mittwochabend, 29. März 2023, kurz nach 22.15 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Personenwagenlenker in der Grellingerstrasse in Duggingen BL einen Selbstunfall, wobei er mit seinem Fahrzeug mit der Böschung kollidierte.
Der Lenker wurde dabei schwer verletzt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 48-jährige Personenwagenlenker mit seinem schwarzen Seat, aus Richtung Duggingen kommend, in der Grellingerstrasse Richtung Grellingen.
Am Mittwoch, 29. März 2023, kurz nach 21:30 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich „Gumpisch“ fest, die in der Folge zu Aufschlägen von Steinen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten.
Folge dessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge auf der Axenstrasse gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Strasse und Brücke wurden nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt.
Am Mittwoch, 29. März 2023 kurz vor 15.30 Uhr verursachte ein Motorradlenker auf der A2 bei der Verzweigung Wiese einen Selbstunfall. Er musste mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei fuhr der 32-jährige Lenker auf der Autobahn A2 in Richtung Deutschland.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute gegen 15:40 Uhr in Lodano im Gebiet "La Ciápa d Filipón" zu einem Unfall.
Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, wurde ein 17-jähriger Förster, der in der Region wohnt, beim Holen von Material von einem Baum getroffen, der sich ohne fremde Hilfe entwurzelt hatte.
Eine Jugendliche verletzte sich versehentlich mit einem stumpfen Gegenstand, den sie in ihrem Rucksack bei sich trug, als sie nach einem Ladendiebstahl flüchtete.
Heute Nachmittag gegen 14 Uhr flüchtete eine Jugendliche nach einem Ladendiebstahl im Stadtzentrum von Neuenburg, als ein Aufseher des geschädigten Geschäfts versuchte, sie festzuhalten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.